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	<title>bwl zwei null &#187; Mittelstand</title>
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	<description>Matthias Schwenk on the Post Everything Economy</description>
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		<title>Kann der Mittelstand auch lässig? Eine Social-Media-Lektion von Barack Obama</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 14:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieses Video sollten sich Manager bzw. Marketing-Verantwortliche im Mittelstand unbedingt ansehen: Es zeigt den amerikanischen Präsidenten von einer Seite, die man sonst sehr selten an ihm zu sehen bekommt.
In Anlehnung an einen Trailer zum Film &#8220;The King&#8217;s Speech&#8221; hat das Wahlkampf-Team um Barack Obama einen ähnlichen Spot gedreht, dessen einzige Botschaft es ist, den Präsidenten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Video sollten sich Manager bzw. Marketing-Verantwortliche im Mittelstand unbedingt ansehen: Es zeigt den amerikanischen Präsidenten von einer Seite, die man sonst sehr selten an ihm zu sehen bekommt.</p>
<p>In Anlehnung an einen Trailer zum Film &#8220;<a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=2&amp;sqi=2&amp;ved=0CDEQFjAB&amp;url=http%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FThe_King%25E2%2580%2599s_Speech&amp;ei=BBXVTaj_EtDqOZjRhPgL&amp;usg=AFQjCNFtidGIJpJCoHVbdvOlaefowE3XsQ&amp;sig2=Sk_KGHnEaNi7So-_S3ZgQQ" target="_blank">The King&#8217;s Speech</a>&#8221; hat das Wahlkampf-Team um Barack Obama einen ähnlichen Spot gedreht, dessen einzige Botschaft es ist, den Präsidenten von seiner menschlichen Seite zu zeigen und damit Sympathie zu schaffen.</p>
<p>Etwas mehr von dieser menschlichen Seite stünde den meisten Mittelständlern gut zu Gesicht: Ihr Marketing ist ist oft noch viel zu sehr auf Seriosität und nüchterne Fakten getrimmt, während Menschlichkeit und Emotionalität (in der richtigen Dosierung) insbesondere im Kontext von Social Media häufig mehr bewirken könnten als Faktenwissen und PR-Floskeln.</p>
<p>Das Video, das Ende April vom Weißen Haus aus in Umlauf gebracht, spielt gekonnt mit der damals eher ungünstigen Nachrichtenlage, in dem es eben gerade keine Botschaft im klassischen Sinn transportiert, sondern im Wesentlichen nur Obama als sympathische Person vermittelt.</p>
<p>In seiner Wirkung wurde der Clip dann allerdings einer größeren Wirkung beraubt, nachdem schon zwei Tage später der Tod Osama bin Ladens vermeldet werden konnte und damit ganz andere, präsidialere Bilder von Obama wieder das mediale Geschehen dominierten.</p>
<p>Als Inspiration und Beispiel für modernes Marketing taugt der Clip dennoch. Man beachte dabei auch die Bilder am Schluss, die etwa den Vize-Präsidenten zeigen, wie er während einer Rede Obamas eingeschlafen war. Humor ist, wenn man über sich selbst lachen kann.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/508aCh2eVOI?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/508aCh2eVOI?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Quellen: <a href="http://www.politico.com/playbook/" target="_blank">Mike Allan&#8217;s Playbook</a> am 19.05.2011 (Politico) und <a href="http://www.time.com/time/printout/0,8816,2072441,00.html" target="_blank">Time</a>.</p>
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		<item>
		<title>Warum Buchhändler bei E-Books (doch) auf verlorenem Posten stehen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 15:32:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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		<category><![CDATA[Buchhandel]]></category>
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		<description><![CDATA[
Der Buchreport will Buchhändlern offenbar Mut machen und propagiert, der Handel mit Büchern könne &#8220;fit für den E-Book-Markt&#8221; werden. Der Artikel in Form eines Interviews mit einem saarländischen Buchhändler ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie eine vom technischen Fortschritt und dem mit ihm einhergehenden Strukturwandel betroffene Branche sich selbst Sand in die Augen streut.
E-Books [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/jblyberg/4505413539/" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-4705" title="Evolution of Readers" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/4505413539_7b338e217e-300x199.jpg" alt="Evolution of Readers" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Der Buchreport will Buchhändlern offenbar Mut machen und propagiert, der Handel mit Büchern könne &#8220;<a href="http://www.buchreport.de/nachrichten/nachrichten_detail/datum/0/0/0/warum-stehen-buchhaendler-bei-e-books-nicht-auf-verlorenem-posten-herr-queisser.htm" target="_blank">fit für den E-Book-Markt</a>&#8221; werden. Der Artikel in Form eines Interviews mit einem saarländischen Buchhändler ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie eine vom technischen Fortschritt und dem mit ihm einhergehenden Strukturwandel betroffene Branche sich selbst Sand in die Augen streut.</p>
<p>E-Books sind das Ende des klassischen Buchhandels, wenn sie sich erst einmal auf breiter Front durchgesetzt haben werden. Die entscheidende Frage für den deutschen Buchmarkt lautet diesbezüglich deshalb nicht mehr &#8220;ob&#8221;, sondern nur noch &#8220;wann&#8221;.</p>
<p>Doch betrachten wir die Argumente, mit denen laut buchreport der Buchhandel die Zukunft wird meistern können:</p>
<ol>
<li><strong>Beratungs-Argument</strong>: &#8220;Die Kunden wollen Beratung&#8230; und suchen Sicherheit bei ihrem Buchhändler&#8221;. Das ist reine Augenwischerei, denn längst schon hat der Buchhandel den Überblick über die (gedruckte) Publikationsflut verloren. Bei über 100.000 Neuerscheinungen pro Jahr und einer Backlist, die über alle Verlage hinweg der Dimension &#8220;unendlich&#8221; nahe kommen dürfte, bedarf das Empfehlungs- bzw. Medien-Management der Zukunft effizienterer Methoden als der simplen Beratung durch einzelne Köpfe. Die Rezensionen auf Amazon zeigen im Ansatz, wohin die Entwicklung führen wird, Social Networks wie Facebook werden ihren Teil dazu beitragen.</li>
<li><strong>Mehrwert-Argument</strong>: Eigentlich nur eine Variation zu Argument Nr. 1, wobei hier auf verschiedene Erscheinungsformen und Varianten eines Werkes (E-Book, Hörbuch, gedruckte Ausgabe&#8230;) abgehoben wird. Auch hier nur Augenwischerei, denn im Zweifel wird der elektronische Shop einen einzelnen Titel in allen seinen digitalen Varianten anbieten können, nicht aber der Buchhändler, der schon aus Platzgründen nicht zu jedem gedruckten Buch auch das Hörbuch vorrätig halten kann.</li>
<li><strong>Empfehlungs-Argument</strong>: &#8220;Empfehlung für Kunden, denen Großdruck nicht mehr reicht: E-Books eignen sich auch für Menschen, die nur noch ganz große Buchstaben lesen können&#8221;. Ein Verzweiflungsargument, anders lässt sich dieser Satz nicht interpretieren. Am Ende kämen demnach nur noch die Beinahe-Blinden zum Buchhändler, weil sie die elektronischen Bookstores nicht mehr bedienen können, aber auf E-Books doch nicht verzichten wollen?</li>
<li><strong>Elektronik-Argument</strong>: Vollends absurd wird es, wenn der Buchhändler zum Ratgeber (und Verkäufer?) bei der Auswahl des passenden E-Book-Readers mutieren soll. Das derzeit wohl populärste Gerät dieser Gattung, das iPad von Apple, kann man online (Apple, Amazon&#8230;) sowie in einem der Apple Stores bzw. in ausgewählten Elektronik-Fachmärkten kaufen. Daran dürfte sich so bald nichts ändern, denn E-Books werden nicht nur auf E-Book-Readern gelesen, sonder auch auf Smartphones, Notebooks bzw. Desktop-Rechnern. Es gibt also nicht den &#8220;einen&#8221; E-Book-Reader (in unterschiedlichen Ausgaben), sondern eine ganze Phalanx an Geräten, die in diese Rolle schlüpfen kann und die schon im Elektronik-Fachhandel (online und stationär) samt Zubehör angemessen präsentiert wird. Der Buchhändler, der in diesen schnelllebigen Markt einsteigt, kann sich damit nur zwischen alle Stühle setzen.</li>
<li><strong>Verleger-Argument</strong>: Schließlich könne der Buchhandel bei vergriffener Regional-Literatur als Verleger, entweder von E-Books, oder über Print on Demand Umsatz machen. Von den technischen Vorbedingungen dieses Arguments einmal abgesehen, dürfte kaum ein Buchhändler auf dieser Schiene nennenswerte Umsätze machen und damit die langfristige Prosperität seines Betriebes sichern können.</li>
</ol>
<p>Im Ergebnis bleibt von der Argumentation nichts übrig. Der entscheidende Punkt ist, dass der Buchhandel seine Rolle als Intermediär verlieren wird, weil E-Book-Reader über ihren Anschluss an das Internet ihren eigenen Shop schon in sich tragen.</p>
<p>Das retardierende Moment, das dem klassischen Buchhandel noch etwas Zeit verschafft, ist der kulturelle Wandel, den die neue Technik mit sich bringt und den nicht alle Altersgruppen der Bevölkerung uneingeschränkt bwz. mit gleicher Geschwindigkeit nachvollziehen werden.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/azadam/83277787/" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-4708" title="Sony E-Reaer" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/83277787_3b23eae58a-300x199.jpg" alt="Sony E-Reaer" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist das aber kein gutes Argument für Investitionen. Der kluge Händler sollte deshalb eher an das Desinvestieren denken, so lange es noch geht:</p>
<ol>
<li><strong>Marktbereinigung</strong>: In den nächsten 10 Jahren könnte jede zweite Buchhandlung aufgeben müssen. Darüber entscheiden dürfte der Standort: Je besser die Lage, desto eher wird sich ein Betrieb halten können.</li>
<li><strong>Vertragslaufzeiten</strong>: Langfristige Miet- oder Kreditverträge sind ein Klotz am Bein, wenn es gilt flexibel zu werden. Buchhändler sollten Abhängigkeiten von langfristigen Bindungen langsam aber sicher reduzieren.</li>
<li><strong>Alternative Konzepte</strong>: Bücher allein bringen es nicht mehr, helfen kann unter Umständen die Erweiterung des Sortiments um Produkte, die sicher vor der Digitalisierung sind. Zu viel Hoffnung sollte man darauf aber nicht setzen, wie ein vorurteilsfreier Blick auf die generelle Lage des Einzelhandels in unseren Innenstädten zeigt.</li>
</ol>
<p>Am Wichtigsten aber scheint mir, dass sich der Buchhandel gedanklich frei macht von den ständigen Einflüsterungen seiner Verbände, der Verlage und anderer Akteure, die stets das hohe Lied der Buchkultur singen und nicht müde werden, die Bedeutung des Buchhandels zu betonen. Das alles wird dem einzelnen Händler nicht helfen, wenn seine Zahlen nicht mehr stimmen und seine Hausbank oder schon der Insolvenzverwalter vor der Tür stehen.</p>
<p>&#8220;Fit für den E-Book-Markt&#8221; ist deshalb nicht das Mantra für den Buchhandel, sondern für Kinder und Jugendliche, denen vermittelt werden muss, dass es neben Spielen und Videos auf ihren elektronischen Geräten auch noch die Gattung &#8220;Buch&#8221; gibt und dass Lesen bildet.</p>
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		<title>Paradigmenwechsel beim Enterprise-Sharing? Überlegungen zu Box.net</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 13:52:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Box.net]]></category>
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		<category><![CDATA[Collaboration Software]]></category>
		<category><![CDATA[Sharing]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss zugeben, dass ich von Box.net erst in diesen Tagen erfahren habe. Das Startup, das 2006 gegründet wurde und seinen Sitz in Palo Alto (Kalifornien) hat, macht derzeit mit einer neuer Version seiner Collaboration-Software von sich reden, die angeblich bereits von 5 Millionen Usern genutzt wird (so Aaron Levie, der Gründer, in diesem Interview [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss zugeben, dass ich von <a href="http://www.box.net/">Box.net</a> erst in diesen Tagen erfahren habe. Das <a href="http://www.crunchbase.com/company/box-net">Startup</a>, das 2006 gegründet wurde und seinen Sitz in Palo Alto (Kalifornien) hat, macht derzeit mit einer neuer Version seiner Collaboration-Software von sich reden, die angeblich bereits von 5 Millionen Usern genutzt wird (so Aaron Levie, der Gründer, in diesem <a href="http://scobleizer.com/2011/01/21/first-look-at-box-nets-new-features-rolling-out-to-five-million-users/">Interview</a> mit Robert Scoble).</p>
<p>Auf den ersten Blick ist Box.net nur ein cloud-basiertes Tool für das Sharing von Dokumenten. Damit steht das Startup im Wettbewerb mit beispielsweise Microsoft Sharepoint (am oberen Ende der Skala) sowie Tools wie Dropbox (eher für den persönlichen Gebrauch). Für kleinere, lose zusammen arbeitende Teams scheint es aufgrund seiner Preisstruktur eher ungeeignet zu sein, denn Box.net kann nicht gerade als billig bezeichnet werden.</p>
<p>Neu ist jetzt ein Feature, das man sich bei <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/08/14/google-wave/">Google Wave</a> abgeschaut hat: Dokumente, die neu hochgeladen werden, werden als solche bei allen Usern, die darauf Zugriff haben sollen, sofort sichtbar. Das &#8220;<a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/10/22/jyri-engestrom-real-time-web/">Realtime-Web</a>&#8221; lässt grüßen.</p>
<p>Interessanter scheint mir aber etwas anderes zu sein: Box.net nähert sich dem Thema &#8220;Collaboration&#8221; von einer anderen Seite, als dies die klassische Collaboration-Software (wie etwa Wikis) tut: Deren Grundidee ist es, Inhalte gemeinsam zu erstellen und zu bearbeiten und dafür eine neue Art von Software zu nutzen. Man geht dabei immer von einer anfangs leeren Hülle aus, die nach und nach mit überwiegend neu erstellten Inhalten gefüllt wird.</p>
<p>Die Realität in den meisten Unternehmen ist jedoch eine völlig andere: Es gibt bereits tonnenweise Material in Form von Dateien, das man besser zugänglich machen könnte, damit sie im Wege der Zusammenarbeit intensiver genutzt werden. Hier genau setzt Box.net an, das mit seiner Software berücksichtigt, dass es für den Zugriff auf ein Dokument unterschiedliche Benutzerrechte geben muss: Nicht jeder soll alles einsehen oder gar bearbeiten können. Vertrauliche Dokumente lassen sich in kleinem Kreis teilen, andere unternehmensweit und wieder andere auch mit externen Projekt-Partnern.</p>
<p>Zeigt sich hier ein pragmatischerer Ansatz für Collaboration bzw. Enterprise 2.0, der mehr von den bestehenden Verhältnissen ausgeht und berücksichtigt, dass die Zusammenarbeit an Konzepten und Projekten oft nicht ganz so intensiv sein muss, wie dies von der herkömmlichen Collaboration-Software intendiert wird?</p>
<p>Auf die weitere Entwicklung von Box.net darf man gespannt sein. Noch ist die Software sehr stark daran orientiert, das Arbeiten an bestehenden Dateien über die Cloud zu vereinfachen. Das Erstellen gänzlich neuer Inhalte, etwa über Wiki-Funktionalitäten, ist noch nicht vorgesehen, nicht zuletzt, weil man bestrebt ist, den Gebrauch dieser Software so einfach wie möglich zu halten. Denkbar ist aber, dass die Kunden Funktionen von klassischer Collaboration-Software nachfragen und diese implementiert sehen wollen.</p>
<p>Abzuwarten bleibt auch, ob und wie Unternehmen wie Atlassian, Huddle oder Socialtext darauf reagieren werden. Zum Schluss noch etwas &#8220;Werbung&#8221;, ganz ohne <a href="http://carta.info/37538/schleichwerbesumpf-in-der-blogger-szene/">Hintergedanken</a> und ohne dafür von einer SEO-Agentur bezahlt worden zu sein&#8230;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/bExkpidJaAQ?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/bExkpidJaAQ?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Weiter im Text&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gary Vaynerchuk: Erfolg und Social Media Erfolg</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 04:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Gary Vaynerchuk]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[video-blog]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wer kennt ihn nicht, den extrovertierten Weinhändler und Social Media Freak Gary Vaynerchuk aus New Jersey? Gerne wird er als Beispiel angeführt, wenn es darum geht, den Erfolg von Social Media zu belegen. Leider nimmt man es dabei mit der Wahrheit nicht immer so ganz genau, so dass gerne mal der Eindruck vermittelt wird, Gary [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/stewtopia/2321731819/"><img class="alignnone size-medium wp-image-3791" title="flickr Gary Vaynerchuk Randy Stewart" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/flickr-Gary-Vaynerchuk-Randy-Stewart-300x199.jpg" alt="flickr Gary Vaynerchuk Randy Stewart" width="240" height="159" /></a></p>
<p>Wer kennt ihn nicht, den extrovertierten Weinhändler und Social Media Freak <a href="http://garyvaynerchuk.com/">Gary Vaynerchuk</a> aus New Jersey? Gerne wird er als Beispiel angeführt, wenn es darum geht, den Erfolg von Social Media zu belegen. Leider nimmt man es dabei mit der Wahrheit nicht immer so ganz genau, so dass gerne mal der Eindruck vermittelt wird, Gary sei erst mit seinem <a href="http://tv.winelibrary.com/">Video-Blog</a> (Wine Library TV) so richtig reich und berühmt geworden. Das aber stimmt nicht ganz.</p>
<p>Seine unternehmerische Story beginnt 1997, als er den elterlichen Spirituosen-Handel in Springfield (New Jersey) übernimmt, sich auf Wein spezialisiert und ihn in &#8220;Wine Library&#8221; umbenennt. Dazu kommt kurze Zeit später ein Online-Shop für günstige Weine, der aber anfangs nicht gut läuft (kein Wunder in den späten 90er Jahren).</p>
<p>Der Umschwung für den Online-Handel kommt erst mit der Börsen- und Wirtschaftskrise im Jahr 2001, als plötzlich günstige Einkaufsquellen sehr gefragt sind. In einem <a href="http://handelsblatt6.blogg.de/eintrag.php?id=2007">Interview mit Thomas Knüwer</a> beziffert Vaynerchuk seinen Online-Umsatz für diesen Zeitpunkt mit ungefähr 1 Mio $ pro Jahr. Die jährlichen Wachstumsraten gibt er für die Jahre danach mit 35 % und mehr an.</p>
<p>Dann wird es mit den Zahlen etwas schwammig. Verschiedene Quellen, darunter <a href="http://tv.winelibrary.com/about/">seine eigene Webseite</a>, führen an, er habe innerhalb von nur fünf Jahren sein Geschäft von 4 Mio $ Umsatz auf 45 Mio $ geführt, konkrete Jahresangaben dazu fehlen. Vermutlich ist damit der stationäre Vertrieb in <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Springfield_Township,_Union_County,_New_Jersey">Springfield</a> gemeint. Ich will hier keinen Argwohn hegen, wie man in einer Gemeinde mit 15.000 Einwohnern so viel Umsatz allein mit Wein erzielen kann. Der umtriebige Vaynerchuk wird schon früh in ganz New Jersey berühmt und berüchtigt gewesen sein.</p>
<p>Sein Video-Blog startet er im <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gary_Vaynerchuk">Februar 2006</a>, landesweit bekannt wird er damit ab 2007. Wie er selbst sagt, brachten die Videos nicht gleich einen Umsatzschub, sondern erst einmal einen &#8220;Dip&#8221;, weil er sich stärker um die Vernetzung in der Blogosphäre als um sein Geschäft kümmerte.</p>
<p>Aktuell macht Vaynerchuk für die Wine Library keine Angaben mehr zum Umsatz. Sein Unternehmen gilt aber als der größte Online-Discounter für Wein in Nordamerika, sein Umsatz wird auf mehr als 100 Mio $ pro Jahr geschätzt. Als Blogger zählt er zu den 50 einflussreichsten Personen seiner Art in den USA.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Gary Vaynerchuk und seine Wine Library sind ein außerordentlicher Erfolg, der in dieser Form ohne das Video-Blog nicht möglich gewesen wäre. Dabei darf aber nicht übersehen werden, dass das Fundament seines Erfolgs in der erfolgreichen Neuausrichtung des elterlichen Einzelhandel-Geschäftes und dem Aufbau eines Discount-Online-Shops liegt. Es geht eben nichts ohne eine solide Basis.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Weird Myths in Business: Auch in deutschen Unternehmen wohlbekannt</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/11/28/weird-myths-salesforce/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 05:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
		<category><![CDATA[Anshu Sharma]]></category>
		<category><![CDATA[Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Denkweisen]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Greene]]></category>

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		<description><![CDATA[Steve Greene von salesforce.com hat eine sehr bemerkenswerte Präsentation zusammengestellt. Ihr ist nichts hinzufügen, außer dass ich sie im Blog von Anshu Sharma (AnshuBlog) entdeckt habe.


View more presentations from Steve Greene.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Steve Greene von <a href="http://www.salesforce.com/de/">salesforce.com</a> hat eine sehr bemerkenswerte Präsentation zusammengestellt. Ihr ist nichts hinzufügen, außer dass ich sie im Blog von <a href="http://www.anshublog.com/2009/11/weird-myths-in-business-guest-post-by.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+anshublog+(Anshu's+Blog)">Anshu Sharma</a> (AnshuBlog) entdeckt habe.</p>
<p><img style="visibility: hidden; width: 0px; height: 0px;" src="http://counters.gigya.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEyNTkzNjU1NDIyNTAmcHQ9MTI1OTM2NTU3ODI2NSZwPTEwMTkxJmQ9c3NfZW1iZWQmZz*yJm89ZDQ1NjhkNGRlNWJmNGE5NWFmMDlhZDJhZDZhOGI*NTAmb2Y9MA==.gif" border="0" alt="" width="0" height="0" /></p>
<div id="__ss_2417607" style="width: 425px; text-align: left;"><object style="margin:0px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=weirdmythsinbusiness2-091103221457-phpapp01&amp;stripped_title=weird-myths-in-business" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="margin:0px" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=weirdmythsinbusiness2-091103221457-phpapp01&amp;stripped_title=weird-myths-in-business" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/sgreene">Steve Greene</a>.</div>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Enterprise 2.0 Summit Frankfurt</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 05:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>

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		<description><![CDATA[
Nur noch wenige Tage bis zu einer wirklich großen Konferenz in Frankfurt. Der Enterprise 2.0 Summit 2009 ist kein rein deutsches Event, sondern eine internationale Veranstaltung mit hochkarätigen Rednern aus den USA und Europa, unter ihnen Dion Hinchcliffe.
Auch die Praxisbeispiele, die dort vorgestellt werden, stammen nicht nur von deutschen Unternehmen. Der Fokus der zweitägigen Veranstaltung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.e20summit.com/"><img class="alignnone size-full wp-image-3283" title="Enterprise 20 Summit 2009" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/Enterprise-20-Summit-20091.jpg" alt="Enterprise 20 Summit 2009" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Nur noch wenige Tage bis zu einer wirklich großen Konferenz in Frankfurt. Der <a href="http://www.e20summit.com/">Enterprise 2.0 Summit 2009</a> ist kein rein deutsches Event, sondern eine internationale Veranstaltung mit hochkarätigen Rednern aus den USA und Europa, unter ihnen <a href="http://hinchcliffeandcompany.com/">Dion Hinchcliffe</a>.</p>
<p>Auch die Praxisbeispiele, die dort vorgestellt werden, stammen nicht nur von deutschen Unternehmen. Der Fokus der zweitägigen Veranstaltung liegt ganz auf praxisnahen Fragen rund um Social Software im unternehmensinternen Einsatz.</p>
<p>Für Kurzentschlossene gibt es noch Plätze (solange Vorrat reicht) und mit dem Promotion-Code &#8220;e20sms&#8221; 200,- Euro Ermäßigung auf den <a href="http://www.e20summit.com/registration.html">Ticketpreis</a>. Wenn das kein Angebot ist&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schwarz-Gelb: Gute Perspektiven für die Wirtschaft?</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 12:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[
Deutschland hat gewählt und bekommt eine konservativ-liberale Regierung. So richtig gerechnet hat man damit nicht, obwohl in Unternehmerkreisen genau diese Konstellation natürlich favorisiert worden war. Doch haben wir damit jetzt gute Perspektiven für die Wirtschaft?
Unternehmer und Unternehmen sollten sich nicht täuschen. Auch eine sehr wirtschaftsfreundliche Politik kann bzw. muss wirkungslos bleiben, wenn sie von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/sk8geek/3845531055/"><img class="alignnone size-medium wp-image-3101" title="flickr Reichstag sk8geek" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/flickr-Reichstag-sk8geek-300x199.jpg" alt="flickr Reichstag sk8geek" width="240" height="159" /></a></p>
<p>Deutschland hat gewählt und bekommt eine konservativ-liberale Regierung. So richtig gerechnet hat man damit nicht, obwohl in Unternehmerkreisen genau diese Konstellation natürlich favorisiert worden war. <strong>Doch haben wir damit jetzt gute Perspektiven für die Wirtschaft?</strong></p>
<p>Unternehmer und Unternehmen sollten sich nicht täuschen. Auch eine sehr wirtschaftsfreundliche Politik kann bzw. muss wirkungslos bleiben, wenn sie von den falschen Prämissen ausgeht. Vor genau dieser Gefahr stehen wir heute:</p>
<ol>
<li>Auch wenn CDU/CSU und FDP im Bundestag jetzt die Mehrheit haben, hat unser Land noch lange keine &#8220;bürgerliche Mehrheit&#8221; für die entsprechende Politik. Denn während das <strong>bürgerliche Lager</strong> im Vergleich zur Wahl 2005 annähernd gleich viel Stimmen bekommen hat, hat die SPD 6 Millionen Wähler verloren, wovon 4 Millionen gar nicht mehr an die Urne gegangen sind, wie <a href="http://carta.info/15499/buendnis-ohne-emphase-auf-schwarz-gelb-waren-wir-nicht-vorbereitet/">Robin Meyer-Lucht</a> (auf Carta) schreibt.</li>
<li>Die Programmatik der bürgerlichen Parteien entstammt Denkmodellen des 20. Jahrhunderts und wird dem t<strong>echnologisch-digitalen Umbruch</strong> unserer Gesellschaft längst nicht mehr gerecht. So ist es illusionär zu glauben, man könne den Arbeitsmarkt durch Deregulierung und Steuersenkungen ankurbeln. <a href="http://www.businessinsider.com/the-real-problem-with-the-economy-is-that-it-doesnt-need-you-anymore-2009-9">Vollbeschäftigung</a> wird sich in einer globalisierten und hochgradig automatisierten Wirtschaft so nicht mehr einstellen.</li>
<li>Auf dem immer wichtiger werdenden Gebiet der <strong>Netzpolitik </strong>vertreten CDU und FDP <a href="http://www.netzpolitik.org/2009/klare-fronten-schwarz-gelb/">teilweise gegensätzliche Positionen</a>, die zwar gut für ein paar Konflikte sein dürften, insgesamt aber nicht in Richtung innovativer Ansätze gehen werden. Während die CDU dem Kontrollwahn erliegt und die FDP liberale Freiheiten propagiert, übersehen beide Parteien die gestalterischen Möglichkeiten einer Netzpolitik, die zur Modernisierung unserer Gesellschaft im Bildungsbereich, im Gesundheitssektor und der Verschlankung öffentlicher Verwaltungen führen könnte.</li>
<li>Was die <strong>Energie- und Klimapolitik</strong> betrifft, darf man von der neuen Regierung ebenfalls nicht viel Fantasie erwarten. Eine konservativ-liberale Grundhaltung ist genau die falsche Basis, wenn es darum geht, unser Land konsequent auf erneuerbare Energien umzustellen und eine Abkehr von fossilen Energieträgern zu beschleunigen. Auch jenseits jeder Klimadebatte könnte <a href="http://www.theoildrum.com/node/5811">ein starker Ansteig beim Ölpreis</a> den wirtschaftlichen Aufschwung massiv gefährden. Die wahrscheinlichste Ursache dafür: <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/01/22/peak-oil-social-software/">Peak Oil</a>. Ein solches Szenario aber wird nicht wahrgenommen, auch nicht als Chance für Innovationen und deutsche Exporte.</li>
</ol>
<p>Von einem Aufbruch in eine neue Zeit also keine Spur. Aber dafür wurde diese Koalition auch nicht gewählt: Sie steht für den Teil der unserer Bevölkerung, der besitzstandswahrend am liebsten alles so lassen würde, wie es jetzt ist und sich auch entschieden genau dafür einsetzt.</p>
<p>Der Achtungserfolg der <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b441635c">Piratenpartei</a> aber, die bundesweit knapp über 2 % der Stimmen erreichte, muss Unternehmern ein deutliches Signal sein: Es gibt in unserem Land ein zukunftsorientiertes Denken, nur entwickelt es sich offenbar nicht in den etablierten Parteien.</p>
<p>Unsere Wirtschaft wird in den nächsten Jahren keinen Aufschwung wie in den guten alten Zeiten der Bonner Republik sehen. Das 21. Jahrhundert schafft neue Verhältnisse, die auch neue Antworten und Konzepte erfordern. Dafür aber sind CDU und FDP nicht gerüstet. Leider.</p>
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		<title>Building 43: Robert Scoble predigt normalen Unternehmen das Web</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/06/12/building43-scoble/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 13:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Building 43]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Scoble]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das Gebäude 43 auf dem Firmengelände von Google (&#8221;Googleplex&#8221;, Mountain View, California) hat einen besonderen Ruf. Einmal, weil darin am Pagerank gearbeitet wird und zum Anderen haben dort auch die Firmengründer ihre Büros.
Robert Scoble jedenfalls scheint von diesem Gebäude so fasziniert und inspiriert zu sein, so dass er seiner neuesten Idee exakt den Namen Building [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/scobleizer/3387317924/"><img class="alignnone size-medium wp-image-2500" title="flickr-building-43-at-google-robert-scoble" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/flickr-building-43-at-google-robert-scoble-300x199.jpg" alt="flickr-building-43-at-google-robert-scoble" width="240" height="159" /></a></p>
<p>Das <a href="http://wikimapia.org/6977776/Google-Building-43">Gebäude 43</a> auf dem Firmengelände von Google (&#8221;Googleplex&#8221;, Mountain View, California) hat einen besonderen Ruf. Einmal, weil darin am Pagerank gearbeitet wird und zum Anderen haben dort auch die Firmengründer ihre Büros.</p>
<p><a href="http://scobleizer.com/2009/06/11/were-shipping-today-the-road-to-building43/">Robert Scoble</a> jedenfalls scheint von diesem Gebäude so fasziniert und inspiriert zu sein, so dass er seiner neuesten Idee exakt den Namen <a href="http://www.building43.com/">Building 43</a> gab. Eigentlich macht er damit das, was er schon immer gemacht hat (seit ich ihn kenne): Er geht in Unternehmen und macht Video-Interviews. Neu daran ist jetzt, dass er nicht mehr den neuesten Trends auf der Spur sein möchte, sondern &#8220;normalen&#8221; Unternehmen den praktischen Nutzen von Social Software vermitteln will.</p>
<p>Bei <a href="http://www.techcrunch.com/2009/06/11/scobles-building-43-launching-tonight-with-practical-tips-for-businesses-stuck-in-the-90s/">TechCrunch</a> ist man skeptisch: Zwar gebe es genügend Unternehmen, die mit ihren Webseiten noch tief in den 90er Jahren steckten, aber vermutlich weder Robert Scoble noch Building 43 kennen würden. Wie will er sie über das Internet erreichen?</p>
<p>Ich bin mal sehr gespannt. Denn die Antwort auf obige Frage müsste eigentlich lauten: Überhaupt nicht. Eine Vielzahl von Unternehmen (wenn nicht sogar die Mehrheit) hat mit dem Internet noch immer nicht viel am Hut. Daran ist keine spezielle Aversion schuld, sondern meist nur die Tatsache, dass eingeschliffene Prozesse und tradierte Gewohnheiten nicht hinterfragt werden.</p>
<p>Zudem haben viele Menschen in den 90er Jahren, als das Internet aufkam, davon einen bestimmten Eindruck bekommen, den sie bis heute unverändert mit sich herumtragen. Das ist das eigentlich Interessante: Während Einige für den Wandel im Internet sehr sensibel und empfänglich sind, können Andere darin keine nennenswerte Entwicklung feststellen. Dabei ist das noch nicht einmal unbedingt eine Frage des Alters!</p>
<p>Ich werde jedenfalls das neue Projekt von Robert Scoble mitverfolgen. Im Frühjahr diesen Jahres war ich in Gespräche involviert, in denen es darum ging, etwas Ähnliches in Deutschland aufzuziehen (ohne dass wir von Building 43 gewusst hätten).</p>
<p>Das Projekt kam nicht zustande, u. a. weil es eben Zweifel gab, ob sich dafür auch das entsprechende Publikum würde mobilisieren lassen. Nun schauen wir mal, wie das bei Robert Scoble so läuft&#8230;</p>
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		<title>Hat ihr Unternehmen auch ein Internetlabor?</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/05/14/internetlabor-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 06:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Engeräte]]></category>
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		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internetlabor]]></category>
		<category><![CDATA[Labor]]></category>
		<category><![CDATA[New York Times]]></category>
		<category><![CDATA[Nick Bilton]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Internet verändert das Leben der Menschen sowie die Geschäftsmodelle von Unternehmen wie kaum eine andere Technik zuvor. Deshalb ist es eigentlich erstaunlich, dass man sich in vielen Unternehmen noch immer nur wenig damit befasst. Dass es auch anders geht und wie das aussehen kann, zeigt uns ausgerechnet die New York Times.
Das Video gibt einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet verändert das Leben der Menschen sowie die Geschäftsmodelle von Unternehmen wie kaum eine andere Technik zuvor. Deshalb ist es eigentlich erstaunlich, dass man sich in vielen Unternehmen noch immer nur wenig damit befasst. Dass es auch anders geht und wie das aussehen kann, zeigt uns ausgerechnet die <a href="http://www.nytimes.com">New York Times</a>.</p>
<p>Das Video gibt einen guten Einblick in deren Forschungsbereich. <a href="http://twitter.com/nickbilton">Nick Bilton</a>, der Leiter dieser Einheit, stellt ein paar Endgeräte vor, die in naher Zukunft von Bedeutung sein werden:</p>
<p><object width="400" height="225" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4553661&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4553661&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /></object></p>
<p>Meiner Meinung nach sollten nicht nur Zeitungen ein solches Internetlabor führen, sondern auch Unternehmen des produzierenden Gewerbes sowie der Handel. </p>
<p>Denn so wie sich die New York Times die Frage stellt, wie das Lesen ihrer Zeitung auf <a href="http://relations.ka2.de/2009/05/13/times-reader-20/">unterschiedlichen Endgeräten</a> aussehen und wirken kann, sollten sich auch Industrie und Handel fragen, wie sie die zunehmende Vielfalt für ihr Geschäft bestmöglich nutzen können.</p>
<p>Denn eines ist klar: Wer <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/04/02/die-zukunft-wie-microsoft-sie-sieht-am-beispiel-medizin/">neue Endgeräte</a> erst dann in den Blick nimmt, wenn diese erfolgreich am Markt eingeführt und entsprechend weit verbreitet sind, kann daraus für sein Unternehmen sicher keinen Wettbewerbsvorteil mehr ziehen. Eher schon hängt man dann der Entwicklung hinterher.</p>
<p>Noch vor wenigen Jahren war das nicht erforderlich. Denn als Endgeräte gab es nur den klassischen PC sowie Notebooks. Daran war nichts besonderes und ein Internetlabor wäre unsinnig gewesen, standen diese Geräte doch in allen Unternehmen praktisch auf jedem Schreibtisch.</p>
<p>Das ändert sich jetzt. Mit dem <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2007/10/08/bucher-lesen-mit-dem-iphone/">iPhone</a> (Apple) hat das mobile Web seinen Durchbruch geschafft. Parallel dazu hat Microsoft mit seinem <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2007/06/08/und-microsoft-halt-mit-surface-dagegen/">Surface-Tisch</a> für Aufsehen gesorgt. Dazu kommen die <a href="http://www.netbooknews.de/">Netbooks</a> (oder Sub-Notebooks) sowie spezielle Lesegeräte für Bücher wie der Kindle (Amazon). Auch portable Navigationsgeräte (etwa von TomTom) verstehen sich inzwischen gut mit dem Internet und können weitaus mehr als nur Routen anzeigen.</p>
<p>Damit haben wir bereits heute eine erstaunliche Fülle an unterschiedlichen Typen von Endgeräten, die längst nicht mehr in jedem Unternehmen (oder Haushalt) vollständig anzutreffen sind. Damit wächst die Gefahr, dass man <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/11/18/oblong-touchscreens-sind-mega-out-jetzt-kommen-wir/">bestimmte Entwicklungen</a> verpasst, weil man eine oder mehrere dieser Typen kaum oder gar nicht kennt.</p>
<p>Es wird also dringend Zeit, sich intensiver mit dem Internet zu befassen und auch eine andere Methodik zu entwickeln. Das gilt im Übrigen auch für Agenturen und Berater: Deren Blick auf das Internet ist oft genug ebenso einseitig vom PC her geprägt wie der ihrer Kunden&#8230;</p>
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		<title>Festo (endlich) auf YouTube</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 06:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
		<category><![CDATA[Regionales]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Festo]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich im Herbst 2007 zum ersten Mal über Festo (Esslingen) schrieb, konnte ich von den erstaulichen Produkten des Unternehmens noch kein Video einbinden, weil diese noch nicht in einem für Blogs passenden Format vorlagen. Inzwischen hat man einen Kanal auf YouTube eingerichtet und die Berichterstattung über Festo in Blogs weltweit scheint merklich zuzunehmen.
Aktuell macht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich im Herbst 2007 zum ersten Mal über <a href="http://www.festo.com">Festo</a> (Esslingen) <a href="http://techiteasy.org/2007/09/04/software-programmers-hurry-up-the-hardware-is-already-there/">schrieb</a>, konnte ich von den erstaulichen Produkten des Unternehmens noch kein Video einbinden, weil diese noch nicht in einem für Blogs passenden Format vorlagen. Inzwischen hat man einen <a href="http://www.youtube.com/user/FestoHQ">Kanal auf YouTube</a> eingerichtet und die Berichterstattung über Festo in Blogs weltweit scheint merklich zuzunehmen.</p>
<p>Aktuell macht der innovative Mittelständler aus dem Raum Stuttgart mit einem <a href="http://www.engadget.com/2009/04/18/festo-shows-off-robot-penguins-and-other-visions-of-the-future/">Pinguin</a> von sich reden, der sich nicht nur vorbildgetreu bewegen, sondern auch autonom in einem Schwimmbecken orientieren kann.</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/04/20/festo/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
]]></content:encoded>
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