Über Bücher, Buchhandlungen und die Frankfurter Buchmesse

Neulich wollte ich spontan bei Amazon David Weinbergers neues Buch „Everything is Miscellaneous“ bestellen. Leider war der Titel zwar in den USA, nicht aber in Deutschland lieferbar. Was tun? Eine Mail an meinen Buchhändler in Bad Saulgau löste das Problem: Er konnte mir den Titel wahlweise aus den USA (längere Laufzeit, niedrigerer Preis) oder aus Großbritannien (kürzere Laufzeit, höherer Preis) vermitteln. Es geht eben doch (noch) nichts über den guten alten Buchhändler und die persönliche Beziehung…

Die Preisfrage am Rande: Für welche der beiden vom Buchhändler angebotenen Lieferquellen entscheidet sich der Schwabe?

Hier David Weinberger’s Blog zum Buch. Und hier eine Rezension (boingboing).

Dieses Lob auf meinen Buchhändler soll aber nicht verdecken, dass Experten wie Scott Karp in Bezug auf die Zukunft der klassischen Buchhandlung nicht sehr optimistisch sind. In diesem Blogartikel führt er aus, warum sie eine tendenziell aussterbende Gattung sind.

Das Thema soll hier nicht weiter vertieft werden. Statt dessen die Ankündigung, dass ich auf der Frankfurter Buchmesse sein werde (Mittwoch bis Freitag). Im Vorfeld möchte ich an der einen oder anderen Stelle im Blog hier den Artikel des jeweiligen Tages (sofern passend) in einem zweiten Artikel in Bezug zur Welt der Bücher (und Verlage) setzen.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Zur Preisfrage: Wenn ich eine komplexe „Zeit ist Geld“ Rechnung aufstelle und dann die Variablen einsetze bekomme ich UK heraus.
    Als einfach und logisch denkender Schwabe jedoch USA. 😉

  2. Wie ist denn in der komplexen Zeit-ist-Geld-Rechnung das Wechselkursverhältnis des Euro zum Dollar gewichtet? 😉

    Die einfache und logische Antwort ist richtig! Die Preisdifferenz beträgt immerhin 20 %.