Wikis und die Buchverlage

Auch vom Artikel über den Wikiwednesday in Stuttgart lassen sich ein paar Gedanken speziell für Buchverlage ableiten. Zwei Ebenen wären zu unterscheiden:

  1. Wikis im internen Einsatz (Unternehmensorganisation).
  2. Wikis nach außen orientiert (als Teil des Verlagsprogramms).

Intern werden Wikis gewöhnlich zur Dokumentation und für das Projektmanagement eingesetzt. Dabei zeigt die Erfahrung, dass wenn Wikis erst einmal implementiert und akzeptiert sind, sie sehr schnell intensiv genutzt werden. Wesentliche Hemmnisse liegen noch in der häufig fehlenden Unterstützung in Sachen WYSIWYG und dem Altersproblem: Je älter Mitarbeiter in einem Unternehmen sind, desto schwerer fällt der Umstieg.

Dennoch gilt: Insbesondere kleine Verlage sollten sich mit Wikis befassen, da sie so ihre Produktivität deutlich steigern können. Zudem können externe bzw. freie Mitarbeiter sehr gut eingebunden werden.

Nach außen, also als Teil des Verlagsprogramms, wird die Argumentation komplexer. Und deshalb setze ich diesen Gedanken in einem späteren Posting fort (der Artikel würde sonst auch viel zu lang).