Auch das ist das 21. Jahrhundert: Produktentwicklung als offener Prozess. Michael Arrington hat ziemlich genau ein halbes Jahr nach seiner Ankündigung nun den ersten Prototypen für einen Rechner vorgestellt, der primär zum Surfen im Internet gedacht ist und möglichst wenig kosten soll.
eingebunden mit Embedded Video
Hut ab vor dieser Leistung! Sehen da nicht die etablierten Hersteller (egal welchen Namens) etwas blass aus, ob so viel Engagement und Kreativität?
Gleichzeitig zeigt sich hier ein Geschäftsmodell für Blogger (mit genügend großer Leserschaft): Produktideen vorschlagen und dann mit der eigenen Community weiterentwickeln. Michael Arrington ist bekanntlich von Haus aus Rechtsanwalt und bestimmt hat er schon einen Mustervertrag in seinem Schreibtisch liegen, mittels dessen er die Produktion des CrunchPad an einen geeigneten Hersteller abgeben und im Gegenzug über ein Lizenzmodell finanziell am Erfolg beteiligt werden kann.
Seinem Beispiel kann man aber sicher auch ohne Jurastudium folgen. Entscheidend dürften eher Umfang und Qualität der Leserschaft sein, die ein Blog erreicht. Ein Blog mit Potenzial für die Zukunft weist also nicht nur gute Artikel auf, sondern auch “gute Leser” im Sinne einer lebendigen und sachkundigen Community.
So gesehen ist es eigentlich schade, dass Robert Basic sein Blog verkauft hat. Er hätte aus Basic Thinking viel mehr machen können…











2 Kommentare
10. 8. 2009 um 16:11:14
Pingback von bwl zwei null · Apple mit Gegenwind
7. 10. 2009 um 14:02:34
Pingback von bwl zwei null · Der Amazon Kindle kommt! Und mit ihm neue Fragen.