Offensichtlich sehr entspannt geht es bei Gymglish zu, einem Startup aus Paris, das sich zum Ziel gesetzt hat, irgendwie mit Englischunterricht Geld zu verdienen. Gute Musik und eine witzige Umsetzung im Video, warum sich also Gedanken über das Geschäftsmodell machen! Danke an Jérémy (Tech IT Easy).
eingebunden mit Embedded Video
In diesem Zusammenhang vielleicht doch eine ernsthafte Überlegung: Das Internet bringt zunehmend alte, etablierte Marken in Bedrängnis. Was an Reputation über Jahrzehnte aufgebaut wurde, ist offenbar in unseren beschleunigten Zeiten nicht mehr so viel wert. Zumindest im Internet und den damit verbundenen Geschäftsmodellen werden die Karten ganz neu gemischt und ein Newcomer hat durchaus gute Chancen, sofern sein Konzept nur den Geschmack des Publikums trifft und er schnell genug hinreichend bekannt wird.
Wettbewerber von Gymglish dürften vorrangig Verlage sein (Langenscheidt, Pons…). Und wer sich jetzt zurücklehnt und denkt, dass betrifft zum Glück ja meine Branche nicht, sollte sich nicht allzu sicher fühlen. Heute noch sind diese neuartigen Geschäftsmodelle überwiegend um “digitale Produkte” herum konzipiert. Aber denkbar ist da sehr viel mehr, etwa die virtuelle Entwicklung von Produkten und deren Auftragsfertigung (on demand) in China.
So kopflos heute die Zeitungsbranche vor dem Internet steht, könnten schon in 10 Jahren Teile unserer (Zulieferer-) Industrie mit derselben Ratlosigkeit in eine Welt blicken, die sie nicht mehr verstehen.













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