Vielleicht muss man sich diesen Namen merken: Foursquare ist eine Art mobiles Social Network, das gerade in den USA sehr viel Aufmerksamkeit und Zulauf bekommt. Die Idee dahinter ist nicht neu, daran haben sich schon viele Startups versucht. Zu den Pionieren auf diesem Gebiet zählt Plazes (aus Deutschland), das mittlerweile von Nokia übernommen wurde.
Was aber ist anders an Foursquare? Neben der Kernfunktion, zu zeigen wo man gerade selber ist und zu sehen, wo seine Freunde sind, kann man sich auf Foursquare auch als Experte für einen Ort qualifizieren. Für jeden Besuch einer bestimmten Lokalität (Restaurant, Café…) erhält man Punkte. Derjenige, der für diesen Ort die meisten Punkte hat, wird zum “Bürgermeister” (Mayor) gekürt.
Interessant daran ist nun, dass einige Lokale angefangen haben, ihren “Bürgermeistern” Freigetränke zu gewähren. Sie setzen also darauf, dass ihnen die (indirekte) Teilnahme an diesem Spiel neue Kunden und Umsatz bringt. Vorläufig funktioniert Foursquare nur in den USA (und Amsterdam) und nur für Besitzer eines iPhone. Immerhin sollen Applikationen für BlackBerries und Android-Geräte bald folgen.
Was immer man davon halten mag, eines wird hier sehr deutlich: Die Zukunft des Marketing liegt in Empfehlungen, Mundpropaganda bzw. Word-of-Mouth Marketing. Hier noch ein kurzes Interview, das Steve Rubel mit einem der Gründer von Foursquare geführt hat.














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