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	<title>bwl zwei null &#187; MySpace</title>
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	<description>Matthias Schwenk on the Post Everything Economy</description>
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		<title>Social Networks in Trouble?</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 08:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich verstehe das nicht. Noch im Sommer letzten Jahres herrschte allenthalben Jubel über die Social Networks. MySpace beeindruckte mit immensen Mitgliederzahlen, Facebook mit seinem rasanten Wachstum. Später mischten sich kritische Töne unter, weil es an der Monetarisierung hapert. Social Networks finanzieren sich bislang über Werbung und das scheint nicht so recht zu funktionieren.
Aktuelle Zahlen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/the-worlds-network-flickr-saschaaa.thumbnail.jpg" alt="The worlds network" align="left" />Ich verstehe das nicht. Noch im Sommer letzten Jahres herrschte allenthalben Jubel über die Social Networks. MySpace beeindruckte mit immensen Mitgliederzahlen, Facebook mit seinem rasanten Wachstum. Später mischten sich kritische Töne unter, weil es an der Monetarisierung hapert. Social Networks finanzieren sich bislang über <a href="http://www.themenblog.de/2008/01/schuelervz_ist_klickkonig.html">Werbung</a> und das scheint nicht so recht zu funktionieren.</p>
<p><a href="http://mashable.com/2008/01/31/social-networking-fatigue/">Aktuelle Zahlen</a> von <a href="http://www.comscore.com/">ComScore</a> scheinen nun zu belegen, dass in jüngster Zeit die User auf diversen Social Networks weniger Zeit verbringen. Zwar steigt die Zahl der Mitglieder weiter an, aber die User &#8220;verweilen&#8221; eben <a href="http://creativecapital.wordpress.com/2008/01/29/its-official-us-social-networking-sites-see-slow-down/">nicht mehr so lange</a>. Die Kritiker fühlen sich bestätigt und zweifeln schon am Funktionsprinzip von Social Networks.</p>
<p>Geht es noch dümmer? Wie kann man nur so kurzsichtig sein?</p>
<p>Nehmen wir Facebook als Beispiel (ich bin dort selbst Mitglied). Ganz klar hat die Öffnung der Plattform im Mai 2007 für externe Entwickler von Applikationen dazu geführt, dass Facebook mit einer Fülle an unsinnigen Spielereien überschwemmt wurde. Aber warum sich darüber aufregen? Keiner muss so etwas in seinem Profil installieren.</p>
<p>Schwerer wiegt schon die Tatsache, dass die Kommunikationsmöglichkeiten auf Facebook allenfalls Mittelmaß sind. So kann man zwar untereinander Nachrichten austauschen und Gruppen einrichten, aber schon der Verlauf der Kommunikation in den Gruppen teilt sich nicht mehr nach außen mit. Das ist in etwa so, als gäbe es keine RSS-Reader zum Lesen von Blogs. Für mich zeigt sich an dieser Stelle, dass das &#8220;Genie&#8221; Mark Zuckerberg noch nicht so recht realisiert hat, worum es in Social Networks wirklich geht.</p>
<p>Und noch ein Punkt. Vergleichen wir dazu <a href="http://www-306.ibm.com/software/de/lotus/">Lotus Notes</a> mit Facebook. Während Lotus Notes eine perfektionierte Software für alle nur denkbaren Arten der Kommunikation darstellt, kommt Facebook im direkten Vergleich ziemlich dünn daher. Aber: Lotus Notes funktioniert nur in den Netzwerken von Unternehmen. Die Software bildet also einzelne Inseln. Und  während man auf einer solchen Insel perfekt kommunizieren kann, wird es schon schwieriger, sobald der Gesprächspartner auf einer anderen Insel sitzt, auf der vielleicht Lotus Notes nicht installiert ist. Facebook dagegen ist wie das Meer, das alles und jeden verbindet. Jeder kann kostenlos Mitglied werden, Kontakte knüpfen und kommunizieren.</p>
<p>Ist das so schwer zu sehen? Hat Kommunikation etwa keine Zukunft?</p>
<p>Falls doch, wäre die kritische Frage zu stellen, warum es auf Facebook keine Chats und keine Foren gibt. Und es fehlt an einer Funktion für die Benachrichtigung, wo gerade was los ist. So schön es ist, dass es auf Facebook viele Gruppen gibt, so sehr fehlt eine Hinweisfunktion, die mir zeigt, in welcher meiner Gruppen gerade aktiv diskutiert wird. Kein Student wird Abends eine Kneipe nach der anderen abklappern, nur weil er weiß, dass seine Kumpels irgendwo beim Bier sitzen. So viel Verstand würde ich im Prinzip auch Mark Zuckerberg zutrauen.</p>
<p>Und schließlich zum Geld. Mit der Werbung klappt das nicht so recht, siehe auch <a href="http://www.werbeblogger.de/2008/01/03/xing-vergraetzt-premium-kunden-mit-werbung/">Xing</a>. Aber muss es das? Wo steht denn geschrieben, dass Social Networks nur mit Werbung zu finanzieren sind? Das ist ein Märchen, dass die Marketingbranche lauthals verkündet, weil sie hier für sich eine neue lukrative Spielwiese sieht.</p>
<p>Dem muss aber nicht so sein. Social Networks haben noch andere Möglichkeiten der Monetarisierung. Beispielsweise die Marktforschung. Social Networks sammeln Berge von Daten, die derzeit noch völlig ungenutzt herumliegen. Wäre da nicht mehr daraus zu machen? Zweitens Mietmodelle. Dazu &#8220;mietet&#8221; sich ein Unternehmen Platz auf einem Social Network und diskutiert direkt mit den Usern. Was in (Produkt-) Foren schon lange gut funktioniert, müsste sich auch auf Social Networks etablieren lassen.</p>
<p>Fazit: Social Networks sind ein noch junges Genre mit sehr viel Potenzial. Als die ersten Automobile gebaut wurden, gab es noch keine geteerten Straßen und keine Tankstellen. Und doch setzte sich das neue Transportmittel durch. Genau so wird es mit den Social Networks sein.</p>
<p>Foto: The worlds network by <a href="http://www.flickr.com/photos/saschaaa/152502539/">saschaaa</a> auf Flickr</p>
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		<title>Die Sache mit den Social Networks&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 08:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ist Twitter ein Social Network? Wer weiß das schon so genau in unseren sich beschleunigenden Zeiten. Auffällig ist, dass gerade wieder viel dazu gebloggt wird, so etwa von Dave Winer, der jetzt ein Geschäftsmodell für Twitter sieht.
Grundsätzlich gibt man sich nicht nur für Twitter optimistisch, so etwa Marcel Weiß oder Andreas Göldi. Ich finde das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/social-networks-too-many-flickr-mattkeefe.thumbnail.png" alt="Too many Social Networks" align="left" />Ist <a href="http://www.twitter.com">Twitter</a> ein Social Network? Wer weiß das schon so genau in unseren sich beschleunigenden Zeiten. Auffällig ist, dass gerade wieder viel dazu gebloggt wird, so etwa von <a href="http://www.scripting.com/stories/2008/01/02/twittersBusinessModel.html">Dave Winer</a>, der jetzt ein Geschäftsmodell für Twitter sieht.</p>
<p>Grundsätzlich gibt man sich nicht nur für Twitter optimistisch, so etwa <a href="http://www.neunetz.com/2007/12/31/rueckblick-auf-2007-und-ausblick-auf-2008/">Marcel Weiß</a> oder <a href="http://medienkonvergenz.com/2008/01/02/10-vorhersagen-fuer-2008/">Andreas Göldi</a>. Ich finde das gut. Denn die Zeit ist reif dafür, dass auf Social Networks neue Formen der Kommunikation bzw. Werbung erprobt werden. Sollen doch etwa Buchverlage Debatten und Diskussionen über neue Buchtitel nicht auf ihrer eigenen Website führen, sondern auf <a href="http://www.myspace.com">MySpace</a> oder <a href="http://www.facebook.com">Facebook</a>. Auf diese Weise kann die Debatte zur Zielgruppe kommen und nicht umgekehrt ganz unterschiedliche Zielgruppen zum Verlag.</p>
<p>Oder nehmen wir den Bereich der Gesundheit: Da berichtet <a href="http://de.blog.qype.com/2007/11/29/ueber-1000-aerzte-auf-qype-bewertet/">Qype</a> vor ein paar Wochen stolz, dass man schon über 1.000 Bewertungen von Ärzten auf der Plattform hat. Die eigens dafür angetretenen Medizinportale (<a href="http://www.docinsider.de/docinsider_web/homepage/index">DocInsider</a>, <a href="http://www.imedo.de/">imedo</a>, <a href="http://www.jameda.de/">jameda</a>, <a href="http://www.netdoktor.de/">netdoktor</a> und <a href="http://www.topmedic.de/">Topmedic</a>) wird das nicht freuen. Dass man aber auf <a href="http://www.qype.com/de">Qype</a> alles und jeden bewerten kann, macht offenbar den Reiz der Plattform aus und kommt den Usern entgegen.</p>
<p>Wer 2008 sich und sein Produkt ins Gespräch bringen will, sollte erst einmal prüfen, ob seine Zielgruppe nicht schon irgendwo relativ passgenau im Social Web unterwegs ist, bevor er für teures Geld eine eigene Plattform aufbaut. Es mag mehr Sinn machen, mit dem eigenen Angebot zum (schon vorhandenen) Traffic zu gehen, als diesen mühsam auf eine neue Seite zu lenken.</p>
<p>Die Anbieter diverser (etablierter) Social Networks dürfte dies freuen: Denn auf der Suche nach Einnahmen und tragfähigen Geschäftsmodellen sind sie allesamt. Und sie selbst sollten sich nicht länger nur als schöne Inseln in &#8220;splendid isolation&#8221; begreifen sondern untereinander nach interessanten Kooperationsmöglichkeiten suchen. So könnte sich das schon recht große Qype ja mit einem Network wie <a href="http://wevent.org/">wevent</a> verbünden: Der eine hat die Bewertungen (und schon sehr viel Traffic), der andere die coolen Veranstaltungstipps.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund bin ich schon gespannt auf <a href="http://blog.myalikes.com/technologie/2.-advent-lifescreen/">MyAlikes</a>. Das wird zwar (wieder) eine neue Plattform, aber eben genau mit dem Fokus auf Interessen, so dass Drittanbieter hier gut mitmachen könnten. Und weil es gerade passt: <a href="http://blog.myalikes.com/web/was-macht-studivz-nichts/">Manuel Gruber</a> (von MyAlikes) spekuliert aktuell über <a href="http://www.studivz.net/">StudiVZ</a>. Er hat nämlich festgestellt, dass sich auf deren Plattform entwicklungstechnisch nicht mehr viel tut. Vielleicht, so seine Überlegung, hat man ja heimlich schon an Facebook verkauft?</p>
<p>Also dürfte 2008 wirklich spannend werden. Und Twitter ist ganz sicher ein Social Network, auch wenn ich selbst immer noch nicht recht mitmachen will&#8230;</p>
<p>Foto:  Too Many Social Networks by <a href="http://www.flickr.com/photos/mkeefe/1457984966/">mattkeefe</a> auf Flickr</p>
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		<title>Social Networks im Hype: Google kontert gegen Facebook</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 11:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Hinweise verdichten sich, dass Google schon in Kürze eine Art ersten Baustein zu einem eigenen Social Network aufzeigen wird. Facebook hält schön dagegen und legt seine Vorstellung der neuen Werbe-Wunderwaffe (SocialAds) in genau das gleiche Zeitfenster (Anfang November).  Warum nur  so viel Hitzigkeit?  Norman schreibt zurecht, dass Facebook derzeit der Internetliebling [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/googleogo.thumbnail.gif" alt="Google Logo" align="left" />Die Hinweise <a href="http://www.techcrunch.com/2007/10/29/googles-response-to-facebook-maka-maka/">verdichten</a> sich, dass Google schon in Kürze eine Art ersten Baustein zu einem eigenen Social Network aufzeigen wird. Facebook hält schön <a href="http://www.techcrunch.com/2007/10/30/facebooks-social-ad-network-what-we-think-we-know-so-far/">dagegen</a> und legt seine Vorstellung der neuen Werbe-Wunderwaffe (<a href="http://www.allfacebook.com/2007/10/breaking-facebook-launching-the-google-adwords-killer/">SocialAds</a>) in genau das gleiche Zeitfenster (Anfang November).  Warum nur  so viel Hitzigkeit?  <a href="http://www.brandkraft.de/?p=240">Norman</a> schreibt zurecht, dass Facebook derzeit der Internetliebling ist und Google sich im Zugzwang befindet.</p>
<p>Dahinter steckt aber noch mehr. Es könnte sein, dass sich Social Networks zum Dreh- und Angelpunkt der Computernutzung entwickeln. Während wir in der Vergangenheit unsere Programme und Anwendungen fein säuberlich getrennt und lokal auf dem Rechner installiert hatten, wandert jetzt immer mehr davon ins Netz. Dort stehen dann die Dienste lose nebeneinander, zusammen mit den zahllosen Communities, die das Web 2.0 hervor gebracht hat.</p>
<p>Dieser Zustand ist aber unpraktisch, muss man sich doch überall jeden Tag aufs Neue anmelden, um dabei sein zu können. Eine Zeit lang sah es so aus, als könnten Dienste wie <a href="http://www.sxipper.com">Sxipper</a> eine Art Identitätsmanagement übernehmen. Allerdings ist es in letzter Zeit recht still um diese Angebote geworden. Ein wichtiger Grund dafür könnte sein, dass das Management von Passwörtern eine Sache ist, die Navigation auf vielen unterschiedlichen Seiten eine Andere.</p>
<p>Deshalb rücken nun Social Networks wie <a href="http://www.facebook.com">Facebook</a> in den Blickpunkt: Mark Zuckerberg hat im Mai diesen Jahres mit der legendären &#8220;Öffnung&#8221; seiner Plattform für externe Entwickler ein Tor aufgestoßen, das zum Katalysator einer ganzen Branche werden könnte. Denn nun kann man auf Facebook nicht nur die Features der Plattform selbst nutzen, sondern sich nach Belieben aus der Vielzahl extern erstellter Applikationen etwas aussuchen. Auch wenn das Meiste davon heute nur Spielereien sind, ist doch völlig klar, dass hier ebenso gut auch &#8220;ernsthafte&#8221; und &#8220;arbeitstaugliche&#8221; Instrumente eingebunden werden können.</p>
<p>Um ein Social Network herum könnte sich also eine komplette Infrastruktur ansiedeln, die dem User erlaubt, mit einem einzigen Login bequem eine Vielzahl von Programmen und Kommunikationsmöglichkeiten zu nutzen, ohne dass er dazu andere Seiten im Netz extra ansteuern müsste.</p>
<p>Hier muss Google dagegenhalten, sonst drohen auf Dauer spürbare Einbußen bei den Werbeeinnahmen. Übrigens sieht an dieser Stelle auch <a href="http://www.apple.com">Apple</a> nicht gut aus: Während sich <a href="http://www.microsoft.com">Microsoft</a> für teures Geld an Facebook <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2007/10/29/facebook-microsoft-und-der-deal-des-jahres/">beteiligt</a> hat, hat Apple im Bereich der Social Networks weder eigene Lösungen noch eine strategische Allianz vorzuweisen. Und das, wo Steve Jobs doch angeblich das Gras wachsen hört. Bei der <a href="http://www.ibm.com">IBM</a> nähert man sich von einer anderen Seite (<a href="http://www-306.ibm.com/software/de/lotusoffensive/produkt.html">Lotus</a>) dem Thema, mehr dazu demnächst&#8230;</p>
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