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	<title>bwl zwei null &#187; RTL</title>
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	<description>Matthias Schwenk on the Post Everything Economy</description>
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		<title>Crowdsourcing und Wisdom of Crowds: Eine Unterscheidung</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 13:45:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hantiert man mit beiden Begriffen, ist natürlich eine genaue Unterscheidung erforderlich. Denn sie sind ähnlich, aber bei weitem nicht gleichzusetzen.
Beim Crowdsourcing geht es darum, eine größere Anzahl von Menschen zu mobilisieren und sie zur Teilnahme bzw. Mitarbeit zu bewegen. Ein Paradebeispiel nichtkommerzieller Art ist die Wikipedia. Ganz offen kommerziell orientiert ist dagegen InnoCentive, eine Initiative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/wisdom-of-cups-flickr-angermann.thumbnail.jpg" alt="Wisdom of cups Flickr Angermann" align="left" />Hantiert man mit beiden Begriffen, ist natürlich eine genaue Unterscheidung erforderlich. Denn sie sind ähnlich, aber bei weitem nicht gleichzusetzen.</p>
<p>Beim <strong>Crowdsourcing</strong> geht es darum, eine größere Anzahl von Menschen zu mobilisieren und sie zur Teilnahme bzw. <a href="http://www.rechtzweinull.de/index.php?/archives/47-Crowdsourcing-Recht-Wer-traegt-die-rechtlichen-Risiken.html">Mitarbeit</a> zu bewegen. Ein Paradebeispiel nichtkommerzieller Art ist die <a href="http://www.wikipedia.org/">Wikipedia</a>. Ganz offen kommerziell orientiert ist dagegen <a href="http://www.innocentive.com/">InnoCentive</a>, eine Initiative des Pharmahersteller <a href="http://www.lilly-pharma.de/">Eli Lilly</a>. Sie läuft seit dem Jahr 2001 sehr erfolgreich und steht inzwischen auch anderen Unternehmen offen. Seit kurzem gibt es auch ein <a href="http://www.innoblogger.com/">Blog</a> zur Plattform.</p>
<p>Hier kommt es also auf die Ideen und Beiträge möglichst vieler Menschen an, wobei die Einzelleistung durchaus für sich stehen bleiben kann und keinesfalls im Gesamtbild untergehen muss. Im Gegenteil: Die gesuchte Lösung kann exakt der Einzelbeitrag einer Person sein. Berühmt geworden ist das Beispiel der kanadischen <a href="http://www.businessweek.com/innovate/content/feb2007/id20070201_774736.htm">Minenfirma Goldcorp</a>, die nicht mehr wusste, wo sie noch nach neuen Goldvorkommen suchen sollte. Ebenso bezeichnend ist in diesem Zusammenhang, dass die Website von <a href="http://www.goldcorp.com/">Goldcorp</a> dazu heute keine Aussagen mehr macht!</p>
<p>Die <strong>Wisdom of Crowds</strong> dagegen setzt auf ein anderes Konzept: Die optimale Lösung ist hier gerade nicht eine Einzelleistung, sondern ergibt sich aus dem <a href="http://www.kottke.org/04/07/wisdom-of-crowds">Zusammenspiel aller Beiträge</a>.</p>
<p>Kurzzeitig für Aufmerksamkeit sorgte neulich eine <a href="http://www.crowdwisdom.de/2008/01/21/151/">Fernsehshow auf RTL</a>, wo die Idee der Wisdom of Crowds gegen das Wissen von einzelnen Experten gesetzt wurde. Dass ich hier darüber schreibe, zeigt schon, dass auf diesem Feld interessante Beispiele aus der Praxis noch Mangelware sind.</p>
<p>Warum ist das so? Weil Unternehmen hierarchische Gebilde sind und Manager offenbar nur schwer einsehen wollen, dass die Menge aller Mitarbeiter im Schnitt klüger sein kann als die Entscheider an der Unternehmensspitze. In diese Richtung argumentiert aktuell <a href="http://www.theappgap.com/the-collective-intelligence-of-the-connected-organizational-crowd.html">Jon Husband</a> (The AppGap Blog).</p>
<p>Und so bleibt das Phänomen Wisdom of Crowds vorläufig eher noch ein <a href="http://www.buzzmachine.com/2005/10/26/who-owns-the-wisdom-of-the-crowd-the-crowd/">bewundertes Konzept</a>, während Croudsourcing in vielen Facetten schon Verbreitung findet.</p>
<p>Foto: The wisdom of cups by <a href="http://www.flickr.com/photos/angermann/155583785/">angermann</a> auf Flickr</p>
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