Facebook kriegt die Kurve

Er ist wieder da. Aus der Sprachlosigkeit aufgetaucht. Und er hat die Kurve gekriegt. Mark Zuckerberg hat sich in aller Form im Corporate Blog von Facebook entschuldigt und sogar Robert Scoble zeigt sich beeindruckt, obwohl er das lange Schweigen erst einige Tage zuvor noch scharf kritisiert hatte. Beacon, die Wunderwaffe, ist so weit entschärft, dass sich niemand mehr daran stören sollte. Viel Erleichterung auch auf allfacebook (und tonnenweise weitere Infos dort im Blog).

Erstaunlich finde ich, dass Facebook dem PR-Desaster zum Trotz in Deutschland in den „Top Sites Germany“ immer weiter nach oben wandert: Alexa weist das Netzwerk aktuell auf Platz 26 aus, nur einen Platz hinter Microsoft. Nicht ganz schlecht für eine Firma, die hierzulande noch keine Niederlassung hat und auch keine Werbung macht!

Doch immer noch steht die Frage im Raum, wie Facebook auf Dauer Geld verdienen will. Die Antwort sehe ich bei Andrew McAfee: Er berichtet von Serena Software, die kein eigenes Intranet mehr führen sondern stattdessen auf Facebook setzen. Macht dieses Beispiel Schule, darf auch wieder laut über die 15 Mrd Dollar Bewertung gesprochen werden.

In meinem persönlichen Umfeld registriere ich jedenfalls wieder eine Zunahme in der Nutzung von Facebook, nachdem es für ein paar Wochen sehr still gewesen war. Und was mache ich mit meinem neuen Profil auf Xing? Das lasse ich erst mal laufen, obwohl ich keinen Hehl daraus mache, wo ich mich wohler fühle. Alexa führt Xing übrigens auf Rang 49 der „Top Sites Germany“.