Deine Möglichkeiten bei Ikea: Personalmarketing im Web 2.0

In Zeiten des demografischen Wandels lässt sich Ikea etwas einfallen, um Nachwuchs für seine deutschen Möbelhäuser zu gewinnen. Zwar mangelt es (noch) nicht an Bewerbungen, wie mir Pia Palmu, die Leiterin des Personalmarketings am Telefon erklärte. Eher ist es der Versuch, die Erwartungen von Ikea transparenter zu machen, auf dass sich weniger, aber dafür mehr passende Kandidaten um die offenen Stellen bewerben und Ikea selbst nicht so viel Hoffnungen enttäuschen muss.

Dafür wurde vor einem Jahr eine eigene Website eingerichtet, das Ausbildungs-Portal von Ikea. Optik und Sprache sind auf ein junges Publikum ausgerichtet, es gibt ein Azubi-Tagebuch (ähnlich dem Ausbildungs-Blog von Festo) und als Besonderheit eine Reihe von Podcasts.

Gerade diese Podcasts finde ich bemerkenswert: Auf lockere und unterhaltsame Art wird hier vermittelt, auf was es Ikea ankommt. Erstaunlich eigentlich, dass nicht schon viel mehr Unternehmen dieses Medium nutzen! Oder umgekehrt: Gut für Ikea, dass man hier ein Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb hat.

Die Erwartungen hat das Portal jedenfalls erfüllt. Es wird fortgeführt und aktuell um eine neue Staffel von Podcasts ergänzt. Und so nebenbei hat der Bereich Personalmarketing damit auch dafür gesorgt, dass sich jetzt auch andere Unternehmensbereiche bei Ikea intensiver mit dem Web 2.0 befassen. Entdecke die Möglichkeiten, kann man da nur sagen.

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