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	<title>Kommentare zu: Der Künstler als Multitalent: Willkommen in der Attention Economy</title>
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	<description>Matthias Schwenk on the Post Everything Economy</description>
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		<title>Von: Diskussion über digitale Buchbranche &#124; Leander Wattig</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/04/20/attention-economy/comment-page-1/#comment-17174</link>
		<dc:creator>Diskussion über digitale Buchbranche &#124; Leander Wattig</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 14:41:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] bwl zwei null: Der Künstler als Multitalent: Willkommen in der Attention Economy [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] bwl zwei null: Der Künstler als Multitalent: Willkommen in der Attention Economy [...]</p>
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		<title>Von: ralf schwartz</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/04/20/attention-economy/comment-page-1/#comment-17151</link>
		<dc:creator>ralf schwartz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 13:47:26 +0000</pubDate>
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		<description>Ihr habt schon recht. Ich sehe nur ab einem bestimmten Punkt der Abwärtsspirale nicht mehr, daß sich eine Gesellschaft aus eigener Kraft ändern kann, weil sie es nicht mehr will.
Bis die Schwerkraft dann die Vorbilder gebiert, die da etwas dran ändern wollen im großen Maßstabe, dauert es sehr lange.
Der einzelne Politiker hat in solch einem Umfeld aus Sachzwängen, Durchschnittlichkeit und Eigeninteressen keine Chance.

Der einzelne Künstler schon, aber auch das braucht Zeit, Publikum und neben der Awareness aus Anerkennung!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr habt schon recht. Ich sehe nur ab einem bestimmten Punkt der Abwärtsspirale nicht mehr, daß sich eine Gesellschaft aus eigener Kraft ändern kann, weil sie es nicht mehr will.<br />
Bis die Schwerkraft dann die Vorbilder gebiert, die da etwas dran ändern wollen im großen Maßstabe, dauert es sehr lange.<br />
Der einzelne Politiker hat in solch einem Umfeld aus Sachzwängen, Durchschnittlichkeit und Eigeninteressen keine Chance.</p>
<p>Der einzelne Künstler schon, aber auch das braucht Zeit, Publikum und neben der Awareness aus Anerkennung!</p>
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	<item>
		<title>Von: Christian Henner-Fehr</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/04/20/attention-economy/comment-page-1/#comment-17148</link>
		<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 09:49:16 +0000</pubDate>
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		<description>@Lapidarium42: &quot;Statt totaler Ablehnung oder völliger Unterwerfung gegenüber dem Markt der passende Mix aus Nähe und Distanz.&quot;

So sehe ich das auch. Wir müssen einfach akzeptieren, dass es DIE Politiker oder DIE Künstler einfach nicht gibt. Manche sind so, manche anders. Im Falle der Künstler war es schon immer so, dass manche wahre Marketingsgenies sind, von denen sich auch &quot;die Wirtschaft&quot; was abschauen kann. Andere hingegen lehnen Marketing völlig ab, was ich auch ok finde. Letzten Endes sollte jeder so glücklich werden, wie er es für richtig hält.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lapidarium42: &#8220;Statt totaler Ablehnung oder völliger Unterwerfung gegenüber dem Markt der passende Mix aus Nähe und Distanz.&#8221;</p>
<p>So sehe ich das auch. Wir müssen einfach akzeptieren, dass es DIE Politiker oder DIE Künstler einfach nicht gibt. Manche sind so, manche anders. Im Falle der Künstler war es schon immer so, dass manche wahre Marketingsgenies sind, von denen sich auch &#8220;die Wirtschaft&#8221; was abschauen kann. Andere hingegen lehnen Marketing völlig ab, was ich auch ok finde. Letzten Endes sollte jeder so glücklich werden, wie er es für richtig hält.</p>
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	<item>
		<title>Von: Lapidarium42</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/04/20/attention-economy/comment-page-1/#comment-17146</link>
		<dc:creator>Lapidarium42</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 06:36:47 +0000</pubDate>
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		<description>@Ralf Schwartz
das Pendel kommt auch ohne Wand zurück, die Schwerkraft hilft.

vielleicht kommen wir nach den hysterischen Zeiten der völligen Ablehnung (Kommerzialisierung als Beschimpfung) und Glorifizierung (freier Markt als Ideologieersatz) zu einer nüchternen Nutzung der ökonomischen Regeln.

die Geschichte der Künstler bietet viel Anschauungsmaterial zur Bewegung auf dem Grad zwischen kaufmännischem Handeln und konsequenter Verfolgung einer künstlerischen Vision.

Statt totaler Ablehnung oder völliger Unterwerfung gegenüber dem Markt der passende Mix aus Nähe und Distanz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ralf Schwartz<br />
das Pendel kommt auch ohne Wand zurück, die Schwerkraft hilft.</p>
<p>vielleicht kommen wir nach den hysterischen Zeiten der völligen Ablehnung (Kommerzialisierung als Beschimpfung) und Glorifizierung (freier Markt als Ideologieersatz) zu einer nüchternen Nutzung der ökonomischen Regeln.</p>
<p>die Geschichte der Künstler bietet viel Anschauungsmaterial zur Bewegung auf dem Grad zwischen kaufmännischem Handeln und konsequenter Verfolgung einer künstlerischen Vision.</p>
<p>Statt totaler Ablehnung oder völliger Unterwerfung gegenüber dem Markt der passende Mix aus Nähe und Distanz.</p>
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	<item>
		<title>Von: Christian Henner-Fehr</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/04/20/attention-economy/comment-page-1/#comment-17145</link>
		<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 20:20:08 +0000</pubDate>
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		<description>Das Problem ist: Kunst lässt sich nicht per se vermarkten. Ich verwende immer sehr gerne das Beispiel &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Antonin_Artaud&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Antonin Artaud&lt;/a&gt;, der mit seinem Werk eine Vielzahl der heutigen Theaterregisseure entscheidend geprägt hat, aber nie auf den Gedanken gekommen wäre, sich zu vermarkten.

Entscheidend ist die Nähe des jeweiligen Künstlers zur Kommerzialität. Je kommerzieller ein Künstler ist, desto eher kann er das Social Web für seine Vermarktung nutzen. Künstler, die sich nicht vermarkten wollen bzw. können, profitieren davon nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem ist: Kunst lässt sich nicht per se vermarkten. Ich verwende immer sehr gerne das Beispiel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antonin_Artaud" rel="nofollow">Antonin Artaud</a>, der mit seinem Werk eine Vielzahl der heutigen Theaterregisseure entscheidend geprägt hat, aber nie auf den Gedanken gekommen wäre, sich zu vermarkten.</p>
<p>Entscheidend ist die Nähe des jeweiligen Künstlers zur Kommerzialität. Je kommerzieller ein Künstler ist, desto eher kann er das Social Web für seine Vermarktung nutzen. Künstler, die sich nicht vermarkten wollen bzw. können, profitieren davon nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ralf schwartz</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/04/20/attention-economy/comment-page-1/#comment-17143</link>
		<dc:creator>ralf schwartz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 16:56:03 +0000</pubDate>
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		<description>Man muß halt den persönlich individuellen Vaynerchuk in sich selbst finden und dieses Talent zu seiner Kunst machen und Aufmerksamkeit bzw. Vermarktung optimieren (nicht maximieren) - um den Kreis hier wieder zu schließen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man muß halt den persönlich individuellen Vaynerchuk in sich selbst finden und dieses Talent zu seiner Kunst machen und Aufmerksamkeit bzw. Vermarktung optimieren (nicht maximieren) &#8211; um den Kreis hier wieder zu schließen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Matthias</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/04/20/attention-economy/comment-page-1/#comment-17142</link>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 14:53:27 +0000</pubDate>
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		<description>Die Ökonomisierung aller Lebensbereiche kann man selbst wieder ökonomisch erklären: Jeder Nutznießer einer &quot;Instant Gratifikation&quot; trägt davon einen individuell höheren Nutzen davon, als ihn sein Anteil am  gesamtgesellschaftlichen Schaden trifft.

Bestes Beispiel: Die hohen Boni mancher Banker. Wer hier einmal (oder mehrfach) in den Jackpot greifen konnte, dem kann egal sein, dass die Weltwirtschaft danach auf Jahre hinaus ins Stottern gerät und Millionen Menschen arbeitslos werden.

Bezogen auf das Internet und speziell das Web 2.0 finde ich deswegen auch absurd, wenn immer wieder Leute wie Gary Vaynerchuk als Vorbild herangezogen werden. Was für ihn noch stimmig und authentisch sein mag, enthält zugleich schon jede Menge Glück und würde sich in der Breite (von vielen angewandt) sehr rasch abnutzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökonomisierung aller Lebensbereiche kann man selbst wieder ökonomisch erklären: Jeder Nutznießer einer &#8220;Instant Gratifikation&#8221; trägt davon einen individuell höheren Nutzen davon, als ihn sein Anteil am  gesamtgesellschaftlichen Schaden trifft.</p>
<p>Bestes Beispiel: Die hohen Boni mancher Banker. Wer hier einmal (oder mehrfach) in den Jackpot greifen konnte, dem kann egal sein, dass die Weltwirtschaft danach auf Jahre hinaus ins Stottern gerät und Millionen Menschen arbeitslos werden.</p>
<p>Bezogen auf das Internet und speziell das Web 2.0 finde ich deswegen auch absurd, wenn immer wieder Leute wie Gary Vaynerchuk als Vorbild herangezogen werden. Was für ihn noch stimmig und authentisch sein mag, enthält zugleich schon jede Menge Glück und würde sich in der Breite (von vielen angewandt) sehr rasch abnutzen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ralf schwartz</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/04/20/attention-economy/comment-page-1/#comment-17140</link>
		<dc:creator>ralf schwartz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 14:30:02 +0000</pubDate>
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		<description>Das schlägt solange nicht zurück, bis es gegen die Wand fährt, aber richtig. Siehe die Freiheiten, die sich die Banken gegeben haben. Es gibt zuviele, die davon profitieren und deshalb nicht über ihren Tellerrand blicken. Zuviele, die Nutznießer sind. Zuviele Trittbrettfahrer. Und zuviele Träumer.

Und nachher geben wir dem System die Schuld und exkulpieren uns selbst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das schlägt solange nicht zurück, bis es gegen die Wand fährt, aber richtig. Siehe die Freiheiten, die sich die Banken gegeben haben. Es gibt zuviele, die davon profitieren und deshalb nicht über ihren Tellerrand blicken. Zuviele, die Nutznießer sind. Zuviele Trittbrettfahrer. Und zuviele Träumer.</p>
<p>Und nachher geben wir dem System die Schuld und exkulpieren uns selbst.</p>
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	<item>
		<title>Von: Langhoff</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/04/20/attention-economy/comment-page-1/#comment-17139</link>
		<dc:creator>Langhoff</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 14:00:51 +0000</pubDate>
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		<description>@Matthias @Ralf Schwartz

von dem Ergebnis der Priorisierung aus ökonomischer Sicht bin ich auch nicht begeistert. Ökonomie ist praktisch zur Optimierung aber Ökonomie ist für sich nun auch nicht sinnstiftend. 

Die Ökonomisierung alle Lebensbereiche (Michael Houellebecq, Ausweitung der Kampfzone, 1999 !)  ist inzwischen munter vorangeschritten.

Die Ergebnisse werden zunehmend absurd. 

Stellt sich langsam die Frage was kommt danach, wohin schlägt das Pendel zurück ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Matthias @Ralf Schwartz</p>
<p>von dem Ergebnis der Priorisierung aus ökonomischer Sicht bin ich auch nicht begeistert. Ökonomie ist praktisch zur Optimierung aber Ökonomie ist für sich nun auch nicht sinnstiftend. </p>
<p>Die Ökonomisierung alle Lebensbereiche (Michael Houellebecq, Ausweitung der Kampfzone, 1999 !)  ist inzwischen munter vorangeschritten.</p>
<p>Die Ergebnisse werden zunehmend absurd. </p>
<p>Stellt sich langsam die Frage was kommt danach, wohin schlägt das Pendel zurück ?</p>
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	<item>
		<title>Von: ralf schwartz</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/04/20/attention-economy/comment-page-1/#comment-17137</link>
		<dc:creator>ralf schwartz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 11:33:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bwlzweinull.de/?p=2119#comment-17137</guid>
		<description>Nein, Treiber ist die Gier nach Instant Gratification. Weil wir ja auch nichts mehr gelernt haben, mit dem wir die Menschen beeindrucken können. Also versuchen wir es mit der puren Aufmerksamkeit.
Das Internet ist nur die effizienteste, billigste und schnellste Verbreitungsform. Man braucht keinen Manager, keine Organisation, keine Verbindungen in die Medien, etc. - nur eine aufmerksamkeitsstarke Idee.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, Treiber ist die Gier nach Instant Gratification. Weil wir ja auch nichts mehr gelernt haben, mit dem wir die Menschen beeindrucken können. Also versuchen wir es mit der puren Aufmerksamkeit.<br />
Das Internet ist nur die effizienteste, billigste und schnellste Verbreitungsform. Man braucht keinen Manager, keine Organisation, keine Verbindungen in die Medien, etc. &#8211; nur eine aufmerksamkeitsstarke Idee.</p>
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