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Noch streng geheim und deshalb unscharf: Profil auf Workio

Würden Sie sich gerne (mühsame) Recherche-Arbeiten von jemand anderes abnehmen lassen? Dinge, die man im Prinzip auch selbst zusammentragen könnte, die aber viel Zeit binden? In Kürze können Sie das. Konkret, sobald Workio in vollem Umfang online ist.

Workio ist ein Startup aus Österreich, das einen Marktplatz für Wissensarbeit etablieren möchte. Gehandelt werden soll alles, was sich recherchieren und in schriftlicher Form wiedergeben lässt: Marktanalysen, Produktvergleiche, Stoffsammlungen, Working-Papers – schlicht all das, was man eigentlich auch selbst tun könnte, wenn man nur in der jeweiligen Materie gerade tief genug drin wäre bzw. die Zeit dafür hätte.

Da wir bzw. Unternehmen in unserer wissensüberfluteten Zeit immer häufiger vor der Situation stehen, sich eben nicht mal schnell und einfach einen Überblick bzw. Sachstand verschaffen zu können, möchte Workio hierfür eine Lösung anbieten und damit nichts weniger als einen neuen Markt schaffen.

Bislang gibt es bekanntlich nur den Markt für verhältnismässig teure Studien oder noch teurere Marktforschungsberichte, die von hoch spezialisierten Instituten, Think-Tanks bzw. Marktforschungsunternehmen geschrieben werden. Kleinere Recherchen werden in den meisten Unternehmen selbst erstellt, nicht zuletzt weil man das bislang schlecht outsourcen konnte: Der Koordinationsaufwand ist dafür zu hoch, es fehlt schlicht der “Marktplatz”. Mit Workio wäre dieses Problem gelöst.

So weit die Theorie. Die große Frage ist: Wird das in der Praxis funktionieren? Gibt es diesen Markt tatsächlich? Wie lange wird es dauern, bis sich das herumspricht und etabliert? Und schließlich: Wird es neben der Nachfrage auch ein qualifiziertes Angebot für diese kleineren Recherche-Aufträge geben?

Um das Angebot mache ich mir weniger Sorgen, wie die nachfolgende Grafik zeigt. Sucht man bei Google Trends nach “Coworking” erhält man folgendes Ergebnis:

coworking als Begriff bei Google Trends

Coworking und die dazu gehörenden Coworking-Spaces liegen voll im Trend. Freelancing bzw. Selbständigkeit als Arbeitsform sind die Treiber dieser Entwicklung. Da sollte also schon Potenzial für eine breite und qualifizierte Angebotsbasis für Workio vorhanden sein.

Das nicht zu unterschätzende Thema “Qualität” will Workio mit einem eigenen Bewertungsmodul lösen, auf externe Scorings bzw. Rankings (etwa von Klout) will man nicht zurückgreifen. Auch hierüber mache mir keine Sorgen, weil schon genügend andere Plattformen gezeigt haben, dass sich dieser Faktor handhaben lässt.

Heikel wird es bei der Nachfrage. Denn die wirklich zahlungskräftige Kundschaft, Mittelständler etwa, sind in Sachen Digital Business noch sehr zurückhaltend. Und große Konzerne müssen solche Aufgaben meist nicht auslagern: Sie haben genügend Manpower in ihren Abteilungen und Stäben.

Ist Workio deshalb ein hoffnungsloser Fall?

Das denke ich nicht. Allerdings würde ich mich an der Stelle der Gründer etwas breiter absichern und die Neuartigkeit von Workio intensiv kommunizieren. Denn auf den ersten Blick wirkt es eben nur wie eine Plattform für den Handel mit Recherche-Texten. Dem ist aber nicht so: Die Arbeiten nämlich werden nicht etwa mit einer beliebigen Office-Software erstellt, hübsch formatiert und dann auf Workio hochgeladen, sondern direkt in einem Editor auf der Website von Workio geschrieben.

Auf diese Weise soll es möglich sein, dass mehrere Auftragnehmer gleichzeitig an einem Auftrag arbeiten, weil dieser in Module zerlegt werden kann. Auch vorgefertigte Templates werden zum Einsatz kommen, soweit sich einzelne Auftragsmodule entsprechend standardisieren lassen.

Darauf, wie das konkret aussieht, dürfen wir sehr gespannt sein. Ich bin mir nicht sicher, ob hier die Taylorisierung der Wissens-Arbeit eingeleitet wird, oder ob ein paar (Ex-)Studenten ihre (verständlichen) Albträume in Sachen Prüfungs-Stress verarbeiten. Warten wir einfach mal ab…

Ein Aspekt den ich wirklich kritisch sehe: Alle bisher erfolgreichen Dienste des Social Web praktizieren mehr oder weniger intensiv das, was Tim O’Reilly in einer seiner Definitionen zum Web 2.0 ausgeführt hat: Das Prinzip der Plattform (”the move to the internet as a platform”).

Plattformen schaffen Mehrwerte für ihre Nutzer, weil diese die Inhalte liken, kommentieren, weiterempfehlen, bewerten, ergänzen oder auch neu zusammenstellen können. Es geht also immer darum, Stellung zu beziehen oder eine Arbeit fortzuführen. Dieses Prinzip sehen wir überall, sei es auf Flickr, einer Plattform für Fotos, ebenso wie auf Quora, wo es explizit um Wissen geht.

Wo aber taucht dieser Plattform-Gedanke bei Workio auf? Wo ist die Community? Entsteht mit und auf Workio ein kollektiv nutzbarer Mehrwert?

Wird mit Workio der immer größer werdenden Menge an Wissensarbeitern im Web ein Tool an die Hand gegeben, mit dem sie sich gegenseitig unterstützen können?

Auf dieser Ebene ist noch viel zu tun und zu erreichen. Denn die Software, die uns für das Sharing und Collaboration (Enterprise 2.0) zur Verfügung steht, ist im Kern gut und gerne auch schon wieder 10 Jahre alt (Blogs, Wikis, Social Networks).

Neben all diesem Socializing und seinen Netzwerkeffekten (”Resonanz”) kommt mir noch eine weitere Ebene in den Sinn: Semantische Software bzw. die Analyse sehr großer Datenmengen. Forschungseinrichtungen sowie große Unternehmen arbeiten bereits damit. Was aber ist mit all den hoffnungsvollen Coworking-Freelancern? Wer verschafft ihnen den Zugang zu den mächtigen Tools, deren Anschaffung für den Einzelnen noch auf lange Sicht viel zu teuer sein wird?

Die Tatsache, dass einer der Workio-Gründer, Bruno Haid, in einem früheren Startup (System One) bereits gezielt mit semantischer Software gearbeitet hat, lässt für Workio hoffen. Allerdings wird es nach Aussagen von Luca Hammer davon zu Beginn noch nichts geben.

Nun denn. Ich bin sehr gespannt auf Workio und traue der Plattform einen Erfolg zu. Mehr noch: Ich erhoffe ihn sogar! Denn endlich wagt es ein Startup, den Faktor Wissen “bezahlbar” zu machen und nicht nur auf die blumig-nebulöse Online-Reputation zu verweisen und selbst auf die größtmögliche Skalierung zu setzen.

flickr-exit-jump-mikebaird

Charlene Li hat es gut auf den Punkt gebracht: “Social Networks will be like air”. Und Luft zum Atmen braucht schließlich jeder. Das erklärt uns, warum Twitter einfach unentbehrlich ist. Die Kritiker haben sich derweil offenbar zur New York Times zurückgezogen und warnen von dort aus, dass es mit Twitter ähnlich gehen könnte wie dem Surfer oben im Bild.

Zur rechten Einschätzung von Twitter helfen aber weder die unkritische Euphorie, noch die Schwarzmalerei. Ich denke deshalb, dass man mit einer Typologie der User klarer sehen kann. Denn es ist ganz offensichtlich, dass sich auf Twitter unterschiedliche Muster des Gebrauchs herausgebildet haben, die für dessen weitere Entwicklung eine Prognose zulassen:

  1. Privat twittern im kleinen Kreis: Einige Mitglieder nutzen den Dienst, um mit einem relativ eng gefassten Personenkreis in Kontakt zu bleiben (meist deutlich unter 100 Personen). Die Öffentlichkeit des Mediums nehmen sie dabei in Kauf. Hier besteht die Gefahr, dass Twitter diese privaten Kreise langfristig an andere Social Networks verliert, sofern diese eine ähnliche Funktionalität bieten und dabei die Privatsphäre besser wahren können. Facebook könnte mit seinem neuen Newsfeed ein Kandidat sein, andere mögen folgen.
  2. Ambient Intimacy Twittering: Diese Mitglieder nutzen Twitter ganz im Sinne der ersten Stunde, als man weitläufige Kontakte über Twitter pflegte und der Umgangston relativ privat war. Hierfür prägte Leisa Reichelt den Begriff der Ambient Intimacy. Twitterer dieser Kategorie haben keine Berührungsängste vor großen Zahlen und folgen auch schon mal über 1000 Personen. Allerdings ist hier zu beobachten, dass stellenweise ein Umdenken einsetzt und man wieder deutlich weniger Personen folgt (Qualität vor Quantität). Dennoch twittert diese Gruppe ausgeprochen intensiv und bildet damit eine wesentliche Stütze für Twitter. Allerdings ist ihr Kommunikationsverhalten nicht jedermanns Sache. Wer glaubt, dass das rasch zum Mainstream-Phänomen wird, dürfte sich gründlich täuschen.
  3. News Agency Twittering: Unter diesen Begriff fasse ich eine derzeit rasch wachsene Personengruppe auf Twitter zusammen, die von der Begeisterung darüber getragen wird, dass Twitter hervorragend als ein sehr schneller und effizienter Kanal für verlinkte Nachrichten genutzt werden kann. Twitter ist hier eine (kostenlose) Nachrichtenagentur, die erstaunlich gute Ergebnisse liefert. So faszinierend dieser Aspekt von Twitter auch ist und so stark sich manche Personen hier engagieren, als Massenphänomen taugt es (ebenfalls) nicht. Die meisten Menschen haben weder die Zeit noch das Interesse, permanent online zu sein um neue Meldungen zu sichten und auf ihre persönliche Relevanz zu überprüfen.
  4. Marketinggetwitter (aka Twitterspam): Ein weiteres, sehr junges Phänomen auf Twitter ist dessen Gebrauch als Marketingkanal. Hier dürfte tatsächlich ein großes Potenzial liegen. Allerdings muss Twitter aufpassen, das es mit seinem eigenen Geschäftsmodell hier noch irgendwo Platz findet, anstatt auf Dauer nur als kostenloser Infrastrukturanbieter zu fungieren. Der Marketingeuphorie muss zudem entgegengesetzt werden, dass jeder Anbieter genau prüfen sollte, ob seine Zielgruppe Twitter überhaupt nutzt. Aktuell düften in Deutschland gerade die Medien mit ihren neuen Twitteraccounts tendenziell einer Fatamorgana hinterher laufen. Denn noch fehlen die nötigen Mengen an Usern, um all die Eilmeldungen von Spiegel, das Gewitter der Wirtschaftswoche oder die Einzelaccounts von Redakteuren und Journalisten auf Dauer zu rechtfertigen.
  5. Statustuningwerkstatt: Diesen Begriff habe ich kurzerhand bei Michael Seemann (mspro) entlehnt, der damit eine derzeit auf Twitter durchaus häufiger anzutreffende Personengruppe beschreibt, die das Medium im Prinzip nur zur Selbstvermarktung nutzt und der ihr Mitläufertum gar nicht weiter auffällt. Man twittert, weil es gerade in Mode ist. Anders als mspro denke ich aber, dass Twitter daran keineswegs zugrunde gehen, sondern unbeeindruckt weiter existieren wird. Spätestens mit dem Abflauen des Medienhypes um Twitter wird von den “Statustunern” nur noch wenig zu sehen sein.
  6. Twittern ohne Fortune: Schließlich gibt es auf Twitter auch einige Mitglieder, die nicht in den Flow des Mediums finden und entweder nur sehr sporadisch mitwirken oder das Twittern nach einer Weile wieder aufgeben. Das ist nicht weiter schlimm, zeigt aber, dass Twitter nicht alle Menschen gleichermaßen anspricht.
  7. Collaboration Twittering: Der Vollständigkeit halber sei hier auch das Microblogging innerhalb von Firmen bzw. Projektgruppen genannt, auch wenn es meist nicht auf Twitter stattfindet (weil zu öffentlich). Für die Einschätzung von Twitter ist das Collaboration Twittering aber nicht unerheblich, denn wenn es sich innerhalb von Unternehmen als Tool durchsetzt, kann man daraus auch schließen, dass Twitter selbst kein vorübergehendes Phänomen sein wird. In ersten Ansätzen ist dies erkennbar, wenn auch noch nicht als wirklich zuverlässiger Trend.

Im Ergebnis zeigt diese Betrachtung, dass Twitter auf längere Sicht nicht das Medium der Massen sein wird, sondern eher das Instrument einer hoch vernetzten Informationselite bleiben dürfte. Gut möglich, dass viele User auf Dauer sogar bereit sein werden, für die Nutzung von Twitter zu bezahlen.

Denn Twitter ist unter den Social Networks absolut einzigartig mit seinem Konzept des Following. Anstatt wie auf den herkömmlichen Netzwerken reziproke “Freundschaften” zu schließen, folgt auf Twitter jeder wem er will. Reziprozität ist natürlich auch möglich, aber keine zwingende Erfordernis. Das schafft ein ungleich dynamischeres Beziehungsgefüge als auf allen anderen Netzwerken.

Twitter ist eine herausragende Innovation und seiner Zeit weit voraus. Man sollte es sich auf die nächsten Jahre aber nicht zu groß denken, zumal die Wettbewerber wie Pilze aus dem Boden schießen werden, sobald ein tragfähiges (und auch imitierbares) Geschäftsmodell sichtbar wird…

Ein neuer Anlauf beim eyePlorer: Das Startup aus Berlin hat sich meine Kritik hier im Blog zu Herzen genommen und ein neues Video produziert, mit dem jetzt sehr anschaulich dargestellt wird, was der eyePlorer leisten kann:

eingebunden mit Embedded Video

Wer also hier seine Suchbegriffe eingibt, erhält “Eyespots” als erstes Ergebnis. Das sind assoziative Begriffe und nicht Links zu anderen Webseiten (wie bei Google). Mit jedem der angezeigten Begriffe ist direkt eine (kurze) Erklärung verbunden, sowie die Möglichkeit, über einen Link zu weiteren Informationen zu gelangen.

Das Marketing für den eyePlorer ist mit diesem neuen Video wirklich gut geworden. Was aber ist vom Produkt selbst zu halten? Welche Erwartungen erfüllt der eyePlorer?

Spontan fallen mir Kinder und Jugendliche als Zielgruppe ein. Denn sie sind mit den typischen Suchergebnissen bei Google meist überfordert und können beim eyePlorer gezielt Wissen erwerben. Zudem werden sie hier nicht durch dreiste SEO oder gar pornografische Links abgelenkt.

Bei den Erwachsenen dürften sich aber die Geister scheiden: Wer gerne mit Mindmaps, Assoziationsketten und visualisierten Ergebnissen arbeiten, könnte hier heimisch werden. Wer aber wie ich schon zu lange von den klassischen Formen der Wissensdarstellung “verbildet” wurde, steht etwas ratlos vor den (vielen) Eyespots.

Etwa beim Suchbegriff “Romantik”, wo einige der Eyespots zu interessanten Aussagen führen (etwa Leidenschaft, Teufelspakt, Etymologie), während andere eher unverbunden oder gar nichtssagend im Kontext stehen (etwa Latein, Wohlstand oder Ständeordnung).

Wer es nicht mit der Romantik hat, findet zu David Weinberger drei Eyespots die alle zur gleichen Aussage führen (die immerhin seine Person treffend beschreiben), während man zu Clay Shirky (noch) nicht fündig wird. Zudem greift der eyePlorer auffallend häufig auf die Wikipedia als Quelle zurück.

Das sollte noch anders werden, denn sonst kann man gleich selbst dort nachsehen. Zudem vermisse ich eine stärker hierarchisch aufgebaute Struktur des Wissens: Klickt man nämlich von den Eyespots über die kurzen Erläuterungen weiter, landet man gleich bei der Quelle, die meist ein längerer Artikel in der Wikipedia ist. Ein Zwischenschritt über Passagen, die nicht gleich ganze Artikel sind, wäre gut.

Schließlich vermisse ich eine bessere Orientierung für vorgebildete Nutzer: Wer Mozart und seine Musik schon kennt, kann mit den Eyespots nicht sehr viel anfangen, man befindet sich zu schnell auf einer eher verwirrenden Detailebene. Es fehlen lenkende Kategorien wie etwa Lebensgeschichte, Zeitgeist, aktuelle Werkrezeption, Tourismus…

Mein Fazit: Der eyePlorer ist eine erstaunliche Leistung, die uns einen interessanten Weg für den Umgang mit Wissen in der Zukunft zeigt. Noch aber bleibt dem Team um Ralf von Grafenstein und Martin Hirsch viel zu tun. Wer sich selbst ein Bild machen will, kann dies aktuell auch auf der CeBIT tun (via Twitter).

Man betrachte mal dieses Video und überlege sich, was hier beworben oder visualisiert wird:

eingebunden mit Embedded Video

Alles klar? Oder eher nicht? Hier stellt ein deutsches Startup aus Berlin seinen Ansatz für eine neuartige Suchmaschinentechnologie vor. Es handelt sich um die vionto GmbH, ihr Produkt nennt sich eyePlorer.

Was immer der eyePlorer heute schon kann oder künftig können wird: Mit diesem Video als Teaser wird man niemanden hinter dem Ofen hervorlocken können. Er ist viel zu kurz und praktisch unverständlich: 12 Sekunden Dauer und das ohne Ton. Ein Screencast wäre hier besser gewesen (und sicher nicht teurer).

Da passt es dann auch ins Bild, dass das Startup natürlich kein Corporate Blog führt und auch sonst um die Möglichkeiten des Web 2.0 einen weiten Bogen macht. Ist das typisch deutsch?

Vionto bewegt sich im Bereich von semantischer Software und damit dem Web der dritten Generation (Hochtechnologie), macht aber in Bezug auf Social Software und das Social Web einen doch eher unbeholfenen Eindruck.

Immerhin hat ja die FAZ ausführlich berichtet und es ihrerseits nicht geschafft, den eyePlorer zu verlinken (der Name des Startups wird gleich gar nicht erwähnt). Medial kongenial, aber leider nicht auf der Höhe der Zeit.

Warum sollte ein Startup bloggen? Und worüber? Vor dem offiziellen Launch oder einer Betaphase will man ja eigentlich nicht viel über seine Geschäftsidee preisgeben. Zudem ist die Zeit fast immer knapp und man will seine ganze Energie in den eigentlichen Firmenaufbau stecken.

So denken offenbar viele, selbst wenn sie eine hohe Affinität zum Web 2.0 haben. Ich habe deshalb eine Präsentation zusammengestellt, die zugleich so etwas wie die Fortsetzung dieses Konzeptes ist. Damals wurde ja in der Diskussion auch immer wieder die Frage nach dem “warum” aufgeworfen.

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Als positives Beispiel in der Präsentation erwähnt (und hiermit auch verlinkt) ist das Blog von MyMuesli. Das Foto im Hintergrund stammt von Gilles Klein, Paris.

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