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	<title>bwl zwei null</title>
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	<description>Matthias Schwenk on the Post Everything Economy</description>
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		<title>Roger McNamee über die Zukunft des Internets: Microsoft und Google werden verlieren, Apple und Facebook gewinnen</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 07:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Roger McNamee]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mann im Kapuzen-Sweatshirt ist eine schillernde Persönlichkeit: Musiker und (Ex-)Hippie einerseits, Venture-Capitalist und Buchautor andererseits. Im Silicon Valley ist Roger McNamee, Mitgründer von Elevation Partners, als einer der frühen Investoren in Facebook gut bekannt. Seine Aussagen über die Zukunft des Internets sind sehenswert, denn er lehnt sich weit aus dem Fenster und spart nicht mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mann im Kapuzen-Sweatshirt ist eine schillernde Persönlichkeit: <a href="https://twitter.com/#!/moonalice" target="_blank">Musiker</a> und (Ex-)Hippie einerseits, Venture-Capitalist und Buchautor andererseits. Im Silicon Valley ist <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Roger_McNamee" target="_blank">Roger McNamee</a>, Mitgründer von <a href="http://www.elevation.com/index.html" target="_blank">Elevation Partners</a>, als einer der frühen Investoren in Facebook gut bekannt. Seine Aussagen über die Zukunft des Internets sind sehenswert, denn er lehnt sich weit aus dem Fenster und spart nicht mit provokativen Aussagen:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/aR6jLD1USW0?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/aR6jLD1USW0?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Eine längere Fassung des gleichen Vortrags, dieses Mal mit Sakko statt Kapuzen-Sweatshirt, gibt es <a href="http://fora.tv/2011/06/28/Elevation_Partners_Director_and_Co-Founder_Roger_McNamee#fullprogram" target="_blank">hier</a> (Fora.TV). Ein paar Anmerkungen aus meiner Sicht:</p>
<p>Seine Beobachtungen zu <strong>Microsoft</strong> und <strong>Google</strong> sind zweifellos bemerkenswert. Sie bedeuten aber nicht, dass die beiden Unternehmen in naher Zukunft einfach verschwinden werden: Sie verlieren nur ihre dominante Stellung, weil jetzt zunehmend andere Plattformen neben sie treten und damit die bislang monolithischen Strukturen einebnen werden (bei Betriebssystemen im Fall von Microsoft und bei alternativen Suchmöglichkeiten gegenüber Googles Suchindex).</p>
<p>Die starke Betonung von <strong>Apple</strong> und den <strong>Tablet-Computern</strong> enthält meines Erachtens einen Denkfehler. Tablets werden nicht so dominant werden, wie Roger McNamee vermutet, weil sie nur ein Element eines immer breiter und vielfältiger werdenden Hardware-Spektrums sind. Spielkonsolen erwähnt er gar nicht, vermutlich weil er keine Erfahrung damit hat. Auch das &#8220;Internet der Dinge&#8221; wird nicht thematisiert. Der Wesenskern der gerade ablaufenden Veränderung besteht also nicht darin, dass es jetzt Tablets gibt, sondern dass wir von immer mehr Gegenständen umgeben sind, die mit dem Internet Verbindung aufnehmen können.</p>
<p>Seine Betonung der Bedeutung von <strong>HTML5</strong> ist sicher richtig. Im Vortrag auf Fora.TV gibt er dazu noch eine sehr interessante Antwort auf eine Frage aus dem Publikum, das Urheberrecht betreffend. Sinngemäß führt er aus, dass Raubkopien ein großes Problem waren und noch immer sind, tendenziell aber an Bedeutung verlieren werden, weil künftige Inhalte nicht mehr als einfach zu kopierende Dateien in Erscheinung treten werden, sondern als komplexe und vernetzte Strukturen, die sich schlicht nicht mehr kopieren lassen. Das ist in meinen Augen eine visionäre Aussage, die plausibel und spannend zugleich klingt!</p>
<p>Schließlich noch das Social Web. Hier sei alles gelaufen und <strong>Facebook</strong> als dominierender Akteur etabliert. Das darf man gerne hoffen, wenn man ein größeres Paket an Facebook-Aktien besitzt. Leider hat Roger McNamee hier nicht in die Zukunft, sondern nur in seinen Geldbeutel geschaut. Facebook ist bei weitem nicht die sichere Bank, um die sich alle anderen herum gruppieren müssen, auch wenn Mark Zuckerberg das sicher gerne so hätte (mehr dazu in Kürze hier im Blog).</p>
<p>Insgesamt ein sehr interessantes Video, das mich zu der Überlegung gebracht hat, ob die heute gängige Trennung in &#8220;Web 1.0&#8243; und &#8220;Web 2.0&#8243; nicht bald schon überholt sein wird. Aus der Zukunft rückblickend wird vielleicht neu eingeteilt: In die Phase, in der man praktisch nur mit einem PC bzw. Notebook in Verbindung mit einem Browser im Web unterwegs war (also von 1994 bis ca. 2007), und in die neuere Phase, in der das Web über eine Vielzahl von Geräten und über unterschiedliche Software-Modalitäten genutzt wird, bis hin zum Internet der Dinge, zu dem Smartphones und Tablets nur den Einstieg markieren.
<div class="tw_button" style=";float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.bwlzweinull.de%2Findex.php%2F2011%2F11%2F25%2Froger-mcnamee-uber-die-zukunft-des-internets-microsoft-und-google-werden-verlieren-apple-und-facebook-gewinnen%2F&amp;text=&amp;related=&amp;lang=&amp;count=" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.bwlzweinull.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div>
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		<title>Ist das die Zukunft? Sprachsteuerung mit Siri auf dem Apple iPhone</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 07:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
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Als Apple das iPhone auf den Markt brachte, war dessen Touchscreen ein Triumph im leider viel zu kurzen Leben des Steve Jobs. Vier Jahre später kommt mit Siri ein Programm zur Sprachsteuerung auf das aktuelle iPhone (4S), mit dem der Touchscreen beinahe arbeitslos zu werden scheint: Man spricht jetzt mit dem Smartphone, wenn man telefonieren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/68650874@N06/6242983816/" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-5491" title="Apple iPhone 4S" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/6242983816_bfb2307572-300x198.jpg" alt="Apple iPhone 4S" width="240" height="158" /></a></p>
<p>Als Apple das iPhone auf den Markt brachte, war dessen Touchscreen ein Triumph im leider viel zu kurzen Leben des Steve Jobs. Vier Jahre später kommt mit Siri ein Programm zur Sprachsteuerung auf das aktuelle iPhone (4S), mit dem der Touchscreen beinahe arbeitslos zu werden scheint: Man spricht jetzt mit dem Smartphone, wenn man telefonieren, Musik hören oder Informationen abrufen möchte. Ist das die Zukunft und Apple der Konkurrenz wieder mal um Längen voraus? Oder wird hier nur eine in den Geräten der Konkurrenz relativ ähnlich anzutreffende Technik <a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=LEqpfaRaWxU" target="_blank">sehr geschickt vermarktet</a>?</p>
<p>Ob der Sprachsteuerung die Zukunft gehört, kann aus heutiger Sicht noch nicht zwingend mit &#8220;ja&#8221; beantwortet werden. Dagegen spricht der eigentlich erstaunliche Trend zur weniger Sprachtelefonie und mehr Kommunikation via Text auf mobilen Geräten. Die Menschen telefonieren nicht mehr so viel, sie schreiben sich lieber Kurznachrichten, Tweets oder E-Mails. Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass zumindest in der Öffentlichkeit diskrete (stille) Kommunikationsmittel lieber verwendet werden. Das aber ist nur eine Vermutung von mir. Würde sie zutreffen, hätte Siri wenig Chancen. Denn wer spricht schon gern mit seinem Mobiltelefon, wenn andere Anwesende alles mithören können, einschließlich vielleicht der laut gesprochenen Antwort von Siri?</p>
<p>Der Mensch von heute findet sich oft genug in Situationen wieder, in denen er zwar sein Mobiltelefon diskret und leise nutzen kann, wo eine laute (sprachbasierte) Kommunikation damit aber verpönt ist: In Besprechungen und auf Konferenzen, in Restaurants und Wartezimmern, in Wellness-Oasen und Museen. Dazu kommen Orte, wo lautes Sprechen zwar möglich, aber vielleicht unangenehm ist, weil fremde Menschen in nächster Nähe sind und alles mithören würden. Im Lift und in der Bahn, im Taxi und in der Warteschlange am Flughafen.</p>
<p>In unserer Kommunikation und den ihr zugrunde liegenden gesellschaftlichen Konventionen gibt es wohl einen Trend zum Gebrauch diskreter Instrumente. Dennoch schreibe ich Siri nicht vorschnell ab.</p>
<p>Denn da ist noch eine andere Komponente. Siri möchte auf ganz unterschiedliche Fragen mit einer präzisen und einfachen Antwort dienen. Damit steht der Traum von der kinderleicht zu nutzenden Wissensmaschine im Raum. Eigentlich würde man so etwas ja eher von Google erwarten. Aber der Suchmaschinenriese optimiert offenbar lieber seine lukrativen Werbeprogramme, anstatt die Ausgabe der Suchanfragen neu zu erfinden. Mit Android, der Software für mobile Geräte, hätte Google eigentlich die Chance dazu gehabt. Nun hat Apple die Gelegenheit ergriffen, auf diesem Gebiet die <a href="http://labs.vectorform.com/2011/10/the-impact-of-apple%E2%80%99s-siri-release-from-the-former-lead-iphone-developer-of-siri/" target="_blank">Vorreiterrolle</a> zu übernehmen, vermutlich aus genau der Überlegung heraus, die Google hat zögern lassen: In einer präzisen Antwort auf eine konkrete Frage ist wenig bis kein Platz für (zusätzliche) Werbeeinblendungen.</p>
<p>Was für Google ein Problem darstellt, weil der Konzern seinen Umsatz fast nur mit Werbung macht, kann Apple getrost in Angriff nehmen, denn Werbeeinnahmen rangieren bei Apple unter &#8220;ferner liefen&#8221;. Erweist sich Siri in den kommenden Monaten als die &#8220;bessere Suchmaschine&#8221;, bekommt Google ein ernsthaftes Problem &#8211; erst recht, wenn Siri nicht mehr nur dem iPhone vorbehalten bleibt, sondern auch auf dem iPad und den Mac-Rechnern verfügbar gemacht wird. Daran dürfte auch das jetzt in Verbindung mit dem <a href="http://thisismynext.com/2011/10/18/galaxy-nexus-iphone-4s-comparison/" target="_blank">Samsung Galaxy Nexus</a> vorgestellte <a href="http://techcrunch.com/2011/10/18/a-quick-ice-cream-sandwich-feature-rundown/" target="_blank">Google Android 4.0</a> (Ice Cream Sandwich) nichts ändern.</p>
<p>Kritiker könnten jetzt einwenden, dass die interessante Technik auch Geld kostet und fragen, wie Apple Siri refinanzieren möchte. Eine erste Antwort darauf liefern uns die <a href="http://www.guardian.co.uk/technology/2011/oct/17/apple-iphone-sales-record" target="_blank">Verkaufszahlen zum iPhone 4S</a>. Obwohl das Gerät dem Vorgängermodell äußerlich weitestgehend gleicht, wurden davon in den ersten Tagen seit Verkaufsbeginn bereits mehr als 4 Mio. Stück abgesetzt. Selbst für die Maßstäbe von Apple ist das ein neuer Rekord.</p>
<p>Siri dürfte also zumindest in den kommenden ein bis zwei Jahren leicht über den Umsatz mit Hardware (kalkulatorisch) finanziert werden können. Darüber hinaus ist denkbar, dass Siri für Applikationsentwickler kostenpflichtig gemacht wird: Wer möchte, dass seine App oder Mac-Software über Siri gesteuert werden soll, muss dann vielleicht Lizenzgebühren bezahlen. Entwickelt sich Siri zum perfekten digitalen Assistenten, könnten auch die Endverbraucher zur Kasse gebeten werden: Apple ist an dieser Stelle bekanntlich nicht zimperlich. Ein Indiz dafür könnte sein, dass Siri derzeit unter dem für Apple ungewöhnlichen &#8220;Beta-Label&#8221; geführt wird.</p>
<p>Aber noch ist das alles Zukunftsmusik. Apple muss mit Siri jetzt erst einmal unter Beweis stellen, dass die neue Technik <a href="http://searchengineland.com/why-siri-yelp-google-maps-iphone-4s-96976" target="_blank">wirklich gut funktioniert</a> und auf Seiten der Anwender bleibt abzuwarten, ob aus dem anfänglich eher spielerischen Interesse ein ernsthafter Dauergebrauch wird. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass auch Apple nicht vor Fehleinschätzungen gefeit ist. FaceTime etwa, Apples Variante der Video-Telefonie, die vor gut einem Jahr eingeführt wurde, stand auch eine Zeit lang im Ruf, den Durchbruch für diese Form der Kommunikation zu bringen.</p>
<p>Insgesamt aber deutet sich an, dass mit Siri ein neues, großes Kapitel in unserem Umgang mit Computern aufgeschlagen werden könnte. Schafft es die Software tatsächlich, gesprochene Sprache richtig zu interpretieren und parallel dazu verschiedenste Datenbanken im Hintergrund zu nutzen um sinnvolle Antworten auf die gestellten Fragen auszugeben, wird das unseren <a href="http://techcrunch.com/2011/10/16/siriquora-and-the-future-of-search/" target="_blank">Umgang mit Computern bzw. Informationen</a> massiv verändern. Steve Jobs Aussage vom Juni 2010, wir befänden uns im <a href="http://news.cnet.com/8301-13860_3-20006526-56.html" target="_blank">Post-PC-Zeitalter</a>, erscheint damit plausibler denn je.
<div class="tw_button" style=";float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.bwlzweinull.de%2Findex.php%2F2011%2F10%2F19%2Fist-das-die-zukunft-sprachsteuerung-mit-siri-auf-dem-apple-iphone%2F&amp;text=&amp;related=&amp;lang=&amp;count=" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.bwlzweinull.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div>
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		<title>Soll man Alessio Rastani glauben? Über Schlagzeilen und Reputation in Medien</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 16:29:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Alessio Rastani]]></category>
		<category><![CDATA[BBC]]></category>
		<category><![CDATA[Medientaktik]]></category>
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		<category><![CDATA[Reputation]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis gestern kannte niemand Alessio Rastani. Dann brachte die BBC ein kurzes Interview mit ihm, das weltweit für Aufsehen sorgte, weil Rastani nichts weniger als den Zusammenbruch des Euro-Marktes prophezeite. Gewiss eine tolle Schlagzeile, aber wie glaubwürdig ist die Quelle? Zunächst befasste sich damit kaum jemand, weil das Interview ja von der BBC stammte und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis gestern kannte niemand Alessio Rastani. Dann brachte die BBC ein kurzes Interview mit ihm, das weltweit für Aufsehen sorgte, weil Rastani nichts weniger als den Zusammenbruch des Euro-Marktes prophezeite. Gewiss eine tolle Schlagzeile, aber wie glaubwürdig ist die Quelle? Zunächst befasste sich damit kaum jemand, weil das Interview ja von der BBC stammte und diese ehrwürdige Institution schon wissen wird, wen sie vor die Kamera bittet.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/aC19fEqR5bA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/aC19fEqR5bA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Später stellte sich heraus, dass Rastani ein vergleichsweise unbeschriebenes Blatt ist. Als Händler arbeitet er nicht für eine der großen Investmentbanken, sondern nur für sich persönlich. Sein Schreibtisch steht in seiner Wohnung im Londoner Süden. Dass er vom Fach ist, steht außer Frage. Positiv anrechnen darf man ihm auch, dass er eine klare Meinung hat und diese auch unverblümt ausspricht.</p>
<p>Aber ist das schon genug für ein Interview in der BBC?</p>
<p>Meines Erachtens hat sich der Sender hier bewusst jemanden gesucht, der eine schlagzeilenträchtige Aussage macht, um damit im ewigen Kampf um Reichweite punkten zu können. Das Kalkül war klar: Der Interview-Partner muss nicht prominent sein, im Zweifel zieht das Logo der BBC.</p>
<p>Zugleich ist das Interview Ausdruck eines medialen Dilemmas: Vor laufender Kamera wird heute kein Vertreter einer namhaften Finanz-Institution einen Markt-Zusammenbruch vorhersagen, selbst wenn er davon felsenfest überzeugt wäre. Eine derart schlechte Nachricht ist ein absolutes Tabu, über das unter keinen Umständen auch nur im Ansatz gesprochen werden darf.</p>
<p>In diesem Kontext hätte sich die BBC mehr Mühe geben müssen: Einerseits hätte sie die Person Alessio Rastani nicht einfach nur als &#8220;Händler&#8221; benennen, sondern ihn genauer vorstellen sollen und zudem noch Belege dafür bringen, dass er nicht der Einzige ist, der so denkt. Gut machbar wäre gewesen, Rastani als &#8220;Gesicht&#8221; zu präsentieren und seine Einschätzung mit Stimmen von Händlern aus großen Häusern zu untermauern, die jedoch anonym hätten aussagen können. Die Story hätte so erheblich an Glaubwürdigkeit und Brisanz gewonnen.</p>
<p>So bleibt ein fader Beigeschmack, denn was private Trader und Möchtegern-Millionäre so denken, hilft uns kaum weiter in der Einschätzung der Stabilität des Euro. Sucht man übrigens Rastani im Netz findet man ein <a href="http://www.leadingtrader.com/" target="_blank">Blog</a> mit Pagerank Null (sehr bezeichnend!), daneben aber auch ein <a href="https://twitter.com/#!/alessiorastani" target="_blank">Twitter-Profil</a> mit aktuell rund 12.000 Followern sowie eine <a href="http://www.facebook.com/alessiorastani" target="_blank">Facebook-Seite</a> mit über 7.000 Fans. Die letzten beiden Werte sind nicht schlecht, können jedoch in der kurzen Zeit seit Veröffentlichung des Interviews in diese Dimension gewachsen sein.</p>
<p>Fazit: Die BBC hätte erkennen können, dass sie sich hier auf sehr dünnes Eis begibt und es einen Backlash geben könnte. Allgemein zeigt sich einmal mehr, dass sich Schlagzeilen heute schneller denn je (viral) verbreiten, ihnen aber die Kritik und Medienkontrolle auf dem Fuß folgt.
<div class="tw_button" style=";float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.bwlzweinull.de%2Findex.php%2F2011%2F09%2F28%2Fsoll-man-alessio-rastani-glauben-uber-schlagzeilen-und-reputation-in-medien%2F&amp;text=&amp;related=&amp;lang=&amp;count=" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.bwlzweinull.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div>
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		<title>Ein Buchtipp: Business Model Generation (Campus Verlag)</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 12:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Osterwalder]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Business Model]]></category>
		<category><![CDATA[Business Model Generation]]></category>
		<category><![CDATA[Campus Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Yves Pigneur]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das Buch &#8220;Business Model Generation&#8221; gibt es jetzt auch in deutscher Sprache und ich habe es spontan gekauft, als ich es neulich in Frankfurt in einer Buchhandlung liegen sah. Der Campus Verlag hat es herausgebracht und sich dabei weitgehend am englischen Original orientiert.
Zum Konzept des Buches muss man wohl nicht mehr viel sagen. Alexander Osterwalder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/osterwalderbmg.jpeg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-5438 alignnone" title="Business Model Generation" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/osterwalderbmg-300x224.jpg" alt="Business Model Generation" width="240" height="179" /></a></p>
<p>Das Buch &#8220;<a href="http://www.businessmodelgeneration.com/" target="_blank">Business Model Generation</a>&#8221; gibt es jetzt auch in deutscher Sprache und ich habe es spontan gekauft, als ich es neulich in Frankfurt in einer Buchhandlung liegen sah. Der <a href="http://www.campus.de/business/management-und-unternehmensfuehrung/Business+Model+Generation.98072.html" target="_blank">Campus Verlag</a> hat es herausgebracht und sich dabei weitgehend am englischen Original orientiert.</p>
<p>Zum Konzept des Buches muss man wohl nicht mehr viel sagen. Alexander Osterwalder und Yves Pigneur liefern einen soliden Rahmen für die Definition bzw. Analyse von Geschäftsmodellen. Dabei ist das Buch weniger als einfache Lektüre, sondern bewusst als ein Werkzeug gedacht, das geradezu nach der praktischen Anwendung verlangt.</p>
<p>Zum Buch gibt es eine <a href="http://itunes.apple.com/app/business-model-toolbox/id431605371?mt=8" target="_blank">App für das iPad</a>, eine <a href="http://www.businessmodelgeneration.com/downloads/businessmodelgeneration_preview.pdf" target="_blank">Pdf-Datei</a> als Einstiegslektüre (in englischer Sprache) und eine diskussionsfreudige <a href="http://businessmodelhub.com/" target="_blank">Community</a> auf der Website. Eine <a href="http://www.facebook.com/pages/Business-Model-Generation/257568574170" target="_blank">Facebook-Seite</a> und der <a href="https://twitter.com/#!/business_design" target="_blank">Twitter-Account</a> von Alexander Osterwalder runden das Bild ab, so dass die Bezeichnung &#8220;Handbuch&#8221; eigentlich stark untertrieben ist: Business Model Generation ist eher eine Plattform mit Community-Orientierung und eigenem Geschäftsmodell. Die weltweit stattfindenden <a href="http://www.businessmodelgeneration.com/events" target="_blank">Seminare</a> scheinen gut besucht zu sein, für die Veranstaltung in München im November sind noch Plätze frei&#8230;
<div class="tw_button" style=";float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.bwlzweinull.de%2Findex.php%2F2011%2F09%2F15%2Fein-buchtipp-business-model-generation-campus-verlag%2F&amp;text=&amp;related=&amp;lang=&amp;count=" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.bwlzweinull.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div>
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		<title>Wenn der &#8220;Verband deutscher Content-Broker&#8221; eine Zukunftskonferenz veranstaltet&#8230;</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/09/12/wenn-der-verband-deutscher-content-broker-eine-zukunftskonferenz-veranstaltet/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 14:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenverein des Deutschen Buchhandels]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Buchverlage]]></category>
		<category><![CDATA[Medienentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkonvergenz]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftskonferenz]]></category>

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		<description><![CDATA[
So sieht es also aus, wenn Deutschlands &#8220;Content-Broker&#8221; sich treffen und in die Zukunft blicken. Wobei rechts auf dem Foto nicht ein Vertreter von Perry Rhodan, sondern ein Verlagsmitarbeiter sitzt. Der Verband, der zu dieser Zukunftskonferenz eingeladen hatte, ist unter seinem richtigen Namen besser bekannt: &#8220;Börsenverein des deutschen Buchhandels&#8221;.
Die Bezeichnung &#8220;Zukunftskonferenz&#8221; war voll und ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/Foto.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-5415" title="Zukunftskonferenz des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels 2011, Blick ins Plenum 09.09.11" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/Foto-300x224.jpg" alt="Zukunftskonferenz des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels 2011, Blick ins Plenum 09.09.11" width="240" height="179" /></a></p>
<p>So sieht es also aus, wenn Deutschlands &#8220;Content-Broker&#8221; sich treffen und in die Zukunft blicken. Wobei rechts auf dem Foto nicht ein Vertreter von <a href="http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Perry_Rhodan" target="_blank">Perry Rhodan</a>, sondern ein Verlagsmitarbeiter sitzt. Der <a href="http://www.boersenverein.de/" target="_blank">Verband</a>, der zu dieser Zukunftskonferenz eingeladen hatte, ist unter seinem richtigen Namen besser bekannt: &#8220;Börsenverein des deutschen Buchhandels&#8221;.</p>
<p>Die Bezeichnung &#8220;Zukunftskonferenz&#8221; war voll und ganz angemessen, denn die vom Börsenverein konzipierte Veranstaltung mit rund 100 Teilnehmern aus Verlagen, Buchhandlungen, Startups sowie vom Verband selbst versuchte in zwei Workshop-Runden Szenarien für das Jahr 2025 zu entwickeln und damit nichts weniger als ein Zukunftsbild der Buch- und Verlagsbranche zu entwerfen. Dafür stand etwas mehr als ein Tag zur Verfügung (08.09. bis 09.09.2011), was angesichts der Komplexität der Materie nicht übertrieben war.</p>
<p>Insgesamt darf die Veranstaltung als gelungen bezeichnet werden: Es wurde offen und konstruktiv diskutiert und praktisch alle Anwesenden waren sich darüber einig, dass in Zukunft das gedruckte Buch erheblich an Bedeutung verlieren wird. Eine Kontroverse zwischen Vertretern alter Strukturen und Anhängern neuer Medien, wie sie in den letzten Jahren häufig zu erleben war, gab es hier nicht. Die Branche hat dazu gelernt und steht nun vor der Frage: Wohin geht die Reise?</p>
<p>Ein gewisses Problem bei der Formulierung der Zukunft stellte der vorgegebene Begriffsrahmen dar, mit dem versucht wurde, die althergebrachte Medienstruktur mit den digitalen Neuerungen in eine einzige <a href="http://www.kohlibri-blog.de/2011/09/zuruck-aus-der-zukunft/" target="_blank">Matrix</a> zu bringen. So schön das gewesen wäre, dieser Ansatz musste aufgrund erheblicher Abgrenzungsprobleme scheitern.</p>
<p><a href="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/mediensparten-bwlzweinull1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-5424 alignnone" title="Mediensparten bwlzweinull" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/mediensparten-bwlzweinull1.jpg" alt="Mediensparten bwlzweinull" width="515" height="344" /></a></p>
<p>Wie aber könnte man den Wandel begrifflich besser fassen, so dass sich die einzelnen Sparten auch mit Schätzungen zur Umsatzentwicklung verbinden lassen? Das obige Schaubild enthält einen Vorschlag: Es geht von den Formaten aus, die schon der Börsenverein angesetzt hat (oberste und zweite Zeile), bezieht jedoch den Bereich der digitalen Medienträger (z. B. Hörbücher auf CD oder DVD) ebenso mit ein wie den Bereich der Spiele (Zeile drei). Daraus lassen sich dann drei Ausgabeformate ableiten (Zeile 4), denen dann wiederum einzelne Medienformate zugewiesen werden können (Zeile 5).</p>
<p>Dabei enthalten die unteren Zeilen bewusst keinen Bezug mehr zu Medien wie dem Fernsehen oder dem Radio, weil es hier vorrangig darum geht, das Spektrum aus der Sicht von Verlagen bestmöglich darzustellen. Meine Darstellung enthält auch nicht mehr das Internet als Angebotsraum kostenfreier Inhalte, die im Sinne von entgangenen Umsätzen zu schätzen wären. So verständlich diese Überlegung ist, aus ihr lassen sich keine operationalisierbaren Konzepte ableiten.</p>
<p>Wichtiger finde ich den Bereich der Medienträger (hier in grau, vorletzte Zeile im Schaubild), weil sich daran Umsatzperspektiven diskutieren lassen, die sowohl die Verlage als auch den Buchhandel betreffen: Lassen sich etwa die Rückgänge beim gedruckten Buch teilweise durch digitalisierte Medien kompensieren, so weit diese über den Buchhandel vertrieben werden?</p>
<p>Schließlich könnte das Schaubild nach unten gedanklich erweitert werden, in dem verschiedene Strategie-Optionen in den Blick genommen werden:</p>
<p><a href="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/medienbusiness.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-5427 alignnone" title="Von der Mediensparte zur Business-Strategie" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/medienbusiness.jpg" alt="Von der Mediensparte zur Business-Strategie" width="518" height="334" /></a></p>
<p>So weit jedoch kam diese erste <a href="http://www.boersenblatt.net/455341/" target="_blank">Zukunftskonferenz</a> noch nicht. Es wäre deshalb schön, wenn es eine Fortsetzung gäbe und dafür wieder ein ähnlich offenes Format gewählt würde. Inzwischen hat der Börsenverein noch andere Hausaufgaben, denn ihm wurden aus den Workshops heraus eine ganze Reihe von Vorschlägen präsentiert, wie er seine Arbeit weiterentwickeln könnte.</p>
<p>Die Umbenennung in &#8220;Verband deutscher Content-Broker&#8221; war dabei eher als humoristische Eingabe zu verstehen. Sehr viel ernsthafter dagegen war der Vorschlag, der Börsenverein solle sich stärker mit anderen digital-orientierten Verbänden vernetzen und dabei zusehen, dass er in die Rolle eines Dachverbandes wachsen kann. Ansonsten drohte ihm vielleicht das Schicksal, selbst zum Anhängsel anderer Interessenvertreter zu werden, der in Zukunft nur noch die (antiquarischen) Belange des gedruckten Buches vertreten dürfe.</p>
<p>Die Branche weiß also sehr genau, wo sie steht und sie nennt die Dinge auch beim Wort. Das ist ein gutes Zeichen. Gut ist auch, dass der Börsenverein inzwischen offen ist für Mitglieder &#8220;aus der neuen Welt&#8221;. Im Bild ganz oben schön zu sehen: Einträchtig unterhalten sich hier Michael Dreusicke, Gründer eines <a href="http://www.paux.de/" target="_blank">Startups für digitalen Content</a> (links im Bild) und Peter Schmid-Meil, Mitarbeiter des <a href="http://www.franzis.de/" target="_blank">Franzis Verlags</a>.
<div class="tw_button" style=";float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.bwlzweinull.de%2Findex.php%2F2011%2F09%2F12%2Fwenn-der-verband-deutscher-content-broker-eine-zukunftskonferenz-veranstaltet%2F&amp;text=&amp;related=&amp;lang=&amp;count=" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.bwlzweinull.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div>
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		<title>Ein Fernseher von Apple?</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/08/31/ein-fernseher-von-apple/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 10:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[AppleTV]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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Die Gerüchte darüber, dass Apple bald schon Fernsehgeräte auf den Markt bringen wird, wollen nicht verstummen. Allerdings halte ich das aus zwei Gründen für wenig wahrscheinlich: Erstens wäre ein Fernseher kein innovatives Produkt und damit ein sehr schlechter Einstand für den neuen CEO, Tim Cook, und zweitens würde sich Apple damit nur die Lagerräume seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/cristiano_betta/432826968/" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-5400" title="Apple TV Screens by Cristiano Betta auf Flickr" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/432826968_71b1bcac38-300x199.jpg" alt="Apple TV Screens by Cristiano Betta auf Flickr" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Die Gerüchte darüber, dass Apple bald schon Fernsehgeräte auf den Markt bringen wird, wollen nicht verstummen. Allerdings halte ich das aus zwei Gründen für wenig wahrscheinlich: Erstens wäre ein Fernseher kein innovatives Produkt und damit ein sehr schlechter Einstand für den neuen CEO, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Timothy_D._Cook" target="_blank">Tim Cook</a>, und zweitens würde sich Apple damit nur die Lagerräume seiner Apple Stores mit übergroßen Schachteln zustellen.</p>
<p>Also alles nur heisse Luft? Nein. Apple arbeitet mit hoher Wahrscheinlichkeit daran, Fernsehen als Erlebnis und Markt zu verändern. Nur liegt der Ausgangspunkt dazu nicht in den Bildschirmen. Apple geht es vermutlich nicht so sehr um die Hardware, sondern um die Inhalte. Das Fernsehen der Zukunft bringt uns anderes als nur ein paar Dutzend Sender, die im Non-Stop-Modus den ganzen Tag eine kontinuierliche Folge von meist vorab produzierten Sendungen ausstrahlen.</p>
<p>Es wird mehr dem heutigen Feld der Computer-Spiele ähneln, insbesondere den sog. Multiplayer Games. Die Steuerung könnte über eine Konsole (bzw. das iPhone oder iPad) erfolgen, oder wie bei <a href="http://www.xbox.com/de-de/kinect" target="_blank">Microsoft Kinect</a> über die sensorgesteuerte Erkennung von freien Bewegungen. Apple könnte dafür den technischen Rahmen sowie den &#8220;TV App Store&#8221; zur Verfügung stellen, die Inhalte kämen von Applikationsentwicklern bzw. Content-Lieferanten aller Art. Der Fernseher der Zukunft wäre damit eine Art überdimensioniertes iPhone (oder iPad) und Apples Geschäftsmodell bzw. Umsatzquelle läge primär im Markt der neuartigen Anwendungen, von denen die bekannte 30%-Umsatzprovision einbehalten würde.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/jbristowe/5121221966/" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-5406" title="Microsoft Kinect at TechDays Toronto 2010 by John Bristowe auf Flickr" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/5121221966_00bdcd7d4f-300x199.jpg" alt="Microsoft Kinect at TechDays Toronto 2010 by John Bristowe auf Flickr" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Dazu müsste nur die heute schon erhältliche Apple TV-Box um ein paar Funktionen erweitert werden, was keine große Kunst sein sollte. Zudem könnte Apple so elegant einer Auseinandersetzung mit den großen Fernseh-Sendern aus dem Weg gehen, weil diese unangetastet blieben. Anders als Google, wo man den Browser auf den Fernsehbildschirm bringen wollte und damit bislang mehr oder weniger am Wiederstand der TV-Sender gescheitert ist, hätte Apple mit einem TV App Store vielleicht mehr Chancen.</p>
<p>Die Auseinandersetzungen würden erst dann einsetzen, wenn dieser TV App Store so beliebt wäre, dass auch die TV-Sender mit eigenen Apps darauf vertreten sein wollten und sich dabei aber nicht Apples Bedingungen für Umsatzbeteiligungen oder den Richtlinien für Werbeeinblendungen werden unterwerfen wollen. Honi soit qui mal y pense&#8230;</p>
<p>Der entscheidende strategische Punkt scheint mir zu sein, dass Apple weder in Fernsehgeräten noch in der Dimension der klassischen Inhalte (Filme, TV-Shows..) denkt, sondern eine neue und offene Richtung (&#8221;TV Apps&#8221;) anvisiert. Für eine solche Vision von der (näheren) Zukunft des Fernsehens ist es nicht erforderlich, dass Apple in die Produktion von Fernsehgeräten einsteigt. Im Gegenteil: Da es Fernseher schon in allen Wohnungen dieser Welt gibt, muss Apple nur seine Zusatz-Hardware in genügend großer Zahl unter die Leute bringen.
<div class="tw_button" style=";float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.bwlzweinull.de%2Findex.php%2F2011%2F08%2F31%2Fein-fernseher-von-apple%2F&amp;text=&amp;related=&amp;lang=&amp;count=" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.bwlzweinull.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div>
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		<title>Ach, der Datenschutz: Anmerkungen zur aktuellen Debatte</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/08/26/ach-der-datenschutz-anmerkungen-zur-aktuellen-debatte/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 10:19:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Thilo Weichert]]></category>

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Thilo Weichert, oberster Datenschutzbeauftragter in Schleswig-Holstein meint es sicher gut mit den Menschen. Er fordert von Website-Betreibern seines Bundeslandes die Entfernung des Facebook-Like-Buttons sowie den Verzicht auf Facebook-Seiten, weil damit personenbezogene Daten an Facebook weiter gegeben würden, von denen nicht klar sei, wie diese genutzt werden. Zudem sei vielen Menschen nicht hinreichend bewusst, dass und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/intvgene/370973576/" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-4993" title="Puzzle by INTVGene (Ryan Amos)" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/370973576_9c1c871c39_z-300x200.jpg" alt="Puzzle" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Thilo Weichert, oberster Datenschutzbeauftragter in Schleswig-Holstein meint es sicher gut mit den Menschen. Er fordert von Website-Betreibern seines Bundeslandes die Entfernung des Facebook-Like-Buttons sowie den Verzicht auf Facebook-Seiten, weil damit personenbezogene Daten an Facebook weiter gegeben würden, von denen nicht klar sei, wie diese genutzt werden. Zudem sei vielen Menschen nicht hinreichend bewusst, dass und welche Daten auf diesem Weg über sie erhoben und übermittelt würden.</p>
<p>Was es dazu zu sagen gibt, haben <a href="http://netzwertig.com/2011/08/19/schleswig-holsteins-konfrontation-mit-facebook-ein-neuer-hohepunkt-deutscher-datenschutzhysterie/" target="_blank">Martin Weigert</a> und <a href="http://lumma.de/2011/08/25/7-antworten-zum-datenschutz-chirstoph-kappes/" target="_blank">Christoph Kappes</a> bereits ausgeführt. Mir greift die Debatte allerdings zu kurz, denn die immer wieder aufflammenden Diskussionen um Facebook und auch Google stellen im Grunde nur die Spitze einer sehr viel weiter reichenden Entwicklung dar.</p>
<p>In schätzungsweise 5 bis 10 Jahren werden viele der Gegenstände unseres täglichen Lebens <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2010/04/21/zugange-zum-internet-der-dinge/" target="_blank">mit dem Internet verbunden sein</a> und dabei ihre Nutzung genau protokollieren und irgendwohin übermitteln. Unsere Autos werden registrieren, dass wir einsteigen und wohin wir fahren, unsere Fernseher werden regelrecht &#8220;sehen&#8221;, wann wir vor ihnen sitzen und welche Programme wir anschauen. Eintrittskarten bzw. Tickets aller Art werden überflüssig, weil unsere Präsenz an einem Ort mittels NFC (Near Field Communication), WLAN-Triangualation oder dem manuellen Check-In via Smartphone-App registriert werden wird und dabei auch noch jede Menge weiterer Daten anfallen, wie etwa Laufwege im Gebäude, Aufenthaltsdauer sowie Einkäufe in Shops oder der Gastronomie.</p>
<p>Und wo es keine Check-Ins geben wird, erledigen Überwachungskameras (vor allem im öffentlichen Raum!) und vielleicht auch nahezu unsichtbare Drohnen den Rest. Die digitale Gesellschaft des 21. Jahrhunderts wird nahezu alles protokollieren, speichern und auswerten. Was macht es vor diesem Hintergrund aus, wenn Facebook heute ein paar personenbezogene Daten beim Besuch einer Website erhebt und sich einverleibt?</p>
<p>Datenschützer wie Thilo Weichert sollten daher lieber eine Debatte darüber anstossen, wohin uns die immer weiter zunehmende Digitalisierung bringen wird. Unsere Gesellschaft braucht eine klare Vorstellung von der Zukunft. Zudem brauchen wie eine ehrliche Debatte darüber, was wir auf der Ebene der Länder und des Bundes überhaupt noch regeln wollen oder können, angesichts einer global vernetzten Wirtschaft, in der Daten, Firmensitze und Waren fast schon beliebig hin und her geschoben werden und damit lokale, regionale und nationalstaatliche Regelungen im Grunde ziemlich gut umgangen werden können.</p>
<p>Ich halte es für töricht und unehrlich, auf der Ebene von Schlewsig-Holstein etwas regeln zu wollen, das zumindest die gesamte Europäische Union betrifft. Wenn schon Datenschutz, dann bitte konsequent für alle Bürger Europas!
<div class="tw_button" style=";float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.bwlzweinull.de%2Findex.php%2F2011%2F08%2F26%2Fach-der-datenschutz-anmerkungen-zur-aktuellen-debatte%2F&amp;text=&amp;related=&amp;lang=&amp;count=" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.bwlzweinull.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div>
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		</item>
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		<title>Enterprise 2.0 im Aufwind! Eine Nachlese zur Konferenz in St. Gallen</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 16:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Regionales]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Back]]></category>
		<category><![CDATA[Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[T-Systems]]></category>
		<category><![CDATA[Universität St. Gallen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr Anmeldungen als freie Plätze, mit dieser Situation sah sich Frau Prof. Dr. Andrea Back von der Universität St. Gallen konfrontiert, die zusammen mit T-Systems am 23.08. eine Konferenz zum Thema &#8220;Enterprise 2.0&#8243; organisierte. Ich gehörte zu den 60 Personen, die sich rechtzeitig angemeldet hatten und verbrachte in der Folge einen hochsommerlichen Tag in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr Anmeldungen als freie Plätze, mit dieser Situation sah sich Frau <a href="http://www.business20experts.iwi.unisg.ch/" target="_blank">Prof. Dr. Andrea Back</a> von der Universität St. Gallen konfrontiert, die zusammen mit <a href="http://www.t-systems.com/" target="_blank">T-Systems</a> am 23.08. eine Konferenz zum Thema &#8220;Enterprise 2.0&#8243; organisierte. Ich gehörte zu den 60 Personen, die sich rechtzeitig angemeldet hatten und verbrachte in der Folge einen hochsommerlichen Tag in der Schweiz. Was hat es gebracht?</p>
<p>Enterprise 2.0 als Thema befindet sich im Aufwind, so viel wurde deutlich. Denn noch vor wenigen Jahren waren die Praktiker auf solchen Veranstaltungen rar und Collaboration Software im konkreten Einsatz konnte kaum jemand vorweisen. Das ist heute anders, in St. Gallen konnte man das sehen. Die Teilnehmer rekrutierten sich überwiegend aus mittleren bis großen Unternehmen. Praktisch nicht vertreten waren auf dieser <a href="http://www.business20experts.iwi.unisg.ch/2011/06/27/am-23-august-ergebnistagung-zur-studie-enterprise-2-0-reifegrad-nutzung-handlungsbedarf/" target="_blank">Konferenz</a> die &#8220;Geeks&#8221; bzw. &#8220;Social Media Konferenz Hopper&#8221;, ihnen war aber vielleicht aber auch die Destination St. Gallen nicht hipp genug.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-5380" title="Workshop Mobile Business Solutions mit Thomas Walter und Thomas Sammer" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/IMG_0148-300x224.jpg" alt="Workshop Mobile Business Solutions mit Thomas Walter und Thomas Sammer" width="300" height="224" /></p>
<p>Das dicht gepackte Programm enthielt u. a. die Ergebnis-Präsentation einer neuen Studie zur Verbreitung bzw. Nutzung von Enterprise 2.0 im deutschsprachigen Raum, die das Institut von Frau Prof. Back in Zusammenarbeit mit T-Systems durchgeführt hatte. Darin wird deutlich, dass Collaboration Software als Tool-Set betrachtet, allmählich in den Unternehmen angekommen ist, dort aber aber vorläufig noch einen eher moderaten bis geringen Einfluss auf die Geschäftsprozesse hat.</p>
<p>Obwohl die T-Systems als Mitveranstalter sich optisch sehr präsent zeigte, hiess der eigentliche Elefant im Raum &#8220;Microsoft&#8221;. Deren Software SharePoint wurde prominent vorgestellt, obschon ihr direkter Bezug zu Enterprise 2.0 eher dünn ausfällt (man lese dazu auch diesen <a href="http://www.digitallandfill.org/2011/08/5-myths-about-sharepoint.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+EcmIndustryWatch+%28Digital+Landfill%29" target="_blank">Blogpost</a>). Zudem durfte Dorothée Appel, CIO von Microsoft Deutschland, ihre (generelle) Sicht der Dinge darlegen. Dabei fiel immerhin das wichtige Stichwort &#8220;Realtime&#8221;, auch wenn man ansonsten den Eindruck gewinnen musste, die Zukunft gehöre den Telefonaten und Video-Konferenzen, die natürlich über Outlook organisiert werden, während schriftliche Äußerungen weniger wichtig würden. Bei Microsoft scheint man immer noch nicht ganz begriffen zu haben, was Collaboration Software ausmacht und wie im digital vernetzten Unternehmen der Zukunft wirklich gearbeitet wird. Erhellend, wenn auch nicht beispielgebend, war dieser Vortrag aber allemal.</p>
<p>Von persönlichen Vorlieben oder Abneigungen abgesehen, muss insgesamt gefragt werden, ob die Praktiker aus den Unternehmen am Ende des Tages wirklich zufrieden waren. Mir scheint, dass die Konferenz etwas zu wenig Zeit für den direkten fachlichen Austausch liess, nicht zuletzt, weil sie an einer nur allzu bekannten Krankheit litt: Kaum ein Referent schaffte es, sein Zeitlimit einzuhalten. Auch die Folien zu den Vorträgen waren häufig Meisterwerke der Informations-Überfrachtung. Wann wird der IT-Sektor endlich lernen, Präsentationen im Stile von SlideShare auszuarbeiten und seine Botschaften genauer auf den Punkt zu bringen, anstatt die Teilnehmer endlos mit Details zu traktieren?</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-5381" title="Im Innenhof des Weiterbildungszentrums der Universität St. Gallen" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/IMG_0152-300x224.jpg" alt="Im Innenhof des Weiterbildungszentrums der Universität St. Gallen" width="300" height="224" /></p>
<p>Doch damit genug der Kritik. Frau Prof. Back überlegt sich schon, ob sie anlässlich der nächsten Studie ihres Instituts wieder eine Konferenz organisieren soll und ich will sie keinesfalls davon abhalten! Vielleicht könnte sie dazu Referenten von Startups aus dem Bereich Enteprise 2.0 gewinnen, obschon diese kaum als Sponsoren werden auftreten können und in Europa wenig verbreitet sind. <a href="https://podio.com/" target="_blank">Podio</a> (Sitz in Kopenhagen) fällt mir ein, aber auch <a href="http://www.jivesoftware.com/" target="_blank">Jive</a> (Büro in Frankfurt).</p>
<p>Ich durfte am Rande der Konferenz u. a. <a href="http://pm-blog.com/" target="_blank">Dr. Stefan Hagen</a> persönlich kennen lernen (wir lesen unsere Blogs gegenseitig, sind uns bisher aber noch nicht begegnet) sowie <a href="http://trainingkonzepte.blogspot.com/" target="_blank">Ellen Trude</a> (die eigens aus Köln angereist war). Nach St. Gallen werde ich gerne wieder kommen.
<div class="tw_button" style=";float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.bwlzweinull.de%2Findex.php%2F2011%2F08%2F24%2Fenterprise-2-0-im-aufwind-eine-nachlese-zur-konferenz-in-st-gallen%2F&amp;text=&amp;related=&amp;lang=&amp;count=" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.bwlzweinull.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div>
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		<item>
		<title>Der Untergang für Android? Google kauft Motorola Mobility</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 05:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Motorola]]></category>

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		<description><![CDATA[
Google greift tief in seine Taschen um für ca. 12,5 Mrd. US-$ die Mobilfunksparte von Motorola zu übernehmen. Der Schachzug kommt überraschend und die Meinungen darüber sind geteilt. Während manche den Kauf positiv sehen, weil Android  mit künftig rund 17.000 Mobilfunk-Patenten im Rücken besser dastehen sollte, fürchten andere, dass Google seine Android-Partner (HTC, LG, Samsung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/marc-flores/5816496124/" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-5299" title="Motorolo PHOTON 4G for Sprint" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/5816496124_c7aa10b461-300x199.jpg" alt="Motorolo PHOTON 4G for Sprint" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Google greift tief in seine Taschen um für ca. 12,5 Mrd. US-$ die <a href="http://googleblog.blogspot.com/2011/08/supercharging-android-google-to-acquire.html" target="_blank">Mobilfunksparte von Motorola</a> zu übernehmen. Der Schachzug kommt überraschend und die Meinungen darüber sind geteilt. Während manche den Kauf positiv sehen, weil Android  mit künftig rund 17.000 Mobilfunk-Patenten im Rücken besser dastehen sollte, fürchten andere, dass Google seine Android-Partner (HTC, LG, Samsung und Sony Ericsson) vor den Kopf stossen und sich zudem im margenschwachen Hardware-Geschäft verzetteln könnte.</p>
<p>Ein <a href="http://www.businessinsider.com/sp-downgrades-google-2011-8?op=1" target="_blank">Analyst von S&amp;P</a> hat die Google Aktie deshalb von &#8220;Buy&#8221; auf &#8220;Sell&#8221; gestellt. Aber ist das nicht ein bisschen voreilig?</p>
<p>Im Grunde genommen ist Google bis heute eine Suchmaschine mit angehängter Werbeabteilung, die sich um die Vermarktung der Anzeigenplätze kümmert. Dieses Geschäft läuft gut, sehr gut sogar. Nur hat es sich im Lauf der Jahre eben verändert: Reichte es in den Anfangsjahren aus, überhaupt nur eine sehr gute Suchmaschine zu sein, stellten sich bald Wettbewerbskonflikte auf der Ebene der Browser ein.</p>
<p>Nicht alle Anbieter von Browsern, allen voran Microsoft, waren Googles Suchmaschine wohlgesonnen. Google musste erkennen, dass sein schönes Geschäft bedroht war, weil auf manchen Browsern andere Suchmaschinen vorinstalliert waren und sich sehr viele User damit zufrieden gaben. Also fing Google an, die Mozilla Foundation zu unterstützen und entwickelte parallel dazu seinen eigenen Browser, Google Chrome.</p>
<p>Etliche Jahre reichte das aus, doch dann kann die <a href="http://www.techrepublic.com/blog/hiner/steve-jobs-proclaims-the-post-pc-era-has-arrived/4701" target="_blank">Post-PC-Ära</a>, wie Steve Jobs das nennt: Smartphones und Tablets als neue Gerätegattung lösten die Vormachtstellung des PC ab und Google hatte wieder ein Problem: Wie bringt man nur die Suchmaschine zuverlässig auf alle diese Geräte und das möglichst noch an prominenter Stelle?</p>
<p>Die Antwort hiess: Android, oder auf deutsch: Ein eigenes Betriebssystem für Smartphones und Tablets. Android war eine tolle Sache, abgesehen davon dass Steve Jobs darüber ziemlich böse wurde. Denn die Smartphones mit Googles Software wuchsen seinem Geschäft mit dem iPhone <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/03/08/kurz-notiert-google-android-prescht-nach-vorn/" target="_blank">über den Kopf</a>. Es begannen die Patentkriege, die aber im Grunde gar keine wirklichen Patent-Streitigkeiten sind, sondern nur eine neue Form des Marketing. Ich schlage dafür den Begriff &#8220;Patent-Marketing&#8221; vor!</p>
<p>Wenn etwa Apple Samsung verklagt, weil der koreanische Hersteller seine Smartphones und Tablets dem iPhone bzw. iPad zu ähnlich gestaltet haben soll, ist das auf der juristischen Ebene eine ziemlich dünne Angelegenheit. Marketingtechnisch aber macht es Sinn. Die Botschaft an die Käufer lautet: Ihr werdet doch nicht so ein abgekupfertes Produkt kaufen, sondern lieber das Original haben wollen?</p>
<p>In diesem Sinne wäre der Kauf von Motorola Mobility durch Google ein reines Patent-Marketing-Geschäft. Das ist es aber nicht. Denn Larry Page, der neue CEO im Hause Google, hat etwas ganz anderes im Auge. Er weiß, dass ihm gerade seine schöne Android-Plattform unter der Hand zerbröselt &#8211; und das nicht wegen irgendwelcher Patente.</p>
<p>Das Problem liegt in der Fragmentierung der Plattform, die aktuell mit der Vielzahl an Endgeräten und mehreren Varianten des Betriebssystems den Käufern keine einheitliche Produkterfahrung mehr bietet, sondern eher Konfusion auslöst und für Enttäuschungen sorgt. Etwa wenn junge Käufer sich ein neues Android-Smartphone kaufen und dann feststellen müssen, dass auf ihrem Gerät bestimmte Apps oder Spiele nur schlecht oder gar nicht laufen. Noch ist das in der Öffentlichkeit kein großes Thema, es könnte aber bald eines werden.</p>
<p>Dazu kommt, dass die meisten Android-Geräte einfach nicht an die Qualität des iPhone herankommen. In der Folge stösst Google mit seinem Ansatz, nur ein gutes Betriebssystem für mobile Geräte anzubieten, an seine Grenzen. Das durfte Larry Page auch an anderer Stelle lernen: Der von Google entwickelte Ansatz, den Chrome Browser zu einem vollwertigen Betriebssystem für Notebooks auszubauen und mit dem <a href="http://www.google.de/chromebook/" target="_blank">Chromebook</a> den drögen Windows-Rechnern etwas Attraktives entgegen zu stellen, ist gescheitert. Nicht an Microsoft, sondern an Apple.</p>
<p>Steve Jobs hat mit der überraschenden Neuauflage des MacBook Air im Jahr 2010 gezeigt, wo der Hammer für mobile Rechner hängt. Diese sind schnell, klein und unglaublich leicht &#8211; und kommen zu einem Preis, der praktisch allen Wettbewerbern die Luft ausgehen lässt. Möglich ist das nur, weil Apple beides kontrolliert, Hard- und Software, und damit hoch performante Systeme schaffen kann, bei denen alle Komponenten bestmöglich zusammen spielen. Das zeigt sich nicht nur am <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/03/25/das-neue-ipad-kaufen-oder-besser-ein-macbook-air/" target="_blank">MacBook Air</a>, sondern auch am iPad, dessen Preis und Leistungsfähigkeit von den Wettbewerbern im Android-Lager immer noch nicht erreicht ist. Hier kommt Google mit seinem bisherigen Ansatz nicht weiter.</p>
<p>Google muss also tiefer bohren und bei der strategischen Integration einen Schritt weiter gehen, auf die Ebene der Herstellung von Endgeräten. Die vielfach zu lesende Kritik, Google verstünde nichts von der Produktion und könne auch kein Marketing, kann man getrost vergessen: Wenn jeder immer nur das macht, wovon er schon immer etwas verstanden hat &#8211; wo soll dann der Fortschritt herkommen?</p>
<p>Google ist ohne Zweifel reif für diesen Schritt und Larry Page kann jetzt zeigen, was er drauf hat. Dass die Medien noch lange die skeptische Karte spielen und mit <a href="http://www.businessinsider.com/google-motorola-disaster-2011-8" target="_blank">Horror-Szenarien</a> auftrumpfen werden, wird ihn nicht irritieren. Schließlich hat er das im Fall von YouTube alles schon mal erlebt: Google wurde 2006 für <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,441686,00.html" target="_blank">verrückt erklärt</a>, einen Kaufpreis von 1,65 Mrd. US-$ für ein Video-Portal ohne klar erkennbares Geschäftsmodell auf den Tisch zu blättern. Die Kritik an diesem Deal ist inzwischen verstummt &#8211; gut dass die Analysten und Medien jetzt neuen Stoff für ihre Untergangs-Analysen bekommen&#8230;
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		<title>Blogs in der Defensive? Über den Kommunikationswandel in sozialen Medien</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 13:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
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		<category><![CDATA[Robert Basic]]></category>
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		<description><![CDATA[
Blogs haben auch schon mal bessere Tage gesehen. Erkennbar wird das, wenn etwa Robert Basic fragt, wo denn die Blog-Debatte hin sei. Recht hat er. Es wird nicht mehr so viel verlinkt und auch nicht mehr so viel kommentiert. Statt dessen nehmen Likes (Facebook), Tweets (Twitter) und seit neuestem &#8220;+1&#8243; (Google) zu.
Damit sehen sich Blogs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/khouri/4372239394/" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-4996" title="Empty Chairs by Michael Cory" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/4372239394_959fb2e35d-300x201.jpg" alt="Empty Chairs by Michael Cory" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Blogs haben auch schon mal bessere Tage gesehen. Erkennbar wird das, wenn etwa Robert Basic fragt, wo denn die <a href="http://www.robertbasic.de/2011/04/wo-ist-die-blog-debatte-hin/" target="_blank">Blog-Debatte</a> hin sei. Recht hat er. Es wird nicht mehr so viel verlinkt und auch nicht mehr so viel kommentiert. Statt dessen nehmen Likes (Facebook), Tweets (Twitter) und seit neuestem &#8220;+1&#8243; (Google) zu.</p>
<p>Damit sehen sich Blogs mit einer Situation konfrontiert, in der ihre Rolle bzw. ihr Rollenverständnis hinterfragt und neu definiert werden muss, weil sich die Muster der Kommunikation und Vernetzung über Social-Media-Tools ständig weiter fort entwickeln. In diesem Prozess geben Blogs bestimmte Funktionen (leider) ab, nicht zuletzt weil sich ihre Software in den letzten Jahren kaum mehr weiterentwickelt hat.</p>
<p>Ich sehe folgende Entwicklungen:</p>
<ol>
<li>Die fortschreitende Digitalisierung macht den <strong>Diskurs</strong> an sich komplexer. Das stellt jedoch eine Barriere für eine einfache Vernetzung unter den Blogs dar, weil diese, der Komplexität folgend, sich zunehmend in thematischen Nischen wieder finden. So &#8220;heimelig&#8221; die deutsche Blogosphäre noch vor 5 oder 6 Jahren gewesen sein mag, so wenig kann sie heute die Erfahrung eines homogenen Raums abbilden, die &#8220;gefühlte Mitte&#8221; ist nicht mehr vorhanden. Vernetzung gibt es daher tendenziell nur noch in den jeweiligen Nischen.</li>
<li><strong>Social Networks</strong> haben neue Kommunikationsräume geschaffen, die einen erheblichen Teil der Online-Diskurse für sich beanspruchen. Blogs müssen dabei der Tatsache ins Auge sehen, dass ihre Kommentarfunktion nur noch eine unter vielen Möglichkeiten ist, die in den Artikeln behandelten Themen zu diskutieren. Dabei habe ich den Eindruck, dass die öffentliche Kommentar-Diskussion unter mehr oder weniger fremden Menschen in Blogs zunehmend an Attraktivität verliert. Man diskutiert möglicherweise lieber im Bekanntenkreis und im (relativ) geschützten Raum von Social Networks, bzw. in speziellen Fachkreisen, die sich beispielsweise mit der Gruppen-Funktion von Facebook sehr gut bilden und führen lassen.</li>
<li>Speziell in Deutschland arbeiten traditionelle <strong>Medien</strong> (Zeitungen etwa) und neue Medien (unabhängige Blogs) nicht zusammen. Die &#8220;Großen&#8221; verlinken praktisch immer noch viel zu wenig (oder gar nicht) auf die &#8220;Kleinen&#8221;. Auch Fachmedien verlinken nicht auf Blogs. Die Berührungsängste sind noch viel zu groß, weil die kommerziell betriebenen Medien offenbar Angst haben, Blogs könnten ihnen das Geschäftsmodell zerstören.</li>
<li>Wie oben schon angeführt, entwickelt sich die <strong>Software</strong> für Blogs praktisch nicht mehr weiter. Man mag WordPress und dessen jungen Erfinder Matt Mullenweg viel zugute halten, seine Software ist heute nicht viel mehr als ein solides Content Management System, das gegenüber neueren Formen der Vernetzung und des Inhalte-Sharings (man denke nur an Google Plus) zunehmend starr und inflexibel wirkt. Dazu kommt: Was hat WordPress in all den Jahren eigentlich getan, um RSS bekannter und verständlicher zu machen?</li>
</ol>
<p>Die Liste ließe sich fortsetzen. Robert Basic selbst merkt an anderer Stelle an, dass das <a href="http://www.robertbasic.de/2011/07/blog-blurb/" target="_blank">Bloggen nicht einfacher wurde</a>, seit dem es gilt, diverse Like-Buttons in ein Blog zu integrieren und dessen Inhalte in den unterschiedlichen sozialen Netzwerken zu verbreiten, um ein immer stärker fragmentiertes Publikum einzusammeln und zum Lesen zu animieren.</p>
<p>Was also bleibt, außer der Arbeit mit dem Bloggen?</p>
<p><strong>Blogs sind immer weniger soziale Knoten im Netz und dafür immer mehr (nur) Lieferanten für Inhalte</strong>. Konnte man in der Frühphase des &#8220;Web 2.0&#8243; noch das Internet als Netzwerk und Blogs darin als die Profile und Knotenpunkte der Vernetzung auffassen, trifft dies heute kaum mehr zu. Das Identitäts-Management übernehmen zunehmend soziale Netzwerke.</p>
<p>Blogs werden damit auf das reduziert, was der Name ihrer Software schon sagt: Es geht um den Content. Dabei konkurrieren sie mit einer enormen Menge anderer Medien, können dafür aber mit ihrer Suchmaschinenfreundlichkeit punkten.</p>
<p>Das ist überhaupt der Punkt: Blogs sind suchmaschinenfreundlich, aber völlig ungeeignet, eine Identität über verschiedene soziale Netzwerke hinweg effizient zu managen. Die Frage wird sein, ob die Netzwerke den Blogs auch noch den Content streitig machen werden. Bei <a href="http://www.zbw-mediatalk.eu/2011/07/schneller-weiter-hoher-das-social-web-beschleunigt-sich-dramatisch/" target="_blank">Google Plus</a> sind schon Postings von unbegrenzter Länge möglich und es gehört nicht viel Fantasie dazu, sich vorzustellen, dass Facebook nachziehen wird, wenn sich der Ansatz von Google als erfolgreich herausstellen sollte.</p>
<p>Vorläufig jedoch gilt, was Christian Henner-Fehr postuliert: Der optimale <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2011/03/13/warum-der-social-media-mix-nicht-nur-aus-facebook-und-twitter-besteht/" target="_blank">Social-Media-Mix</a> darf nicht nur aus Social Networks bestehen. Blogs haben nach wie vor ihren Platz im medialen Gefüge des Internet. Auf der Ebene ihrer <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2010/04/01/blogs-applikationen-apps/" target="_blank">Software</a> sollte sich aber vielleicht mal was tun.
<div class="tw_button" style=";float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.bwlzweinull.de%2Findex.php%2F2011%2F08%2F02%2Fblogs-in-der-defensive-uber-den-kommunikationswandel-in-sozialen-medien%2F&amp;text=&amp;related=&amp;lang=&amp;count=" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.bwlzweinull.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div>
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