Was ist ein gutes (Corporate) Blog?

Angeregt durch die FAZ und ihren Comic-Helden Strizz gibt es aktuell wieder eine kleine Debatte in der Blogosphäre um Corporate Blogs. Henning Krieg bringt die Sache kurz und bündig auf den Punkt, Cem Basman ergänzt den wichtigen Aspekt der Authentizität.

Fehlt noch was?

Ja. Burkhard Schneider schrieb letzten Monat unter etwas anderem Blickwinkel einen interessanten Artikel darüber, „was Blogger von Journalisten unterscheidet“. Darin der wichtige Punkt: „Blogger verstehen ihren Beitrag häufig als Diskussionsgrundlage und nicht als abschliessenden, allgemeingültigen Artikel.“

Hier geht es um Meinungen. Meinungen sind in der Welt der Blogs sehr wichtig. Für Unternehmen ist das aber eher ein Problem, denn sie sind es gewohnt, Produkte (oder Dienstleistungen) herzustellen und zu verkaufen – und nicht Meinungen.

Meinungen bergen die Gefahr in sich, zu polarisieren. Und wer eindeutig Stellung bezieht und damit vielleicht polarisiert, läuft Gefahr, Käufer bzw. Kunden zu verlieren. Bleibt man mit seiner „Meinungsmache“ aber zu nah an den Produkten der eigenen Firma, wird das (auch) nicht so gern gesehen, da Blogs ja kein Werbekanal sein sollten.

Sehr aufschlußreich in diesem Kontext ist das Beispiel der Softwarefirma doubleSlash. Oliver Belikan, einer ihrer Geschäftsführer, reflektiert aktuell ein Jahr Erfahrung mit ihrem Corporate Blog. Sein Fazit: Es macht (trotz allem) Spaß und deshalb machen wir weiter!

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