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	<title>bwl zwei null &#187; Barack Obama</title>
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	<description>Matthias Schwenk on the Post Everything Economy</description>
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		<title>Kann der Mittelstand auch lässig? Eine Social-Media-Lektion von Barack Obama</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 14:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses Video sollten sich Manager bzw. Marketing-Verantwortliche im Mittelstand unbedingt ansehen: Es zeigt den amerikanischen Präsidenten von einer Seite, die man sonst sehr selten an ihm zu sehen bekommt.
In Anlehnung an einen Trailer zum Film &#8220;The King&#8217;s Speech&#8221; hat das Wahlkampf-Team um Barack Obama einen ähnlichen Spot gedreht, dessen einzige Botschaft es ist, den Präsidenten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Video sollten sich Manager bzw. Marketing-Verantwortliche im Mittelstand unbedingt ansehen: Es zeigt den amerikanischen Präsidenten von einer Seite, die man sonst sehr selten an ihm zu sehen bekommt.</p>
<p>In Anlehnung an einen Trailer zum Film &#8220;<a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=2&amp;sqi=2&amp;ved=0CDEQFjAB&amp;url=http%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FThe_King%25E2%2580%2599s_Speech&amp;ei=BBXVTaj_EtDqOZjRhPgL&amp;usg=AFQjCNFtidGIJpJCoHVbdvOlaefowE3XsQ&amp;sig2=Sk_KGHnEaNi7So-_S3ZgQQ" target="_blank">The King&#8217;s Speech</a>&#8221; hat das Wahlkampf-Team um Barack Obama einen ähnlichen Spot gedreht, dessen einzige Botschaft es ist, den Präsidenten von seiner menschlichen Seite zu zeigen und damit Sympathie zu schaffen.</p>
<p>Etwas mehr von dieser menschlichen Seite stünde den meisten Mittelständlern gut zu Gesicht: Ihr Marketing ist ist oft noch viel zu sehr auf Seriosität und nüchterne Fakten getrimmt, während Menschlichkeit und Emotionalität (in der richtigen Dosierung) insbesondere im Kontext von Social Media häufig mehr bewirken könnten als Faktenwissen und PR-Floskeln.</p>
<p>Das Video, das Ende April vom Weißen Haus aus in Umlauf gebracht, spielt gekonnt mit der damals eher ungünstigen Nachrichtenlage, in dem es eben gerade keine Botschaft im klassischen Sinn transportiert, sondern im Wesentlichen nur Obama als sympathische Person vermittelt.</p>
<p>In seiner Wirkung wurde der Clip dann allerdings einer größeren Wirkung beraubt, nachdem schon zwei Tage später der Tod Osama bin Ladens vermeldet werden konnte und damit ganz andere, präsidialere Bilder von Obama wieder das mediale Geschehen dominierten.</p>
<p>Als Inspiration und Beispiel für modernes Marketing taugt der Clip dennoch. Man beachte dabei auch die Bilder am Schluss, die etwa den Vize-Präsidenten zeigen, wie er während einer Rede Obamas eingeschlafen war. Humor ist, wenn man über sich selbst lachen kann.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/508aCh2eVOI?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/508aCh2eVOI?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Quellen: <a href="http://www.politico.com/playbook/" target="_blank">Mike Allan&#8217;s Playbook</a> am 19.05.2011 (Politico) und <a href="http://www.time.com/time/printout/0,8816,2072441,00.html" target="_blank">Time</a>.</p>
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		<title>Citigroup und Barack Obama: Ohne Schirm im Regen?!</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 07:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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Die Citigroup, zeitweilig größtes Finanzkonglomerat der Welt, nutzte lange Jahre ein Logo in der Form eines Regenschirms. Diesen Schirm hat man 2007 verkauft, was der Grund dafür sein muss, dass man jetzt in der Finanzkrise so nass geworden ist.
Noch im Februar diesen Jahres nämlich strebte der Aktienkurs der Citigroup unbeirrt Richtung Null und machte eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/spencereholtaway/1904214923/"><img class="alignnone size-medium wp-image-1928" title="flickr-citigroup-spencer-e-holtaway" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/flickr-citigroup-spencer-e-holtaway-300x199.jpg" alt="flickr-citigroup-spencer-e-holtaway" width="270" height="179" /></a></p>
<p>Die <a href="http://www.citigroup.com/citi/homepage/">Citigroup</a>, zeitweilig größtes Finanzkonglomerat der Welt, nutzte lange Jahre ein Logo in der Form eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Citigroup_Logo.svg">Regenschirms</a>. Diesen Schirm hat man 2007 <a href="http://www.crainsnewyork.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/20070213/FREE/70213004/1048">verkauft</a>, was der Grund dafür sein muss, dass man jetzt in der Finanzkrise so nass geworden ist.</p>
<p>Noch im Februar diesen Jahres nämlich strebte der Aktienkurs der Citigroup unbeirrt Richtung Null und machte eine dritte staatliche Bailout-Runde erforderlich. Seit kurzem nun scheint sich das Institut zu stabilisieren, der Aktienkurs weist wieder zaghaft nach oben. Aber ist dem auch wirklich so?</p>
<p>Im Querschüsse Blog finden wir aktuell eine profunde <a href="http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2009/03/auferstandencitigroup.html">Auseinandersetzung</a> mit dem jüngsten Jahresbericht (10-K Filing) der Citigroup, der nichts Gutes verspricht: Während die offizielle Bilanz bereinigt scheint, lauern offenbar in Sondervermögen (Special Purpose Entities) außerhalb der Bilanz noch Risiken von enormen Ausmaßen.</p>
<p>Etwa zeitgleich liest man bei <a href="http://www.parkparadigm.com/2009/03/13/citi-to-re-arrange-deck-chairs-market-applauds/">Sean Park </a>(The Park Paradigm), wie die Citigroup gerade ihr Aufsichtsgremium (Board) verjüngt: Drei Mitglieder haben die satzungsgemässe Altersgrenze von 72 Jahren erreicht und scheiden deshalb aus. Ihre Nachfolger sind 64, 63 und 62 Jahre alt. Sean Park fragt sich deshalb, ob man gerade in einer Zeit epochaler Umbrüche nicht jüngere Köpfe hätte wählen können, die neues Denken und innovative Ideen für eine Citigroup des 21. Jahrhunderts hätten einbringen können.</p>
<p>Abgerundet wird dieses Bild von der Tatsache, dass der <a href="http://online.wsj.com/article/SB123732747181462245.html#mod=testMod">Chefökonom der Citigroup</a>, Lewis Alexander, die Bank verlässt und Berater von Finanzminister Timothy Geithner wird. Lautete nicht ein Wahlspruch von Barack Obama: <a href="http://carta.info/4308/obamarismus-amerikanische-werte-und-change-zugleich/">In Change we believe</a>? Zumindest <a href="http://www.barackobama.com/index.php">verkauft er noch T-Shirts</a> mit dem Motto &#8220;Change&#8221;, während der Wechsel von Lewis Alexander ins Finanzministerium weder nach neuem Denken noch nach neuen Werten aussieht.</p>
<p>In meinen Augen ist die Situation alarmierend: Bei der Citigroup lauern weiter große Risiken, richtungsändernde Personalentscheidungen werden nicht für nötig erachtet (weder beim Management noch beim Aufsichtsrat). Der &#8220;Verlust&#8221; des Chefökonomen an das Finanzministerium zeigt nur, dass auch die neue Regierung in Washington jede Menge altes Denken in ihrem wahrscheinlich wichtigsten Ministerium dieser Amtsperiode anhäuft.</p>
<p>Die Dinge laufen also gründlich schief, da sollte man sich keine <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/01/20/verstaatlichung-banken/">Illusionen</a> machen. Die Citigroup ist ebenso wenig zu retten wie Teile der amerikanischen Autoindustrie. Barack Obama wäre vielleicht gut beraten, in dieser Situation auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=VMajlQZt1BE">Paul O&#8217;Neill</a>, den ersten Finanzminister unter George W. Bush, oder den Ökonomen <a href="http://www.washingtonmonthly.com/features/2009/0903.galbraith.html">James K. Galbraith</a> zu hören.</p>
<p>Vielleicht käme er auch ins Nachdenken, wenn er lesen würde, was <a href="http://www.stoweboyd.com/message/2009/03/the-great-whipsawing.html">Stowe Boyd</a>, einer der Vordenker des Web 2.0, aktuell so in seinem Blog schreibt (oder <a href="http://twitter.com/stoweboyd/status/1355547313">twittert</a>). Der Citigroup wird das nicht mehr helfen, Regenschirm-Logo hin oder her. Die amerikanische Regierung aber kann noch umsteuern&#8230;</p>
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		<title>L&#8217;état c&#8217;est nous! Ein Plädoyer für mehr Engagement</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 06:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Deutschland hat einen neuen Wirtschaftsminister. Aber werden deswegen die Probleme weniger? Angesichts der Dramatik der aktuellen Wirtschaftslage darf daran gezweifelt werden. Denn solange der Wirtschaftsminister immer noch nach Parteizugehörigkeit und Regionalproporz ausgewählt wird, besteht wenig Aussicht auf Besserung.
Besserung aber wäre möglich, wenn der Souverän aktiv(er) in einen solchen Prozess eingreifen würde. Leider passiert das hierzulande [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/papalars/468256575/"><img class="alignnone size-medium wp-image-1626" title="flickr-reichstag-looking-down-papalars" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/flickr-reichstag-looking-down-papalars-300x198.jpg" alt="flickr-reichstag-looking-down-papalars" width="240" height="158" /></a></p>
<p>Deutschland hat einen neuen Wirtschaftsminister. Aber werden deswegen die Probleme weniger? Angesichts der <a href="http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2009/02/deutsche-industrieproduktion-im-fall.html">Dramatik der aktuellen Wirtschaftslage</a> darf daran gezweifelt werden. Denn solange der <a href="http://www.henningschuerig.de/blog/2009/02/10/michael-glos-bundeswirtschaftsminister-ad/">Wirtschaftsminister</a> immer noch nach Parteizugehörigkeit und <a href="http://twitter.com/markus_siepmann/status/1193149054">Regionalproporz</a> ausgewählt wird, besteht wenig Aussicht auf Besserung.</p>
<p>Besserung aber wäre möglich, wenn der Souverän aktiv(er) in einen solchen Prozess eingreifen würde. Leider passiert das hierzulande noch nicht. Allenfalls in den Leitartikeln der Medien (sowie in manchen Blogs) wird Kritik geübt, was das politische Establishment in Berlin und München aber gelassen ignorieren kann.</p>
<p>Anders wäre das, wenn etwa auf <a href="http://www.facebook.com">Facebook</a> eine Gruppe gebildet würde, die den Vorgang kritisierte und innerhalb weniger Stunden eine sehr große Zahl von Mitgliedern bekäme. Das könnte auf andere Social Media übergreifen und vielleicht auch spontane Aktionen in verschiedenen Städten auslösen, was wiederum über <a href="http://www.twitter.com">Twitter</a> und <a href="http://www.youtube.com">YouTube</a> verbreitet und dokumentiert werden könnte.</p>
<p>All das passiert aber nicht. Statt dessen glauben die Leute mehrheitlich wohl immer noch, dass sie nur zu den Wahlen Einfluss nehmen können. Vermutlich brauchen wir noch etliche Jahre, bis den Menschen hierzulande richtig bewusst wird, was für ein mächtiges Instrument Social Software sein kann. Meine Hoffnung ist, dass uns die USA das bald schon deutlicher vor Augen führen werden.</p>
<p>Denn dort steht Präsident Barack Obama vor einer misslichen Lage: Sein <a href="http://www.nytimes.com/2009/02/09/opinion/09krugman.html?_r=1&amp;partner=permalink&amp;exprod=permalink">Konjunkturpaket</a> wurde ihm sowohl im Kongress als auch im Senat regelrecht auseinander genommen. Die Republikaner denken nicht daran, selbst in der schlimmsten Wirtschaftskrise seit 1929 konstruktiv mitzuarbeiten, sondern versuchen weiterhin nur ihre eigene Klientel zu fördern und ansonsten Obama schlecht aussehen zu lassen.</p>
<p>Dieser wird deshalb bald schon auf etwas zurückgreifen müssen, was der Politikbetrieb in Washington weithin schon wieder vergessen hat: Seine breite Unterstützung im Internet. Dort kann Obama die Menschen mobilisieren wie sonst kaum jemand. Und das wird er bald wieder tun, wenn im Kongress und im Senat nicht konstruktiv mitgearbeitet wird. Ihm bleibt auch gar keine andere Wahl, will er nicht seine Glaubwürdigkeit verlieren! Wir dürfen also gespannt sein, was sich in Amerika in den nächsten Monaten tun wird.</p>
<p>Hierzulande bleibt vorläufig nur ein Appell an die Web 2.0 Community, Social Media nicht allein zum Marketing in eigener Sache einzusetzen, sondern verstärkt auch darüber nachzudenken, wie wir aus dem Internet heraus mehr auf die praktische Ebene kommen können. Denn in der Zukunft wird man uns nicht fragen, wie viele Follower wir auf Twitter hatten oder wie hoch die Technorati-Authority unseres Blogs war. Eher schon wird man fragen, was wir konkret bewirkt und verbessert haben.</p>
<p>Oder wird unsere Gesellschaft besser, wenn mein Google-Pagerank steigt? Vermutlich nicht. <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/nevermind_the_recession_web_will_change_the_world.php">Tim O&#8217;Reilly</a> hat schon vor fast einem Jahr dazu aufgerufen, &#8220;to go after big, hard problems&#8221;. Kleiner sind die Probleme seither wirklich nicht geworden. Auf was warten wir also noch?</p>
<p>Abschließend möchte ich <a href="http://jenskouros.com/">Jens Kouros</a> herzlich danken, der mich über <a href="http://twitter.com/jenskouros/status/1192587741">Twitter</a> zu diesem Artikel inspiriert hat.</p>
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		<title>Das Ende der Zeitungen: Change happens</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 07:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

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Barack Obama hatte keine Zeit zu verlieren: Schon kurz nach seinem Wahlsieg ging er mit einer neuen Website online, Change.gov. Was aber hat das mit den Zeitungen zu tun?
Sehr viel, denn damit dürfte das Ende des Pressekonferenzen-Journalismus endgültig eingeleitet sein: Barack Obama wartet nicht mehr bis die Zeitungen über ihn schreiben, er stellt seine Botschaften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/titanic.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1140" title="Titanic Zeitungsmeldung" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/titanic.jpg" alt="" width="290" height="155" /></a></p>
<p>Barack Obama hatte keine Zeit zu verlieren: Schon kurz nach seinem Wahlsieg ging er mit einer neuen Website online, <a href="http://www.change.gov/">Change.gov</a>. Was aber hat das mit den Zeitungen zu tun?</p>
<p>Sehr viel, denn damit dürfte das Ende des Pressekonferenzen-Journalismus endgültig eingeleitet sein: Barack Obama wartet nicht mehr bis die Zeitungen über ihn schreiben, er stellt seine Botschaften gleich selbst ins Netz.</p>
<p>Damit werden <a href="http://don.antville.org/stories/1851645/">Zeitungen</a> derzeit aus drei Richtungen in die Zange genommen:</p>
<ol>
<li>Sinkende Auflagen (Wandel der Mediennutzung vor allem durch die junge Generation),</li>
<li>Fallende Werbeeinnahmen (derzeit hauptsächlich konjunkturell bedingt),</li>
<li>und dem Trend zur direkten Kommunikation im Web (siehe etwa Obama).</li>
</ol>
<p>Davon werden sich die <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/gemetzel_unter_den_westlichen_medien_1.1228419.html">Zeitungen</a> klassischer Machart nicht mehr erholen, ihre Zeit geht zu Ende. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/11/07/warum-retten-sich-die-zeitungen-nicht/">Robert Basic</a> glaubt zwar, dass sie sich mit Kreativität retten können. Ich sehe das nicht. Die Verlage müssen sich neu erfinden, drastisch verkleinern und vom Begriff „Zeitung“ ganz abkommen.</p>
<p>Die wichtigsten Entwicklungen im Internet in Bezug auf Nachrichten:</p>
<p>(1) Wer etwas auf sich hält, publiziert selbst im Web und wartet nicht mehr, bis andere über ihn schreiben. Obama ist hier das Paradebeispiel, aber längst nicht der Erfinder der Sache. Dieser Entwicklung haben Zeitungen schlicht nichts entgegen zu setzen. Ihre Rolle als Übermittler von Botschaften wird im Internet zum großen Teil überflüssig.</p>
<p>(2) Das Anzeigengeschäft ist praktisch ebenfalls weg: Klein-, Kontakt-, Immobilien- und Stellenanzeigen lassen sich im Internet auf separaten Portalen effizienter organisieren. Im Prinzip könnten Zeitungsverlage solche Portale betreiben, praktisch haben sie den Trend verschlafen.</p>
<p>(3) Parallel dazu läuft der Trend zu Multimedia, insbesondere Video. Auch in Sachen Bewegtbild sehen die Zeitungen schlecht aus: Selbst wenn sie online auf Videos setzen, müssen sie für ihre Printausgaben weiterhin jedes Thema in Textform aufbereiten. Diese teure Doppelarbeit dürfte sich nicht rechnen.</p>
<p>(4) Was dem Journalismus tatsächlich bleibt, sind die Themen, die nicht von selbst ins Internet finden: Busunglücke, Wetterkapriolen und das Liebesglück der Prominenz. Aber auch hier gibt es kein Monopol mehr für diplomierte Schreiber oder akkreditierte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paparazzo">Paparazzi</a>, der „Bürgerjournalismus“ mischt jetzt mit, wo es ihm gefällt.</p>
<p>(5) In der immer weiter wachsenden Fülle medialer Angebote im Internet übernehmen Blogs (bzw. Watchblogs) zunehmend die Rolle der Redaktion und Themenauswahl. Die amerikanische Hightech-Szene macht es vor: Michael Arrington etwa frequentiert keine Pressekonferenzen mehr, die Nachrichten werden ihm direkt zugeführt. Parallel dazu schreiben alle Startups auf ihren eigenen Corporate-Blogs und hoffen, dass die großen Leitblogs das eine oder andere Thema aufgreifen. Das Agenda-Setting wird zudem über Kanäle wie <a href="http://www.twitter.com">Twitter</a> massiv beeinflusst, wo weniger einzelne (prominente) Namen die Themen setzen, sondern auch die Schwarmintelligenz eine große Rolle spielt.</p>
<p>(6) Ein letzter wichtiger Punkt ist die weltweit zunehmende Themenvielfalt aufgrund des explosionsartig steigenden Wissens. Die Zeitungen stehen dem recht ratlos gegenüber, da ihr Redaktionsmodell darauf ausgelegt ist, für ein möglichst breites Publikum zu filtern und zu selektieren. Im Ergebnis haben alle Blätter die gleichen Agenturmeldungen auf ihren Seiten: Einfalt statt Vielfalt. Was im Printbereich eine zwingende Logik sein mag, wird im Internet von den Lesern unterlaufen, die sich aus der Fülle des Angebots ganz einfach (mit ein paar Mausklicks oder einem RSS-Reader) ihr individuelles Informationsmenü zusammenstellen.</p>
<p>Das alles zeigt, dass die Zeitung klassischer Prägung im Internet so keine Chance hat. So lange aber Verlage mit der „Zeitungs-Brille“ auf dem Kopf herumlaufen, werden sie den <a href="http://carta.info/1010/dead-media-walking-ach-luhmann/">Ausgang in die Zukunft</a> nicht finden.</p>
<p>Was tun?</p>
<p>Eigentlich ist es wie auf der Titanic: Das Schiff galt als unsinkbar, weshalb die Passagiere lange nicht in die Rettungsboote wollten. Zudem war es draußen kalt und im Schiff noch gemütlich warm&#8230;</p>
<p>Zeitungsverlage müssen jetzt die „Rettungsboote“ ins Wasser lassen, sprich kleine Teams bilden, die mit einem Blog ein klar umrissenes Themengebiet bearbeiten. Diese Blogs müssen sich als Profitcenter rechnen, eine Subvention gibt es nur in der Startphase.</p>
<p>Je mehr solcher „Blogboote“ ein Verlag zum Laufen bringt, desto besser. Ein Vorbild wäre etwa das Blog <a href="http://allthingsd.com/">All Things Digital</a>, das als eigenständiges Medium agiert und doch zum Wall Street Journal gehört (Dachmarke). Prominente Namen (Walt Mossberg) sorgen für Anziehungskraft (hoffentlich auch bei den Werbekunden).</p>
<p>Dass dieses Modell der professionellen Blogs funktionieren kann, zeigen die führenden amerikanischen Techblogs. Freilich: Diese Blog-Unternehmen sind ausgesprochen schlank gebaut und können keinen nennenswerten Überbau mitfinanzieren.</p>
<p>Zudem müssen diese Blogs extrem gut sein: Wer etwa über die Politik der Berliner Republik schreiben will, muss schon das Ziel haben, hier zum qualitativ führenden und unverzichtbaren Medium zu werden. Nur dann dürfte sich das Blog mit Werbung, zusätzlichem Paid-Content, exklusiven Studien und eigenen Konferenzen rechnen. Schon in der zweiten Reihe geht nichts mehr: Da sitzen nämlich schon die Blogger, die mit wenig bis kein Geld zufrieden sind, weil sie aus anderen Motiven heraus schreiben.</p>
<p>Und was wird aus dem sinkenden Schiff? Anders als die Titanic könnte sich so mancher Zeitungsverlag noch etwas über Wasser halten, solange es noch eine nennenswerte Nachfrage nach gedruckten Zeitungen gibt. Irgendwann aber ist unwiderruflich Schluss, das Schiff sinkt und es bleiben nur die kleinen Boote.</p>
<p>Ob das in die Köpfe der Zeitungsmacher geht? Ich bezweifle es, wenn ich etwa auf diesen Leitartikel von <a href="http://www.welt.de/welt_print/article2691903/Im-Schleppnetz-der-Freiheit.html">Ulrich Clauss</a> (Welt Online) sehe: Wer im Jahr 2008 das Internet noch als „Kampagnenmaschine und Desinformationsquelle“ sieht, hat immer noch die falsche Brille auf&#8230;</p>
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		<title>Obama, CNN und das Hologramm</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/11/06/obama-cnn-und-das-hologramm/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 07:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
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		<category><![CDATA[Hologramm]]></category>

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		<description><![CDATA[Er hat die Wahl gewonnen und wird 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika: Barack Obama. Zum ersten Mal bei mir im Blog ist er übrigens schon im Juni 2007 aufgetaucht, worauf ich heute ein bisschen stolz bin&#8230;
Da bwl zwei null aber kein Politik-Blog ist (und auch nicht werden wird), hier ein anderer Fokus: Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er hat die Wahl gewonnen und wird 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika: <strong>Barack Obama</strong>. Zum ersten Mal <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2007/06/14/barack-obama-im-web-20/">bei mir im Blog</a> ist er übrigens schon im Juni 2007 aufgetaucht, worauf ich heute ein bisschen stolz bin&#8230;</p>
<p>Da bwl zwei null aber kein Politik-Blog ist (und auch nicht werden wird), hier ein anderer Fokus: Der Sender <a href="http://www.cnn.com">CNN</a> hat in seiner Berichterstattung vom Wahlabend erstmals eine Reihe von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hologramm">Hologrammen</a> eingesetzt. Mathew Ingram zeigte sich davon beeindruckt, interessanterweise sind es aber viele Blogleser nicht: Sowohl bei <a href="http://www.mathewingram.com/work/2008/11/05/geek-alert-cnn-builds-the-holodeck/">ihm</a>, als auch bei <a href="http://www.techcrunch.com/2008/11/04/forget-the-magic-wall-cnn-now-has-holograms/">Michael Arrington</a> (TechCrunch), überwiegen die negativen Töne in den Kommentaren. Auf <a href="http://www.engadget.com/2008/11/04/cnns-holographic-freakout-begins-seems-totally-bizarre-and-unn/">engadget</a> schlägt schon der Artikel ins Negative und die Leser pflichten eifrig bei.</p>
<p>Hier beispielhaft das kurze Interview von <span style="text-decoration: line-through;">Wolf Blitzer</span> Anderson Cooper mit <a href="http://will-i-am.blackeyedpeas.com/">Will.I.Am</a>:</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/11/06/obama-cnn-und-das-hologramm/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Mich erstaunt, dass die sonst so leicht zu begeisternden Amerikaner bei dieser Technik so zurückhaltend reagieren. Mich haben die Hologramme voll und ganz überzeugt und ich denke, dass wir von dieser neuen Technik in den nächsten Jahren noch viel sehen werden &#8211; vielleicht sogar bei ARD und ZDF&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Barack Obama hat einen Plan</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 06:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Er bleibt seiner Linie treu, auch wenn derzeit die Umfragewerte nicht so gut für ihn aussehen: Barack Obama reagiert in einem aktuellen Werbespot auf die Bankenkrise und wirbt für seinen ökonomischen Plan. Ob das die Wähler in dem emotional aufgeheizten Wahlkampf überzeugen wird?
[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er bleibt seiner Linie treu, auch wenn derzeit die Umfragewerte nicht so gut für ihn aussehen: Barack Obama reagiert in einem aktuellen Werbespot auf die Bankenkrise und wirbt für seinen <a href="http://www.barackobama.com/issues/economy/">ökonomischen Plan</a>. Ob das die Wähler in dem emotional aufgeheizten Wahlkampf überzeugen wird?</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/09/18/barack-obama-hat-einen-plan/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Gesehen auf <a href="http://www.dailykos.com/storyonly/2008/9/17/12719/8402/455/601611">Daily Kos</a>.</p>
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		<title>Clinton oder Obama: The Show goes on!</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 07:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Billary]]></category>
		<category><![CDATA[Hillary Clinton]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Huckabee]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Was für ein Wahlkampf! Nachdem Hillary Clinton den &#8220;Super Tuesday&#8221; für sich entscheiden konnte, holte Barack Obama seither wieder auf: Washington State, Louisiana und Nebraska gewann er samstags für sich, Maine am Sonntag.
Dabei spielen sich offenbar teilweise unbeschreibliche Szenen vor oder in den Wahllokalen ab, weil so viele Menschen wie nie zuvor von ihrem Wahlrecht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/obama-plakat-2008-flickr.thumbnail.jpg" alt="Obama 2008" align="left" />Was für ein Wahlkampf! Nachdem Hillary Clinton den &#8220;<a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/02/05/super-tuesday-clinton-oder-obama/">Super Tuesday</a>&#8221; für sich entscheiden konnte, holte Barack Obama seither wieder auf: Washington State, Louisiana und Nebraska gewann er samstags für sich, Maine am Sonntag.</p>
<p>Dabei spielen sich offenbar teilweise unbeschreibliche Szenen vor oder in den Wahllokalen ab, weil so viele Menschen wie nie zuvor von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen wollen. Ein entscheidender Faktor hierfür ist laut <a href="http://www.nytimes.com/2008/02/10/us/politics/10primary.html?_r=1&amp;hp&amp;oref=slogin">New York Times</a>, dass inbesondere bei den Demokraten die Wähler in den traditionell spät wählenden Staaten jetzt seit langem wieder einmal richtig mitentscheiden können, weil das Rennen noch offen ist.</p>
<p>Bemerkenswert erscheint mir, dass beide demokratischen Kandidaten immer noch sehr stark ihre jeweils eigene Klientel mobilisieren können. Für Obama käme es jetzt aber darauf an, verstärkt auch Frauen, weniger gut verdienende Weiße und Lationos von sich zu überzeugen. Was ihm zudem helfen sollte: Er wäre wohl der aussichtsreichere Gegenkandidat gegen den Republikaner Jon McCain.</p>
<p>Im Lager von Hillary Clinton wird man indes nervös: Erst ging das Geld aus, weil man wohl an einen frühen Sieg geglaubt und falsch disponiert hatte und dann wurde am Wochenende die <a href="http://www.huffingtonpost.com/2008/02/10/clinton-campaign-manager-_n_85902.html">Wahlkampfmanagerin</a> ausgewechselt. <a href="http://www.injelea.de/plog/blog.php/injelea/2008/02/11/markenkontrolle-hillary-clinton-vs-barack-obama">Frank Hamm</a> macht aktuell auf den unterschiedlichen Wahlkampfstil aufmerksam, wonach &#8220;Billary&#8221; sehr traditionellen Mustern folgt, während Obama sich deutlich offener gibt und auch unkonventionellen Methoden der Unterstützung Raum lässt.</p>
<p>Am heutigen Dienstag sind Virginia, Maryland und der Disctrict of Columbia dran und <a href="http://www.barackobama.com/index.php">Obama</a> könnte wieder vorne liegen.</p>
<p>Foto: Obey Obama by <a href="http://www.flickr.com/photos/seno/2235654836/">jarito</a> auf Flickr</p>
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		<title>Super Tuesday: Clinton oder Obama</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 07:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Hillary Clinton]]></category>
		<category><![CDATA[Jeriko]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Huckabee]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Super Tuesday]]></category>
		<category><![CDATA[Yes we can]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute also ist in den USA der Super Tuesday mit seinen 22 Vorwahlen, in denen sich vielleicht hoffentlich entscheidet, wer von demokratischer Seite aus in den Wahlkampf um die Präsidentschaft ziehen wird. Wem dabei meine Symphathie gilt, dürfte nicht schwer auszumachen sein.
Die Bedeutung der diesjährigen Präsidentschaftswahl in den USA kann gar nicht hoch genug eingeschätzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/obama-2008-flickr.thumbnail.jpg" alt="Barack Obama" align="left" />Heute also ist in den USA der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Super_Tuesday">Super Tuesday</a> mit seinen 22 Vorwahlen, in denen sich <strike>vielleicht</strike> hoffentlich entscheidet, wer von demokratischer Seite aus in den Wahlkampf um die Präsidentschaft ziehen wird. Wem dabei meine Symphathie gilt, dürfte nicht schwer auszumachen sein.</p>
<p>Die Bedeutung der diesjährigen Präsidentschaftswahl in den USA kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Und vielleicht ist die Vorwahl im demokratischen Lager sogar noch wichtiger, als die eigentliche Präsidentenwahl.</p>
<p>Denn es geht in diesem Jahr nicht um rechts oder links und auch nicht um Geschlecht oder Rasse. Es schlicht um die Frage des Alters: Wie alt muss bzw. wie jung darf ein Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein?</p>
<p>An dieser Frage hängt sehr viel, in einer Welt des Wandels und der Beschleunigung. Mein Gefühl sagt mir, dass in einer Zeit, in der Offenheit für Neues mehr denn je gefordert ist, ein jüngerer Präsident die bessere Wahl ist. Man schaue da nur auf die stockkonservative Innenpolitik eines Wolfgang Schäuble in Deutschland um sich ein Bild davon zu machen, was der 71jährige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_McCain">John McCain</a> von den Republikanern als Präsident für Akzente setzen würde.</p>
<p>Die um ziemlich genau 10 Jahre jüngere <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hillary_Clinton">Hillary Clinton</a> schätze ich da kaum anders ein, zumal mit ihr reihenweise Weggefährten &#8220;aus alten Tagen&#8221; mit nach Washington ziehen dürften. Diese Mischpoke hat noch die Ideen und Konzepte der 90er Jahre im Gepäck, die damals nicht (mehr) umgesetzt werden konnten. Ein Neuanfang ist das nicht. Aber ob es für<a href="http://www.i-jeriko.de/2008/02/04/unter-die-haut/"> Obama</a> reichen wird?</p>
<p>Vielleicht macht am Ende den Demokraten noch die Wirtschaftslage zu schaffen: Zum ersten Mal seit vielen Jahren werden in den USA dieses Jahr <a href="http://www.nytimes.com/2008/02/02/business/02econ.html?ref=business">Arbeitsplätze abgebaut</a> und die Gefahr einer Rezession steht real im Raum. Gut möglich, dass sich da eine kleine, aber vielleicht entscheidende Wählergruppe denkt, ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mike_Huckabee">Mike Huckabee</a> oder ein John McCain könne die Nation schnell(er) wieder gesundbeten.</p>
<p>Foto: Barack Obama on the Primary by <a href="http://www.flickr.com/photos/jurvetson/2175936409/">jurvetson</a> auf Flickr</p>
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		<title>Barack Obama im Web 2.0</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jun 2007 18:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Amerika, Du hast es besser. Nichts anderes fiel mir ein, als ich dieses Video sah. Barack Obama, der demokratische Präsidentschaftskandidat, lädt über seine Plattform auf YouTube (und auch auf Facebook) Bürger zu einem Essen mit ihm ein.
[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]
Das Besondere aus der Sicht von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Amerika, Du hast es besser. Nichts anderes fiel mir ein, als ich dieses Video sah. Barack Obama, der demokratische Präsidentschaftskandidat, lädt über seine <a href="http://www.youtube.com/profile?user=BarackObamadotcom">Plattform auf YouTube</a> (und auch auf Facebook) Bürger zu einem Essen mit ihm ein.</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2007/06/14/barack-obama-im-web-20/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Das Besondere aus der Sicht von Obama: Seine Gäste müssen eigentlich gar keine Wahlkampfspende mitbringen. Er will ausdrücklich mit &#8220;normalen&#8221; Menschen über die Probleme und Herausforderungen des Landes sprechen.</p>
<p>Das Besondere aus meiner Sicht: Er nutzt Instrumente des Web 2.0 um seine Botschaft zu verbreiten und gleichzeitig die Bodenhaftung zu wahren. An diesem Punkt ist er Hillary Clinton voraus, wie <a href="http://www.businessweek.com/innovate/next/archives/2007/06/obama_wants_you.html">BusinessWeek</a> meint und wie auch ein Blick auf <a href="http://www.hillaryclinton.com/video/hillcast/">ihre</a> Videoplattform zeigt.</p>
<p>Einziger Lapsus: Seine kurze Ansprache ist zweimal (hintereinander) auf dem Video. Denkt da jemand, die Zuschauer auf YouTube seien schwer von Begriff?</p>
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