<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>bwl zwei null &#187; Beschleunigung</title>
	<atom:link href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/category/beschleunigung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.bwlzweinull.de</link>
	<description>Matthias Schwenk on the Post Everything Economy</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 17:06:37 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Ist das die Zukunft? Sprachsteuerung mit Siri auf dem Apple iPhone</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/10/19/ist-das-die-zukunft-sprachsteuerung-mit-siri-auf-dem-apple-iphone/</link>
		<comments>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/10/19/ist-das-die-zukunft-sprachsteuerung-mit-siri-auf-dem-apple-iphone/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 07:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Android 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone 4S]]></category>
		<category><![CDATA[Siri]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachsteuerung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bwlzweinull.de/?p=5490</guid>
		<description><![CDATA[
Als Apple das iPhone auf den Markt brachte, war dessen Touchscreen ein Triumph im leider viel zu kurzen Leben des Steve Jobs. Vier Jahre später kommt mit Siri ein Programm zur Sprachsteuerung auf das aktuelle iPhone (4S), mit dem der Touchscreen beinahe arbeitslos zu werden scheint: Man spricht jetzt mit dem Smartphone, wenn man telefonieren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/68650874@N06/6242983816/" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-5491" title="Apple iPhone 4S" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/6242983816_bfb2307572-300x198.jpg" alt="Apple iPhone 4S" width="240" height="158" /></a></p>
<p>Als Apple das iPhone auf den Markt brachte, war dessen Touchscreen ein Triumph im leider viel zu kurzen Leben des Steve Jobs. Vier Jahre später kommt mit Siri ein Programm zur Sprachsteuerung auf das aktuelle iPhone (4S), mit dem der Touchscreen beinahe arbeitslos zu werden scheint: Man spricht jetzt mit dem Smartphone, wenn man telefonieren, Musik hören oder Informationen abrufen möchte. Ist das die Zukunft und Apple der Konkurrenz wieder mal um Längen voraus? Oder wird hier nur eine in den Geräten der Konkurrenz relativ ähnlich anzutreffende Technik <a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=LEqpfaRaWxU" target="_blank">sehr geschickt vermarktet</a>?</p>
<p>Ob der Sprachsteuerung die Zukunft gehört, kann aus heutiger Sicht noch nicht zwingend mit &#8220;ja&#8221; beantwortet werden. Dagegen spricht der eigentlich erstaunliche Trend zur weniger Sprachtelefonie und mehr Kommunikation via Text auf mobilen Geräten. Die Menschen telefonieren nicht mehr so viel, sie schreiben sich lieber Kurznachrichten, Tweets oder E-Mails. Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass zumindest in der Öffentlichkeit diskrete (stille) Kommunikationsmittel lieber verwendet werden. Das aber ist nur eine Vermutung von mir. Würde sie zutreffen, hätte Siri wenig Chancen. Denn wer spricht schon gern mit seinem Mobiltelefon, wenn andere Anwesende alles mithören können, einschließlich vielleicht der laut gesprochenen Antwort von Siri?</p>
<p>Der Mensch von heute findet sich oft genug in Situationen wieder, in denen er zwar sein Mobiltelefon diskret und leise nutzen kann, wo eine laute (sprachbasierte) Kommunikation damit aber verpönt ist: In Besprechungen und auf Konferenzen, in Restaurants und Wartezimmern, in Wellness-Oasen und Museen. Dazu kommen Orte, wo lautes Sprechen zwar möglich, aber vielleicht unangenehm ist, weil fremde Menschen in nächster Nähe sind und alles mithören würden. Im Lift und in der Bahn, im Taxi und in der Warteschlange am Flughafen.</p>
<p>In unserer Kommunikation und den ihr zugrunde liegenden gesellschaftlichen Konventionen gibt es wohl einen Trend zum Gebrauch diskreter Instrumente. Dennoch schreibe ich Siri nicht vorschnell ab.</p>
<p>Denn da ist noch eine andere Komponente. Siri möchte auf ganz unterschiedliche Fragen mit einer präzisen und einfachen Antwort dienen. Damit steht der Traum von der kinderleicht zu nutzenden Wissensmaschine im Raum. Eigentlich würde man so etwas ja eher von Google erwarten. Aber der Suchmaschinenriese optimiert offenbar lieber seine lukrativen Werbeprogramme, anstatt die Ausgabe der Suchanfragen neu zu erfinden. Mit Android, der Software für mobile Geräte, hätte Google eigentlich die Chance dazu gehabt. Nun hat Apple die Gelegenheit ergriffen, auf diesem Gebiet die <a href="http://labs.vectorform.com/2011/10/the-impact-of-apple%E2%80%99s-siri-release-from-the-former-lead-iphone-developer-of-siri/" target="_blank">Vorreiterrolle</a> zu übernehmen, vermutlich aus genau der Überlegung heraus, die Google hat zögern lassen: In einer präzisen Antwort auf eine konkrete Frage ist wenig bis kein Platz für (zusätzliche) Werbeeinblendungen.</p>
<p>Was für Google ein Problem darstellt, weil der Konzern seinen Umsatz fast nur mit Werbung macht, kann Apple getrost in Angriff nehmen, denn Werbeeinnahmen rangieren bei Apple unter &#8220;ferner liefen&#8221;. Erweist sich Siri in den kommenden Monaten als die &#8220;bessere Suchmaschine&#8221;, bekommt Google ein ernsthaftes Problem &#8211; erst recht, wenn Siri nicht mehr nur dem iPhone vorbehalten bleibt, sondern auch auf dem iPad und den Mac-Rechnern verfügbar gemacht wird. Daran dürfte auch das jetzt in Verbindung mit dem <a href="http://thisismynext.com/2011/10/18/galaxy-nexus-iphone-4s-comparison/" target="_blank">Samsung Galaxy Nexus</a> vorgestellte <a href="http://techcrunch.com/2011/10/18/a-quick-ice-cream-sandwich-feature-rundown/" target="_blank">Google Android 4.0</a> (Ice Cream Sandwich) nichts ändern.</p>
<p>Kritiker könnten jetzt einwenden, dass die interessante Technik auch Geld kostet und fragen, wie Apple Siri refinanzieren möchte. Eine erste Antwort darauf liefern uns die <a href="http://www.guardian.co.uk/technology/2011/oct/17/apple-iphone-sales-record" target="_blank">Verkaufszahlen zum iPhone 4S</a>. Obwohl das Gerät dem Vorgängermodell äußerlich weitestgehend gleicht, wurden davon in den ersten Tagen seit Verkaufsbeginn bereits mehr als 4 Mio. Stück abgesetzt. Selbst für die Maßstäbe von Apple ist das ein neuer Rekord.</p>
<p>Siri dürfte also zumindest in den kommenden ein bis zwei Jahren leicht über den Umsatz mit Hardware (kalkulatorisch) finanziert werden können. Darüber hinaus ist denkbar, dass Siri für Applikationsentwickler kostenpflichtig gemacht wird: Wer möchte, dass seine App oder Mac-Software über Siri gesteuert werden soll, muss dann vielleicht Lizenzgebühren bezahlen. Entwickelt sich Siri zum perfekten digitalen Assistenten, könnten auch die Endverbraucher zur Kasse gebeten werden: Apple ist an dieser Stelle bekanntlich nicht zimperlich. Ein Indiz dafür könnte sein, dass Siri derzeit unter dem für Apple ungewöhnlichen &#8220;Beta-Label&#8221; geführt wird.</p>
<p>Aber noch ist das alles Zukunftsmusik. Apple muss mit Siri jetzt erst einmal unter Beweis stellen, dass die neue Technik <a href="http://searchengineland.com/why-siri-yelp-google-maps-iphone-4s-96976" target="_blank">wirklich gut funktioniert</a> und auf Seiten der Anwender bleibt abzuwarten, ob aus dem anfänglich eher spielerischen Interesse ein ernsthafter Dauergebrauch wird. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass auch Apple nicht vor Fehleinschätzungen gefeit ist. FaceTime etwa, Apples Variante der Video-Telefonie, die vor gut einem Jahr eingeführt wurde, stand auch eine Zeit lang im Ruf, den Durchbruch für diese Form der Kommunikation zu bringen.</p>
<p>Insgesamt aber deutet sich an, dass mit Siri ein neues, großes Kapitel in unserem Umgang mit Computern aufgeschlagen werden könnte. Schafft es die Software tatsächlich, gesprochene Sprache richtig zu interpretieren und parallel dazu verschiedenste Datenbanken im Hintergrund zu nutzen um sinnvolle Antworten auf die gestellten Fragen auszugeben, wird das unseren <a href="http://techcrunch.com/2011/10/16/siriquora-and-the-future-of-search/" target="_blank">Umgang mit Computern bzw. Informationen</a> massiv verändern. Steve Jobs Aussage vom Juni 2010, wir befänden uns im <a href="http://news.cnet.com/8301-13860_3-20006526-56.html" target="_blank">Post-PC-Zeitalter</a>, erscheint damit plausibler denn je.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/10/19/ist-das-die-zukunft-sprachsteuerung-mit-siri-auf-dem-apple-iphone/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn der &#8220;Verband deutscher Content-Broker&#8221; eine Zukunftskonferenz veranstaltet&#8230;</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/09/12/wenn-der-verband-deutscher-content-broker-eine-zukunftskonferenz-veranstaltet/</link>
		<comments>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/09/12/wenn-der-verband-deutscher-content-broker-eine-zukunftskonferenz-veranstaltet/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 14:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenverein des Deutschen Buchhandels]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Buchverlage]]></category>
		<category><![CDATA[Medienentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkonvergenz]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftskonferenz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bwlzweinull.de/?p=5413</guid>
		<description><![CDATA[
So sieht es also aus, wenn Deutschlands &#8220;Content-Broker&#8221; sich treffen und in die Zukunft blicken. Wobei rechts auf dem Foto nicht ein Vertreter von Perry Rhodan, sondern ein Verlagsmitarbeiter sitzt. Der Verband, der zu dieser Zukunftskonferenz eingeladen hatte, ist unter seinem richtigen Namen besser bekannt: &#8220;Börsenverein des deutschen Buchhandels&#8221;.
Die Bezeichnung &#8220;Zukunftskonferenz&#8221; war voll und ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/Foto.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-5415" title="Zukunftskonferenz des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels 2011, Blick ins Plenum 09.09.11" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/Foto-300x224.jpg" alt="Zukunftskonferenz des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels 2011, Blick ins Plenum 09.09.11" width="240" height="179" /></a></p>
<p>So sieht es also aus, wenn Deutschlands &#8220;Content-Broker&#8221; sich treffen und in die Zukunft blicken. Wobei rechts auf dem Foto nicht ein Vertreter von <a href="http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Perry_Rhodan" target="_blank">Perry Rhodan</a>, sondern ein Verlagsmitarbeiter sitzt. Der <a href="http://www.boersenverein.de/" target="_blank">Verband</a>, der zu dieser Zukunftskonferenz eingeladen hatte, ist unter seinem richtigen Namen besser bekannt: &#8220;Börsenverein des deutschen Buchhandels&#8221;.</p>
<p>Die Bezeichnung &#8220;Zukunftskonferenz&#8221; war voll und ganz angemessen, denn die vom Börsenverein konzipierte Veranstaltung mit rund 100 Teilnehmern aus Verlagen, Buchhandlungen, Startups sowie vom Verband selbst versuchte in zwei Workshop-Runden Szenarien für das Jahr 2025 zu entwickeln und damit nichts weniger als ein Zukunftsbild der Buch- und Verlagsbranche zu entwerfen. Dafür stand etwas mehr als ein Tag zur Verfügung (08.09. bis 09.09.2011), was angesichts der Komplexität der Materie nicht übertrieben war.</p>
<p>Insgesamt darf die Veranstaltung als gelungen bezeichnet werden: Es wurde offen und konstruktiv diskutiert und praktisch alle Anwesenden waren sich darüber einig, dass in Zukunft das gedruckte Buch erheblich an Bedeutung verlieren wird. Eine Kontroverse zwischen Vertretern alter Strukturen und Anhängern neuer Medien, wie sie in den letzten Jahren häufig zu erleben war, gab es hier nicht. Die Branche hat dazu gelernt und steht nun vor der Frage: Wohin geht die Reise?</p>
<p>Ein gewisses Problem bei der Formulierung der Zukunft stellte der vorgegebene Begriffsrahmen dar, mit dem versucht wurde, die althergebrachte Medienstruktur mit den digitalen Neuerungen in eine einzige <a href="http://www.kohlibri-blog.de/2011/09/zuruck-aus-der-zukunft/" target="_blank">Matrix</a> zu bringen. So schön das gewesen wäre, dieser Ansatz musste aufgrund erheblicher Abgrenzungsprobleme scheitern.</p>
<p><a href="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/mediensparten-bwlzweinull1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-5424 alignnone" title="Mediensparten bwlzweinull" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/mediensparten-bwlzweinull1.jpg" alt="Mediensparten bwlzweinull" width="515" height="344" /></a></p>
<p>Wie aber könnte man den Wandel begrifflich besser fassen, so dass sich die einzelnen Sparten auch mit Schätzungen zur Umsatzentwicklung verbinden lassen? Das obige Schaubild enthält einen Vorschlag: Es geht von den Formaten aus, die schon der Börsenverein angesetzt hat (oberste und zweite Zeile), bezieht jedoch den Bereich der digitalen Medienträger (z. B. Hörbücher auf CD oder DVD) ebenso mit ein wie den Bereich der Spiele (Zeile drei). Daraus lassen sich dann drei Ausgabeformate ableiten (Zeile 4), denen dann wiederum einzelne Medienformate zugewiesen werden können (Zeile 5).</p>
<p>Dabei enthalten die unteren Zeilen bewusst keinen Bezug mehr zu Medien wie dem Fernsehen oder dem Radio, weil es hier vorrangig darum geht, das Spektrum aus der Sicht von Verlagen bestmöglich darzustellen. Meine Darstellung enthält auch nicht mehr das Internet als Angebotsraum kostenfreier Inhalte, die im Sinne von entgangenen Umsätzen zu schätzen wären. So verständlich diese Überlegung ist, aus ihr lassen sich keine operationalisierbaren Konzepte ableiten.</p>
<p>Wichtiger finde ich den Bereich der Medienträger (hier in grau, vorletzte Zeile im Schaubild), weil sich daran Umsatzperspektiven diskutieren lassen, die sowohl die Verlage als auch den Buchhandel betreffen: Lassen sich etwa die Rückgänge beim gedruckten Buch teilweise durch digitalisierte Medien kompensieren, so weit diese über den Buchhandel vertrieben werden?</p>
<p>Schließlich könnte das Schaubild nach unten gedanklich erweitert werden, in dem verschiedene Strategie-Optionen in den Blick genommen werden:</p>
<p><a href="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/medienbusiness.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-5427 alignnone" title="Von der Mediensparte zur Business-Strategie" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/medienbusiness.jpg" alt="Von der Mediensparte zur Business-Strategie" width="518" height="334" /></a></p>
<p>So weit jedoch kam diese erste <a href="http://www.boersenblatt.net/455341/" target="_blank">Zukunftskonferenz</a> noch nicht. Es wäre deshalb schön, wenn es eine Fortsetzung gäbe und dafür wieder ein ähnlich offenes Format gewählt würde. Inzwischen hat der Börsenverein noch andere Hausaufgaben, denn ihm wurden aus den Workshops heraus eine ganze Reihe von Vorschlägen präsentiert, wie er seine Arbeit weiterentwickeln könnte.</p>
<p>Die Umbenennung in &#8220;Verband deutscher Content-Broker&#8221; war dabei eher als humoristische Eingabe zu verstehen. Sehr viel ernsthafter dagegen war der Vorschlag, der Börsenverein solle sich stärker mit anderen digital-orientierten Verbänden vernetzen und dabei zusehen, dass er in die Rolle eines Dachverbandes wachsen kann. Ansonsten drohte ihm vielleicht das Schicksal, selbst zum Anhängsel anderer Interessenvertreter zu werden, der in Zukunft nur noch die (antiquarischen) Belange des gedruckten Buches vertreten dürfe.</p>
<p>Die Branche weiß also sehr genau, wo sie steht und sie nennt die Dinge auch beim Wort. Das ist ein gutes Zeichen. Gut ist auch, dass der Börsenverein inzwischen offen ist für Mitglieder &#8220;aus der neuen Welt&#8221;. Im Bild ganz oben schön zu sehen: Einträchtig unterhalten sich hier Michael Dreusicke, Gründer eines <a href="http://www.paux.de/" target="_blank">Startups für digitalen Content</a> (links im Bild) und Peter Schmid-Meil, Mitarbeiter des <a href="http://www.franzis.de/" target="_blank">Franzis Verlags</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/09/12/wenn-der-verband-deutscher-content-broker-eine-zukunftskonferenz-veranstaltet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ach, der Datenschutz: Anmerkungen zur aktuellen Debatte</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/08/26/ach-der-datenschutz-anmerkungen-zur-aktuellen-debatte/</link>
		<comments>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/08/26/ach-der-datenschutz-anmerkungen-zur-aktuellen-debatte/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 10:19:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Thilo Weichert]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bwlzweinull.de/?p=4992</guid>
		<description><![CDATA[
Thilo Weichert, oberster Datenschutzbeauftragter in Schleswig-Holstein meint es sicher gut mit den Menschen. Er fordert von Website-Betreibern seines Bundeslandes die Entfernung des Facebook-Like-Buttons sowie den Verzicht auf Facebook-Seiten, weil damit personenbezogene Daten an Facebook weiter gegeben würden, von denen nicht klar sei, wie diese genutzt werden. Zudem sei vielen Menschen nicht hinreichend bewusst, dass und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/intvgene/370973576/" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-4993" title="Puzzle by INTVGene (Ryan Amos)" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/370973576_9c1c871c39_z-300x200.jpg" alt="Puzzle" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Thilo Weichert, oberster Datenschutzbeauftragter in Schleswig-Holstein meint es sicher gut mit den Menschen. Er fordert von Website-Betreibern seines Bundeslandes die Entfernung des Facebook-Like-Buttons sowie den Verzicht auf Facebook-Seiten, weil damit personenbezogene Daten an Facebook weiter gegeben würden, von denen nicht klar sei, wie diese genutzt werden. Zudem sei vielen Menschen nicht hinreichend bewusst, dass und welche Daten auf diesem Weg über sie erhoben und übermittelt würden.</p>
<p>Was es dazu zu sagen gibt, haben <a href="http://netzwertig.com/2011/08/19/schleswig-holsteins-konfrontation-mit-facebook-ein-neuer-hohepunkt-deutscher-datenschutzhysterie/" target="_blank">Martin Weigert</a> und <a href="http://lumma.de/2011/08/25/7-antworten-zum-datenschutz-chirstoph-kappes/" target="_blank">Christoph Kappes</a> bereits ausgeführt. Mir greift die Debatte allerdings zu kurz, denn die immer wieder aufflammenden Diskussionen um Facebook und auch Google stellen im Grunde nur die Spitze einer sehr viel weiter reichenden Entwicklung dar.</p>
<p>In schätzungsweise 5 bis 10 Jahren werden viele der Gegenstände unseres täglichen Lebens <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2010/04/21/zugange-zum-internet-der-dinge/" target="_blank">mit dem Internet verbunden sein</a> und dabei ihre Nutzung genau protokollieren und irgendwohin übermitteln. Unsere Autos werden registrieren, dass wir einsteigen und wohin wir fahren, unsere Fernseher werden regelrecht &#8220;sehen&#8221;, wann wir vor ihnen sitzen und welche Programme wir anschauen. Eintrittskarten bzw. Tickets aller Art werden überflüssig, weil unsere Präsenz an einem Ort mittels NFC (Near Field Communication), WLAN-Triangualation oder dem manuellen Check-In via Smartphone-App registriert werden wird und dabei auch noch jede Menge weiterer Daten anfallen, wie etwa Laufwege im Gebäude, Aufenthaltsdauer sowie Einkäufe in Shops oder der Gastronomie.</p>
<p>Und wo es keine Check-Ins geben wird, erledigen Überwachungskameras (vor allem im öffentlichen Raum!) und vielleicht auch nahezu unsichtbare Drohnen den Rest. Die digitale Gesellschaft des 21. Jahrhunderts wird nahezu alles protokollieren, speichern und auswerten. Was macht es vor diesem Hintergrund aus, wenn Facebook heute ein paar personenbezogene Daten beim Besuch einer Website erhebt und sich einverleibt?</p>
<p>Datenschützer wie Thilo Weichert sollten daher lieber eine Debatte darüber anstossen, wohin uns die immer weiter zunehmende Digitalisierung bringen wird. Unsere Gesellschaft braucht eine klare Vorstellung von der Zukunft. Zudem brauchen wie eine ehrliche Debatte darüber, was wir auf der Ebene der Länder und des Bundes überhaupt noch regeln wollen oder können, angesichts einer global vernetzten Wirtschaft, in der Daten, Firmensitze und Waren fast schon beliebig hin und her geschoben werden und damit lokale, regionale und nationalstaatliche Regelungen im Grunde ziemlich gut umgangen werden können.</p>
<p>Ich halte es für töricht und unehrlich, auf der Ebene von Schlewsig-Holstein etwas regeln zu wollen, das zumindest die gesamte Europäische Union betrifft. Wenn schon Datenschutz, dann bitte konsequent für alle Bürger Europas!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/08/26/ach-der-datenschutz-anmerkungen-zur-aktuellen-debatte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Blogs in der Defensive? Über den Kommunikationswandel in sozialen Medien</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/08/02/blogs-in-der-defensive-uber-den-kommunikationswandel-in-sozialen-medien/</link>
		<comments>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/08/02/blogs-in-der-defensive-uber-den-kommunikationswandel-in-sozialen-medien/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 13:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Blog-Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationswandel]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Basic]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Media-Mix]]></category>
		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bwlzweinull.de/?p=4995</guid>
		<description><![CDATA[
Blogs haben auch schon mal bessere Tage gesehen. Erkennbar wird das, wenn etwa Robert Basic fragt, wo denn die Blog-Debatte hin sei. Recht hat er. Es wird nicht mehr so viel verlinkt und auch nicht mehr so viel kommentiert. Statt dessen nehmen Likes (Facebook), Tweets (Twitter) und seit neuestem &#8220;+1&#8243; (Google) zu.
Damit sehen sich Blogs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/khouri/4372239394/" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-4996" title="Empty Chairs by Michael Cory" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/4372239394_959fb2e35d-300x201.jpg" alt="Empty Chairs by Michael Cory" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Blogs haben auch schon mal bessere Tage gesehen. Erkennbar wird das, wenn etwa Robert Basic fragt, wo denn die <a href="http://www.robertbasic.de/2011/04/wo-ist-die-blog-debatte-hin/" target="_blank">Blog-Debatte</a> hin sei. Recht hat er. Es wird nicht mehr so viel verlinkt und auch nicht mehr so viel kommentiert. Statt dessen nehmen Likes (Facebook), Tweets (Twitter) und seit neuestem &#8220;+1&#8243; (Google) zu.</p>
<p>Damit sehen sich Blogs mit einer Situation konfrontiert, in der ihre Rolle bzw. ihr Rollenverständnis hinterfragt und neu definiert werden muss, weil sich die Muster der Kommunikation und Vernetzung über Social-Media-Tools ständig weiter fort entwickeln. In diesem Prozess geben Blogs bestimmte Funktionen (leider) ab, nicht zuletzt weil sich ihre Software in den letzten Jahren kaum mehr weiterentwickelt hat.</p>
<p>Ich sehe folgende Entwicklungen:</p>
<ol>
<li>Die fortschreitende Digitalisierung macht den <strong>Diskurs</strong> an sich komplexer. Das stellt jedoch eine Barriere für eine einfache Vernetzung unter den Blogs dar, weil diese, der Komplexität folgend, sich zunehmend in thematischen Nischen wieder finden. So &#8220;heimelig&#8221; die deutsche Blogosphäre noch vor 5 oder 6 Jahren gewesen sein mag, so wenig kann sie heute die Erfahrung eines homogenen Raums abbilden, die &#8220;gefühlte Mitte&#8221; ist nicht mehr vorhanden. Vernetzung gibt es daher tendenziell nur noch in den jeweiligen Nischen.</li>
<li><strong>Social Networks</strong> haben neue Kommunikationsräume geschaffen, die einen erheblichen Teil der Online-Diskurse für sich beanspruchen. Blogs müssen dabei der Tatsache ins Auge sehen, dass ihre Kommentarfunktion nur noch eine unter vielen Möglichkeiten ist, die in den Artikeln behandelten Themen zu diskutieren. Dabei habe ich den Eindruck, dass die öffentliche Kommentar-Diskussion unter mehr oder weniger fremden Menschen in Blogs zunehmend an Attraktivität verliert. Man diskutiert möglicherweise lieber im Bekanntenkreis und im (relativ) geschützten Raum von Social Networks, bzw. in speziellen Fachkreisen, die sich beispielsweise mit der Gruppen-Funktion von Facebook sehr gut bilden und führen lassen.</li>
<li>Speziell in Deutschland arbeiten traditionelle <strong>Medien</strong> (Zeitungen etwa) und neue Medien (unabhängige Blogs) nicht zusammen. Die &#8220;Großen&#8221; verlinken praktisch immer noch viel zu wenig (oder gar nicht) auf die &#8220;Kleinen&#8221;. Auch Fachmedien verlinken nicht auf Blogs. Die Berührungsängste sind noch viel zu groß, weil die kommerziell betriebenen Medien offenbar Angst haben, Blogs könnten ihnen das Geschäftsmodell zerstören.</li>
<li>Wie oben schon angeführt, entwickelt sich die <strong>Software</strong> für Blogs praktisch nicht mehr weiter. Man mag WordPress und dessen jungen Erfinder Matt Mullenweg viel zugute halten, seine Software ist heute nicht viel mehr als ein solides Content Management System, das gegenüber neueren Formen der Vernetzung und des Inhalte-Sharings (man denke nur an Google Plus) zunehmend starr und inflexibel wirkt. Dazu kommt: Was hat WordPress in all den Jahren eigentlich getan, um RSS bekannter und verständlicher zu machen?</li>
</ol>
<p>Die Liste ließe sich fortsetzen. Robert Basic selbst merkt an anderer Stelle an, dass das <a href="http://www.robertbasic.de/2011/07/blog-blurb/" target="_blank">Bloggen nicht einfacher wurde</a>, seit dem es gilt, diverse Like-Buttons in ein Blog zu integrieren und dessen Inhalte in den unterschiedlichen sozialen Netzwerken zu verbreiten, um ein immer stärker fragmentiertes Publikum einzusammeln und zum Lesen zu animieren.</p>
<p>Was also bleibt, außer der Arbeit mit dem Bloggen?</p>
<p><strong>Blogs sind immer weniger soziale Knoten im Netz und dafür immer mehr (nur) Lieferanten für Inhalte</strong>. Konnte man in der Frühphase des &#8220;Web 2.0&#8243; noch das Internet als Netzwerk und Blogs darin als die Profile und Knotenpunkte der Vernetzung auffassen, trifft dies heute kaum mehr zu. Das Identitäts-Management übernehmen zunehmend soziale Netzwerke.</p>
<p>Blogs werden damit auf das reduziert, was der Name ihrer Software schon sagt: Es geht um den Content. Dabei konkurrieren sie mit einer enormen Menge anderer Medien, können dafür aber mit ihrer Suchmaschinenfreundlichkeit punkten.</p>
<p>Das ist überhaupt der Punkt: Blogs sind suchmaschinenfreundlich, aber völlig ungeeignet, eine Identität über verschiedene soziale Netzwerke hinweg effizient zu managen. Die Frage wird sein, ob die Netzwerke den Blogs auch noch den Content streitig machen werden. Bei <a href="http://www.zbw-mediatalk.eu/2011/07/schneller-weiter-hoher-das-social-web-beschleunigt-sich-dramatisch/" target="_blank">Google Plus</a> sind schon Postings von unbegrenzter Länge möglich und es gehört nicht viel Fantasie dazu, sich vorzustellen, dass Facebook nachziehen wird, wenn sich der Ansatz von Google als erfolgreich herausstellen sollte.</p>
<p>Vorläufig jedoch gilt, was Christian Henner-Fehr postuliert: Der optimale <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2011/03/13/warum-der-social-media-mix-nicht-nur-aus-facebook-und-twitter-besteht/" target="_blank">Social-Media-Mix</a> darf nicht nur aus Social Networks bestehen. Blogs haben nach wie vor ihren Platz im medialen Gefüge des Internet. Auf der Ebene ihrer <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2010/04/01/blogs-applikationen-apps/" target="_blank">Software</a> sollte sich aber vielleicht mal was tun.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/08/02/blogs-in-der-defensive-uber-den-kommunikationswandel-in-sozialen-medien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>23</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Social Mania</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/07/07/social-mania/</link>
		<comments>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/07/07/social-mania/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 12:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Social Mania]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bwlzweinull.de/?p=4935</guid>
		<description><![CDATA[Sind wir eigentlich schon im Sommerloch 2011 oder bilde ich mir das nur ein? Zumindest entsteht bei mir dieser Eindruck, wenn ich auf die Nachrichtenlage zu Google+ schaue. Da wird erklärt und kommentiert, spekuliert und interpretiert, als gäbe es nichts Wichtigeres. Dabei läuft der sog. Field Test seit gerade mal gut einer Woche, offiziell ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sind wir eigentlich schon im Sommerloch 2011 oder bilde ich mir das nur ein? Zumindest entsteht bei mir dieser Eindruck, wenn ich auf die Nachrichtenlage zu <a href="http://googleblog.blogspot.com/2011/06/introducing-google-project-real-life.html" target="_blank">Google+</a> schaue. Da wird erklärt und kommentiert, spekuliert und interpretiert, als gäbe es nichts Wichtigeres. Dabei läuft der sog. Field Test seit gerade mal gut einer Woche, offiziell ist das Produkt noch gar nicht auf dem Markt.</p>
<p>Aber was macht das schon? Bei t3n weiß man bereits, dass Facebook jetzt auf verlorenem Posten steht (&#8221;<a href="http://t3n.de/news/10-grunde-google-gegen-facebook-gewinnt-317984/" target="_blank">10 Gründe, warum Google+ gegen Facebook gewinnt</a>&#8220;), meine Berater-Kollegen können schon mit wertvollen Praxistipps aufwarten (&#8221;<a href="http://www.monty.de/2011/07/7-google-plus-tricks-die-sie-kennen-sollten/" target="_blank">7 Google Plus Tricks die Sie kennen sollten</a>&#8220;) und Sascha Lobo erklärt auf Spiegel Online die ganz großen Zusammenhänge (&#8221;<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,772656,00.html" target="_blank">Wem Google+ wirklich Konkurrenz macht</a>&#8220;).</p>
<p>Wie es um Google+ wirklich steht, verdeutlicht eher eine Grafik die neulich <a href="https://plus.google.com/u/0/114356857651526199159/posts/R4mFexjTvCA" target="_blank">Oliver Gassner</a> weiter verbreitet hat:</p>
<p><a href="https://plus.google.com/u/0/114356857651526199159/posts/R4mFexjTvCA" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-4971" title="Screenshot aus Google+" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/ogassner2-297x300.jpg" alt="Screenshot aus Google+" width="297" height="300" /></a></p>
<p>Und ganz aktuell muss Google selbst den Hype bremsen, wenn etwa der <a href="https://plus.google.com/105923173045049725307/about" target="_blank">Product Manager</a> von Google+ in einer schnell gedrehten <a href="http://www.youtube.com/watch?v=at_azOmh69A" target="_blank">Videobotschaft</a> Unternehmen dazu auffordert, noch keine Firmenprofile anzulegen, weil die dafür angedachten Features erst zu einem späteren Zeitpunkt eingeführt werden.</p>
<p>Was ist das für ein Phänomen? Liegt es an Google(+) oder am Sommerloch? Ich denke, es ist etwas anderes: <strong>Social Mania</strong>.</p>
<p>In Zeiten des fortgeschrittenen Social Web geht es nicht mehr einfach um Partizipation, User Generated Content oder den Medienwandel. Wir sind längst weiter. Jetzt geht es um die vorderen Plätze in dieser neuen Medienlandschaft, um den nächsten Scoop und den Wettlauf in einem System, in dem jede Nachricht nicht einfach nur eine Botschaft ist, sondern das Vehikel für virale Effekte und damit auch für die Online-Reputation aller daran Beteiligten.</p>
<p>Die ersten <a href="https://plus.google.com/u/0/103863856148189253368/posts/4BSC3girvTK" target="_blank">Rankings zu Google+</a> sind ein bezeichnendes Symptom dafür: Man muss möglichst schon in der ersten Woche ganz vorne dabei sein. Deshalb auch sind viele Artikel zu Google+, zumindest in ihren Überschriften, so zugespitzt und wichtigtuerisch. Es geht um die Maximierung von Klickzahlen, Retweets, Facebook-Likes und natürlich auch schon um das &#8220;+1&#8243; bei Google, von dem man nur eines sicher weiß: Viel hilft viel.</p>
<p>Leander Wattig bringt es da auf den Punkt, wenn er <a href="http://www.facebook.com/leanderwattig/posts/2191424870987" target="_blank">auf Facebook</a> lakonisch vor den &#8220;Gefahren&#8221; des Sommerurlaubs warnt:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4978" title="Screenshot aus der Facebook-Timeline von Leander Wattig" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/kloutscore21.jpg" alt="Screenshot aus der Facebook-Timeline von Leander Wattig" width="487" height="139" /></p>
<p>Seine Aussage stimmt. Wer etwa urlaubsbedingt weniger twittert, bloggt, kommentiert und überhaupt partizipiert, fällt unweigerlich zurück in einem System, in dem mangels besserer Kriterien in der Summe immer Quantität vor Qualität kommt.</p>
<p>Das Social Web ist heute ein Hamsterrad, in dem weniger das wirklich Wichtige nach vorne dringt, sondern bestenfalls das Originelle. Schnelligkeit geht vor Tiefe. Zuspitzung vor Ausgewogenheit.</p>
<p>Auf der Mikroebene fängt es an: Dadurch, dass praktisch jede Botschaft im Social Web virales Potenzial besitzt, wird vielfach nicht mehr unbefangen publiziert, sondern von vornherein der virale Effekt einkalkuliert: Wie muss die Botschaft &#8220;geformt&#8221; sein, damit sie möglichst viel Beachtung bekommt? Das beginnt schon bei den Fotos, die auf Instagram gepostet werden, und zieht sich über Status Updates auf Twitter bis hin zu journalistischen Texten und den Medien, in denen diese erscheinen.</p>
<p>Für immer weniger Teile dieses &#8220;Content&#8221; gibt es Stammleser, weil die User im Social Web ständig wandern und mäandern. Die Aufmerksamkeit richtet sich mal hierhin, mal dorthin und häufig genug auf die teilweise spontan entstehenden Schwarmeffekte, weil beim Sharing ein Element das Gefallen eines Heavy-Users erlangen und damit die kritische Reichweiten-Hürde nehmen konnte.</p>
<p>Die Verführung beginnt also schon an der Basis, nicht zuletzt auch deshalb, weil hier &#8211; unausgesprochen &#8211; Bündniseffekte auftreten: Folgst Du mir, so folg ich dir, verlinkst du mich, so verlink ich dich.</p>
<p>Auf der Makroebene geht es schließlich nur noch um Mengeneffekte. Die Medienprofis im Social Web wissen, dass man die Wirkung von viralen Effekten oder Scoops zwar schlecht einplanen kann, dass aber jeder einzelne Beitrag, jedes Element, wie ein neues Los in der Lotterie wirkt: Wer viele Lose zieht, dessen Chancen auf einen Gewinn steigen. Im Social Web heisst das: Viel und regelmässig publizieren. Sich ständig im Gespräch halten. Permanent Präsenz demonstrieren. Möglichst breit partizipieren, dabei aber subtil gewichten und den eigenen Content bevorzugen.</p>
<p>Am besten ist es natürlich, wenn man sich dabei als Experte ausweisen kann. Mitmachen allein genügt nicht, denn nur die Experten sind meinungsbildend und profitieren (überproportional) von den Mengeneffekten.</p>
<p>Damit sind wir wieder bei den Artikeln und Rankings zu Google+. Auf mich wirkt vieles davon wie eine Karikatur, weil die Akteure im Grunde noch sehr wenig über das Social Network wissen, dafür aber die Mechanismen unserer neuen Medienlandschaft um so besser kennen und spüren, dass sie unter Zugzwang stehen. Das Hamsterrad ruft, der Klout-Score mahnt! Schöne neue Medienwelt, oder besser: Social Mania.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/07/07/social-mania/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>13</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das deutsche Social Web im 2. Quartal 2011</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/05/10/das-deutsche-social-web-im-2-quartal-2011/</link>
		<comments>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/05/10/das-deutsche-social-web-im-2-quartal-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 May 2011 11:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bwlzweinull.de/?p=4778</guid>
		<description><![CDATA[Das Socialmedia-Blog hat zusammen mit der Cocomore AG aktuelle Zahlen zur Nutzung von Social Media in Deutschland zusammen getragen und optisch sehr gut aufbereitet:

Gefunden bei Daniel Rehn via Twitter.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.socialmedia-blog.de/2011/05/social-media-nutzerzahlen-deutschland-2011/" target="_blank">Socialmedia-Blog</a> hat zusammen mit der <a href="http://www.cocomore.de/Startseite" target="_blank">Cocomore AG</a> aktuelle Zahlen zur Nutzung von Social Media in Deutschland zusammen getragen und optisch sehr gut aufbereitet:</p>
<p><img src="http://www.socialmedia-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/Deutsche_Social_Media_Nutzerzahlen_2011.jpg" alt="" width="480" height="3070" /></p>
<p>Gefunden bei <a href="http://danielrehn.wordpress.com/2011/05/10/infografik-das-deutsche-social-web-in-zahlen-q2-2011/" target="_blank">Daniel Rehn</a> via <a href="https://twitter.com/#!/danielrehn/status/67902297929293824" target="_blank">Twitter</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/05/10/das-deutsche-social-web-im-2-quartal-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum Buchhändler bei E-Books (doch) auf verlorenem Posten stehen</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/03/28/warum-buchhandler-bei-e-books-doch-auf-verlorenem-posten-stehen/</link>
		<comments>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/03/28/warum-buchhandler-bei-e-books-doch-auf-verlorenem-posten-stehen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 15:32:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhändler]]></category>
		<category><![CDATA[buchreport]]></category>
		<category><![CDATA[digitales Buch]]></category>
		<category><![CDATA[E-Books]]></category>
		<category><![CDATA[ebooks]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bwlzweinull.de/?p=4701</guid>
		<description><![CDATA[
Der Buchreport will Buchhändlern offenbar Mut machen und propagiert, der Handel mit Büchern könne &#8220;fit für den E-Book-Markt&#8221; werden. Der Artikel in Form eines Interviews mit einem saarländischen Buchhändler ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie eine vom technischen Fortschritt und dem mit ihm einhergehenden Strukturwandel betroffene Branche sich selbst Sand in die Augen streut.
E-Books [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/jblyberg/4505413539/" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-4705" title="Evolution of Readers" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/4505413539_7b338e217e-300x199.jpg" alt="Evolution of Readers" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Der Buchreport will Buchhändlern offenbar Mut machen und propagiert, der Handel mit Büchern könne &#8220;<a href="http://www.buchreport.de/nachrichten/nachrichten_detail/datum/0/0/0/warum-stehen-buchhaendler-bei-e-books-nicht-auf-verlorenem-posten-herr-queisser.htm" target="_blank">fit für den E-Book-Markt</a>&#8221; werden. Der Artikel in Form eines Interviews mit einem saarländischen Buchhändler ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie eine vom technischen Fortschritt und dem mit ihm einhergehenden Strukturwandel betroffene Branche sich selbst Sand in die Augen streut.</p>
<p>E-Books sind das Ende des klassischen Buchhandels, wenn sie sich erst einmal auf breiter Front durchgesetzt haben werden. Die entscheidende Frage für den deutschen Buchmarkt lautet diesbezüglich deshalb nicht mehr &#8220;ob&#8221;, sondern nur noch &#8220;wann&#8221;.</p>
<p>Doch betrachten wir die Argumente, mit denen laut buchreport der Buchhandel die Zukunft wird meistern können:</p>
<ol>
<li><strong>Beratungs-Argument</strong>: &#8220;Die Kunden wollen Beratung&#8230; und suchen Sicherheit bei ihrem Buchhändler&#8221;. Das ist reine Augenwischerei, denn längst schon hat der Buchhandel den Überblick über die (gedruckte) Publikationsflut verloren. Bei über 100.000 Neuerscheinungen pro Jahr und einer Backlist, die über alle Verlage hinweg der Dimension &#8220;unendlich&#8221; nahe kommen dürfte, bedarf das Empfehlungs- bzw. Medien-Management der Zukunft effizienterer Methoden als der simplen Beratung durch einzelne Köpfe. Die Rezensionen auf Amazon zeigen im Ansatz, wohin die Entwicklung führen wird, Social Networks wie Facebook werden ihren Teil dazu beitragen.</li>
<li><strong>Mehrwert-Argument</strong>: Eigentlich nur eine Variation zu Argument Nr. 1, wobei hier auf verschiedene Erscheinungsformen und Varianten eines Werkes (E-Book, Hörbuch, gedruckte Ausgabe&#8230;) abgehoben wird. Auch hier nur Augenwischerei, denn im Zweifel wird der elektronische Shop einen einzelnen Titel in allen seinen digitalen Varianten anbieten können, nicht aber der Buchhändler, der schon aus Platzgründen nicht zu jedem gedruckten Buch auch das Hörbuch vorrätig halten kann.</li>
<li><strong>Empfehlungs-Argument</strong>: &#8220;Empfehlung für Kunden, denen Großdruck nicht mehr reicht: E-Books eignen sich auch für Menschen, die nur noch ganz große Buchstaben lesen können&#8221;. Ein Verzweiflungsargument, anders lässt sich dieser Satz nicht interpretieren. Am Ende kämen demnach nur noch die Beinahe-Blinden zum Buchhändler, weil sie die elektronischen Bookstores nicht mehr bedienen können, aber auf E-Books doch nicht verzichten wollen?</li>
<li><strong>Elektronik-Argument</strong>: Vollends absurd wird es, wenn der Buchhändler zum Ratgeber (und Verkäufer?) bei der Auswahl des passenden E-Book-Readers mutieren soll. Das derzeit wohl populärste Gerät dieser Gattung, das iPad von Apple, kann man online (Apple, Amazon&#8230;) sowie in einem der Apple Stores bzw. in ausgewählten Elektronik-Fachmärkten kaufen. Daran dürfte sich so bald nichts ändern, denn E-Books werden nicht nur auf E-Book-Readern gelesen, sonder auch auf Smartphones, Notebooks bzw. Desktop-Rechnern. Es gibt also nicht den &#8220;einen&#8221; E-Book-Reader (in unterschiedlichen Ausgaben), sondern eine ganze Phalanx an Geräten, die in diese Rolle schlüpfen kann und die schon im Elektronik-Fachhandel (online und stationär) samt Zubehör angemessen präsentiert wird. Der Buchhändler, der in diesen schnelllebigen Markt einsteigt, kann sich damit nur zwischen alle Stühle setzen.</li>
<li><strong>Verleger-Argument</strong>: Schließlich könne der Buchhandel bei vergriffener Regional-Literatur als Verleger, entweder von E-Books, oder über Print on Demand Umsatz machen. Von den technischen Vorbedingungen dieses Arguments einmal abgesehen, dürfte kaum ein Buchhändler auf dieser Schiene nennenswerte Umsätze machen und damit die langfristige Prosperität seines Betriebes sichern können.</li>
</ol>
<p>Im Ergebnis bleibt von der Argumentation nichts übrig. Der entscheidende Punkt ist, dass der Buchhandel seine Rolle als Intermediär verlieren wird, weil E-Book-Reader über ihren Anschluss an das Internet ihren eigenen Shop schon in sich tragen.</p>
<p>Das retardierende Moment, das dem klassischen Buchhandel noch etwas Zeit verschafft, ist der kulturelle Wandel, den die neue Technik mit sich bringt und den nicht alle Altersgruppen der Bevölkerung uneingeschränkt bwz. mit gleicher Geschwindigkeit nachvollziehen werden.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/azadam/83277787/" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-4708" title="Sony E-Reaer" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/83277787_3b23eae58a-300x199.jpg" alt="Sony E-Reaer" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist das aber kein gutes Argument für Investitionen. Der kluge Händler sollte deshalb eher an das Desinvestieren denken, so lange es noch geht:</p>
<ol>
<li><strong>Marktbereinigung</strong>: In den nächsten 10 Jahren könnte jede zweite Buchhandlung aufgeben müssen. Darüber entscheiden dürfte der Standort: Je besser die Lage, desto eher wird sich ein Betrieb halten können.</li>
<li><strong>Vertragslaufzeiten</strong>: Langfristige Miet- oder Kreditverträge sind ein Klotz am Bein, wenn es gilt flexibel zu werden. Buchhändler sollten Abhängigkeiten von langfristigen Bindungen langsam aber sicher reduzieren.</li>
<li><strong>Alternative Konzepte</strong>: Bücher allein bringen es nicht mehr, helfen kann unter Umständen die Erweiterung des Sortiments um Produkte, die sicher vor der Digitalisierung sind. Zu viel Hoffnung sollte man darauf aber nicht setzen, wie ein vorurteilsfreier Blick auf die generelle Lage des Einzelhandels in unseren Innenstädten zeigt.</li>
</ol>
<p>Am Wichtigsten aber scheint mir, dass sich der Buchhandel gedanklich frei macht von den ständigen Einflüsterungen seiner Verbände, der Verlage und anderer Akteure, die stets das hohe Lied der Buchkultur singen und nicht müde werden, die Bedeutung des Buchhandels zu betonen. Das alles wird dem einzelnen Händler nicht helfen, wenn seine Zahlen nicht mehr stimmen und seine Hausbank oder schon der Insolvenzverwalter vor der Tür stehen.</p>
<p>&#8220;Fit für den E-Book-Markt&#8221; ist deshalb nicht das Mantra für den Buchhandel, sondern für Kinder und Jugendliche, denen vermittelt werden muss, dass es neben Spielen und Videos auf ihren elektronischen Geräten auch noch die Gattung &#8220;Buch&#8221; gibt und dass Lesen bildet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/03/28/warum-buchhandler-bei-e-books-doch-auf-verlorenem-posten-stehen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>IBM&#8217;s Watson Computer als Teilnehmer einer Rateshow</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2010/08/15/ibms-watson-computer-als-teilnehmer-einer-rateshow/</link>
		<comments>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2010/08/15/ibms-watson-computer-als-teilnehmer-einer-rateshow/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 12:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[AI]]></category>
		<category><![CDATA[IBM]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Watson]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bwlzweinull.de/?p=4226</guid>
		<description><![CDATA[In meiner Kindheit war es Wim Thoelke mit &#8220;Der großen Preis&#8220;, heute prägt &#8220;Wer wird Millionär&#8221; moderiert von Günther Jauch die beliebte Kategorie der Rate-Sendungen im Fernsehen. Die IBM hat sich nun zum Ziel gesetzt, einen Computer zu entwickeln, der bei einem solchen Format als Kandidat antreten und gegen seine menschliche Konkurrenz bestehen kann.
Das Projekt wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meiner Kindheit war es Wim Thoelke mit &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_gro%C3%9Fe_Preis">Der großen Preis</a>&#8220;, heute prägt &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wer_wird_Million%C3%A4r%3F">Wer wird Millionär</a>&#8221; moderiert von Günther Jauch die beliebte Kategorie der Rate-Sendungen im Fernsehen. Die IBM hat sich nun zum Ziel gesetzt, einen Computer zu entwickeln, der bei einem solchen Format als Kandidat antreten und gegen seine menschliche Konkurrenz bestehen kann.</p>
<p>Das Projekt wird unter dem Namen <a href="http://www.research.ibm.com/deepqa/deepqa.shtml">Watson</a> geführt, neulich war dessen Supercomputer erstmals unter Showbedingungen im Einsatz:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/FC3IryWr4c8?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/FC3IryWr4c8?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Dabei geht es natürlich nur vordergründig um die Show. Das eigentliche Ziel ist es, einen Computer zu entwickeln, der auf Wissensfragen aller Art sofort die richtige Antwort geben kann. Dabei soll ihm die Frage mündlich gestellt werden, der Computer antwortet ebenfalls in gesprochener Sprache (der Ausdruck &#8220;mündlich&#8221; wäre hier vielleicht nicht ganz passend).</p>
<p>Mehr Informationen zu Watson und der Frage, ob er den berühmten Turing-Test bestehen kann, hat der <a href="http://radar.oreilly.com/2010/08/watson-and-turing.html">O&#8217;Reilly Radar</a> (via <a href="http://paper.li/Wildcat2030">Wildcat2030 Daily</a>).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2010/08/15/ibms-watson-computer-als-teilnehmer-einer-rateshow/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was Betriebswirtschaft mit Sex zu tun hat&#8230;</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2010/08/01/was-betriebswirtschaft-mit-sex-zu-tun-hat/</link>
		<comments>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2010/08/01/was-betriebswirtschaft-mit-sex-zu-tun-hat/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 06:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Ridley]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[TED]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bwlzweinull.de/?p=4186</guid>
		<description><![CDATA[&#8230;erklärt uns der britische Zoologe und Soziobiologe Matt Ridley in einem sehr bemerkenswerten TED-Vortrag, der im Juli 2010 in Oxford gehalten wurde. Im Kern geht es darin gar nicht um Fragen der Wirtschaft. Doch der Naturforscher kam zu der Erkenntnis, dass wir unser stetig steigendes Wohlstandsniveau der menschlichen Arbeitsteilung und dem Handel verdanken.
Er bringt dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;erklärt uns der britische Zoologe und Soziobiologe <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Matt_Ridley">Matt Ridley</a> in einem sehr bemerkenswerten <a href="http://blog.ted.com/2010/07/14/when_ideas_have/">TED-Vortrag</a>, der im Juli 2010 in Oxford gehalten wurde. Im Kern geht es darin gar nicht um Fragen der Wirtschaft. Doch der Naturforscher kam zu der Erkenntnis, dass wir unser stetig steigendes Wohlstandsniveau der menschlichen Arbeitsteilung und dem Handel verdanken.</p>
<p>Er bringt dies auf die Formel &#8220;When Ideas have Sex&#8221; und fragt sich, wo die Ursprünge menschlicher Arbeitsteilung zu suchen sind. Arbeitsteilung nämlich führt zu Handel, der seiner Ansicht nach in der Geschichte der Menschheit wesentlich früher entstand als die Landwirtschaft (&#8221;Trade ist ten times as old as farming&#8221;). Handel wiederum führt zu größerem Wohlstand für alle daran Beteiligten.</p>
<p>In der Folge blickt Matt Ridley optimistisch in die Zukunft: Solange Handel und Arbeitsteilung ungehindert möglich sind, werden der Lebensstandard und die Lebenserwartung (global betrachtet) weiter steigen. Dazu müssen die Menschen nur weiter intensiv kommunizieren und Ideen austauschen, so dass der technische Fortschritt sich fortsetzen kann. Moderne Technologien wie das Internet haben daran einen erheblichen Anteil, gibt sich Matt Ridley überzeugt und schließt  seinen Vortag mit den Worten: &#8220;We are accelerating the rate of innovation&#8221;.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/OLHh9E5ilZ4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/OLHh9E5ilZ4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2010/08/01/was-betriebswirtschaft-mit-sex-zu-tun-hat/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zugänge zum Internet der Dinge</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2010/04/21/zugange-zum-internet-der-dinge/</link>
		<comments>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2010/04/21/zugange-zum-internet-der-dinge/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 04:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Hessel]]></category>
		<category><![CDATA[IBM]]></category>
		<category><![CDATA[Internet of Things]]></category>
		<category><![CDATA[Jesse Schell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bwlzweinull.de/?p=3932</guid>
		<description><![CDATA[Das nächste große Ding wird das Internet der Dinge (Internet of Things). Der Weg hin zur elektronischen Vernetzung von Gegenständen des Alltags ist durchaus wahrscheinlich, da Informationstechnologie immer preisgünstiger und räumlich kleiner wird. Zudem ist dieses Internet der Dinge ein großes Geschäft und kommt mit dem Versprechen, unser Leben angenehmer und leichter zu machen. Wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das nächste große Ding wird das Internet der Dinge (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Internet_of_Things" target="_blank">Internet of Things</a>). Der Weg hin zur elektronischen Vernetzung von Gegenständen des Alltags ist durchaus wahrscheinlich, da Informationstechnologie immer preisgünstiger und räumlich kleiner wird. Zudem ist dieses Internet der Dinge ein großes Geschäft und kommt mit dem Versprechen, unser Leben angenehmer und leichter zu machen. Wer wollte sich dem in den Weg stellen?</p>
<p>Hier zur Einführung in das Thema die Sichtweise der IBM, die uns in 5 Minuten einen guten Überblick über die Materie gibt (via: <a href="http://www.wissensgarten.com/wordpress/?p=2195">Dieter Josten</a>):</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/sfEbMV295Kk&amp;rel=0&amp;border=1&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/sfEbMV295Kk&amp;rel=0&amp;border=1&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Einen etwas anderen Blick auf das Internet der Dinge hat Jesse Schell, <a href="http://www.schellgames.com/" target="_blank">Spieleentwickler</a> und Dozent an der Carnegie Mellon University. Er sieht (ironisch) voraus, dass Spiele und Bonuspunktsysteme unseren Alltag beherrschen werden, wenn erst einmal alle Gegenständen, angefangen von der Zahnbürste bis hin zu unseren Schuhen, mit vernetzen Sensoren bestückt sein werden. Hier ein Ausschnitt aus einem Vortrag vom Februar 2010, den man in voller Länge <a href="http://www.ted.com/talks/jesse_schell_when_games_invade_real_life.html">hier</a> (TED) sehen kann:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Xetj0GuLlmk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/Xetj0GuLlmk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Schließlich noch eine völlig andere Perspektive. Andrew Hessel, Professor an der <a href="http://singularityu.org/">Singularity University</a>, sieht das Internet der Dinge an der Schnittstelle zwischen Informatik und Biologie enstehen, weil Bakterien letztlich nicht viel anders als Computer funktionieren und DNA ihre Programmiersprache sind. Hier sein faszinierender Vortrag vom März 2010 (<a href="http://www.mobilemonday.nl/">Mobile Monday</a>, Amsterdam):</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="299" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://blip.tv/play/g6UkgdPyRAI" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="299" src="http://blip.tv/play/g6UkgdPyRAI" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Andrew Hessel zitiert in seinem Vortrag <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Juan_Enriquez">Juan Enriquez</a> mit der Aussage, die Menschheit werde sich in den nächsten 20 Jahren zu einer &#8220;völlig neuen Spezies&#8221; entwickeln. Gut möglich, dass uns das in eine gesellschaftliche Zerreissprobe führen wird.</p>
<p>Das Internet der Dinge bietet ohne Zweifel interessante Perspektiven, aber auch Potenzial für eher bedrohliche Szenarien. Den Gegnern bzw. Skeptikern der Digitalisierung wird hier noch reichlich Munition geboten werden und Optimisten wie Andrew Hessel werden viel Geduld brauchen, ihre Sicht der Dinge zu vermitteln.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2010/04/21/zugange-zum-internet-der-dinge/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

