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	<title>bwl zwei null &#187; 2012</title>
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	<description>Matthias Schwenk über Social Media und den Medienwandel</description>
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		<title>Deutschlands Zukunft: Digitale Landstrasse statt Datenautobahn?</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 17:21:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die Politik in Deutschland nimmt das Internet nicht wirklich ernst: Die Technik wird geduldet, aber nicht wirklich gefördert. Ein Beispiel für das Setzen falscher Prioritäten ist das Leistungsschutzrecht für Zeitungsverlage, das die deutsche Bundesregierung sich &#8230; <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/12/17/deutschlands-zukunft-digitale-landstrasse-statt-datenautobahn/">Weiterlesen</a></p><p>The post <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/12/17/deutschlands-zukunft-digitale-landstrasse-statt-datenautobahn/">Deutschlands Zukunft: Digitale Landstrasse statt Datenautobahn?</a> appeared first on <a href="http://www.bwlzweinull.de">bwl zwei null</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Politik in Deutschland nimmt das Internet nicht wirklich ernst: Die Technik wird geduldet, aber nicht wirklich gefördert. Ein Beispiel für das Setzen falscher Prioritäten ist das <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/12/03/das-leistungsschutzrecht-ein-zahnloser-tiger/" target="_blank">Leistungsschutzrecht</a> für Zeitungsverlage, das die deutsche Bundesregierung sich von den Zeitungs-Lobbyisten aufdrängen lässt. Besser wäre es, die Regierung würde Innovationen im Mediensektor stärker fördern um Deutschlands Zukunft nachhaltiger zu gestalten.</p>
<p><span id="more-6555"></span></p>
<p>Es krankt aber noch an anderen Stellen, etwa dem <a href="http://ichsagmal.com/2012/12/14/digitale-revolution-ohne-deutschland-bloggercamp/" target="_blank">Netzausbau</a>. Was in der Nachkriegszeit der Ausbau des Autobahnnetzes für die deutsche Wirtschaft geleistet hat, nämlich eine weltweit vorbildliche Infrastruktur zu schaffen, das könnte heute mit dem Ausbau von Breitband-Internet wiederholt werden &#8211; vorausgesetzt die Chance wird als solche erkannt und genutzt. Warum es derzeit ganz und gar nicht danach aussieht, diskutiert das <a href="http://schleeh.de/livestream-blogger-camp-nurnberg-2012/" target="_blank">virtuelle BloggerCamp</a> von Gunnar Sohn und Hannes Schleeh &#8211; und ich nehme daran teil.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/vzMEM0JLeM8" height="315" width="420" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>The post <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/12/17/deutschlands-zukunft-digitale-landstrasse-statt-datenautobahn/">Deutschlands Zukunft: Digitale Landstrasse statt Datenautobahn?</a> appeared first on <a href="http://www.bwlzweinull.de">bwl zwei null</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Buchankündigung: Das Web- und Social Media-Buch für kleine Unternehmen</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 10:40:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ich freue mich, eine Ankündigung in eigener Sache vornehmen zu können: Zusammen mit Annette Schwindt werde ich ein Buch schreiben und der O&#8217;Reilly-Verlag wird es herausgeben. Es wird natürlich ein Social Media Buch und richtet &#8230; <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/12/17/buchankundigung-das-web-und-social-media-buch-fur-kleine-unternehmen/">Weiterlesen</a></p><p>The post <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/12/17/buchankundigung-das-web-und-social-media-buch-fur-kleine-unternehmen/">Buchankündigung: Das Web- und Social Media-Buch für kleine Unternehmen</a> appeared first on <a href="http://www.bwlzweinull.de">bwl zwei null</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6545" title="Cover-Entwurf Social Media Buch Stand Dezember 2012" alt="Cover-Entwurf Social Media Buch Stand Dezember 2012" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/sm_buch_unternehmen-300x225.jpg" width="300" height="225" /></p>
<p>Ich freue mich, eine Ankündigung in eigener Sache vornehmen zu können: <del>Zusammen mit Annette Schwindt werde ich ein Buch schreiben und der <a href="http://www.oreilly.de/" target="_blank">O&#8217;Reilly-Verlag</a> wird es herausgeben</del>. Es wird natürlich ein Social Media Buch und richtet sich konsequent an kleine Unternehmen. Damit meinen wir Selbständige aller Art, Einzelhändler, Handwerker, Dienstleister, Künstler und natürlich auch Startups.</p>
<p><span id="more-6537"></span></p>
<p>Obwohl der Buchmarkt inzwischen ein ziemlich reichhaltiges Angebot an deutschsprachiger Fachliteratur zum Thema &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Social_Media" target="_blank">Social Media</a>&#8221; anbieten kann, fehlt unseres Erachtens eine kompakte Darstellung, die sich kleinere Betriebe richtet. Zudem sollte ein solches Buch nach unserer Auffassung schon bei der Website anfangen, also auch die elementaren Grundlagen einer Präsenz im Web knapp und übersichtlich darstellen.</p>
<p>Zu unserem Buch gibt es eine <del>eigene Website (nebst eines Blogs)</del>, auf der wir ab jetzt regelmässig berichten werden. Natürlich wollen wir darüber auch Anregungen bzw. Fragen aufnehmen, denn noch ist das Buch nicht fertig geschrieben. Erscheinen wird es im Frühjahr 2013. Ich freue mich sehr, in dieser Sache mit <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/03/01/eine-neue-art-der-alphabetisierung/" target="_blank">Annette Schwindt</a> zusammenarbeiten zu können und natürlich auch darüber, dass O&#8217;Reilly unsere Buchidee angenommen hat.</p>
<p><strong>Nachtrag (März 2013):</strong></p>
<p>Wegen unterschiedlicher Auffassungen haben Annette und ich im März 2013 davon Abstand genommen, gemeinsam dieses Buch zu schreiben. Beide bleiben wir am Thema dran, gehen künftig aber getrennte Wege. Weil ich bereits sehr viel Material zu dieser Buchidee zusammen getragen habe, wird es von meiner Seite aus auf alle Fälle ein Social Media Buch geben. Nur wird es einen anderen Titel bekommen und auch in anderen Form, also nicht bei O&#8217;Reilly, erscheinen&#8230;</p>
<p>The post <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/12/17/buchankundigung-das-web-und-social-media-buch-fur-kleine-unternehmen/">Buchankündigung: Das Web- und Social Media-Buch für kleine Unternehmen</a> appeared first on <a href="http://www.bwlzweinull.de">bwl zwei null</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Was taugen Minibücher? Die Social Media Minis von Pearson</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2012 13:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>In kräftigen Farben, ganz wie Legosteine, kommen sie daher, die Social Media Minis von Pearson. Vier Bücher im Postkartenformat zwischen 120 und 170 Seiten stark. Jeder Band kostet in Deutschland 7,20 Euro, was im Markt &#8230; <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/12/10/was-taugen-minibucher-die-social-media-minis-von-pearson/">Weiterlesen</a></p><p>The post <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/12/10/was-taugen-minibucher-die-social-media-minis-von-pearson/">Was taugen Minibücher? Die Social Media Minis von Pearson</a> appeared first on <a href="http://www.bwlzweinull.de">bwl zwei null</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://instagram.com/p/S5M51-O3wy/" target="_blank"><img class="alignnone  wp-image-6517" title="Social Media Minis von Pearson" alt="Foto der Social Media Minis von Pearson" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/socialmediaminis-300x300.jpg" width="240" height="240" /></a></p>
<p>In kräftigen Farben, ganz wie Legosteine, kommen sie daher, die <a href="http://bookshop.pearson.de/main/main.asp?page=deutsch&amp;quicksearch=social+media+minis&amp;QuickSearchCombo=deutsch" target="_blank">Social Media Minis</a> von <a href="http://pearson.de/" target="_blank">Pearson</a>. Vier Bücher im Postkartenformat zwischen 120 und 170 Seiten stark. Jeder Band kostet in Deutschland 7,20 Euro, was im Markt der Fachbücher eine ziemliche Ansage darstellt: Pearson versucht nichts weniger als ein neues Segment zu definieren. Ob die Rechnung aufgehen wird?</p>
<p><span id="more-6516"></span></p>
<p>Zunächst darf man für diesen Preis keine Wunder erwarten: So sind die Bände dieser Reihe zwar durchgehend bebildert, aber nur in schwarz-weiß. Zudem fallen die Abbildungen wegen des kleinen Formats nicht wirklich üppig aus, zum Teil sind sie etwas schlecht abzulesen. Inhaltlich richten sich zwei Bände explizit an Einsteiger, nämlich jene zu Xing und Twitter. Die beiden anderen setzen gewisse Vorkenntnisse voraus und behandeln Google+ bzw. das Marketing mit Facebook.</p>
<p>Die Einführungen zu Xing und Twitter kann man wirklich als gelungen bezeichnen. In knapper Form werden hier die Grundlagen der Materie vermittelt, allerdings auch nicht mehr. Wer diese Netzwerke nur dem Namen nach kennt und nach einer zuverlässigen Anleitung für die ersten Schritte sucht, macht mit diesen beiden Büchern nichts falsch.</p>
<p>Dem Buch zu Google+ hätte ich etwas mehr Volumen gewünscht. Zwar wird auch hier alles Wesentliche behandelt, doch Oliver Gassner hält sich nicht lange mit Details und genauen Funktionsbeschreibungen auf. Ihm geht es um das &#8220;professionelle Kommunizieren&#8221;. Vom Ansatz her finde ich das gut, vermisse aber beispielsweise eine genauere Darstellung zur Einbindung von Whiteboards oder Office-Dokumenten in Hangouts. Dem roten Buch hätte es nicht geschadet, wenn es noch ein Kapitel über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit in kleinen, unternehmensübergreifenden Teams bekommen hätte. Denn das genau ist eine der Stärken dieses Netzwerkes.</p>
<p>Den Höhepunkt der kleinen Buchreihe von Pearson bildet ohne Zweifel das Buch zum Facebook-Marketing. Jonny Jelinek beschreibt auf nicht ganz 140 Seiten alles Wichtige für den Einsteiger in absolut verständlicher Form. Die Frage ist nur: Warum sollte gerade der Marketing-Praktiker zu einem so kleinen und günstigen Buch greifen? Mehr als eine erste Orientierung kann der Band nicht bieten und der Preis wird bei dieser Lesergruppe kaum ein Entscheidungskriterium sein. Wer es ernst meint mit dem Facebook-Marketing, findet hier ein sehr gutes Basiswissen, wird vermutlich aber schon eine Woche später wieder im Buchladen stehen (oder auf der Website von Amazon) und nach mehr Informationen suchen.</p>
<p>Mein Favorit in dieser Reihe ist deshalb der Twitter-Band von Michael Rajiv Shah. Mehr Buch zum Thema Twitter braucht eigentlich niemand. Insgesamt zeigt die kleine Buchreihe, dass den Verlagen im Zeitalter der Digitalisierung immer noch Neues einfällt um das gedruckte Buch am Leben zu erhalten. Und wer partout gedruckte Bücher für nicht mehr zeitgemäß hält, bekommt alle vier Titel auch als <a href="http://ebooks.pearson.de/social-media-wissen-in-4-banden.html" target="_blank">E-Book</a> (einzeln und als Bundle).</p>
<p>The post <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/12/10/was-taugen-minibucher-die-social-media-minis-von-pearson/">Was taugen Minibücher? Die Social Media Minis von Pearson</a> appeared first on <a href="http://www.bwlzweinull.de">bwl zwei null</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Leistungsschutzrecht: Ein zahnloser Tiger</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/12/03/das-leistungsschutzrecht-ein-zahnloser-tiger/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2012 11:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Erstaunlich hitzig wird mittlerweile die Debatte um das Leistungsschutzrecht für deutsche (Zeitungs-) Verlage geführt. Dabei reflektiert dieses Gesetzesvorhaben bestenfalls den technischen Stand der letzten 10 Jahre und könnte so schon relativ bald obsolet werden, weil &#8230; <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/12/03/das-leistungsschutzrecht-ein-zahnloser-tiger/">Weiterlesen</a></p><p>The post <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/12/03/das-leistungsschutzrecht-ein-zahnloser-tiger/">Das Leistungsschutzrecht: Ein zahnloser Tiger</a> appeared first on <a href="http://www.bwlzweinull.de">bwl zwei null</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://instagram.com/p/R3P-y6u3yf/" target="_blank"><img class="wp-image-6475 alignnone" title="Buchhandlung Heckenhauer Tübingen Leistungsschutzrecht" alt="Buchhandlung Heckenhauer Tübingen Leistungschutzrecht" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/Foto2-300x300.jpg" width="240" height="240" /></a></p>
<p>Erstaunlich hitzig wird mittlerweile die Debatte um das Leistungsschutzrecht für deutsche (Zeitungs-) Verlage geführt. Dabei reflektiert dieses Gesetzesvorhaben bestenfalls den technischen Stand der letzten 10 Jahre und könnte so schon relativ bald obsolet werden, weil mit medialen Inhalten aus dem Web künftig vielleicht ganz anders umgegangen wird.</p>
<p><span id="more-6474"></span></p>
<p>Deshalb soll an dieser Stelle nicht das Für und Wider eines Leistungsschutzrechts interessieren (dazu sei exemplarisch auf <a href="http://carta.info/51727/altmedien-ihr-werdet-den-kampf-verlieren/" target="_blank">Wolfgang Michal</a>, <a href="http://www.ftd.de/politik/konjunktur/:kolumne-wolfgang-muenchau-der-tod-der-verleger/70122697.html" target="_blank">Wolfgang Münchau</a> und <a href="http://ploechinger.tumblr.com/post/37028823910/wieso-wir-klueger-debattieren-muessen" target="_blank">Stefan Plöchinger</a> verwiesen), sondern ein Blick auf die Zukunft möglicher Geschäftsmodelle digitaler Medien und ihrer technischen Basis geworfen werden. Denn der gesamten Debatte wäre schnell ihre Schärfe genommen, wenn allen Beteiligten einigermaßen klar wäre, wie künftig Geschäftsmodelle für klassische Medien nach dem Übergang von Print zu Online aussehen werden.</p>
<p>Das aber ist ein großes Problem: Denn Geschäftsmodelle für Medien im Netz sind keine einfache Angelegenheit. Paywalls etwa funktionieren nur in relativ wenigen Fällen, Freemium scheint ebenfalls kein Selbstläufer zu sein und die rein werbefinanzierten Nachrichtenportale lohnen sich nur im Massengeschäft bei extrem viel Traffic. Damit aber sitzen die meisten Verlage zwischen den Stühlen.</p>
<p>Hinzu kommt, dass viele Leser im Netz ihre Bindung an einzelne Medien praktisch aufgegeben haben und stattdessen ein buntes Potpourri an Informationen konsumieren, das teils auf den Empfehlungen von Freunden basiert, etwa in den Newsfeeds diverser Social Networks oder über E-Mail bzw. Instant Messaging (&#8220;<a href="http://www.theatlantic.com/technology/archive/2012/10/dark-social-we-have-the-whole-history-of-the-web-wrong/263523/" target="_blank">Dark Social</a>&#8220;), teilweise aber auch direkt von einzelnen Medien kommt, weil man ihnen auf Twitter folgt oder ihre Facebook-Seite abonniert hat. Das ist aber noch nicht alles. Dem an Nachrichten interessierten Leser wird darüber hinaus eine nicht mehr zu überschauende Menge an Apps für Smartphones und Tablets angeboten, angefangen von <a href="http://flipboard.com/" target="_blank">Flipboard</a> bis hin zu <a href="http://summly.com/" target="_blank">Summly</a>, die Meldungen filtern, kürzen oder anreichern um sie dann optisch mehr oder weniger ansprechend aufbereitet darzustellen.</p>
<p><a href="http://instagram.com/p/SvwYSju3zb/" target="_blank"><img class="alignnone  wp-image-6484" title="Ein Screenshot aus Summly, über Instagram geteilt" alt="" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/Summly-Instagram-300x300.jpg" width="240" height="240" /></a></p>
<p>Wer damit am Ende Geld verdienen wird und welche Modelle konform mit dem Urheberrecht gehen, ist alles noch ziemlich offen. Ironischerweise ist es mit dem Geld verdienen im Netz selbst bei den Flaggschiff-Plattformen wie Facebook und Twitter nicht übertrieben weit her: Während Twitter bis heute kein wirklich überzeugendes Geschäftsmodell vorweisen kann und eher in einer Art &#8220;Endlos-Metamorphose&#8221; zu stecken scheint, kann Facebook zwar schon ganz ordentliche Einnahmen verbuchen, damit aber seine hohe Börsenbewertung längst noch nicht rechtfertigen. Die meisten Zeitungsverlage jedoch wären froh, sie hätten die Probleme von Facebook&#8230;</p>
<p>Wie also wird die Zukunft aussehen?</p>
<p>Ich glaube fest an Paid Content. Nur werden die Leser künftig nicht für die Art von Content bezahlen, den die Medienbranche heute noch für qualitätsvoll und demokratieerhaltend hält. Denn dieser Content hat mit dem Web seine (relative) Exklusivität verloren, es gibt ihn hundertfach an jeder Ecke, wie ein einfacher Blick auf Google News bestätigt. Diese &#8220;normalen&#8221; Nachrichten (mit einer Tendenz zum Boulevard) werden künftig wohl überwiegend über die öffentlich-rechtlichen Sender und Nachrichtenseiten wie Spiegel Online als frei verfügbare und verlinkbare Inhalte gehandelt werden. Bezahlen wird man dafür nur indirekt, also über Gebühren (GEZ), Werbeeinblendungen und Cookies.</p>
<p>Der Markt für Paid Content hingegen wird sich neu entwickeln und sehr viel tiefer gehende Informationen anbieten als das in der Welt der gedruckten Medien der Fall war. Anstatt wie bisher stark in die Breite zu gehen (&#8220;jeder kann über alles berichten&#8221;), werden sich die Medienhäuser Spezialgebiete suchen und diese dann mit hoher Kompetenz und mit Alleinstellungsmerkmalen abdecken. Bestandteile dieser neuen Informationskompetenz werden die Integration von Vorhersagemärkten (Prediction Markets), die Analyse sehr großer Datenmengen (Big Data) und sehr wahrscheinlich auch die Interaktion über sprachbasierte Assistenzsysteme sein: Was Siri von Apple bzw. Google Now uns heute anhand einfacher Informationen und Tasks zeigen, könnte morgen die übliche Herangehensweise bei komplexen Entscheidungsprozessen sein.</p>
<p>Wer also künftig bei einem Thema tiefer einsteigen möchte, wird vermutlich nicht mehr eine Menge langer und trockener Artikel lesen, sondern ein spezialisiertes Assistenzsystem mittels mündlich gestellter Fragen kontaktieren. Die Antworten werden in Form von Textauszügen, Bildern, Grafiken und Animationen gegeben und können durch gezieltes Nachfragen erweitert und vertieft werden. Am Ende erhält der Benutzer so eine ganz auf seine individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Antwort.</p>
<p>Dass wir von einer solchen Zukunft nicht mehr weit entfernt sind, zeigt die Menge an Assistenz-Apps, die man sich heute schon kostenlos auf sein Smartphone herunterladen kann. Apple und Google sind hier keineswegs allein unterwegs. Stattdessen müht sich eine ganz Phalanx an Startups darum, die technischen Möglichkeiten dieser Systeme auszuloten und die dazu passenden Geschäftsmodelle zu entwickeln. Zwar hapert es bei fast allen Vertretern dieser neuen Gattung noch hin und wieder an den richtigen Antworten, aber das Niveau an Spracherkennung ist schon frappierend hoch (Beispiele sind <a href="http://www.kngine.com/" target="_blank">Kngine</a>, <a href="http://www.maluuba.com/" target="_blank">Maluuba</a> oder <a href="http://getwinston.com/" target="_blank">Winston</a>).</p>
<p>Systeme dieser Art werden aber nicht nur dem einzelnen Anwender Antworten liefern, sondern auch ganze Teams simultan unterstützen können. Darüber hinaus werden Elemente von Social Media Einzug halten, wie etwa Bewertungen zu einzelnen Wissens-Bausteinen oder das Crowdsourcing für Fragestellungen, für die es im System noch keine zufriedenstellende Lösung gibt.</p>
<p>Ohne Zweifel wird diese Form des interaktiven und dynamischen Umgangs mit Informationen attraktiver sein als das Lesen von Texten, bei denen man zu Beginn noch nicht sicher ist, ob sie auch die gewünschten Antworten werden liefern können. Wozu aber wird in einem solchen Kontext das Leistungsschutzrecht gut sein? Wen wird es dann noch beschützen? Anstatt sich mit Google um Snippets und Links zu streiten, sollten deutsche Medienhäuser lieber zusehen, wie sie selbst digitale Informations- und Wissenssysteme aufbauen können und dazu ihre Archive bestmöglich einbinden können. Das Leistungsschutzrecht selbst, sollte es denn kommen, wird schon in wenigen Jahren nicht viel mehr sein als ein zahnloser Tiger, der zwar noch fauchen kann, vor dem aber niemand mehr Angst haben wird, weil er schlicht keine Rolle mehr spielt.</p>
<p>The post <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/12/03/das-leistungsschutzrecht-ein-zahnloser-tiger/">Das Leistungsschutzrecht: Ein zahnloser Tiger</a> appeared first on <a href="http://www.bwlzweinull.de">bwl zwei null</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Medien, neue Chancen? Über die Schwierigkeit kleiner Unternehmen Social Media richtig zu nutzen</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Nov 2012 13:22:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der Gründerwoche Deutschland hat die IHK Bodensee-Oberschwaben eine Veranstaltung unter dem Motto &#8220;Neue Medien &#8211; neue Chancen&#8221; durchgeführt, ich war als Referent dabei. Dabei wurde deutlich sichtbar, dass Social Media als Thema inzwischen &#8230; <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/11/16/neue-medien-neue-chancen-kleine-unternehmen-social-media/">Weiterlesen</a></p><p>The post <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/11/16/neue-medien-neue-chancen-kleine-unternehmen-social-media/">Neue Medien, neue Chancen? Über die Schwierigkeit kleiner Unternehmen Social Media richtig zu nutzen</a> appeared first on <a href="http://www.bwlzweinull.de">bwl zwei null</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der <a href="http://www.gruenderwoche.de" target="_blank">Gründerwoche Deutschland</a> hat die IHK Bodensee-Oberschwaben eine Veranstaltung unter dem Motto &#8220;Neue Medien &#8211; neue Chancen&#8221; durchgeführt, ich war als <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/vortrage/" target="_blank">Referent</a> dabei.</p>
<p><span id="more-6459"></span></p>
<p>Dabei wurde deutlich sichtbar, dass Social Media als Thema inzwischen auch bei den kleineren Unternehmen angekommen ist, die Veranstaltung war nämlich sehr gut besucht. Allerdings ist das Thema komplex: Wer der Materie neu gegenübersteht, sieht sich einer Fülle von Plattformen und Möglichkeiten der Interaktion ausgesetzt, die nicht nur erlernt und beherrscht werden wollen, sondern auch in ein schlüssiges Konzept münden müssen, so dass der einzelne Betrieb davon auch wirklich profitiert.</p>
<p>Dazu kommt ein &#8220;Cultural Clash&#8221;, weil man sich bei Social Media von der klassischen Push-Kommunikation verabschieden und eine Pull-Strategie entwickeln muss. Das geht nur schwer in manche Köpfe, wie die Diskussion am Ende der Veranstaltung gezeigt hat: So kam etwa die Frage auf, wie man auf Facebook potenzielle Kunden finden und gezielt ansprechen kann&#8230;</p>
<p>An solchen Beispielen wird sichtbar, warum Xing in Deutschland bis heute so erfolgreich ist. Dort gibt es eben noch eine ganze Reihe von Funktionsweisen, die aus dem Push-Baukasten stammen und damit ein eher traditionelles Marketing ermöglichen. Facebook oder Twitter dagegen verlangen ein radikales Umdenken.</p>
<p>Für viele ungewohnt ist zudem die Tatsache, dass man im Web neuerdings so viele Dinge über sich preis gibt: Das Hochladen privater Photos, die Mitteilungen darüber wo man sich gerade auffällt, das Liken und Kommentieren von Ereignissen oder Produkten, all dem steht die Generation 40+ skeptisch bis ratlos gegenüber.</p>
<p>Immerhin wird inzwischen nicht mehr bestritten, dass Social Media wichtig für das Marketing ist. Jetzt kommt es darauf an, kleinere Unternehmen anzuleiten, wie sie sich dem Thema nähern und für sich praktikable und wirksame Einsatzmöglichkeiten entwickeln können.</p>
<p><iframe src="http://de.slideshare.net/slideshow/embed_code/15206787" width="597" height="486" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" style="border:1px solid #CCC;border-width:1px 1px 0;margin-bottom:5px" allowfullscreen webkitallowfullscreen mozallowfullscreen> </iframe>
<div style="margin-bottom:5px"> <strong> <a href="http://de.slideshare.net/bwlzweinull/ihk-bodenseeoberschwaben-november-2012" title="IHK Bodensee-Oberschwaben November 2012" target="_blank">IHK Bodensee-Oberschwaben November 2012</a> </strong> from <strong><a href="http://de.slideshare.net/bwlzweinull" target="_blank">bwlzweinull</a></strong> </div>
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		</item>
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		<title>Der Trend zum Bild und sein prominentester Trendsetter</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Nov 2012 12:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Bildkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Instagram]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>So langsam pfeifen es schon die Spatzen von den Dächern: Die Kommunikation über Bilder wird im Web immer wichtiger. Bei t3n sieht Falk Hedemann darin einen Trend für das Jahr 2013. Ich sehe das ganz &#8230; <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/11/12/der-trend-zum-bild-und-sein-prominentester-trendsetter/">Weiterlesen</a></p><p>The post <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/11/12/der-trend-zum-bild-und-sein-prominentester-trendsetter/">Der Trend zum Bild und sein prominentester Trendsetter</a> appeared first on <a href="http://www.bwlzweinull.de">bwl zwei null</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>So langsam pfeifen es schon die Spatzen von den Dächern: Die Kommunikation über Bilder wird im Web immer wichtiger. Bei t3n sieht Falk Hedemann darin einen <a href="http://t3n.de/news/webdesign-trends-2013-10-dinge-424796/" target="_blank">Trend für das Jahr 2013</a>. Ich sehe das ganz ähnlich, denke aber, dass man diese Entwicklung längerfristiger und grundsätzlicher einordnen muss.</p>
<p><span id="more-6430"></span></p>
<p>Das World Wide Web ist mittlerweile etwa 20 Jahre alt und war ursprünglich zum Austausch von Texten konzipiert worden. Aber es blieb auch noch sehr textlastig, nachdem die Wissenschaftler und ihre Papiere längst zum Randphänomen geworden waren, weil die geringen Bandbreiten der ersten Jahre kaum etwas anderes zuließen.</p>
<p>Interessanterweise war auch das mobile Internet in seinen frühen Jahren ganz auf Texte fixiert. Exemplarisch stehen dafür die BlackBerries mit ihren E-Mail-Clients. Diese waren nicht zuletzt deshalb so erfolgreich, weil Research in Motion (RIM) alle eingehenden E-Mails auf seinen Servern erst noch komprimierte, bevor diese an die Endgeräte weitergeleitet wurden &#8211; so &#8220;dünn&#8221; waren die Mobilfunknetze dieser Zeit. An die Übermittlung von Fotos oder gar von Videos war damals überhaupt nicht zu denken.</p>
<p>Inzwischen ist die Situation eine andere. Schnelles DSL ist fast überall verfügbar und im Mobilfunk vollzieht sich gerade der Übergang von UMTS zu LTE. Den Weckruf für ein neues, bunteres und stärker von Bildern geprägtes Zeitalter im Web brachte natürlich Apple mit seinem iPhone: 2007 war es im Grunde noch ungeheuerlich, Fotos und Videos (die YouTube-App!) so stark in den Mittelpunkt der Gerätefunktionalität zu stellen, wie das Steve Jobs bei der Präsentation des iPhone gemacht hat. Die Entwicklung seither gab ihm recht.</p>
<p><a href="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/obamainstragram.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-6443 alignnone" title="Screenshot vom 09.11.2012" alt="" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/obamainstragram-300x196.jpg" width="300" height="196" /></a></p>
<p>Wo wir damit heute stehen zeigt sich exemplarisch an den Web-Aktivitäten von Barack Obama im Wahlkampf zu seiner zweiten Amtszeit. Nicht nur, dass er einen <a href="http://instagram.com/barackobama" target="_blank">Account auf Instagram</a> hat: Subtiler noch wurde seine zentrale Website gestaltet. Diese ist von einem die ganze Bildschirmbreite einnehmenden Bildmotiv geprägt, das je nach Anlass ausgewechselt wurde. Am Tag der Wahl präsentierte die Seite den Präsidenten so:</p>
<p><a href="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/obamaelectionday-Kopie.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-6437 alignnone" title="Screenshot vom 07.11.2012 von www.barackobama.com" alt="" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/obamaelectionday-Kopie-300x204.jpg" width="300" height="204" /></a></p>
<p>Barack Obama schaut in die Ferne, sein Blick verrät eine gewisse Anspannung. Seine Botschaft ist unmissverständlich: Ich habe alles getan was ich konnte, jetzt kommt es auf Euch an &#8211; geht zur Wahl. Wie dramatisch der Appell gemeint ist, zeigt sich daran, dass die üblichen Navigationselemente fast vollständig weichen mussten. Keine Navigation im Header, keine Leisten an der Seite, nur eine knappe Schlagzeile und zwei grüne Buttons.</p>
<p>Zwei Tage nach der Wahl sieht die Welt schon wieder anders aus und Obamas Website präsentiert sich in einer anderen, deutlich entspannteren Optik:</p>
<p><a href="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/barackobama091112.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-6441 alignnone" title="Screenshot vom 09.11.2012 von www.barackobama.com" alt="" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/barackobama091112-300x204.jpg" width="300" height="204" /></a></p>
<p>Der Himmel auf dem Foto ist heller und Obama selbst steht entspannt lächelnd vor einer größeren Menge an Zuschauern. Das Bildmotiv ist insgesamt weniger hoch, darunter schließt sich wieder der übliche News-Feed an. Die Schlagzeile im Bild ist deutlich größer gehalten.</p>
<p>All das ist natürlich auch für die kleineren Bildschirme von Smartphones und Tablets optimiert. Auf dem Nexus 7 etwa wird im Hochformat eine mobile Variante der Website dargestellt, im Querformat dann die Normalansicht. Das iPhone zeigt sowohl im Hoch- als auch im Querformat die mobile Variante.</p>
<p>Macht der Trend zum Bild die Kommunikation im Web einfacher?</p>
<p>Nicht unbedingt. Zwar dürften in den meisten Fällen Fotos deutlich schneller verfügbar sein als gute Texte. Aber wirklich gute Bildmotive, die den Betrachter ansprechen und eine Geschichte erzählen, liegen nicht einfach so auf der Straße herum. Da helfen auch die Filter von Instagram und anderen Kamera-Apps nicht in jedem Fall weiter.</p>
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		</item>
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		<title>Alles noch so weit weg? Das Beispiel Tesla und die Elektromobilität</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Sep 2012 12:16:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Elon Musk]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[Supercharger]]></category>
		<category><![CDATA[Tesla]]></category>
		<category><![CDATA[Tesla Motors]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Elon Musk hat kein Bezin im Blut. Das merkt man daran, dass er die Vorstellung seines Supercharger-Konzeptes nicht auf die unmittelbar bevorstehende Auto-Messe in Paris abgestimmt hat. Während also die gesamte Automobilwelt sich auf Paris vorbereitet &#8230; <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/09/26/alles-noch-so-weit-weg-das-beispiel-tesla-und-die-elektromobilitat/">Weiterlesen</a></p><p>The post <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/09/26/alles-noch-so-weit-weg-das-beispiel-tesla-und-die-elektromobilitat/">Alles noch so weit weg? Das Beispiel Tesla und die Elektromobilität</a> appeared first on <a href="http://www.bwlzweinull.de">bwl zwei null</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Elon Musk hat kein Bezin im Blut. Das merkt man daran, dass er die Vorstellung seines Supercharger-Konzeptes nicht auf die unmittelbar bevorstehende <a href="http://www.mondial-automobile.com/fr/visiteurs/" target="_blank">Auto-Messe in Paris</a> abgestimmt hat. Während also die gesamte Automobilwelt sich auf Paris vorbereitet bzw. auf dem Weg dorthin ist, stellt Musk in Kalifornien ein Konzept von Ladestationen für Elektro-Autos vor. Dementsprechend dünn fällt das Medien-Echo für Tesla aus.</p>
<p><span id="more-6340"></span></p>
<p><iframe width="780" height="439" src="http://www.youtube.com/embed/wgk5-eB9oTY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Menschen sich nicht so recht vorstellen können, was da auf uns zu kommt: Strom für Elektromobilität aus Solar-Energie, in praktisch unbegrenzter Menge und das auch noch kostenlos (sofern man einen <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/03/30/tesla-s-innovationsdilemma/" target="_blank">Tesla</a> fährt).</p>
<p>Zu schön um wahr zu sein?</p>
<p>Wer das Supercharger-Konzept von der technischen Seite her kritisieren möchte, sollte sich das Beispiel des iPhone vor Augen halten: Bei seiner Einführung vor fünf Jahren galt es als <a href="http://www.youtube.com/watch?v=eywi0h_Y5_U&amp;feature=related" target="_blank">überteuerte Spielerei</a>, die technischen Spezifikationen waren aus heutiger Sicht dagegen lächerlich: Mit dem iPhone der ersten Generation würde heute niemand mehr ernsthaft telefonieren wollen. Im Rückblick erscheint die Entwicklung logisch, dennoch vermag kaum jemand sich vorzustellen, dass die Ladestationen, die Tesla zunächst in den USA und später auch in Europa aufstellen möchte, eine ähnliche Entwicklung vollziehen werden. Was heute noch ungewohnt wirkt und mit Ladezeiten von bis zu 30 Minuten als ziemlich unpraktisch erscheint, wird nicht lange so bleiben.</p>
<p>Mit der Geschwindigkeit, mit der sich das iPhone in nur 5 Jahren weiterentwickelt hat, wird sich auch das Supercharger-Konzept fort entwickeln. Wem das Denken in solchen Kategorien fremd ist, sollte sich den Vortrag von Siggi Becker aus meinem <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/09/26/wo-wird-james-bond-sein-wenn-wir-in-brauchen-reflektion-uber-die-zukunft/" target="_blank">letzten Blog-Artikel</a> mal in Ruhe anschauen. Da werden noch ganz andere Beschleunigungs-Effekte sichtbar.</p>
<p>Wer Siggi Beckers Aussagen für noch verrückter als die Geschäftsidee von Elon Musk hält, der kann beruhigt werden: Musk ist mit dieser Art des Denkens bestens vertraut. Er führt mit <a href="http://www.spacex.com/" target="_blank">SpaceX</a> noch ein zweites Unternehmen, mit dem kommerzielle Weltraumfahrt möglich werden soll. Dessen erster Kunde ist die NASA&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vom Umgang mit der Zukunft (wie Siggi Becker sie sieht)</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/09/26/vom-umgang-mit-der-zukunft-wie-siggi-becker-sie-sieht/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2012 22:30:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Kardashev]]></category>
		<category><![CDATA[Siggi Becker]]></category>
		<category><![CDATA[Utopie]]></category>
		<category><![CDATA[Zukünfte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Eine sehr &#8220;unkonventionelle&#8221; Vorstellung von Zukunft zeigt uns Siggi Becker als Referent im folgenden Video, das mich zu der Frage gebracht hat, wie es künftig eigentlich mit der Kontrolle über Technologie und technischen Fortschritt aussehen wird. &#8230; <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/09/26/vom-umgang-mit-der-zukunft-wie-siggi-becker-sie-sieht/">Weiterlesen</a></p><p>The post <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/09/26/vom-umgang-mit-der-zukunft-wie-siggi-becker-sie-sieht/">Vom Umgang mit der Zukunft (wie Siggi Becker sie sieht)</a> appeared first on <a href="http://www.bwlzweinull.de">bwl zwei null</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sehr &#8220;unkonventionelle&#8221; Vorstellung von Zukunft zeigt uns <a href="http://www.siggibecker.de/noj923yeah/2012/09/11/caveat-emptor-mutter-der-kaufer-muss-aufpassen/" target="_blank">Siggi Becker</a> als Referent im folgenden Video, das mich zu der Frage gebracht hat, wie es künftig eigentlich mit der Kontrolle über Technologie und technischen Fortschritt aussehen wird. Bis heute haben auf der Erde die Staaten ein Gewaltmonopol (wo sie es nicht mehr haben reden wir von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gescheiterter_Staat" target="_blank">Failed States</a>).</p>
<p><span id="more-6320"></span></p>
<p>Bislang reichte dieses Monopol in der Regel aus, um im Innenverhältnis für Ruhe zu sorgen und bei Bedarf etwa Fabriken oder Banken zu schließen. Die Verhältnisse waren überschaubar. Das aber ändert sich gerade. Die Euro-Krise beispielsweise zeigt, dass Regierungen, die Notenbank (EZB) oder letztlich auch Polizei und Militär mit ziemlich leeren Händen dastehen, wenn der Feind sich nicht mehr lokalisieren lässt. Die &#8220;Finanzmärkte&#8221; sind eine globales Erscheinung, die sich mit traditionellen Formen der staatlichen Einflussnahme nur noch schwer in den Griff bekommen lässt.</p>
<p>Ähnliches zeigt sich auch auf anderen Gebieten. Die Patent-Streitigkeiten zwischen Apple und Samsung sind ein Beispiel für das zunehmende Versagen einer traditionell nationalstaatlich orientierten Rechtsprechung, bei der die Scharmützel der Konzerne die einzelnen Gerichte nur noch als Sprungbrett zum nächsten Etappensieg nutzen: Heute San Francisco, morgen Tokyo und übermorgen München. In diesem munteren Reigen gibt es im Grunde nur einen klaren Verlierer: Die Autorität der Gerichte geht den Bach hinunter, weil am Ende niemand mehr etwas auf die sich widersprechenden Urteile gibt.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel ist der Einsatz von Drohnen. Noch sind diese Flugkörper relativ groß und nur in der Hand der Militärs zu finden. Doch schon ist ihr Einsatz <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/drohnenkrieg-us-spitzenjuristen-kritisieren-obama-a-857702.html" target="_blank">umstritten</a>, aktuell etwa in den USA was den Kampf gegen den Terrorismus betrifft. Wie erst wird das in 5 bis 10 Jahren aussehen, wenn diese Technik immer leistungsfähiger, kompakter und kostengünstiger wird? Welches Gewaltmonopol wird darüber wachen können, was mit diesen Fluggeräten gemacht wird? Das Thema scheint nur wenige Menschen zu interessieren. Viel wichtiger sind aktuell die Kratzer am Gehäuse des neuen iPhone&#8230;</p>
<p>Wo aber führt das hin, wenn es um Raumfahrt und Künstliche Intelligenz geht? Wer kontrolliert, was Konzerne vielleicht schon in naher Zukunft im Weltraum so alles machen werden? Und welche Rückkoppelungen ergeben sich daraus für uns Menschen hier auf der Erde?</p>
<p>Wie das aussehen könnte, zeigen uns einige der James-Bond-Filme. in ihnen muss der Geheimagent des öfteren gegen einen verrückt gewordenen Milliardär kämpfen, der meint einen Weltkrieg anzetteln oder gleich die gesamte Menschheit auslöschen zu müssen (etwa in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moonraker_%E2%80%93_Streng_geheim" target="_blank">Moonraker</a>). Immer ist dabei eine überlegene Technologie im Spiel, die dank des heldenhaften Einsatzes von James Bond im letzten Moment neutralisiert werden kann.</p>
<p>Doch was im Film wunderbar funktioniert, wird in der Realität mehr und mehr zum Problem. Schon heute hängen Politik und Verwaltung in den allermeisten Staaten dieser Welt der technologischen Entwicklung hoffnungslos hinterher. Das eröffnet Konzernen die Möglichkeit, ihre Aktivitäten wie auf einem Schachbrett hin und her zu schieben und dabei etwaigen Kontrollen oder Regulierungen immer um einen oder mehrere Spielzüge voraus zu sein.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund der Technologie-Entwicklung sind die Ausführungen von Siggi Becker im wahrsten Sinne des Wortes &#8220;zukunftsweisend&#8221; und sollten eigentlich zum Pflichtprogramm in Wirtschaft und Politik gehören. Entscheidend ist dabei nicht die Plausibilität einzelner Annahmen, sondern die Abkehr von linearem und statischem Denken. Die Zukunft wird radikal anders. Meine bange und bescheidene Frage dazu ist nur: Wo wird James Bond sein, wenn wir ihn brauchen?</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/47465411" height="281" width="500" frameborder="0"></iframe></p>
<p>The post <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/09/26/vom-umgang-mit-der-zukunft-wie-siggi-becker-sie-sieht/">Vom Umgang mit der Zukunft (wie Siggi Becker sie sieht)</a> appeared first on <a href="http://www.bwlzweinull.de">bwl zwei null</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Lexware: Schneller fertig mit dem Bürokram auch dank Social Media?</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/09/18/lexware-schneller-fertig-mit-dem-burokram-auch-dank-social-media/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Sep 2012 21:01:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Business]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Software für die kaufmännischen Belange kleinerer Betriebe gehört nicht zu den wirklich spannenden Themen, mit denen man sich gern laufend beschäftigt. Wie aber sollen die Hersteller solcher Software dann Social Media für sich nutzen? Betrachten &#8230; <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/09/18/lexware-schneller-fertig-mit-dem-burokram-auch-dank-social-media/">Weiterlesen</a></p><p>The post <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/09/18/lexware-schneller-fertig-mit-dem-burokram-auch-dank-social-media/">Lexware: Schneller fertig mit dem Bürokram auch dank Social Media?</a> appeared first on <a href="http://www.bwlzweinull.de">bwl zwei null</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Software für die kaufmännischen Belange kleinerer Betriebe gehört nicht zu den wirklich spannenden Themen, mit denen man sich gern laufend beschäftigt. Wie aber sollen die Hersteller solcher Software dann Social Media für sich nutzen?</p>
<p><span id="more-6208"></span></p>
<p>Betrachten wir <a href="http://www.lexware.de/" target="_blank">Lexware</a> als Beispiel. Das Unternehmen mit Sitz in Freiburg wurde 1989 gegründet und gehört seit 1997 zur <a href="http://www.haufe-lexware.com/mediengruppe/wir-ueber-uns/" target="_blank">Haufe Gruppe</a>. Das <a href="http://shop.lexware.de/" target="_blank">Sortiment</a> von Lexware umfasst im Wesentlichen Software für Buchhaltung, Warenwirtschaft, Lohn- und Gehalt sowie natürlich Steuern. Alles eher trockene Themen. Dazu kommt, dass nicht jeder Anwender ein Händchen für diese Art von Software hat. In der Folge muss sich Lexware öfters mit unzufriedenen und aufgebrachten Kunden befassen, eine Situation wie sie Mobilfunk-Provider oder auch die Deutsche Bahn nur zu gut kennen. Social Media kann hier schon mal zur Gratwanderung werden.</p>
<p>Im Social Web ist Lexware dennoch umfassend vertreten. Neben einer <a href="http://www.facebook.com/lexware" target="_blank">Facebook-Seite</a>, einem <a href="http://www.youtube.com/user/LexwareTV" target="_blank">YouTube-Kanal</a> und einem <a href="https://de.twitter.com/Lexware" target="_blank">Twitter-Account</a> führt Lexware auch ein Blog: <a href="http://blog.meine-firma-und-ich.de/" target="_blank">Meine Firma und ich</a>. Nicht zu vergessen das <a href="https://www.xing.com/companies/haufe-lexware" target="_blank">Firmenprofil auf Xing</a> sowie die <a href="https://www.xing.com/net/meine_firma_und_ich" target="_blank">Xing-Gruppe</a> &#8220;Meine Firma und ich&#8221;. Abstinenz sieht anders aus.</p>
<p>Doch welches Bild zeichnet Lexware von sich auf all diesen Kanälen? Und welche Botschaften vermittelt die Interaktion mit den Usern?</p>
<p><img class=" wp-image-6226 alignnone" title="Screenshot aus dem Twitter-Account von Lexware" alt="Screenshot aus dem Twitter-Account von Lexware" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/lexware21.jpg" width="412" height="171" /></p>
<p>Das Blog ist vielleicht am aussagekräftigsten, weil es ein durch und durch &#8220;eigenes&#8221; Medium von Lexware ist. Ein ganzes Team von Autoren, darunter Gastautoren wie Peter Glaser, Kirstin Walther (&#8220;Saftblog&#8221;) oder Nicole Männl (&#8220;Auto-Diva&#8221;), schreiben hier über unterschiedliche Themen. Das wirkt locker und modern, hat aber stellenweise auch etwas von der Beliebigkeit einer Apotheken-Rundschau. Leser-Kommentare sind selten (wie auf vielen Blogs heute), ebenso Likes oder Retweets.</p>
<p><a href="http://www.lexware.de/unternehmerportal" target="_blank">Lexware</a> steht mit seinem Blog vor einem typisch mittelständischen Dilemma: Man möchte zwar medial partizipieren, hat aber nicht das Budget der Lufthansa oder von Red Bull, um ein wirklich interessantes Magazin auf die Beine zu stellen. Das Ergebnis ist zwar nicht schlecht, geht in der heutigen Vielfalt und Menge an digitalen Medien aber tendenziell unter. Das ist eine bittere Erkenntnis, an der etliche mir bekannte Mittelständler schwer zu schlucken haben. Da hilft dann auch eine sorgfältig gepflegte Blog-Roll nicht: Diese weckt bestenfalls Erinnerungen an die Zeit vor einigen Jahren, als die <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/08/02/blogs-in-der-defensive-uber-den-kommunikationswandel-in-sozialen-medien/" target="_blank">Blogosphäre</a> in Deutschland noch eine heimelige und gut vernetzte Nische war.</p>
<p>Aber vielleicht kann Lexware auf den anderen Kanälen punkten? Auf Twitter brauchen wir nicht näher einzugehen. Der Kanal ist derzeit nur eine Art &#8220;Mitläufer&#8221;. Seine wichtigste Funktion: Die Twitter-Domain sichern und damit verhindern, dass ein Scherzbold unter dem Namen Lexware Unfug verbreitet (die Deutsche Bahn kann ein <a href="http://meedia.de/internet/twitter-fake-account-fuehrt-bahn-vor/2010/10/27.html" target="_blank">Lied</a> davon singen).</p>
<p>Auf YouTube ist Lexware mit rund 70 Videos vertreten, davon etliche als aufwendig erstellte Animationen, die einen konkreten Sachverhalt kurz und knapp erläutern. Virale Hits sind nicht darunter, vermutlich weil die Themen doch eher trocken sind und Lexware sichtlich großen Wert darauf legt, <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/05/19/kann-der-mittelstand-auch-lassig-eine-social-media-lektion-von-barack-obama/" target="_blank">seriös und verlässlich</a> zu erscheinen.</p>
<p><iframe width="780" height="439" src="http://www.youtube.com/embed/_08-YCIvyKs?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Facebook-Seite wird von sieben namentlich genannten MitarbeiterInnen aus der Marketing-Abteilung betreut und hat aktuell knapp über 1.600 Freunde. Auch hier wieder das gleiche Bild: Der Auftritt ist mustergültig (auch an das Impressum wurde gedacht), es fehlt aber am Dialog mit den Freunden bzw. Kunden. Im Wesentlichen verlinkt die Faceook-Seite nur neue Einträge aus dem Blog bzw. aus anderen Konzern-Medien, die Resonanz darauf ist gering.</p>
<p>Obwohl die Facebook-Seite erkennbar kein Service-Kanal ist, lassen sich einige wenige Kunden nicht davon abhalten, ihre Schwierigkeiten mit Lexware-Produkten im Rahmen der &#8220;aktuellen Beiträge anderer Nutzer&#8221; anzusprechen. Ihnen wird prompt geholfen, auch wenn Facebook den Support nicht eben leicht macht: Eine diskrete Kommunikation ist hier bekanntlich nicht möglich.</p>
<p>Zusammenfassend kann Lexware mit seinem Engagement im Social Web als &#8220;Vertreter des Typs 1.0&#8243; charakterisiert werden. Man ist zwar auf vielen Kanälen dabei, ein wirklicher Dialog mit Kunden bzw. der Öffentlichkeit will sich aber noch nicht so recht einstellen. Statt dessen agiert Lexware noch stark content-orientiert, d. h. man gibt die Themen weitgehend selbst vor (deshalb die Bezeichnung &#8220;1.0&#8243; oben). Damit aber lassen sich die immer wieder aufkommenden negativen Eindrücke einzelner Anwender schlecht kontern. Negative Bewertungen auf Amazon sowie Einträge auf der Facebook-Seite bringen Lexware in eine Defensiv-Position, die eigentlich nicht sein müsste.</p>
<p>Lexware sollte stärker darauf setzen, die Zufriedenheit der vielen Kunden sichtbar zu machen. Dabei bin ich mir bewusst, dass das leichter gesagt (oder geschrieben) ist, als praktisch umgesetzt: Denn die zufriedenen Kunden halten sich vermutlich genau an den aktuellen Marketing-Slogan &#8220;früher fertig mit dem Bürokram&#8221; und halten sich nicht lange damit auf, Rezensionen auf Amazon oder Einträge auf der Facebook-Seite zu schreiben. Genau daran aber muss gearbeitet werden. Darüber hinaus sollte Lexware auch darauf hören, zu welchen Themen diese zufriedenen Kunden im Blog und anderswo informiert werden wollen. Nicht Peter Glaser sollte sich überlegen müssen, wie er seine nächste Kolumne geschrieben bekommt, sondern die Impulse dazu müssen von den Kunden kommen.</p>
<p>Bei Lexware sollte man sich bewusst machen, dass in Zukunft die Kunden immer stärker das Bild von Unternehmen mitbestimmen werden. Im Zeitalter der digitalen Gesellschaft und von Social Media sind Kunden keine anonyme und amorphe Masse mehr, sondern entwickeln sich zum Aushängeschild mit Vorbildcharakter. In Ansätzen ist das bei starken Konsumgüter-Marken schon gut zu beobachten. In diesem Sinne wäre es nur konsequent, wenn die Software von Lexware etwa ein selbstverständlicher Begleiter in Coworking-Spaces und Kickstarter-Projekten sein könnte, also dort, wo neue und innovative Geschäftsideen entstehen. Vielleicht ist man schon in dieser Position &#8211; nur erfährt es bislang niemand. Das muss anders werden.</p>
<p>Grundsätzlich ist Lexware schon deutlich weiter als viele Mittelständler, das soll hier nicht verschwiegen werden. Gleichzeitig gibt es aber noch viel Spielraum nach oben in Richtung &#8220;2.0&#8243; und dem, was heute weithin als &#8220;Social Business&#8221; bezeichnet wird. So betrachtet wird kaufmännische Software dann doch zu einem durchaus spannenden Thema.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/09/18/lexware-schneller-fertig-mit-dem-burokram-auch-dank-social-media/">Lexware: Schneller fertig mit dem Bürokram auch dank Social Media?</a> appeared first on <a href="http://www.bwlzweinull.de">bwl zwei null</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Grenzen von Social Media am Beispiel von Undrip</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Sep 2012 14:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Aggregation]]></category>
		<category><![CDATA[Aggregatoren]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsüberlastung]]></category>
		<category><![CDATA[Undrip]]></category>
		<category><![CDATA[Undrip App]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das Startup Undrip versucht ein Problem zu lösen, das wir alle kennen: Es gibt viel zu viel Inhalte auf unseren Social Media-Timelines und es gibt eigentlich auch zu viele verschiedene Kanäle, auf denen wir präsent &#8230; <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/09/13/die-grenzen-von-social-media-am-beispiel-von-undrip/">Weiterlesen</a></p><p>The post <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/09/13/die-grenzen-von-social-media-am-beispiel-von-undrip/">Die Grenzen von Social Media am Beispiel von Undrip</a> appeared first on <a href="http://www.bwlzweinull.de">bwl zwei null</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-6191 alignnone" title="Screenshot der Website von Undrip" alt="Screenshot der Website von Undrip" src="http://www.bwlzweinull.de/wp-content/undrip1-300x201.jpg" width="300" height="201" /></p>
<p>Das Startup <a href="http://undrip.com/" target="_blank">Undrip</a> versucht ein Problem zu lösen, das wir alle kennen: Es gibt viel zu viel Inhalte auf unseren Social Media-Timelines und es gibt eigentlich auch zu viele verschiedene Kanäle, auf denen wir präsent sein bzw. ein Auge drauf haben sollten. Das war nicht immer so. Twitter und sogar Facebook waren vor Jahren noch Medien, die nicht nur ungewohnt schnell waren, sondern auch eine gewisse Informationsdichte und -kompaktheit vermitteln konnten. Das war sehr vorteilhaft, ermöglichte es doch manchmal einen netten Informationsvorsprung.</p>
<p><span id="more-6183"></span></p>
<p>Seitdem jedoch die sozialen Netzwerke im Mainstream angekommen sind, häufen sich in unseren Timelines Belanglosigkeiten und redundante Doppelmeldungen. Bei immer mehr Teilnehmern wird der Diskurs zwangsläufig banaler: Es gibt mehr Boulevard und in Relation weniger Feuilleton. Da kann es dann schon passieren, dass etwa ein Artikel von Spiegel-Online, den man selbst schon am Vormittag gelesen hat, über den Tag verteilt immer wieder neu empfohlen wird.</p>
<p>Gegen die <a href="http://www.futurebiz.de/artikel/informationsoverload-in-sozialen-netzwerken-filter-und-aggregationen-heisen-die-losungen/" target="_blank">Informationsüberlastung</a> im Zeitalter von Social Media sollte man eigentlich etwas tun können. Und tatsächlich haben sich bereits zahllose Startups daran versucht, über Aggregatoren unterschiedlichster Art die Informationsflut einzudämmen und auf das wirklich Relevante einzugrenzen.</p>
<p>Undrip macht also nichts wirklich Neues. Im Gegenteil: Hier wird nur der oft schon gescheiterte Versuch wiederholt, mittels eines Algorithmus, der meine Beziehungen auf Facebook und Twitter beobachtet, das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen. Im Grunde wendet Undrip praktisch das Prinzip des <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/01/17/der-edgerank-von-facebook-bald-so-wichtig-wie-googles-pagerank/" target="_blank">EdgeRank</a> (von Facebook) an, der die Wichtigkeit einer Meldung danach beurteilt, wie intensiv mein Kontakt zum Herausgeber derselben zuletzt war. Das aber ist noch nicht der heilige Gral.</p>
<p>Denn auch wenn ich mich mit einer Person zuletzt intensiv ausgetauscht haben mag, können deren nächste Wortmeldungen auf Social Media für mich ohne Belang sein, weil mich vielleicht gerade ein völlig anderes Thema beschäftigt. Eine rein auf Kontakte fokussierte Aggregation kann also nie ein wirklich optimales Ergebnis erzielen. Es fehlt schlicht zu viel an Kontext. Ein neuer Ansatz müsste deshalb über die rein soziale Ebene, den &#8220;social layer&#8221; hinausgehen und weitere Informationen einbeziehen:</p>
<p>An was arbeite ich gerade? Welche Termine stehen an? Wie groß ist gerade der Zeitdruck? Wie groß ist die Aufmerksamkeit beim Lesen? Wo halte ich mich auf? Welches Endgerät nutze ich?</p>
<p>Wie neulich <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/08/24/verlage-sitzen-bald-in-der-dritten-reihe-medienkonsum-im-kontextbasierten-web/" target="_blank">hier im Blog</a> schon einmal angedeutet, werden uns in ein paar Jahren kontextorientierte Anwendungen bzw. Assistenz-Systeme weiter helfen können als Aggregatoren, die allein auf der Basis von Social-Media-Daten operieren. In diesem Sinne bin ich gespannt, in welche Richtung sich Undrip weiter entwickeln wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2012/09/13/die-grenzen-von-social-media-am-beispiel-von-undrip/">Die Grenzen von Social Media am Beispiel von Undrip</a> appeared first on <a href="http://www.bwlzweinull.de">bwl zwei null</a>.</p>]]></content:encoded>
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