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	<title>bwl zwei null &#187; Wissen</title>
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	<description>Matthias Schwenk on the Post Everything Economy</description>
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		<title>Social Media Schulungen mit mir: dbb akademie und ILS</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 15:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass ein paar Bemerkungen zu Social Media Schulungen in unterschiedlichen Formaten, an denen ich aktuell beteiligt bin (bzw. war).

Für die dbb akademie (Bildungs- und Sozialwerk im Deutschen Beamtenbund) war ich Anfang Mai Referent für ein zweitägiges Seminar, in dem es galt, die Grundlagen zu Blogs, Facebook und Twitter zu vermitteln und diese in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus aktuellem Anlass ein paar Bemerkungen zu Social Media <strong>Schulungen</strong> in unterschiedlichen Formaten, an denen ich aktuell beteiligt bin (bzw. war).</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-4761" title="dbb forum siebengebirge, vom Garten aus gesehen" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/dbb1-300x179.jpg" alt="dbb forum siebengebirge, vom Garten aus gesehen" width="300" height="179" /></p>
<p>Für die <a href="http://dbbakademie.de/" target="_blank"><strong>dbb akademie</strong></a> (Bildungs- und Sozialwerk im Deutschen Beamtenbund) war ich Anfang Mai Referent für ein zweitägiges Seminar, in dem es galt, die Grundlagen zu Blogs, Facebook und Twitter zu vermitteln und diese in den Gesamtkontext der neueren Entwicklungen im Web zu stellen.</p>
<p>Gefragt war nicht nur Theorie, sondern auch die Anleitung zum praktischen Umgang an Rechnern in einem sehr gut ausgestatteten EDV-Schulungsraum des hauseigenen Seminarhotels (dbb forum siebengebirge).</p>
<p>Dabei zeigte sich (wenig überraschend), dass <strong>Twitter</strong> vergleichsweise &#8220;sperrig&#8221; für die Teilnehmer war: So vorteilhaft für mich als Dozent der eher geringe Funktionsumfang von Twitter immer ist, so schwierig ist das Medium selbst für wirklich motivierte Neueinsteiger. Angefangen beim asynchronen Following, über die Wirkungsweise von Retweets bis hin zum Unterschied im Gebrauch von Hashtags (#) und dem Klammeraffen (@), kaum etwas war den Teilnehmern auf Anhieb verständlich.</p>
<p>Ganz anders dagegen <strong>Facebook</strong>: In meiner Funktion als Dozent ist mir die Plattform eher ein Albtraum, wegen ihres mittlerweile unendlich großen Funktionsumfangs, den man nicht mehr überblicken kann &#8211; nicht zuletzt weil sich ständig irgendwo etwas ändert. Davon aber merken Einsteiger in die Materie wenig. Sie finden sich relativ schnell zurecht und können sich schon nach sehr kurzer Zeit auf Facebook gut bewegen.</p>
<p>Während dieses Seminar, das ich sehr gern gehalten habe, zu Ende ist, fängt eine andere Art von Schulung in Sachen Social Media gerade erst an:</p>
<p>Das <strong><a href="http://www.ils.de/" target="_blank">ILS</a></strong> (Institut für Lernsysteme, Hamburg), Deutschlands größte Fernschule und ein Unternehmen der Klett Gruppe, startet im Frühsommer 2011 einen Fernlehrgang, der, wenn man ihn belegen möchte, eine Dauer von 12 Monaten haben und bei der staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen sein wird.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-4765" title="Screenshot der ILS-Website" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/ils-300x148.jpg" alt="Screenshot der ILS-Website" width="300" height="148" /></p>
<p>Der Lehrgang, zu dem ich zwei Themen-Module (&#8221;Wissen im Social Web&#8221; sowie &#8220;Enterprise 2.0&#8243;) beisteuern werde, basiert klassisch auf Heften, die von den Teilnehmern zuhause bearbeitet werden. Flankierend kommen Online-Übungen, ein Forum, ein Wiki und nicht zuletzt eine App für das iPad hinzu.</p>
<p>Auf den Start dieses Kurses bin ich sehr gespannt. Zwar hat das ILS direkt keinen Namen in der deutschen &#8220;Social Media Szene&#8221;, dafür natürlich in der Weiterbildung, nicht zuletzt bei seinen Firmenkunden.</p>
<p>Als Projektleiterin des Lehrgangs agiert <a href="http://netzfaktorei.de/" target="_blank">Dörte Giebel</a> (Hamburg), die gerade ein neues Blog (rund um diesen Fernlehrgang) gestartet hat und die für die PR-Agentur Laub &amp; Partner arbeitet.</p>
<p>Insgesamt freut es mich, dass das Thema <strong>Social Media</strong> derzeit erkennbar aus seiner Experimentier- und Anfangsphase in eine neue Phase übertritt, in der im Wege professioneller Weiterbildung die Grundlagen dafür geschaffen werden, dass Institutionen aller Art bzw. deren Mitarbeiter im Social Web partizipieren können.</p>
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		<title>Medienwandel kompakt 2008-2010</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 05:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Krone]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel kompakt]]></category>
		<category><![CDATA[Nomos Verlag]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Digitale ins Analoge gebracht, sprich Texte, die ursprünglich im Internet publiziert wurden, in Buchform neu herausgegeben, hat Jan Krone, Professor am Institut für Medienwirtschaft der Fachhochschule St. Pölten (Österreich) und Carta-Autor. Darin auch ein paar Artikel von mir, die auf Carta erschienen sind.
Zum Erscheinen des Buches wird es am 21. Februar 2011 in Berlin eine Buchpräsentation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Digitale ins Analoge gebracht, sprich Texte, die ursprünglich im Internet publiziert wurden, in Buchform neu herausgegeben, hat <a href="http://www.fhstp.ac.at/studienangebot/bachelor/mm/studiengangsteam/krone-jan" target="_blank">Jan Krone</a>, Professor am Institut für Medienwirtschaft der Fachhochschule St. Pölten (Österreich) und <a href="http://carta.info/autor/jan_krone/" target="_blank">Carta-Autor</a>. Darin auch ein paar Artikel von mir, die auf Carta erschienen sind.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-4517" title="Buchcover Medienwandel kompakt" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/CoverMedienwandel1-207x300.jpg" alt="Buchcover Medienwandel kompakt" width="207" height="300" />Zum Erscheinen des Buches wird es am 21. Februar 2011 in Berlin eine <a href="http://carta.info/37748/buchpraesentation-medienwandel-kompakt-2008-2010-am-21-februar-in-berlin/" target="_blank">Buchpräsentation</a> geben, an der u. a. Jan Krone und Robin Meyer-Lucht teilnehmen. Veranstaltungsort ist das BASE_camp (Unter den Linden).</p>
<p>Meine Freunde über das Buch ist groß, weil damit Teile einer wichtigen Debatte ihr ursprüngliches, mediales Umfeld verlassen und eine neue Bühne betreten. Mögen damit diese Texte insgesamt bekannter werden und ihr Anliegen, den Medienwandel zu vermitteln und zu diskutieren, weiter tragen.</p>
<p>Zudem freut es mich natürlich, dass in diesem Band erstmals Texte von mir in Buchform erscheinen. Im Einzelnen sind dies: (1<a href="http://carta.info/8002/alte-und-neue-medien-kennen-sich-gegenseitig-nicht/" target="_blank">) Digitale Ahnungslosigkeit</a>: Alte und neue Medien kennen sich gegenseitig nicht, (2) <a href="http://carta.info/16804/medienkrise-blogkrise-blogs/" target="_blank">Die Medienkrise ist auch eine Krise der kommerziellen Blogs</a>, (3) <a href="http://carta.info/11933/vodafone-generation-upload-cyborg/" target="_blank">Der unbekannte User</a>: Generation Upload oder Generation Cyborg, (4) <a href="http://carta.info/12855/monopoly-ebooks-buecher/" target="_blank">Monopoly bei den E-Books?</a>.</p>
<p><a href="http://www.nomos-shop.de/productview.aspx?product=13246" target="_blank">Medienwandel kompakt 2008-2010</a> ist im Nomos Verlag (Baden-Baden) erschienen und kostet 29,- Euro.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Paradigmenwechsel beim Enterprise-Sharing? Überlegungen zu Box.net</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 13:52:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
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		<category><![CDATA[Collaboration Software]]></category>
		<category><![CDATA[Sharing]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss zugeben, dass ich von Box.net erst in diesen Tagen erfahren habe. Das Startup, das 2006 gegründet wurde und seinen Sitz in Palo Alto (Kalifornien) hat, macht derzeit mit einer neuer Version seiner Collaboration-Software von sich reden, die angeblich bereits von 5 Millionen Usern genutzt wird (so Aaron Levie, der Gründer, in diesem Interview [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss zugeben, dass ich von <a href="http://www.box.net/">Box.net</a> erst in diesen Tagen erfahren habe. Das <a href="http://www.crunchbase.com/company/box-net">Startup</a>, das 2006 gegründet wurde und seinen Sitz in Palo Alto (Kalifornien) hat, macht derzeit mit einer neuer Version seiner Collaboration-Software von sich reden, die angeblich bereits von 5 Millionen Usern genutzt wird (so Aaron Levie, der Gründer, in diesem <a href="http://scobleizer.com/2011/01/21/first-look-at-box-nets-new-features-rolling-out-to-five-million-users/">Interview</a> mit Robert Scoble).</p>
<p>Auf den ersten Blick ist Box.net nur ein cloud-basiertes Tool für das Sharing von Dokumenten. Damit steht das Startup im Wettbewerb mit beispielsweise Microsoft Sharepoint (am oberen Ende der Skala) sowie Tools wie Dropbox (eher für den persönlichen Gebrauch). Für kleinere, lose zusammen arbeitende Teams scheint es aufgrund seiner Preisstruktur eher ungeeignet zu sein, denn Box.net kann nicht gerade als billig bezeichnet werden.</p>
<p>Neu ist jetzt ein Feature, das man sich bei <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/08/14/google-wave/">Google Wave</a> abgeschaut hat: Dokumente, die neu hochgeladen werden, werden als solche bei allen Usern, die darauf Zugriff haben sollen, sofort sichtbar. Das &#8220;<a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/10/22/jyri-engestrom-real-time-web/">Realtime-Web</a>&#8221; lässt grüßen.</p>
<p>Interessanter scheint mir aber etwas anderes zu sein: Box.net nähert sich dem Thema &#8220;Collaboration&#8221; von einer anderen Seite, als dies die klassische Collaboration-Software (wie etwa Wikis) tut: Deren Grundidee ist es, Inhalte gemeinsam zu erstellen und zu bearbeiten und dafür eine neue Art von Software zu nutzen. Man geht dabei immer von einer anfangs leeren Hülle aus, die nach und nach mit überwiegend neu erstellten Inhalten gefüllt wird.</p>
<p>Die Realität in den meisten Unternehmen ist jedoch eine völlig andere: Es gibt bereits tonnenweise Material in Form von Dateien, das man besser zugänglich machen könnte, damit sie im Wege der Zusammenarbeit intensiver genutzt werden. Hier genau setzt Box.net an, das mit seiner Software berücksichtigt, dass es für den Zugriff auf ein Dokument unterschiedliche Benutzerrechte geben muss: Nicht jeder soll alles einsehen oder gar bearbeiten können. Vertrauliche Dokumente lassen sich in kleinem Kreis teilen, andere unternehmensweit und wieder andere auch mit externen Projekt-Partnern.</p>
<p>Zeigt sich hier ein pragmatischerer Ansatz für Collaboration bzw. Enterprise 2.0, der mehr von den bestehenden Verhältnissen ausgeht und berücksichtigt, dass die Zusammenarbeit an Konzepten und Projekten oft nicht ganz so intensiv sein muss, wie dies von der herkömmlichen Collaboration-Software intendiert wird?</p>
<p>Auf die weitere Entwicklung von Box.net darf man gespannt sein. Noch ist die Software sehr stark daran orientiert, das Arbeiten an bestehenden Dateien über die Cloud zu vereinfachen. Das Erstellen gänzlich neuer Inhalte, etwa über Wiki-Funktionalitäten, ist noch nicht vorgesehen, nicht zuletzt, weil man bestrebt ist, den Gebrauch dieser Software so einfach wie möglich zu halten. Denkbar ist aber, dass die Kunden Funktionen von klassischer Collaboration-Software nachfragen und diese implementiert sehen wollen.</p>
<p>Abzuwarten bleibt auch, ob und wie Unternehmen wie Atlassian, Huddle oder Socialtext darauf reagieren werden. Zum Schluss noch etwas &#8220;Werbung&#8221;, ganz ohne <a href="http://carta.info/37538/schleichwerbesumpf-in-der-blogger-szene/">Hintergedanken</a> und ohne dafür von einer SEO-Agentur bezahlt worden zu sein&#8230;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/bExkpidJaAQ?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/bExkpidJaAQ?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Weiter im Text&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>IBM&#8217;s Watson Computer als Teilnehmer einer Rateshow</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 12:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<category><![CDATA[IBM]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Watson]]></category>

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		<description><![CDATA[In meiner Kindheit war es Wim Thoelke mit &#8220;Der großen Preis&#8220;, heute prägt &#8220;Wer wird Millionär&#8221; moderiert von Günther Jauch die beliebte Kategorie der Rate-Sendungen im Fernsehen. Die IBM hat sich nun zum Ziel gesetzt, einen Computer zu entwickeln, der bei einem solchen Format als Kandidat antreten und gegen seine menschliche Konkurrenz bestehen kann.
Das Projekt wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meiner Kindheit war es Wim Thoelke mit &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_gro%C3%9Fe_Preis">Der großen Preis</a>&#8220;, heute prägt &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wer_wird_Million%C3%A4r%3F">Wer wird Millionär</a>&#8221; moderiert von Günther Jauch die beliebte Kategorie der Rate-Sendungen im Fernsehen. Die IBM hat sich nun zum Ziel gesetzt, einen Computer zu entwickeln, der bei einem solchen Format als Kandidat antreten und gegen seine menschliche Konkurrenz bestehen kann.</p>
<p>Das Projekt wird unter dem Namen <a href="http://www.research.ibm.com/deepqa/deepqa.shtml">Watson</a> geführt, neulich war dessen Supercomputer erstmals unter Showbedingungen im Einsatz:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/FC3IryWr4c8?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/FC3IryWr4c8?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Dabei geht es natürlich nur vordergründig um die Show. Das eigentliche Ziel ist es, einen Computer zu entwickeln, der auf Wissensfragen aller Art sofort die richtige Antwort geben kann. Dabei soll ihm die Frage mündlich gestellt werden, der Computer antwortet ebenfalls in gesprochener Sprache (der Ausdruck &#8220;mündlich&#8221; wäre hier vielleicht nicht ganz passend).</p>
<p>Mehr Informationen zu Watson und der Frage, ob er den berühmten Turing-Test bestehen kann, hat der <a href="http://radar.oreilly.com/2010/08/watson-and-turing.html">O&#8217;Reilly Radar</a> (via <a href="http://paper.li/Wildcat2030">Wildcat2030 Daily</a>).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was Betriebswirtschaft mit Sex zu tun hat&#8230;</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2010/08/01/was-betriebswirtschaft-mit-sex-zu-tun-hat/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 06:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
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		<category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Ridley]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[TED]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;erklärt uns der britische Zoologe und Soziobiologe Matt Ridley in einem sehr bemerkenswerten TED-Vortrag, der im Juli 2010 in Oxford gehalten wurde. Im Kern geht es darin gar nicht um Fragen der Wirtschaft. Doch der Naturforscher kam zu der Erkenntnis, dass wir unser stetig steigendes Wohlstandsniveau der menschlichen Arbeitsteilung und dem Handel verdanken.
Er bringt dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;erklärt uns der britische Zoologe und Soziobiologe <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Matt_Ridley">Matt Ridley</a> in einem sehr bemerkenswerten <a href="http://blog.ted.com/2010/07/14/when_ideas_have/">TED-Vortrag</a>, der im Juli 2010 in Oxford gehalten wurde. Im Kern geht es darin gar nicht um Fragen der Wirtschaft. Doch der Naturforscher kam zu der Erkenntnis, dass wir unser stetig steigendes Wohlstandsniveau der menschlichen Arbeitsteilung und dem Handel verdanken.</p>
<p>Er bringt dies auf die Formel &#8220;When Ideas have Sex&#8221; und fragt sich, wo die Ursprünge menschlicher Arbeitsteilung zu suchen sind. Arbeitsteilung nämlich führt zu Handel, der seiner Ansicht nach in der Geschichte der Menschheit wesentlich früher entstand als die Landwirtschaft (&#8221;Trade ist ten times as old as farming&#8221;). Handel wiederum führt zu größerem Wohlstand für alle daran Beteiligten.</p>
<p>In der Folge blickt Matt Ridley optimistisch in die Zukunft: Solange Handel und Arbeitsteilung ungehindert möglich sind, werden der Lebensstandard und die Lebenserwartung (global betrachtet) weiter steigen. Dazu müssen die Menschen nur weiter intensiv kommunizieren und Ideen austauschen, so dass der technische Fortschritt sich fortsetzen kann. Moderne Technologien wie das Internet haben daran einen erheblichen Anteil, gibt sich Matt Ridley überzeugt und schließt  seinen Vortag mit den Worten: &#8220;We are accelerating the rate of innovation&#8221;.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/OLHh9E5ilZ4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/OLHh9E5ilZ4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wozu Wikis?</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/10/14/wozu-wikis-wiki/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 09:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder stelle ich fest, dass in Unternehmen das Wissen um Wikis nach wie vor eher dünn ist. Man hat davon gehört und kennt die Wikipedia. Einen Bezug zum eigenen Unternehmen aber kann man oft nicht herstellen. Vor allem aber fehlt es am Vorstellungsvermögen, was Wikis eigentlich leisten können bzw. wie man sie einsetzen kann.
Deshalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder stelle ich fest, dass in Unternehmen das Wissen um <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/10/21/wikis-denken/">Wikis</a> nach wie vor eher dünn ist. Man hat davon gehört und kennt die <a href="http://de.wikipedia.org/">Wikipedia</a>. Einen Bezug zum eigenen Unternehmen aber kann man oft nicht herstellen. Vor allem aber fehlt es am Vorstellungsvermögen, was Wikis eigentlich leisten können bzw. wie man sie einsetzen kann.</p>
<p>Deshalb habe ich die folgende Präsentation erstellt, die bewusst in einfachen Bildern veranschaulichen soll, was Wikis sein können:</p>
<div id="__ss_2217756" style="width: 425px; text-align: left;"><object style="margin:0px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=wikisoktober2009-091014040652-phpapp01&amp;stripped_title=wozu-wikis-2217756" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="margin:0px" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=wikisoktober2009-091014040652-phpapp01&amp;stripped_title=wozu-wikis-2217756" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">documents</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/bwlzweinull">bwlzweinull</a>.</div>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Zukunft der Bücher, wie sie heute schon Realität sein könnte</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/08/25/zukunft-buecher/</link>
		<comments>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/08/25/zukunft-buecher/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 11:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buchverlage]]></category>
		<category><![CDATA[E-Books]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>

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		<description><![CDATA[
Goethe und Schiller würden heute E-Books lesen, daran kann es gar keinen Zweifel geben. Zudem würden sie natürlich dafür sorgen, dass ihre eigenen Werke auch als E-Books erscheinen, vielleicht sogar bevorzugt vor den gedruckten Ausgaben. Damit könnte der Buchmarkt ganz anders aussehen, nämlich so:

Alle Bücher erscheinen grundsätzlich zunächst als E-Book. Preislich liegen sie um 40 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/maha-online/119561089/"><img class="alignnone size-medium wp-image-2844" title="flickr-goethe-schiller-maha-online" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/flickr-goethe-schiller-maha-online-300x225.jpg" alt="flickr-goethe-schiller-maha-online" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Goethe und Schiller würden heute <a href="http://www.buchreport.de/nachrichten/online/online_nachricht/datum/2009/03/11/e-books-von-a-bis-z.htm">E-Books</a> lesen, daran kann es gar keinen Zweifel geben. Zudem würden sie natürlich dafür sorgen, dass ihre eigenen Werke auch als E-Books erscheinen, vielleicht sogar bevorzugt vor den gedruckten Ausgaben. Damit könnte der Buchmarkt ganz anders aussehen, nämlich so:</p>
<ol>
<li>Alle Bücher erscheinen grundsätzlich zunächst als E-Book. Preislich liegen sie um 40 % bis 80 % unter dem für gedruckte Bücher bekannten Niveau. Die Verlage vertreiben sie direkt über ihre eigene Webseiten, als Pdf-Dateien zum Download.</li>
<li>Der Markt für gedruckte Bücher verändert sich dadurch massiv: Kleinauflagen gibt es gar nicht mehr, sie werden durch Print-on-Demand ersetzt (was die Verlage ebenfalls in Eigenregie betreiben). Auflagen in traditioneller Form gibt es nur noch für populäre Titel. Diese werden weiterhin über den stationären Buchhandel und andere Formen des Einzelhandels verkauft.</li>
<li>Das gedruckte Buch bekommt einen völlig neuen Charakter, insbesondere durch die Möglichkeit der <a href="http://publishing-business.blogspot.com/2009/03/personalisierung-neue-chancen-fur-ein.html">Personalisierung</a>. Print-on-Demand macht es möglich, dass ein Titel viele Gesichter annehmen kann: Es kann ein einfaches Taschenbuch auf Umweltpapier sein, aber auch eine gebundene Ausgabe auf hochwertigem, alterungsbeständigem Papier und einem aufwendigen Cover. Die Erscheinungsform eines Buches legt damit nicht mehr der Verlag fest, sondern die Kunden entscheiden individuell für sich.</li>
<li>Auch E-Books gibt es in vielen Formen und Arten. Die einfachste Form ist immer der reine Text, zusammen mit einem Inhaltsverzeichnis und einem Register. Gegen Preisaufschläge gibt es Illustrationen, ergänzende Materialien als Multimedia-Inhalte (Videos, Podcasts, interaktive Grafiken) sowie Links auf weiterführende Literatur (teilweise auch in exklusvive Datenbanken, die sonst nicht frei zugänglich sind) oder Portale, wo über Bücher, Autoren und Themen diskutiert werden kann.</li>
<li><a href="http://books.google.de/">Google Books</a> ist in diesem Kontext kein gefürchtetes Monopol mehr, sondern eher ein zahnloser Tiger. Denn die Verlage halten längst eigene Archive bereit (und kooperieren dabei untereinander). Wer neue E-Book-Titel kauft, erhält damit auch ein zeitlich begrenztes Recht, diese Archive zu nutzen und Titel online zu lesen. Nach und nach werden vergriffene Titel auch wieder käuflich gemacht (als E-Book und Print-on-Demand).</li>
</ol>
<p>Alles nur ein Traum? Für den Leser jedenfalls kann und wird das Zeitalter der digitalen Bücher bessere Verhältnisse als heute schaffen. Der Zugang zu Büchern bzw. überwiegend textbasiertem Wissen wird einfacher und billiger, zugleich steigen die Variantenvielfalt und die Personalisierbarkeit. Auch bleibt niemand mehr mit seinem Buch allein: Wer Fragen hat oder mit anderen den Inhalt diskutieren will, wird dies in Blogs, Foren oder 3D-Räumen tun können.</p>
<p>Der einzige Hemmschuh dazu sind die Verlage. Denn sie fangen erst langsam an, in digitalen Kategorien zu denken. Dazu passt der <a href="http://www.freitag.de/kultur/0934-google-books-autoren-copyright-protest">seltsame Widerstand</a> gegen die (Buch-) Initiative von Google, der man nicht entschlossen genug eigene, attraktive Projekte entgegensetzt.</p>
<p>Eine harte Nuss in diesem Zusammenhang ist natürlich die Gefahr der (Raub-) Kopien. Digitale Bücher, zumal im Pdf-Format, lassen sich natürlich leicht weitergeben. Aber anstatt hier den Teufel an die Wand zu malen, sollten Verlage lieber kreativ werden und <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2009/07/10/der-buchkauf-als-gute-tat/">Anreize für den Kauf schaffen</a> und dazu auch neue Erlösmodelle andenken.</p>
<p>Das folgende Video zeigt den Musik-Streaming-Dienst <a href="http://www.rhapsody.com/home.html">Rhapsody</a> bzw. dessen <a href="http://www.mobilecrunch.com/2009/08/24/rhapsody-app-submitted-to-apple-for-approval-mobile-streaming-music-ahoy-hopefully/">Applikation für das iPhone</a> (Rhapsody basiert auf einem Abo-Modell). Wo sind vergleichbare Ansätze aus der Welt der Bücher?</p>
<p><object width="400" height="225" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6239850&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6239850&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /></object></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>No Economy: Buchrezension auf Carta</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/04/23/noeconomy/</link>
		<comments>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/04/23/noeconomy/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 12:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Carta]]></category>
		<category><![CDATA[Gisela Schmalz]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Monetarisierung]]></category>
		<category><![CDATA[No Economy]]></category>

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		<description><![CDATA[
Auf Carta habe ich eine Rezension zum Buch &#8220;No Economy&#8221; von Gisela Schmalz geschrieben. Vom Eichborn-Verlag gab es dazu freundlicherweise ein Rezensionsexemplar. 
Das Buch behandelt ein Kernthema des heutigen Internets, nämlich die Frage nach der Monetarisierung medialer Angebote. Gisela Schmalz betrachtet die dominierende Gratiskultur sehr kritisch, kann aber nicht mit neuen Ideen oder Vorschlägen aufwarten.
Statt dessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3821857072?ie=UTF8&amp;tag=carta-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3821857072"><img class="alignnone size-medium wp-image-2164" title="no-economy-titelbild" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/no-economy-titelbild-300x214.png" alt="no-economy-titelbild" width="300" height="214" /></a></p>
<p>Auf Carta habe ich eine <a href="http://carta.info/8339/no-economy-internetpessimisten/">Rezension zum Buch &#8220;No Economy&#8221;</a> von Gisela Schmalz geschrieben. Vom <a href="http://www.eichborn.de/nc/eb/eichborn/aktuelles/autoren/autorin-einzelansicht/autor/gisela-schmalz/">Eichborn-Verlag</a> gab es dazu freundlicherweise ein Rezensionsexemplar. </p>
<p>Das Buch behandelt ein Kernthema des heutigen Internets, nämlich die Frage nach der Monetarisierung medialer Angebote. <a href="http://www.yeseconomy.net/">Gisela Schmalz</a> betrachtet die dominierende Gratiskultur sehr kritisch, kann aber nicht mit neuen Ideen oder Vorschlägen aufwarten.</p>
<p>Statt dessen gibt es viel Polemik zu &#8220;Netzwerk-Narzissten&#8221; oder &#8220;Wikipedia-Ideologen&#8221;. Bei den aktiven Nutzern des Internets bzw. Web 2.0 macht sie sich damit sicher keine Freunde. Zudem wundert es mich schon, dass eine Professorin für Medienökonomie so eine Sprache benutzt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>RSS im Unternehmen</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/11/14/rss-im-unternehmen/</link>
		<comments>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/11/14/rss-im-unternehmen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 07:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
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		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<category><![CDATA[RSS]]></category>
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		<category><![CDATA[Wikis]]></category>
		<category><![CDATA[Yahoo Pipes]]></category>

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		<description><![CDATA[RSS (Really Simple Syndication) könnte in vielen Unternehmen Nutzen stiften, wenn es da nicht ein paar Hürden gäbe. Hier soll aber nicht über fehlendes Wissen oder ablehnende Haltungen geschrieben werden. RSS steht oft auch vor ganz praktischen Problemen.
Bisweilen sieht es nämlich so aus, als würde man einen Ferrari auf einen Feldweg setzen. Und um im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RSS">RSS</a> (Really Simple Syndication) könnte in vielen Unternehmen Nutzen stiften, wenn es da nicht ein paar Hürden gäbe. Hier soll aber nicht über fehlendes Wissen oder ablehnende Haltungen geschrieben werden. RSS steht oft auch vor ganz praktischen Problemen.</p>
<p>Bisweilen sieht es nämlich so aus, als würde man einen Ferrari auf einen Feldweg setzen. Und um im Bild zu bleiben: Es ist völlig klar, dass ein Ferrari auf dem Feldweg seine Stärken nie wird zeigen können. Allenfalls nimmt er durch Steinschlag und Schlaglöcher Schaden an seiner Karosserie.</p>
<p>Ebenso kann RSS in einem Unternehmen oft nicht zeigen, wie leistungsfähig diese im Prinzip kostenlose Software ist, weil es an der Infrastruktur in Form von geeigneten Feeds fehlt. Naheliegend wäre ja, in einen Feedreader zunächst einmal Blogs und andere Medien aus dem Internet einzuspeisen. Leider sieht es hier in vielen Bereichen bzw. Branchen noch schlecht aus: Teils gibt es wenig bis keine fachspezifischen Blogs, teils fehlen die Feeds auf den Webseiten und teils sind wichtige Medien online gar nicht verfügbar: Das Papier dominiert vielfach noch stärker, als wir Berater gerne wahrhaben wollen.</p>
<p>Was also tun?</p>
<ol>
<li><strong>Geeignete Onlinemedien suchen:</strong> Wo es auf den ersten Blick scheinbar nichts gibt, tut sich bei einer etwas gründlicheren Betrachtung oft mehr auf, als man vermuten würde. Zudem kommt hier zum Tragen, dass ein ein einzelnes Medium nicht für die ganze Firma interessant sein muss, sehr wohl aber an einem bestimmten Arbeitsplatz sinnvoll sein kann. Die oft noch in den Kategorien von (pauschalen) Massenmedien denkenden Mitarbeiter müssen bisweilen erst darauf gebracht werden, dass mit RSS sehr individuelle Lösungen möglich sind.</li>
<li><strong>Feeds erstellen, wo noch keine sind: </strong>Sind erst einmal interessante Seiten im Web gefunden, erweist sich oft, dass diese gar keinen eigenen Feed haben. In diesem Fall helfen Dapper und diverse Alerts. Mit <a href="http://www.dapper.net/">Dapper</a> kann man sich selbst Feeds erstellen, während <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alert-Dienst">Alert-Dienste</a> helfen, (neue) Informationsquellen zu bestimmten Themen oder Stichworten zu finden bzw. regelmäßig abzusuchen. Sehr vielseitig, aber auch komplex sind die <a href="http://pipes.yahoo.com/pipes/">Yahoo Pipes</a>, die etwa das Bündeln von Informationen aus verschiedenen Quellen in einen Kanal (Pipe) ermöglichen.</li>
<li><strong>Interne Daten per Feed zugänglich machen:</strong> In jedem Unternehmen gibt es wichtiges Datenmaterial, etwa in Form von Excel-Sheets, das laufend aktualisiert wird. Hier kann man mit Hilfe von <a href="http://www.rssbus.com/">RSSBus</a>, einer allerdings kostenpflichtigen Software, Feeds erstellen und so Mitarbeiter über Veränderungen ganz automatisch informieren (via <a href="http://chieftech.blogspot.com/2008/11/flattening-information-landscape-with.html">ChiefTech</a>). Noch einen Schritt weiter geht der Ansatz eines speziellen <a href="http://www.column2.com/2008/06/enterprise-20-rss-and-business-processes-at-wallem/">Feed-Servers</a>, wie er etwa mit <a href="http://www.attensa.com/">Attensa</a> möglich wird. Diese ebenfalls kostenpflichtige Software ermöglicht es, auch Formulare zur Bearbeitung per Feed an Mitarbeiter zu leiten (ebenfalls via <a href="http://chieftech.blogspot.com/2008/06/breaking-down-barriers-with-enterprise.html">ChiefTech</a>).</li>
<li><strong>Wikis und Blogs einführen:</strong> Die Königsdisziplin ist natürlich die Einführung von Social Software. Das kann ein Intranet auf der Basis eines Wikis sein, aber auch ein Blog als Schwarzes Brett. Wird etwa beim schwarzen Brett darauf geachtet, dass mit verschiedenen Kategorien gearbeitet und für jede Kategorie ein separater Feed angelegt wird, muss sich niemand über zu viele unnütze Neuigkeiten im Feedreader aufregen.</li>
</ol>
<p>RSS erweist sich meistens dann als hilfreich, wenn ein Unternehmen mit Wissen aus sehr vielen Gebieten umgehen muss. Das kann etwa eine <strong>Bank</strong> sein, die im Geschäft mit Firmenkunden auf Nachrichten bzw. Wissen aus ganz unterschiedlichen Branchen zurückgreifen muss, sich aber nicht überall die einschlägigen Fachzeitschriften leisten will. Jeder Berater kann sich so in Abhängigkeit seines Kundenstammes sein eigenes Portfolio an Nachrichten zusammenstellen und dabei gleichzeitig noch die Webseiten seiner Kunden (unauffällig) einem Monitoring unterziehen.</p>
<p>Auch <strong>Rathäuser</strong> und <strong>Landratsämter</strong>, die als Verwaltungseinheiten eine sehr breit angelegte Verantwortung tragen, können mit RSS effizient und sehr kostengünstig im Prinzip ein unbegrenzt breites Informationsspektrum im Auge behalten.</p>
<p>In Hightech-Branchen können <strong>Startups</strong> ihr (globales) Wettbewerbsumfeld mit RSS im Auge behalten und so frühzeitig von neuen Entwicklungen und den Aktivitäten der Konkurrenz erfahren. Gerade in Märkten mit sehr hohem Innovationstempo wird man es anders künftig gar nicht mehr bewerkstelligen können.</p>
<p>Mit etwas Fantasie kann man also durchaus den Ferrari fahren lassen! Man muss nur zusehen, dass der Feldweg geteert und möglichst gut ausgebaut wird&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Twine verpatzt seinen Start: Das erste Semantic Social Network ist online</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/10/23/twine-semantic-social-network/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 07:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Delicious]]></category>
		<category><![CDATA[Diigo]]></category>
		<category><![CDATA[Nova Spivack]]></category>
		<category><![CDATA[Semantische Software]]></category>
		<category><![CDATA[Twine]]></category>

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		<description><![CDATA[So macht man es besser nicht: Das Startup von Nova Spivack, das mit seiner semantischen Software die Welt verbessern und das Web 3.0 einleiten will, hat einen doppelten Fehlstart hingelegt.
Um Buzz zu erzeugen, hat man ein virales Video in Umlauf gebracht, das angeblich nur zum internen Gebrauch bestimmt war. Warum aber landet so etwas dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So macht man es besser nicht: Das <a href="http://www.twine.com/">Startup von Nova Spivack</a>, das mit seiner semantischen Software die Welt verbessern und das Web 3.0 einleiten will, hat einen doppelten Fehlstart hingelegt.</p>
<p>Um Buzz zu erzeugen, hat man ein virales Video in Umlauf gebracht, das angeblich nur zum internen Gebrauch bestimmt war. Warum aber landet so etwas dann auf YouTube und kurze Zeit später im Blog von <a href="http://www.techcrunch.com/2008/10/21/twine-we-organize-that-shit/">Michael Arrington</a> (TechCrunch)?</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/10/23/twine-semantic-social-network/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Der Humor des Videos ist offenbar grenzwertig, wie die Kommentare auf TechCrunch zeigen. Auch ich finde das nicht wirklich lustig. Doch damit nicht genug: Etliche Personen, die den Start von Twine genutzt haben, um sich auf der Plattform umzusehen, konnten damit nicht viel anfangen. Es herrscht offenbar eine gewisse Ratlosigkeit darüber, was Twine denn nun sein soll. Das wiederum finde ich sehr lustig, denn ich bin als Beta-Tester schon an länger an Bord und war anfangs genau so irritiert wie jetzt das breite Publikum. Vielleicht hilft ja ein Blick in das offizielle Video?</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/10/23/twine-semantic-social-network/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p><a href="http://blogs.zdnet.com/semantic-web/?p=220">Twine</a> ist also eine weitere Variante zum Thema &#8220;Sharing&#8221; und &#8220;Bookmarking&#8221;. Die hohen Erwartungen, die man wegen der semantischen Software hat, werden aber nicht auf Anhieb erfüllt: Dazu muss man Twine erst einmal über längere Zeit nutzen und mit Content anreichern. Erst dann kann die Semantik ihr Können demonstrieren und interessante Bezüge herstellen.</p>
<p>Das genau ist aber der kritische Punkt: Auf Anhieb ist Twine nicht besser als eine Suche bei <a href="http://www.google.com">Google</a> und das könnte noch zum Problem werden.</p>
<p>Andererseits ist die Intention von Nova Spivack klar und nachvollziehbar: Dienste wie <a href="http://delicious.com/">Delicious</a> oder <a href="http://www.diigo.com">Diigo</a>, die ohne semantische Software arbeiten, können allein über die Tags nicht in jedem Fall ähnlich guten Content anzeigen. Denn nicht jeder verwendet ein Stichwort beim Taggen in exakt der gleichen Intention. Dazu muss erst eine semantische Software die Inhalte scannen und anhand des Grades an Übereinstimmung der verwendeten Begriffe entscheiden, ob die Texte zueinander passen. Wie Twine das allerdings bei Fotos oder Videos machen will, ist mir nicht klar.</p>
<p>Klar ist jedenfalls, dass selbst die beste semantische Software nichts nützt, wenn sie auf einer mehr oder weniger leeren Datenbank sitzt. Entweder schafft es also <a href="http://venturebeat.com/2008/10/20/twine-goes-fully-public-with-next-generation-bookmarking/">Twine</a>, jetzt rasch viele aktive User zu gewinnen, oder die Sache geht in die Hosen. Das &#8220;We Organize That Shit&#8221; &#8211; Video war dazu schon mal nicht sehr hilfreich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/10/23/twine-semantic-social-network/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
	</channel>
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