Das iPhone: Maß der Dinge oder maßlos überschätzt?

Seitdem das Wundertelefon auf dem Markt ist, hat sich die Lage wieder etwas beruhigt. In Amerika sind jetzt Produkttests angesagt, etwa dieser hier (nicht ganz ernst gemeinte):

Das berühmt gewordene Video aus der Will-It-Blend-Reihe ist auch im Jahr 2018 immer noch auf YouTube zu sehen:

Will It Blend

Die offiziellen Zahlen vom Verkaufsstart sorgten inzwischen für Ernüchterung und Verwirrung: AT&T meldete 146.000 registrierte Geräte, Apple dagegen sprach von 270.000 verkauften iPhones. Hätte Apple recht, wäre das nur ein Viertel bis ein Drittel dessen, was Experten vorab erwarteten.

Neben den schon bekannten Stärken des iPhone, insbesondere dem wohl tatsächlich intuitiv einfach zu bedienenden Touchscreen, kommen allmählich auch Schwächen ans Licht: Beispielsweise die Tatsache, dass man während dem Herunterladen von Daten aus dem Internet telefonisch nicht erreichbar ist. Die Kapazität im EDGE-Netz reicht dafür nicht aus, so dass ein Anrufer in solchen Fällen auf die Mailbox umgeleitet wird.

Und damit ist das iPhone weiterhin gut für Schlagzeilen und leidenschaftliche Blogpostings. Kritisches liest man hier (Tech IT Easy), während Read/Write Web Lob und Tadel auf zwei gute Artikel verteilt. In Deutschland rotieren derweil nicht die Mixer, sondern die Gerüchteküche, ob etwa Mediamarkt, Karstadt oder T-Mobile das iPhone werden verkaufen dürfen.

Ich persönlich bleibe optimistisch für das iPhone und registriere, dass seit einiger Zeit bei Apple die Verkaufszahlen der Computer nach oben weisen (der Aktienkurs steigt ohnehin, ganz im Gegensatz zu dem von Microsoft). Es scheint, als käme Apple ganz langsam aber sicher aus seiner Nische heraus…