Ich habe nicht schlecht gestaunt, als mir auf Rivva im Teaser zu Martin Weigerts Artikel (zweinull.cc) über Roodle die Worte “aus dem oberschwäbischen Bad Saulgau” ins Auge sprangen. Da gibt es also einen neuen Service für Fotosharing im Web 2.0, der in meiner unmittelbaren Nähe entstand (Luftlinie max. 500 Meter), und ich erfahre davon erst auf Rivva…
Vergleicht man die Startseite von Flickr mit der von Roodle, könnte der Unterschied kaum größer sein: Hier ein ziemlich überladenes Durcheinander, dort eine schlichte und einfache Benutzerführung. Und sehr gut aussehen tut Roodle auch noch! Damit kann das neue Tool sein Versprechen, eine einfache und verständliche Anwendung zu sein, sicher einlösen.
Da ich kein Fotofreak bin, kann (und will) ich hier nicht näher auf Features eingehen oder einen dezidierten Vergleich mit Flickr anstellen. Etwas Anderes scheint mir aber durchaus bedeutsam: Das Web 2.0 ist längst selbst zu einem komplexen Moloch geworden, der auf normale (oder unbedarfte) Internetuser stellenweise weder einladend noch verständlich wirkt. Dabei war mal alles so einfach und insgesamt übersichtlich.
Aber wo Dienste wie Flickr allmählich an ihrer eigenen Vielfalt zu ersticken drohen, ist die Zeit wohl reif für Roodle. Möge dieser Service bekannt und erfolgreich werden – sich aber immer seiner Wurzel der “Einfachheit” erinnern…













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