Medienwandel und Wandel der Medien

Wer oder was wandelt da? Während vor nicht allzu langer Zeit unter dem Stichwort „Medienwandel“ diskutiert wurde, welche Zeitungen oder Zeitungen gerade Leser oder Anzeigen verlieren, ist die Debatte in letzter Zeit doch um Einiges grundsätzlicher geworden.

Es geht jetzt ums Ganze und um die Frage, ob das Internet nicht bald schon Zeitungen, Zeitschriften und auch Bücher gänzlich überflüssig macht. Progressive Stimmen in diese Richtung hat aktuell Steffan Heuer in der Technology Review (Heise Verlag) unter dem markanten Titel: „Das Ende des Buches ist seine Zukunft“ zusammen getragen. In seinem Blog kommen dazu die kritischen Töne in Person von Andrew Keen zu Wort, der wiederum an der Blogosphäre Einiges auszusetzen hat.

Das Goethe Institut München wird im September eine Konferenz zum Thema „Media in Transition“ durchführen und spannt den Bogen von Gutenberg bis zum Semantischen Web. Und ich freue mich an dieser Stelle schon auf mein nächstes Interview hier im Blog, das ich zum Thema „Medienwandel“ mit Sebastian Wolter vom Verlag Voland & Quist führen werde. Der kleine Verlag aus Dresden (und Leipzig) bringt seine Bücher immer zusammen mit einer CD heraus und hat damit nicht nur eine Sonderstellung in der Vielfalt der Verlagswelt, sondern auch schon ein Standbein in der digitalen Zukunft.