Das Web 2.0 als Begriff kommt ganz ohne Zweifel in die Jahre. Aber welches Schlagwort wird die nächste Zeit beherrschen? Vielleicht wird es ja der Begriff Augmented Reality. Dahinter steht die Verbindung von Daten im Internet mit Orten in der Realität. Als “Brücke” fungieren spezielle Brillen, Lesegeräte oder Mobiltelefone.
Anschaulich visualisiert aus italienischer Sicht am Beispiel Architektur (via torridluna):
eingebunden mit Embedded Video
Deutlich weiter greift man bei Microsoft aus, wo bald jede Wand zum interaktiven Gegenstand wird (via SLTalk):
Immerhin hält man es bei Microsoft für wahrscheinlich, dass im Jahr 2019 alle hier gezeigten technischen Visionen Realität sein werden.
Dass das gar nicht so unwahrscheinlich ist, belegt eine Entwicklung des Fraunhofer Institutes für grafische Datenverarbeitung (IGD), mit der man sich historische Ansichten von Gebäuden oder Plätzen auf das Mobiltelefon holen kann. Dazu fotografiert man mit der Kamera im Handy das Objekt und erhält dann aus einer Datenbank die historische Ansicht in einer Art Überblendtechnik gezeigt.
Diese Anwendung wird jetzt auf der CeBIT vorgestellt und soll bis zum 20. Jahrestag des Mauerfalls in Berlin den Praxisbetrieb aufnehmen. Während also Microsoft das schöne, visionäre Video hat, werden in Deutschland schon die Anwendungen dazu produziert…













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