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Droid Gang, watch your back iOS.

Wie schnell und grundlegend sich doch Märkte ändern können: Aktuellen Zahlen von comScore zufolge (und von TechCrunch zitiert) ist in den USA jetzt Android das Betriebssystem für Smartphones mit dem größten Marktanteil, vor Research in Motion (RIM, BlackBerry) und Apple (iOS). Mit deutlichem Abstand auf dieses Spitzentrio folgt Microsoft auf Platz 4. Das im Herbst 2010 neu eingeführte Windows Phone 7 scheint bislang Microsofts Verluste bei den Marktanteilen nicht bremsen zu können, comScores Zahlen zufolge hält der Negativtrend an.

In (West-) Europa sieht es kaum anders aus. Auch hier schiebt sich Google’s Android mit enormen Wachstumsraten in Richtung Spitze und hält, den Angaben von IDC zufolge, im vierten Quartal 2010 mit 31 % Marktanteil erstmals den ersten Platz. Auch hier sind RIM und Apple gut positioniert, während Microsoft und Nokia (hier noch mit Symbian) verlieren.

Folgerungen:

Als Apple 2007 das iPhone einführte, wurde damit die Kategorie “Smartphone” neu definiert. Allerdings konnte der phänomenale Erfolg des iPhone nicht verhindern, dass Google mit Android an Apple vorbeizog. Die Strategie, ein annähernd gleich gutes Betriebssystem an beliebig viele Hersteller mehr oder weniger zu verschenken, führt am Ende zur größeren Gerätevielfalt und einem viel weiter gefassten Preisspektrum. Der Markt honoriert die größere Vielfalt und ignoriert die vielfach in (Blog-) Medien angestellten peniblen Leitungsvergleiche, die nur für Technik-Freaks interessant sind.

Letztlich können beide Unternehmen hoch zufrieden sein, setzen sie doch mittlerweile die Maßstäbe in einem Markt, auf dem sie vor wenigen Jahren noch überhaupt nicht vertreten waren. Für Microsoft (und Nokia!) brechen allerdings schwere Zeiten an, wenn der Negativtrend in Sachen Windows Phone 7 im weiteren Verlauf des Jahres 2011 anhalten sollte. Die Tage von Steve Ballmer könnten dann gezählt sein.

Screenshot Facebook Pages Startseite

Facebook hat seine Seiten (Pages) runderneuert und damit die Fachwelt ganz schön überrascht. Denn das Update fiel substanzieller aus als erwartet und zeigt, welche enorme Bedeutung Seiten mittlerweile haben. Ihr Name mag etwas unglücklich gewählt sein, denn sie beziehen sich weder auf die ganze Website noch dürfen sie mit Profilen verwechselt werden. Seiten stellen bei Facebook eine eigene Kategorie dar, mittels derer Produkte, Marken und Organisationen beworben werden können.

Weil auf Facebook im Grunde nur natürliche Personen ein Profil anlegen können, wurde mit den Seiten die Möglichkeit geschaffen, auch andere Objekte in diesem Social Network “aufleben” zu lassen. Die Funktionsprinzipien von Seiten ähneln denen von Profilen und wurden mit dem aktuellen Update diesen noch etwas weiter angeglichen. Gute Beschreibungen der neuen Features gibt es u. a. bei Annette Schwindt und facebookmarketing.de.

Besonders erwähnenswert finde ich zwei Dinge: Zum einen die Tatsache, dass Administratoren künftig entscheiden können, ob sie unter dem Label der Seite oder mit ihrem eigenen (richtigen) Profilnamen kommunizieren möchten. Das schafft die Möglichkeit, persönlicher aufzutreten und hebt Facebook auf dieser Ebene geschickt von Twitter ab, wo dies (noch) nicht möglich ist. Zum anderen setzt Facebook ab jetzt bei der Gestaltung der Seiten auf iFrames, was den Betreibern deutlich mehr Gestaltungsspielraum gibt.

Bekanntlich konnten Seiten auf Facebook bisher schon gestaltet werden, indem das Konzept der Reiter genutzt wurde. Bei der Programmierung musste auf FBML (Facebook Markup Language) zurückgegriffen werden, was zwar relativ einfach, dafür aber im Gestaltungsumfang limitiert war. Mit iFrames gibt es jetzt weitaus mehr Möglichkeiten, allerdings fällt hierbei die Lernkurve etwas steiler aus.

In diesem Kontext könnte mashlab eine Hilfe sein. Das Münchner Startup hatte ich schon im Dezember 2009 hier im Blog besprochen und damals ziemlich abgekanzelt, weil ich das Konzept von Wolfgang Huther und Oliver Sommer zu wenig “social” fand. Inzwischen hat sich mashlab weiterentwickelt und bietet sein Tool-Set auch zur Gestaltung von Seiten in Facebook an.

Die Resonanz hat seit der Umpositionierung erheblich zugenommen, berichten mir die beiden Gründer. Aber droht das Konzept nicht mit der Umstellung von FBML auf iFrames obsolet zu werden? Ganz im Gegenteil, meint Wolfgang: Die Umstellung bei Facebook kommt für mashlab wie gerufen, denn dessen ursprüngliches Konzept zur Gestaltung von Websites lässt sich mit iFrames viel besser umsetzen als unter FBML. mashlab kehrt damit in gewisser Weise zurück zu seinen Anfängen und kann damit jetzt auf der technischen Ebene aus dem Vollen schöpfen.

Das Tool-Set von mashlab richtet sich sowohl an Endanwender, die damit ihre Seite auf Facebook gestalten wollen, als auch an Agenturen, die mehrere Kunden und deren Facebook-Seiten betreuen. In der einfachen Version ist mashlab kostenlos, zwei weitere Varianten mit mehr Leistungsumfang sind kostenpflichtig.

mashlab richtet sich nicht an Programmierer: Wer HTML beherrscht, braucht das Tool nicht. Wer aber nicht “programmierfest” ist, keinen eigenen Server betreibt und sich nicht mit den technischen Grundlagen von Facebook-Apps auseinander setzen will, kann mit mashlab seine Seite(n) auf Facebook einfach um indiviudell gestaltete Elemente im eigenen Corporate Design ergänzen.

Anwendungsbeispiele sind etwa das Haus der Kunst (München) und out here records, ein Musiklabel für afrikanische Musik. Dabei sollte aber immer im Auge behalten werden, dass Design auf Facebook längst nicht alles ist: Entscheidend für den Erfolg einer Seite ist letztlich immer die Kommunikation mit den Usern (Freunden).

facebook scoble 2010

Auf TechCrunch wird Yuri Milner, CEO von Digital Sky Technologies, mit der Aussage zitiert, dass Künstliche Intelligenz innerhalb der nächsten 10 Jahre bei Facebook entstehen könnte, weil die enormen Datenmengen, die dort anfallen, intelligente Filtermechanismen erfordern:

“I think that when you have billions of people connected and the unprecedented pace of exchange of information then you need filtering mechanisms. And now we’re in the very early stages where your friends and networks are doing it for you, like on Twitter and Facebook. Or the Google approach, where there are a whole bunch of machines that are learning fast. And I think there will be a convergence between those two models. And I think Facebook will be one of those platforms from which AI will emerge in the next ten years.”

Das ist schon eine gewagte Prognose, der in den Kommentaren auf TechCrunch heftig widersprochen wird. Wer aber genau liest, stellt fest, dass Milner neben Facebook auch Google ausdrücklich erwähnt hat.

Im Kern geht es ihm wohl darum, dass eine sehr avancierte Technologie wie Künstliche Intelligenz am wahrscheinlichsten dort entstehen wird, wo mit enormen Datenmengen (und Algorithmen) gearbeitet wird. In diesem Sinne hätten sowohl Facebook als auch Google gute Chancen, auf diesem Gebiet einen Durchbruch zu erzielen.

Lässt man den spekulativen Rahmen außer Betracht, bleibt die Feststellung übrig, dass in den nächsten 10 Jahren das Sortieren, Auswerten und Aggregieren sehr großer Datenmengen im Web einen profitablen Markt bilden wird.

Cortal Consors hat sich eine ungewöhnliche Marketingaktion ausgedacht, wenn man berücksichtigt dass es sich hier um eine (Direkt-) Bank handelt. Eine Woche lang lassen sich zwei junge Berliner (eineiige Zwillinge) Tag und Nacht dabei beobachten, wie sie verschiedene Aufgaben lösen. Das “Experiment”, bei dem einer der Brüder mehr oder weniger autonom agieren kann, während der andere sich nach einem situativ immer wieder neu durchgeführten Publikums-Voting richten muss, wird von einem Psychologen begleitet, was aber Assoziationen mit dem Fernsehformat “Big Brother” (RTL2) nicht verhindern kann.

Das Ganze ist keine Werbung für RTL oder eine Variante von Big Brother, sondern soll der Kundenzielgruppe der Bank verdeutlichen, dass autonome Entscheidungen genauso gut oder besser sein können, als die beratende Unterstützung einer Bank. Somit steht Martin, der selbstbestimmt handelnde Bruder, für den mündigen Kunden einer Direktbank, während Felix, der dem Zuschauer-Voting unterliegt, den Typ des Beratungskunden einer normalen Bank oder Sparkasse symbolisiert. Ob das gut geht?

Das Grundkonzept erscheint durchaus plausibel, während die Umsetzung doch eine Reihe von Fragen aufwirft:

  1. Das Camping-ähnliche Setting lässt auf Anhieb wenig Ähnlichkeit mit Bank- bzw. Wertpapiergeschäften erkennen.
  2. Die permanente Begleitung mit Kameras bringt ein voyeuristisches Element ins Spiel, das branchenuntypisch für das sonst so diskrete Bankgeschäft ist.
  3. Die mehr oder weniger rund um die Uhr und sieben Tage währende Aktion macht es Zuschauern mit wenig Zeit schwer, zu den jeweils wichtigen Momenten dabei sein zu können. Am Ende partizipiert vielleicht die falsche Zielgruppe, nämlich Teenies mit viel Freizeit (und ohne Geld auf dem Bankkonto).

Davon abgesehen ist natürlich interessant zu beobachten, wie hier Social Media eingesetzt und (im Lauf der Woche) vom Publikum angenommen wird. Es gibt ein Blog, einen Twitterkanal und eine Facebook-Seite. Im Mittelpunkt des Interesses steht natürlich die Website, auf der die Videostreams zu den beiden Brüdern zu sehen sind. Diese Seite weist selbst keine interaktiven Elemente auf, verlinkt aber auf das Blog und zum Voting auf Facebook.

Am ersten Tag der Aktion (Montag, 13. September 2010) zeigt sich, dass die Facebook-Seite rasch über 1.200 Fans gewinnen konnte, während auf Twitter nur knapp 100 Follower dabei sind. Das aber ist kein Wunder, denn @dasszenario folgt niemandem zurück. Dialoge scheinen nur auf Facebook erwünscht. Dort aber sieht es so, als würde sich hier das oben schon erwähnte jugendliche Taschengeld-Publikum breitmachen, während die Klientel mit Geld fürs Wertpapierdepot vorerst wohl lieber unsichtbar bleibt.

Warten wir ab, wie sich die Aktion über die nächsten Tage weiter entwickelt und welches Medienecho sich begleitend einstellt. Ich werde ein Auge darauf haben und hier wieder darüber schreiben…

iPad 32 GB WiFi

Genau vor einer Woche bekam ich mein iPad geliefert und kann seither selbst testen, wie weit meine eher skeptische Einschätzung (und “Ferndiagnose”) auf Carta vom Januar diesen Jahres trägt. In einigen Punkten muss ich mich doch tatsächlich revidieren.

Der erste Eindruck bei der Entnahme aus der hübschen Verpackung: Das Gerät ist schwerer als es eigentlich sein sollte. Vielleicht möchte das Gewicht Solidität und Wertigkeit vermitteln, in der täglichen Handhabung wünscht man sich das iPad leichter. Davon abgesehen wirkt es edel und hochwertig, ein typisches Produkt von Apple eben.

Zum ansprechenden Äußeren kommt die intuitive Bedienung auf dem großen Touchscreen. Doch leider trübt sich hier das Bild etwas: Wer, wie ich, kein iPhone besitzt und zum ersten Mal Bekanntschaft mit der Gestensteuerung von Apple macht, wird nicht nur Freude empfinden. So spielend einfach, wie Steve Jobs das gern verkündet, ist das iPad nämlich nicht immer zu bedienen.

So ist die Gestensteuerung in ihrer Logik nicht immer ganz konsistent. Will man etwa aus der Ansicht einer Seite eine Ebene zurück, so darf man, je nach Anwendung, doppelt klicken (um in Keynote aus dem Präsentations- in den Bearbeitungsmodus zu gelangen), genau in der Mitte des Bildschirms einfach klicken (um im GoodReader aus dem Lese- in den Navigationsmodus zu kommen), vom Rand her beherzt nach links oben wischen (um die Produktfenster in iTunes oder iBooks wieder zu schließen) und das sind nur die Möglichkeiten, die ich in den ersten Tagen teils nach längerem Probieren herausgefunden habe. Wirklich intuitiv ist es auch nicht, wenn grafische Elemente zwar als Schaltflächen funktionieren, dies jedoch nicht kenntlich machen: Das iPad ist so gesehen noch kein fertiges Produkt, sondern ein Experimentierfeld der Usability auf dem Weg zum einfacheren Umgang mit Computern.

Etwas hakelig gerät auch die unvermeidliche Synchronisation mit iTunes auf dem PC. Meistens geht hier alles gut, aber eben nicht immer. Bei mir funkt bisweilen auch noch Windows XP dazwischen und möchte irgendetwas von einer CD installieren. Nur mit Mühe kann das System dann wieder beruhigt werden. Offenbar trägt es schwer daran, dass es jetzt nicht mehr der alleinige Mittelpunkt auf meinem Schreibtisch ist.

Umstände macht auch noch der Bereich “Fotos”. Zwar zeigt das iPad diese in nie zuvor gesehener Schönheit an, dazu muss man sie aber erst mal auf das Gerät bringen. Die Synchronisation über iTunes kann man hier nur als mittlere Katastrophe bezeichnen. Wer etwa seine Fotos auf dem PC in einer ausgeprägten Ordnerstruktur verwaltet, kann diese praktisch nicht auf das iPad übernehmen, weil das Gerät keine tiefer gestaffelten Ordnerstrukturen abbilden kann. Selbst mehrere Ordner mit Fotos muss man richtig anzupacken wissen, da das iPad gerne einen schon geladenen Stapel von Bildern löscht, diesen durch den nächsten ersetzt und dabei nonchalant die gliedernden Ordner einfach weglässt. Zudem fehlt eine Löschfunktion: Über iTunes synchronisierte Fotos lassen sich einzeln auf dem iPad nicht löschen, zumindest habe ich diese Funktion noch nicht gefunden.

Doch damit sind wir eigentlich schon am Ende der Mäkelei. Was jetzt kommt, ist pures Vergnügen und wirklich eine neue Erfahrung, die man schon bald nicht mehr missen möchte.

Das iPad vermittelt eine wirklich bemerkenswerte Lesefreude sowohl im Browser, als auch in Applikationen. Das Scrollen und Zoomen mit dem Finger lässt jeden PC dagegen schwer und plump aussehen, während sich man bei Smartphones jetzt fragt, was denn ihr lächerlich kleiner Bildschirm soll. Was Apple mit dem iPhone eingeführt hat, kommt hier erst zu seiner wahren Bestimmung: Das knapp 10 Zoll große Display des iPad schafft buchstäblich den optimalen Rahmen für die Darstellung medialer Inhalte.

Etwa bei Pdf-Dateien, die mit ihrem üblichen Hochformat auf den Bildschirmen von PCs nie richtig zur Geltung kamen und zudem schwer zu lesen waren. Anders auf dem iPad: Erst hier fällt auf, dass viele dieser Dateien grafisch sehr sorgfältig gestaltet sind und natürlich lassen sie sich auch gut lesen. Das von mir im Januar noch kritisierte 4:3-Format des iPad macht also durchaus Sinn. Öfter als gedacht nämlich verwende ich das Gerät im Hochformat und lese Texte praktisch so, wie wir beim Papier das DIN A 4 Format auch meist verwenden (obwohl man auf Papier auch im Querformat schreiben könnte, was nur kaum jemand macht).

Darin mag eines der “Geheimnisse” des iPad liegen, nämlich dass es uns mit seinem Hochformat, in Kombination mit dem Scrollen und Zoomen der Gestensteuerung ein einfaches und sehr natürlich wirkendes Leseerlebnis bietet, an das kein Netbook und kein Notebook und erst recht kein PC herankommt.

Das Fehlen von Flash (von mir noch im Januar scharf kritisiert) bemerkt man kaum: Nicht wenige Angebote im Web haben sich bemerkenswert schnell auf das iPad (bzw. HTML 5) eingestellt, so dass man seltener als gedacht auf echte Lücken stößt. Auch Videos, vom kurzen YouTube-Format bis hin zu Spielfilmen kann man darauf sehen, es muss nicht immer der große Bildschirm des Fernsehers sein.

Dazu kommt, dass man mit dem iPad nicht nur ein gutes Gerät für die Wiedergabe von Inhalten an der Hand hat, sondern den passenden Kaufladen gleich mit dazu.  iTunes, iBooks und der App Store stehen Tag und Nacht bereit und trüben den Eindruck allenfalls durch ihr bisweilen qualitativ mittelmäßiges Angebot. iTunes kann bei klassischer Musik oder auch den Filmen nicht ganz überzeugen und der iBook-Store steht bekanntlich erst ganz am Anfang.

Was den App Store betrifft, so reibt sich der erstmalige Besucher, der nur den Android Market seines Google Handys kennt, verwundert die Augen: Nicht dass ihm der viele Plunder der hier angeboten wird, fremd wäre, wohl aber, dass es kaum etwas kostenlos gibt. Noch der billigste Taschenrechner oder jede schnöde Wetterapplikation will hier bezahlt sein, sei es auch nur mit kleiner Münze. Zudem gibt es hier noch etliche Lücken, bei den Twitterclients etwa und dringend fehlen bessere Filtermechanismen zur engeren Eingrenzung bei der App Auswahl.

Wie schließlich hält es das iPad bei der Kreation von Inhalten bzw. den Dialogen im Netz? Jeff Jarvis hat seines bekanntlich recht schnell wieder zurückgegeben, weil er keinen “Usecase” dafür sehen konnte und ihm vermutlich der Dialogcharakter des Social Web darauf nicht genügend berücksichtigt wurde.

Tatsächlich hat das iPad hier eine leichte Schwäche, denn wer Links twittern oder auf Facebook mehr tun möchte, als nur den Like-Button zu drücken, steht vor größeren Herausforderungen. Das fehlende Multitasking tut ein Übriges, denn ist man erst einmal in einer Anwendung drin, sieht man nicht einmal mehr, ob man neue E-Mails empfangen hat.

Ob das auf Dauer so bleiben wird oder ob dies nur Begleiterscheinungen bei der Einführung eines noch nicht ganz ausgereiften Produktes sind, wird sich zeigen. Ich kann damit leben und setze darauf, dass in künftigen Versionen (oder den Produkten der Wettbewerber) mehr möglich wird. Das iPad in seiner heutigen Form ist ein vielversprechender und wichtiger Anfang. Zugleich wird es noch auf längere Sicht einen PC (oder ein Notebook) nicht ersetzen, dafür aber sehr gut ergänzen können.

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