
Diese Koferenz kann man sich schon mal vormerken: Vom 6. bis 8. Oktober 2009 wird in Frankfurt (Main) der nächste Enterprise 2.0 Summit stattfinden. Organisator ist die Kongress Media, die Martin Koser (Twitter bzw. frogpond Blog) als Community Manager gewinnen konnte.
Mit dieser Wahl zum Community Manager ist für Qualität gesorgt, denn in Deutschland gibt es kaum jemanden, der tiefer in der Materie drin ist als Martin Koser. Setzen wir also die Messlatte hoch und hoffen ganz im Sinne von Ross Dawson (Trends in the Living Networks) auf einen modernen Konferenzstil (aka Unconference).
Wie Martin Koser mir mitteilte, soll das Enterprise2open Blog die Konferenz im Dialog vorbereiten und begleiten. Diesem Blog (in englischer Sprache) ist durchaus mehr Aufmerksamkeit zu wünschen. Dass man aber auch auf Facebook, Xing und LinkedIn (?) vorab wird diskutieren können, birgt meiner Meinung nach die Gefahr in sich, dass sich die Kommunikation verläuft.
Eine zentrale Anlaufstelle, die wirklich Traffic auf sich ziehen kann, wäre gut. Nur sollte diese so medienwirksam wie ein Blog sein, aber auch Diskussionen wie in den Gruppen auf Facebook möglich machen: Das Beste beider Welten! Daran darf der Community Manager jetzt basteln…











3 Kommentare
19. 2. 2009 um 09:17:56
Thomas Koch
Hallo Matthias, ein wichtiger Punkt, den Du ansprichst mit den Kanälen.
Die Wahl der Waffen (Kanäle) für die Kommunikation/Diskussion ist in der Tat schwierig.
Der Blog ist gut, weil fachlich tiefer. Andererseits wollen wir auch Leute auf das Thema bringen, die bisher so nicht regelmäßig dem “Blogverkehr” folgen und vielleicht wirklich gerade mal in XING, LindedIN und Facebook aktiver sind.
Daher kommunizieren wir auch auf diesen Plattformen zu den Themen der Veranstaltung, wobei vieles natürlich referenzierend ist, da wir ja nicht den Content an x Stellen halten wollen und schon einen Fokussierung auf das Blog suchen.
Dort kann man einfach thematisch am besten diskutieren und auch international was ja gerade bei dem Thema E2.0 und damit unserer Veranstaltung wichtig ist.
Twitter nutzen wir natürlich auch als Aggregationskanal aller News. Martin ist da ja auch voll am Ball.
19. 2. 2009 um 11:49:42
Martin Koser
Hallo Matthias,
die Gefahr dass die Diskussionen durch die verschiedenen – parallel betriebenen – Kommunikationskanale “verlaufen” kann sehe ich in der Tat auch. An welcher Stelle im Einzelfall konkret diskutiert wird werden wir sicherlich im Einzelfall und nach Gefühl entscheiden. Es kann so durchaus sein dass in der Facebook-Gruppe Blogposts des enterprise2open-Blog aufgegriffen und weiterdiskutiert werden. Ich als Community Manager sehe das aber ganz entspannt, zumal man die Ergebnisse der Diskussionen immer wieder im Blog zusammenführen kann.
Hier ist das Bild des Community Managers als Gastgeber einer Party ganz instruktiv: Er möchte das die Gäste sich austauschen und gut unterhalten (ok, informieren) können – ob sie das in der Küche, dem Wohnzimmer oder auf der Terrasse machen schreibt der gute Gastgeber nicht vor. Aber er kann manchmal den Leuten im Wohnzimmer den Tipp geben auch mal in der Küche vorbeizuschauen … oder den Leuten in der Küche sagen dass im Arbeitszimmer eine Menge Material darauf wartet angeschaut zu werden.
Letztlich (und ein bisschen theoretisch) haben wir hier ein Problem der individuellen Medienwahl. Das macht natürlich dem Community Manager das Leben etwas schwer – er muss an vielen Orten parallel aktiv sein – mittelfristig sehe ich daher schon Enterprise2Open.com als zentrale Website, zumal diese auch nicht allein auf den SUMMIT zugeschnitten ist, sondern längerfristig und auf breiter Basis das Thema voranbringen und verbreiten kann.
Das ist übrigens auch ein Grund für die “Englischsprachigkeit” der Site, nicht allein weil wir im angelsächsischen Sprachraum Vordenker (und Partner) wie Dion Hinchcliffe oder Lee Bryant haben, sondern auch weil Englisch die faktische Lingua Franca in der Enterprise 2.0 Szene ist (allein gestern habe ich bspw. mit fünf Menschen aus fünf verschiedenen europäischen Ländern gemailt – DK, I, F, NL und E – in allen Fällen war Englisch die natürliche gemeinsame Basis …)
Viele Grüße nach Oberschwaben,
Martin _ frogpond
19. 2. 2009 um 14:40:42
Matthias
@Thomas & Martin: Ein breiter Ansatz auf vielen Kanälen ist aus werblichen Gründen sicher gut. Die Kunst wird also darin bestehen, die Leute auf Xing oder Facebook “einzusammeln” und die wesentlichen Diskussionen dann im Blog zu führen.