Was macht ein Unternehmer, dessen Auftragsvolumen zum ersten Mal seit langer Zeit signifikant sinkt, während sich gleichzeitig abzeichnet, dass der Ölpreis ab jetzt wieder steigt? Das Szenario ist typisch für mittelständische Unternehmen, die für 2009 mit sinkenden Umsätzen rechnen müssen, aber noch nicht genau wissen, wie sich die Rohstoff- und Energiepreise entwickeln werden.
Für diese Situation wäre es gut, ein Planungstool nutzen zu können, das mit der Eingabe einiger weniger Daten schon belastbare Prognosewerte liefert. 1stpan, ein Softwareunternehmen aus München, hat nun ein solches Tool vorgelegt.
Hinter dem (verbesserungswürdigen) Namen “Business Toys” steckt eine sehr kompakte Lösung, bei der man bis zu sieben Produktkategorien mit der Eingabe von Umsatzanteil (in Prozent) und variablen Kosten planen kann, wenn zudem Aussagen zur Entwicklung von Umsatz bzw. Bruttoergebnis gemacht werden. Teils gibt man Zahlen ein, teils wird über Schieberegler schnell und einfach eine Richtung vorgegeben.
Das Ergebnis wird mit einer Monte-Carlo-Simulation ermittelt und zeigt unmissverständlich, was passiert wenn der Unternehmer etwa steigende Kosten bei sinkenden Umsätzen nicht in den Griff bekommt. Für die Planung ist das sicher ein sehr gutes Instrument, für dessen Handhabe man kein BWL-Studium braucht.
Zugleich ist diese Software für mich ein Beleg dafür, dass Zeitungen und Nachrichtenportale, die händeringend nach Geschäftsmodellen im Internet suchen, hier einen Ansatz haben: Sie müssten solche Tools auf ihren Seiten implementieren und so konfigurierbar machen, dass planungsrelevante Nachrichten direkt mit diesem Tool verknüpft werden können. Das wäre Decision Enabling in seiner besten Form!
Denn die Unternehmer brauchen immer beides: Informationen aus den Medien sowie individuelle Planungsszenarien für ihre Entscheidungen. Bis aber die Zeitungen darauf kommen werden, dass hier ein Geschäftspotenzial steckt, können Mittelständler auch so schon mal die neue Software von 1stplan kostenlos testen…















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