Facebook im Test (1)

Nachdem der Fischmarkt sich ausführlich mit StudiVZ beschäftigt hat, übernehme ich die Idee gerne für Facebook. In den letzten Tagen ergab sich nämlich ein sehr konkreter Anwendungsfall: Die mittlerweile 12 Autoren des Blogs Tech IT Easy, zu denen auch ich zähle, organisieren die Zusammenarbeit untereinander bislang per E-Mail (Mailingliste).

Das ist nicht besonders praktisch und so kam mir die Idee, dass sich alle 12 doch auch auf Facebook treffen und die dort gebotenen Möglichkeiten ausprobieren einsetzen könnten. Der Vorschlag fand Zustimmung und heute sind immerhin schon 10 von 12 auf Facebook angemeldet…

An dieser Stelle tritt bereits ein erster Effekt ein, zugunsten von Facebook natürlich: Eine Arbeitsgruppe auf einer solchen Plattform zu organisieren bedeutet, dass sich eine Reihe von Personen erst einmal (neu) anmelden muss. Das Netzwerk wächst also (wenn auch geringfügig) durch solche Maßnahmen.

Für die Zusammenarbeit einer Projektgruppe bietet Facebook eine einfache Lösung: Man erstellt eine neue „Gruppe“ und definiert diese als „geschlossen“. Während bei offenen Gruppen auf Facebook jeder Mitglied werden kann, bleibt dies bei dem geschlossenen Typ der Auswahl des Gruppenadministrators vorbehalten. Der Gründer einer Gruppe ist automatisch Administrator. Damit hatte ich aber meine Blogger-Kollegen noch nicht in der Gruppe: Mit jedem einzelnen musste ich zuerst „Freundschaft“ schließen, bevor eine Aufnahme möglich war (die Mitglieder einer Gruppe untereinander müssen nicht zwingend „befreundet“ sein).

Bis zu diesem Punkt sind meine ersten Eindrücke überwiegend positiv. Nächste Woche setzte ich die Reihe mit einem weiteren Bericht fort. Hoffentlich sind wir 12 bis dahin vollzählig „an Bord“. Dann beschreibe ich die verschiedenen Kommunikationswege, die der Gruppe offen stehen und wie sie von uns genutzt werden.

13 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich bin enttäuscht. Zwölf Blogger nutzen kein Blog, um miteinander zu kommunizieren. 🙁

    Spaß beiseite; ich bin gespannt, wie der Praxistest verläuft. Die fehlende Möglichkeit, geschlossene Gruppen zu gründen, ist ja eines der großen Xing-Mankos.

  2. Pingback: Plattformen für den beruflichen Erfolg nutzen « Kulturmanagement

  3. Danke, das wusste ich noch nicht. Xing wird da sicher nachziehen, denn sonst haben sie einen Nachteil (mehr)…

    Bei Tech IT Easy sind wir derzeit offenbar nicht 12, sondern nur 11 Autoren. Von diesen sind jetzt 10 in unserer Gruppe drin, einer fehlt noch (weil im Urlaub).

  4. Nachdem ich erst gestern Facebook für mich entdeckt habe und die Möglichkeiten langsam abtaste bin ich natürlich sehr auf die weiteren Berichte gespannt. Denn gerade die Gruppenfunktion kommt mir sehr praktikabel vor.

  5. so eine „tolle“ gruppenfunktion gibt es ebenfalls bei studivz und bei diversen anderen communitys! selbst meine kleine „billig-community“ hat eine deratige gruppenfunktion mit kommunikationsmöglichketen innerhalb der gruppe. was macht facebook denn nun zu was besonderm??? langsam glaube ich, es ist alles nur ein hype und wird auch nur dadurch getragen! das problem, der hype funktioniert, alle wollen jetzt zu facebook.

  6. in meinen augen machen vor allem drei dinge facebook zu einem juwel:
    – der news-feed bzw. die mini-feeds
    – die applications
    – ein sehr zweckmäßiges design

    deswegen wollen und gehen alle zu facebook!

    gruz,
    finn

  7. @Florian: Im Moment ist es noch schwer zu sagen, ob Facebook nur ein Hype ist oder doch mehr dahinter steckt.

    @Finn: Gut möglich. Allerdings kann man sich auch in der Vielfalt der Möglichkeiten bisweilen verlieren (ich zumindest)…

  8. Pingback: Nur ein Blog

  9. Hello Matthias,

    Although I’m far from understanding everything, I see you’re talking about the way the Tech IT Easy team uses Facebook as a collaborative tool.

    Any interesting take away from the comments we can apply @ Tech IT Easy?

  10. Pingback: bwl zwei null » Facebook im Test (2)

  11. Pingback: Ein White Paper zeigt: Was kleine Online Communities den großen voraus haben « Kulturmanagement

  12. Ist zwar schon etwas älter der Beitrag, aber statt mit jedem vorher Freundschaft schließen zu müssen, hättest du auch den Link der Gruppe per Mail verschicken können und die Leute hätten dann auf „request invitation“ geklickt…