Eine sehr bemerkenswerte Präsentation zum Thema “Enterprise 2.0″ hat der französische IT-Experte Cecil Dijoux erstellt. Völlig zu Recht fordert er, man müsse von den Problemstellungen der Unternehmen ausgehen und nicht primär aus den Funktionalitäten der Social Software heraus denken. Hier die englischsprachige Version (via Tech IT Easy):
Dazu passt auch gut, was Thomas Pfeiffer (Webevangelisten) über Social Media sagt:
Was bei Cecil erst gegen Ende auftaucht (Folie 51), betont Thomas gleich zu Beginn: Die neue Kultur (”Wertekanon”) von Offenheit und Transparenz, Dialogbereitschaft und flachen Hierarchien, die uns das vernetzte Zeitalter beschert und die sich nicht eben so im Vorbeigehen implementieren lässt.
Schlagworte: Collaboration, Enterprise 2.0, Innovation, Social Software
4 Kommentare
19. 10. 2009 um 18:36:07
Dieter Josten
Es wird auch langsam Zeit über die Nutzen aus Sicht Mitarbeiter nachzudenken… http://www.wissensgarten.com/wordpress/?p=1641
19. 10. 2009 um 20:27:31
Christian Henner-Fehr
Eine realistische Einschätzung dessen, was da gerade passiert, zeigt das Video mit Thomas Pfeiffer.
@Dieter Josten: wenn man bedenkt, welche Ressourcenverschwendung Unternehmen betreiben, in dem sie ihre Mitarbeiter vernachlässigen, dann müsste das eigentlich das Thema Nummer eins sein. Noch vor irgendwelchen Marketinggeschichten. Aber wir leben nach wie vor in einem hierarchischen System und das zu verändern, wird wohl noch Jahrzehnte dauern.
Wenn überhaupt, denn nicht alle haben Interesse an dieser Veränderung. oft sind es ja wir selbst, die da nicht (immer) mitspielen. Der letzte Absatz Ihres Blogposts drückt das ja sehr klar aus.
19. 10. 2009 um 23:51:13
Matthias
@Dieter Josten: Sehr guter Artikel im Knowledge Garden. Genau da liegt der Hund begraben!
@Christian: Jahrzehnte? Zwei vielleicht. Dann sollten wir damit durch sein, denke (und hoffe) ich.
23. 12. 2009 um 12:57:03
Herbert Haberl
Danke für die sehr nützliche Zusammenstellung und Meinung zu Web 2.0