twitkrit

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twitter logoTwitter ist in aller Munde und mit Twitterdings und twitkrit gibt es hierzulande zwei sehr schöne neue Blogprojekte rund um das Faszinosum. Während sich twitkrit mehr der künstlerisch, literarischen Seite von Twitter annimmt, dürfte Nico Lummas Twitterdings bald schon ein unentbehrlicher Wegweiser durch den rasch immer dichter werdenden Dschungel an Applikationen und Mashups rund um Twitter werden.

Alles schön und gut, aber über die Ebene der Spielerei sind wir damit noch nicht hinaus, oder? Hat Twitter auch bei der “richtigen” Arbeit eine Perspektive? Ich habe das lange nicht gesehen, bis ich bei mir Alert Thingy installiert habe. Seither habe ich in kompakter Form und frei auf dem Desktop einen Anschluss an den Datenstrom, den Twitter ununterbrochen produziert. Das Praktische daran ist, dass ich über Alert Thingy nicht nur passiv mitlesen, sondern auch selbst twittern kann.

Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man so etwas auch in komplexen Projekten einsetzen kann. Etwa wenn ein (teilweise) räumlich getrenntes Team sich untereinander in knapper Form auf dem Laufenden halten möchte. Twitter ist da nämlich überraschend vielseitig und vor allem extrem schnell: Bis man etwa bei einer E-Mail nur die Adresse des Empfängers eingegeben oder aus einem Verzeichnis ausgewählt hat, hat man bei Twitter die Botschaft schon formuliert und abgeschickt.

Noch Fragen? Was Twitter wert ist, weiß Michael Arrington (TechCrunch) ziemlich genau und wer (wie ich) noch etwas Nachholbedarf bei den Begrifflichkeiten hat, mag in diesem kleineren Wiki (Twitter Fan Wiki) fündig werden. Mir auf Twitter zu folgen lohnt jetzt noch nicht, ich bin noch ziemlich stumm und höre vorerst nur zu…