Robotik

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Roboter sind eigentlich nichts anderes als Algorithmen, denen man bei ihrer Arbeit direkt zusehen kann. Hier der aktuelle Stand im Hause Toshiba, wo man einen Roboter gebaut hat, der auf zwei Rädern fährt (den Segways ähnlich) und einen Teller mit Essen von der Küche ins Esszimmer bringen kann.

Dieses kurze Posting ist zugleich auch mein bescheidener Hinweis auf Carta, wo im Kontext der Veranstaltung “Leben im Schwarm – wie das Internet unser Leben verändert” (Livestream!) zwei Artikel die Thesen Frank Schirrmachers (”Payback”) aufgreifen: Stefan Münker (Das Netz denkt nicht) und Gundolf S. Freyermuth (Trojanischer Transfer).

Video via Engadget.

Irgendwann wird es sie geben, die Künstliche Intelligenz. Warum also heute schon sich darüber Gedanken machen? Betrachtet man, was der Student Robin Baumgarten (London) entwickelt hat, nämlich ein Programm, welches das Spiel Super Mario beherrscht, mag man davon vielleicht noch nicht übertrieben beeindruckt sein:

Es ist auch “nur” ein Computerspiel und dazu kommt eben ein Programm, das rechnen und autonome Entscheidungen treffen kann. Immerhin: Michael Anissimov ist davon beeindruckt.

Etwas anders sieht es bei diesen Roboterhänden aus, die mit Bällen spielen können. Sie tun das so schnell, dass das menschliche Auge praktisch nicht mehr mitkommt:

Rick Mans ist davon schwer beeindruckt und ich bin es auch! Wenn ich mir nur vorstelle, dass es irgendwann Roboter als Wächter oder Türsteher gibt, die solche Fähigkeiten haben: Wer kommt da noch unbesehen bzw. ungehindert in ein Gebäude hinein?

Bei uns Menschen spielt die nonverbale Kommunikation bekanntlich eine große Rolle. Warum also nicht auch Robotern beibringen, nonverbale Signale zu erkennen und selbst mittels Gesten zu kommunizieren? Forscher des Bristol Robotics Laboratory haben sich mit dem Thema befasst und den Roboter BERTI entwickelt:

eingebunden mit Embedded Video

BERTI kann tatsächlich Stein, Schere, Papier spielen, wenn auch noch recht emotionslos. Woran man wieder mal sieht, dass wir Menschen doch recht komplexe Wesen sind – und anspruchsvoll dazu. Gefunden bei engadget.

Die Robotik macht auch vor der Landwirtschaft nicht halt und dürfte stellenweise schon weiter sein, als mancher Freund des “Naturproduktes” Milch glauben mag. Hier ein Video der schwedischen Firma DeLaval, die seit einiger Zeit eine vollautomatische Melkanlage im Angebot hat.

eingebunden mit Embedded Video

Und wer der Werbung nicht ganz traut, schaue sich dieses Video eines amerikanischen Landwirts an, der die Maschine auf seinem Hof im Einsatz zeigt.

Interessant in diesem Kontext: Beide Videos verzeichnen auf YouTube ähnlich hohe Abrufzahlen. Das belegt in meinen Augen klar den Trend zum “User generated Marketing”, bei dem sich potentielle Käufer vorab bei anderen Käufern informieren (und eben nicht nur bei einem professionellen Vertriebspartner).

Ganz offenkundig ist aber auch, dass man bei DeLaval davon noch nichts wissen will. Ein offenes Diskussionsforum gibt es auf der Firmenwebsite natürlich nicht. Und das Video eines zufriedenen Kunden wird auch (noch) nicht verlinkt – wo kämen wir da hin…