Google möchte wie das Wetter sein, wünscht sich Eric Schmidt…

…in diesem Interview neulich. Das World Economic Forum war bei Google zu Gast und Eric Schmidt sprach eine halbe Stunde lang (vor laufender Kamera) mit Pat Mitchell. Dabei fiel ihm der schöne Vergleich mit dem Wetter ein: Das Wetter ist immer da, aber selten nur nehmen wir es bewusst war oder beschäftigen uns mit ihm. So möchte also auch Google sein: Omnipräsent – und fast so wichtig wie die Luft zum Atmen?

Bemerkenswert auch seine Ausführungen zum „mobilen“ Internet: Der weltweite Markt für Mobiltelefone (mit Zugang zum Internet) wächst wesentlich schneller als der Bereich der herkömmlichen Internetzugänge über Computer. Schmidt geht davon aus, dass schon bald praktisch jedes Handy mit einer Kamera und mit GPS ausgestattet sein wird und deshalb Angebote wie Google Maps (und weitere Dienste sowie Werbung) eine große Rolle werden spielen können.

Bei Google hat man also sehr klare Vorstellungen von der Zukunft und wartet nicht etwa ab wie sich die Dinge entwickeln, sondern gestaltet sie aktiv mit. Der Vergleich mit dem Wetter kann einen aber schon etwas nachdenklich machen…

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. @moellus: Was bekommst Du denn so von Google für die „Freundschaft“? Wenn die gut bezahlen, überleg ich mir das auch….;-)