Facebook: Orientierung für Einsteiger

Foto zu Facebook: Mark Zuckerberg

Foto: CDN Digital auf Flickr (CC BY 2.0)

Jeder kennt Facebook, aber nicht jeder kennt sich damit aus. Vor allem nicht die vielen kleineren Unternehmen, die sich allmählich vermehrt fragen, ob man dieses Social Network weiter ignorieren soll oder ob ein Engagement auf der Plattform gut für das eigene Marketing sein kann.

Die größte Hürde dabei: Fehlendes Wissen auf ganz grundlegender Ebene. Denn vielfach bewegt man sich eher wenig im Internet und hat deshalb keine Erfahrung im Umgang mit Social Software. Schon das Anlegen von Profilen ist ungewohnt, auch das Hochladen von Bildern. Die (Über-) Fülle an Features und Einstellungsmöglichkeiten auf Facebook macht die Sache nicht einfacher.

Die Grundlagen

Da kann es nicht schaden, wenn man einen einfachen Ratgeber an die Hand bekommt. Annette Schwindt hat ein E-Book geschrieben, das auf ihrer Website (als Pdf) kostenlos heruntergeladen werden kann. Auf 55 Seiten erklärt sie jedem Anfänger Schritt für Schritt die wichtigsten Funktionen von Facebook. Dass es für ein solches Werk durchaus Bedarf gibt, zeigen die Downloads: Schon über 2.500 Abrufe konnte sie verzeichnen. Nützlich ist auch, dass es zu jedem Kapitel im Buch einen Artikel auf ihrem Blog gibt, so dass man dort mit ihr diskutieren kann.

Marketing auf Facebook

Wer die Basics beherrscht und Facebook für das professionelle Marketing nutzen möchte, kann als Einstieg und Hilfe das ebenfalls kostenlose E-Book „Marketingpraxis Facebook“ (als Pdf) im Blog doing business on facebook von Andreas Bersch bestellen. Mehrere Hundert Abrufe in wenigen Tagen zeigen, dass es auch für diese Materie Erklärungsbedarf gibt.

Bewertung

Jeder dieser beiden Leitfaden ist sehr gut geschrieben und mit Screenshots anschaulich illustriert. Sie stellen jeweils den aktuellen Stand der Dinge dar und bleiben mit einem Seitenumfang von ca. 60 bis 70 Seiten erfreulich kompakt.

Abzuwarten bleibt, wie sich beide Werke mit den permanenten Veränderungen auf Facebook befassen werden. Denn hier wird beinahe jeden Tag geschraubt, auch wenn es oft nur minimale Änderungen sind. Vielleicht sollten die beiden Ratgeber deshalb eine Versionierung einführen oder auf der Titelseite ihren letzten Stand (als Datum) anzeigen.

Mark Zuckerberg jedenfalls hat mit Facebook noch viel vor. Der nächste größere Schritt soll die Einführung einer Telefonfunktion à la Skype sein (realisiert von Vivox). Das Foto zeigt ihn im August bei einem Besuch in Brasilien, wo Facebook schon eine Niederlassung hat, anders als in Deutschland.

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Lustig dass dieses PDF nicht von Facebook selbst erstellt wurde. Zu meinem 12 Jahre alten Grundig-Fernseher fehlt mir die Bedienungsanleitung. Da stellt auch niemand hobby-mäßig ein PDF zusammen…;-)

  2. @Wolfgang: Genau! Aber Facebook hat nicht nur bei der Bedienungsanleitung fleißige Helfer, sondern auch bei der Übersetzung seiner Seiten in andere Sprachen. Die deutsche Fassung etwa wurde von Freiwilligen miterarbeitet, bei Facebook sparte man sich so viel Geld für Übersetzer.

  3. Danke für das Lob, Matthias! 🙂

    Die Updates sind bei mir übrigens im Blog zu bekommen. Dort gehe ich auf aktuelle Veränderungen (wie neuerdings z.B. Facebook Lite oder das @mention feature) ein.

    Wenn Facebook wie angekündigt die Änderungen in den Privatsphäre-Einstellungen und die Einführung des Fan-Werdens für Profile umgesetzt hat, werde ich sicher eine neue Version des eBooks online stellen.

  4. Pingback: bwl zwei null · Social. Media. Beratung.

  5. Man sollte Abrufe nicht mit „bedürftigen Nutzern“ gleichsetzen. Denn der Abruf sagt noch nichts über die Rezeption oder Nichtrezeption aus. Was nichts daran ändert, dass das pdf wichtig ist und vielen Leuten etwas bringen kann.