Die Welt im Jahr 2020: Hans Rosling blickt in die Zukunft

Hans Rosling erklärt unsere Zukunft anhand der Bevölkerungsentwicklung: Vier Minuten die sich lohnen und zeigen, dass die Zukunft in Asien liegt. In exportorientierten Ländern wie Deutschland sollte diese Perspektive mit Optimismus gesehen werden, denn an Märkten für unsere Produkte wird es nicht fehlen.

Allerdings mahnt Rosling an, dass die Erde so etwas wie “Global Governance” bräuchte, wo heute noch auf der Ebene von Nationalstaaten politisch gedacht und gehandelt wird.

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2 Kommentare

Staaten handeln heutzutage durchaus in einer Art und Weise, dass man hie und da von “Global Governance” reden könnte. Was sind denn bitte die ganzen Klimakonferenzen, G-20 summits, Die Millenium-Ziele, jede einzelne UN-Resolution, die über die Macht der Zeit unumgänglich zum Völkergewohnheitsrecht wird etc., wenn nicht Global Governance? Und den Abbau von Nationalstaatsgrenzen zu fordern – die EU ist zwar ein Staatenbund, für viele offenbart er sich jedoch als Superstaat mit nationalstaats-unterminierendem Potential – hat in erster Linie zu einem Rechtsruck in Europa gefördert. Das hängt unmittelbar mit einem Wunsch nach Nationalstaaten zusammen.
Aber okay, das sind auch nur 3:52.

@ichgehschlafen: Ich vermute, dass es Hans Rosling wegen des schnellen Bevölkerungswachstums nicht schnell genug mit Global Governance geht, während die Konservativen dieser Welt das so nicht nachvollziehen wollen und dafür lieber die Idee des Nationalstaats verteidigen.