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	<title>bwl zwei null &#187; Interet</title>
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	<description>Matthias Schwenk on the Post Everything Economy</description>
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		<title>Bücher im Internet vermarkten</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Oct 2007 14:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internetauftritte]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass sehr viele der Internet- und Web 2.0-Vordenker in den USA zwar eifrig bloggen, twittern und facebooken, daneben aber auch noch ganz normale Bücher schreiben? So gesehen hat das gedruckte Buch wohl doch noch eine Zukunft!
Allerdings lassen sich bei Werbung und Vermarktung von Büchern über das Internet erhebliche Unterschiede feststellen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/printisdead.thumbnail.jpg" alt="Print is dead" align="left" />Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass sehr viele der Internet- und Web 2.0-Vordenker in den USA zwar eifrig bloggen, twittern und facebooken, daneben aber auch noch ganz normale Bücher schreiben? So gesehen hat das gedruckte Buch wohl doch noch eine Zukunft!</p>
<p>Allerdings lassen sich bei Werbung und Vermarktung von Büchern über das Internet erhebliche Unterschiede feststellen: Von der klassischen Titelpräsentation bis hin zu viralen Kampagnen ist sehr vieles möglich. Deshalb hier der Versuch einer Kategorisierung:</p>
<ol>
<li><strong>Verlage 1.0</strong>: In diese Kategorie fallen Verlage wie das Traditionshaus <a href="http://www.suhrkamp.de/">Suhrkamp</a>, die ihr Verlagsprogramm noch ganz im Stil des &#8220;Web 1.0&#8243; darstellen. Jegliche Elemente des Web 2.0 fehlen, seien es eine Kommentarfunktion oder auch  Podcasts.</li>
<li><strong>Verlage 2.0</strong>: Hier ist man schon weiter und setzt die neuen Funktionen des Web 2.0 (allerdings ganz unterschiedlich dosiert) ein. Bei <a href="http://www.klett-cotta.de/">Klett-Cotta</a> gibt es das <a href="http://blog.klett-cotta.de/">Verlagsblog</a>, <a href="http://www.rowohlt.de">Rowohlt</a> setzt auf multidimensionale <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2007/10/10/rowohlt-erprobt-neue-werbeformen-im-internet/">Werbung</a> und auch <a href="http://www.diogenes.ch">Diogenes</a> hat mit Paulho Coelho einen <a href="http://paulocoelhoblog.com/">bloggenden</a> Autor im Programm, der gleich alle Register (selbst) zieht.</li>
<li><strong>Autoren 2.5</strong>: Paulo Coelho stellt eine geschickte Überleitung in eine weitere Kategorie dar, die bewusst nicht mehr das Wort &#8220;Verlag&#8221; in der Bezeichnung führt. Hier sind Autoren gemeint, die die Vermarktung ihrer Bücher nicht dem Verlag (oder dem Zufall) überlassen, sondern selbst gezielt das Web 2.0 für ihre Zwecke nutzen. Aktuelles Beispiel ist <a href="http://www.trendsspotting.com/blog/?p=237">Joseph Jaffe</a>, der sein <a href="http://www.jointheconversation.us/">neues Buch</a> u. a. über <a href="http://www.facebook.com">Facebook</a> lanciert hat. Autoren mit Kultstatus (im Web) haben es (noch) leichter: David Weinberger brauchte für sein <a href="http://www.everythingismiscellaneous.com/">aktuelles Buch</a> nicht viel zu machen: <a href="http://www.technorati.com/search/weinberger+miscellaneous?authority=a4&amp;language=n">Technorati</a> listet über 1.000 Blogs auf, die das Buch in der einen oder anderen Form besprochen haben.</li>
</ol>
<p>Werden Verlage deshalb überflüssig? Wohl kaum. Denn nicht jeder Autor erreicht den Status eines Jaffe oder Weinberger (die zudem beide Universitäts-Professoren sind). Dennoch sollten Verlage aufpassen: Vom anderen Ende des Marktes her (also dem Long Tail) kommen Plattformen wie die <a href="http://www.readbox.net/">readbox</a>, die für Autoren ein wichtiges Instrument des Marketings sein können. Und wer dort Erfolg hat, aber keinen Verlag, wählt eben einen <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,435940,00.html">Print-on-demand-Anbieter</a> als Partner.</p>
<p>Der &#8220;Flaschenhals&#8221; wird künftig ganz eindeutig die Kompetenz der Vermarktung sein. Ein weiteres aktuelles Beispiel dazu liefert uns <a href="http://printisdeadblog.com/2007/10/22/excerpt-marks-the-spot-us-and-them-audio-excerpt-now-available/">Jeff Gomez</a>, der sein bald erscheinendes Buch mit dem bezeichnenden Titel &#8220;Print is dead&#8221; mit Textauszügen und Podcasts auf seinem <a href="http://printisdeadblog.com/">Blog</a> bewirbt.</p>
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