Sollte man jetzt in Bitcoin investieren?

Bitcoin Up

Im Windschatten der Corona-Krise hat sich die Kryptowährung Bitcoin erstaunlich gut entwickelt: Experten sprechen schon davon, dass Bitcoin langfristig Gold als Reservewährung ablösen könnte und Anleger können jetzt mit Trading Bots wie „Bitcoin Up“ ihr Glück versuchen.

Die Corona-Krise hat viele Themen stark in den Hintergrund gedrängt, darunter auch die Frage nach dem Umgang mit Kryptowährungen wie Bitcoin. Im August hatte ich mutigen Anlegern empfohlen, in Bitcoin zu investieren. Inzwischen sind die Kurse so stark gestiegen, dass sich Kleinanleger die Frage stellen müssen, ob jetzt nicht Gewinnmitnahmen angebracht sind.

Das Handelsblatt vermutet, dass der aktuelle Kursanstieg bei Bitcoin mehrheitlich von Großanlegern getrieben wird, die einen kleinen Teil ihrer Gelder strategisch (nicht spekulativ!) zur Diversifizierung ihrer Portfolios entsprechend umschichten. Wenn genügend Pensionsfonds, Hedge-Fonds, Family-Offices und Anlageberater diesem Trend folgen, kann das eine beträchtliche Hausse zur Folge haben.

Ein weiterer möglicher Faktor für den aktuellen Kursanstieg: Ein hochrangiger Manager der amerikanischen Fonds-Gesellschaft Black Rock hat sich jüngst dahingehend geäußert, dass Bitcoin allmählich Gold als Reservewährung ablösen könnte, weil die Kryptowährung einfacher zu transferieren sei als Barren aus Gold.

Das drei Jahre alte Rekordhoch von 19.000 US-$ könnte noch im November 2020 überboten werden. Sollte man bei solchen Preisen noch einsteigen? Oder lieber schon erzielte Gewinne sichern? Eine klare Empfehlung kann es hier nicht geben, außer dass Bitcoin nach wie vor als ein sehr spekulatives Investment gesehen werden muss.

Interessanter ist da vielleicht ein anderer Ansatz: Mit einem Trading Bot wie „Bitcoin Up“ kann man Kursschwankungen ausnutzen. Dabei analysiert der Algorithmus des Trading Bot das aktuelle Marktgeschehen und ermittelt so den kurzfristigen Aufwärts- oder Abwärtstrend von Bitcoin. Diese minimalen Schwankungen können dann für automatisierte Handelsgeschäfte genutzt werden. Investmentbanken und andere institutionelle Anleger arbeiten schon seit langem mit Trading Bots auf nur alle denkbaren Kurse, die genügend volatil sind und ein ausreichend hohes Handelsvolumen aufweisen.

Zu beachten ist, dass jeder Bot anders programmiert ist und nicht alle die gleichen Signale bzw. einen Markt vollumfänglich erfassen. Bitcoin Up etwa ist darauf spezialisiert, aktuelle Nachrichten zu interpretieren und daraus Kauf- oder Verkaufssignale abzuleiten. Andere Trading Bots interpretieren ganz andere Parameter, so dass am Ende zwar jeder Bot für sich „richtig“ entscheidet, nämlich auf der Basis der ihm zur Verfügung stehenden Informationen, aber keiner das gesamte Marktgeschehen im Blick haben kann – und erst recht keiner genau weiß, wie sich die Marktteilnehmer (Menschen und Maschinen) tatsächlich verhalten werden.

Das erklärt, warum manche Marktteilnehmer Trading Bots schlicht als Betrügereien einschätzen. Denn nicht immer führt der Einsatz dieser „Wunderwaffe“ zu einem Vermögenswachstum. Es gibt auch genügend Fälle, in denen der Einsatz von Trading Bots erhebliche Verluste bis hin zum Totalverlust bestimmter Summen zur Folge hatte. Von Betrug zu sprechen greift hier sicher in den allermeisten Fällen viel zu hoch: Der entsprechende Bot wurde einfach nur unglücklich programmiert und hat in der Praxis dann stur das ausgeführt, was ihm vorgegeben war. Noch sind Trading Bots eben keine Künstliche Intelligenz (KI), weil sie keine Intuition besitzen.

Ein weiterer Faktor, der berücksichtigt werden sollte: Die Entwickler von Bitcoin Up sind nicht öffentlich bekannt. Sie bleiben anonym, wie schon der ominöse Erfinder von Bitcoin selbst, Satoshi Nakamoto. Allerdings arbeitet das für den Betrieb von Bitcoin Up verantwortliche Team mit angesehenen Krypto-Brokern zusammen, die in ihren Heimatländern jeweils einer regulatorischen Aufsicht unterliegen. Unabhängige Broker sehen Bitcoin Up als zuverlässiges Handelssystem, das im Vergleich zu anderen Trading Bots gute Ergebnisse erzielen kann.

Mein Fazit: Bitcoin ist und bleibt ein spekulatives Anlageinstrument. Doch könnte der Höhenflug dieser und anderer Kryptowährungen zumindest noch so lange anhalten, bis die Corona-Krise überwunden ist und damit die Aktienmärkte auf breiter Front wieder stark anziehen. Spätestens dann dürfte es zu erheblichen Gewinnmitnahmen bei Bitcoin kommen, weil etliche Anleger in einem guten Konjunkturumfeld wieder mehr auf klassische Assets wie Aktien setzen werden.

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