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	<title>Kommentare zu: Das Ende der Zeitungen: Change happens</title>
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	<description>Matthias Schwenk on the Post Everything Economy</description>
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		<title>Von: So heben sich Ihre Zeitungsanzeigen von der Masse ab &#124; Erdmania.de</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/11/10/das-ende-der-zeitungen-change-happens/comment-page-1/#comment-17277</link>
		<dc:creator>So heben sich Ihre Zeitungsanzeigen von der Masse ab &#124; Erdmania.de</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 18:50:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...] die Leserzahlen der Zeitung in den Keller zu treiben. Mit Erfolg. Und während mancherorts schon das Ende der Zeitung prophezeit wird oder vom Nachrichtenblatt zum Anzeigenblatt zu avancieren scheint , möchte ich [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] die Leserzahlen der Zeitung in den Keller zu treiben. Mit Erfolg. Und während mancherorts schon das Ende der Zeitung prophezeit wird oder vom Nachrichtenblatt zum Anzeigenblatt zu avancieren scheint , möchte ich [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: bwl zwei null &#183; Kann Kachingle die Zeitungen retten?</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/11/10/das-ende-der-zeitungen-change-happens/comment-page-1/#comment-16972</link>
		<dc:creator>bwl zwei null &#183; Kann Kachingle die Zeitungen retten?</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 07:02:39 +0000</pubDate>
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		<description>[...] wo den Zeitungen unvermutet rasch das Totenglöckchen läutet, ist guter Rat teuer: Woher die Umsätze nehmen, wenn man schneller als gedacht sein [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] wo den Zeitungen unvermutet rasch das Totenglöckchen läutet, ist guter Rat teuer: Woher die Umsätze nehmen, wenn man schneller als gedacht sein [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: KoopTech &#187; Medien &#187; &#8220;Am Ende muss es vielleicht wieder der Staat richten&#8221; - Nachrichten vom Medienumbruch III</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/11/10/das-ende-der-zeitungen-change-happens/comment-page-1/#comment-16806</link>
		<dc:creator>KoopTech &#187; Medien &#187; &#8220;Am Ende muss es vielleicht wieder der Staat richten&#8221; - Nachrichten vom Medienumbruch III</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 06:16:29 +0000</pubDate>
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		<description>[...] wie Keen meint, die Gefahr eines neuen Faschismus hervorbeschw&#246;ren, wird aber sicherlich die Bedeutung der etablierten Medien weiter schm&#228;lern, wie Matthias Schwenk analysiert. Wie attraktiv &#252;berdies Foren f&#252;r die Nutzer sind, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] wie Keen meint, die Gefahr eines neuen Faschismus hervorbeschw&#246;ren, wird aber sicherlich die Bedeutung der etablierten Medien weiter schm&#228;lern, wie Matthias Schwenk analysiert. Wie attraktiv &#252;berdies Foren f&#252;r die Nutzer sind, [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/11/10/das-ende-der-zeitungen-change-happens/comment-page-1/#comment-16794</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 17:40:37 +0000</pubDate>
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		<description>@Markus Reiter (Klardeutsch): Gute Einwände! Die direkte Kommunikation ist sicher nicht immer optimal und könnte im Extremfall in das Umschlagen, was in Deutschland auch schon als &quot;Propaganda&quot; bezeichnet wurde.

@Udo Merz: Ist es nicht so, dass sich Qualitätsjournalismus noch kaum je selbst finanziert hat? Von den Verkaufspreisen jedenfalls kann keine Zeitung leben. Was die neuen Medien im Web betrifft, so sind einige Anbieter derzeit in den schwarzen Zahlen, wenn auch auf bescheidenem Niveau.

@Ralf Schwartz: Sorry, für die Trackback-Problematik. Bisweilen dauert es Tage, bis WordPress eingehende Links (bei mir im Blog) richtig anzeigt. Danke aber für den glänzend geschriebenen Vergleich bei Dir im Blog!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus Reiter (Klardeutsch): Gute Einwände! Die direkte Kommunikation ist sicher nicht immer optimal und könnte im Extremfall in das Umschlagen, was in Deutschland auch schon als &#8220;Propaganda&#8221; bezeichnet wurde.</p>
<p>@Udo Merz: Ist es nicht so, dass sich Qualitätsjournalismus noch kaum je selbst finanziert hat? Von den Verkaufspreisen jedenfalls kann keine Zeitung leben. Was die neuen Medien im Web betrifft, so sind einige Anbieter derzeit in den schwarzen Zahlen, wenn auch auf bescheidenem Niveau.</p>
<p>@Ralf Schwartz: Sorry, für die Trackback-Problematik. Bisweilen dauert es Tage, bis WordPress eingehende Links (bei mir im Blog) richtig anzeigt. Danke aber für den glänzend geschriebenen Vergleich bei Dir im Blog!</p>
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	<item>
		<title>Von: ralf schwartz, mediaclinique</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/11/10/das-ende-der-zeitungen-change-happens/comment-page-1/#comment-16793</link>
		<dc:creator>ralf schwartz, mediaclinique</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 15:04:35 +0000</pubDate>
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		<description>Irgendwie kommt mein Trackback nicht an. Also händisch:

Das Ende des Journalismus - Quod erat demonstrandum!

Das Ende des Journalismus ist nah, liest man Artikel wie &#039;Danke schön&#039; bei zeitonline, und noch näher, vergleicht man diesen mit Blog-Posts wie &#039;Das Ende der Zeitungen ...&#039; bei bwl2.0. Ergebnis: 0:6 für den Blogger.

http://ralfschwartz.typepad.com/mc/2008/11/ende-des-journalismus.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie kommt mein Trackback nicht an. Also händisch:</p>
<p>Das Ende des Journalismus &#8211; Quod erat demonstrandum!</p>
<p>Das Ende des Journalismus ist nah, liest man Artikel wie &#8216;Danke schön&#8217; bei zeitonline, und noch näher, vergleicht man diesen mit Blog-Posts wie &#8216;Das Ende der Zeitungen &#8230;&#8217; bei bwl2.0. Ergebnis: 0:6 für den Blogger.</p>
<p><a href="http://ralfschwartz.typepad.com/mc/2008/11/ende-des-journalismus.html" rel="nofollow">http://ralfschwartz.typepad.com/mc/2008/11/ende-des-journalismus.html</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Udo Merz</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/11/10/das-ende-der-zeitungen-change-happens/comment-page-1/#comment-16792</link>
		<dc:creator>Udo Merz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 13:22:24 +0000</pubDate>
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		<description>Der Totengesang auf die Zeitungen, der in vielen Diskussionen angestimmt wird, klingt ein wenig wie das Klagelied der Hinterbliebenen, die das mickrige Erbe beklagen. Insofern schließe ich mich denen an, die unsere Welt nicht schwarz/weiß darstellen, sondern sie für bunt halten. Eine Welt in der das Internet ein schnelles, flüchtiges Medium ist und in der die Zeitung und das geschriebene Wort eine beständige, verlässliche Größe darstellen. 

Noch immer hat niemand einen Weg gefunden, wie sich Qualitätsjournalismus im Internet selbst finanzieren kann. Und dieser Weg ist bisher auch noch nicht in Sicht. Vieles, was das Internet heute an Informationen und Wissen kostenlos zu Verfügung stellt basiert auf Leistungen und finanziellen Mitteln der gedruckten Medien. das Wenigste wurde über das Internet selbst finanziert.

Bevor wir uns also der Frage zuwenden, ob Zeitungen eine Zukunft haben und wie diese aussehen könnte, sollten die Verfechter einer Zukunft ohne Zeitung doch erst einmal die Frage beantworten, wie sie diese Zukunft den finanzieren wollen und von welchem Geld dann z. B. Journalisten bezahlt werden. Abgesehen von sehr viel Risikokapital sind uns die meisten Internetplattformen ein schlüssiges Finanzierungsmodell bisher immer noch schuldig.

Insofern freue ich mich auf eine bunte Zukunft in der es neben Radio und Fernsehen auch ein Internet und viele gedruckte Zeitungen geben wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Totengesang auf die Zeitungen, der in vielen Diskussionen angestimmt wird, klingt ein wenig wie das Klagelied der Hinterbliebenen, die das mickrige Erbe beklagen. Insofern schließe ich mich denen an, die unsere Welt nicht schwarz/weiß darstellen, sondern sie für bunt halten. Eine Welt in der das Internet ein schnelles, flüchtiges Medium ist und in der die Zeitung und das geschriebene Wort eine beständige, verlässliche Größe darstellen. </p>
<p>Noch immer hat niemand einen Weg gefunden, wie sich Qualitätsjournalismus im Internet selbst finanzieren kann. Und dieser Weg ist bisher auch noch nicht in Sicht. Vieles, was das Internet heute an Informationen und Wissen kostenlos zu Verfügung stellt basiert auf Leistungen und finanziellen Mitteln der gedruckten Medien. das Wenigste wurde über das Internet selbst finanziert.</p>
<p>Bevor wir uns also der Frage zuwenden, ob Zeitungen eine Zukunft haben und wie diese aussehen könnte, sollten die Verfechter einer Zukunft ohne Zeitung doch erst einmal die Frage beantworten, wie sie diese Zukunft den finanzieren wollen und von welchem Geld dann z. B. Journalisten bezahlt werden. Abgesehen von sehr viel Risikokapital sind uns die meisten Internetplattformen ein schlüssiges Finanzierungsmodell bisher immer noch schuldig.</p>
<p>Insofern freue ich mich auf eine bunte Zukunft in der es neben Radio und Fernsehen auch ein Internet und viele gedruckte Zeitungen geben wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Klardeutsch</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/11/10/das-ende-der-zeitungen-change-happens/comment-page-1/#comment-16791</link>
		<dc:creator>Klardeutsch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 16:34:23 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Teil der Analyse mag stimmen. Am Tag nach der Wahl waren allerdings in Amerika die Zeitungen ausverkauft. Offensichtlich wollten sich die Menschen an diesem historischen Tag nicht mit einem Screenshot begnügen.

Es spricht einiges dafür, dass Teile der Prognose eintreffen. Aber das hat natürlich Folgen, und nicht alle davon sind positiv.

1. Ich will nicht nur von Obama etwas über Obama lesen. Oder von irgendwelchen durchgedrehten Erzkonservativen über Obama. Ich will überhaupt nicht nur MEINUNG lesen, sondern überprüfte und sauber recherchierte Fakten. Das haben Qualitätsmedien bislang geleistet. Recherche kostet aber Geld: Die New York Times hat (noch) 1.300 Reporter. Die Huffington Post gerade mal ein Dutzend. Mehr können sie nicht bezahlen, weil eben die Werbeeinnahmen wesentlich geringer fallen.

2. Ja, es gibt immer größere Spezialisierung und ich kann immer größeres Spezialistenwissen im Netz finden. Aber es ist ja genau die Stärke meiner Tageszeitung, nicht spezialisiert zu sein - sondern eine Auswahl für mich zu treffen zu allem, was ich ungefähr wissen will. In vielen Blogs lese ich viel zu genaue und detailierte Experten-Informationen. Vieles davon verstehe ich nicht, weil ich nämlich in diesen Sachen kein Experte bin. Das ist übrigens ähnlich wie bei Wikipedia-Artikeln. Weil immer mehr Experten und Kenner immer genauere Details einfügen, blicke ich bei zahlreichen Einträgen nicht mehr durch.

3. Es ist außerdem die Stärke meiner Zeitung, dass ich dort Dinge erfahre, nach denen ich nie gesucht hätte. Wenn ich mir eine News-Seite im Internet zusammenbastle, die nur Informationen enthält, nach denen ich suche, geht mir viel verloren. Pointiert gesagt: wer nur noch &quot;customized news&quot; konsumiert, wird ein Fachidiot.

Wenn also die Zeitung wirklich untergeht, sollte man ihr zumindest nachtrauern. Und uns darauf einstellen, dass das Neue nicht unbedingt das Bessere ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Teil der Analyse mag stimmen. Am Tag nach der Wahl waren allerdings in Amerika die Zeitungen ausverkauft. Offensichtlich wollten sich die Menschen an diesem historischen Tag nicht mit einem Screenshot begnügen.</p>
<p>Es spricht einiges dafür, dass Teile der Prognose eintreffen. Aber das hat natürlich Folgen, und nicht alle davon sind positiv.</p>
<p>1. Ich will nicht nur von Obama etwas über Obama lesen. Oder von irgendwelchen durchgedrehten Erzkonservativen über Obama. Ich will überhaupt nicht nur MEINUNG lesen, sondern überprüfte und sauber recherchierte Fakten. Das haben Qualitätsmedien bislang geleistet. Recherche kostet aber Geld: Die New York Times hat (noch) 1.300 Reporter. Die Huffington Post gerade mal ein Dutzend. Mehr können sie nicht bezahlen, weil eben die Werbeeinnahmen wesentlich geringer fallen.</p>
<p>2. Ja, es gibt immer größere Spezialisierung und ich kann immer größeres Spezialistenwissen im Netz finden. Aber es ist ja genau die Stärke meiner Tageszeitung, nicht spezialisiert zu sein &#8211; sondern eine Auswahl für mich zu treffen zu allem, was ich ungefähr wissen will. In vielen Blogs lese ich viel zu genaue und detailierte Experten-Informationen. Vieles davon verstehe ich nicht, weil ich nämlich in diesen Sachen kein Experte bin. Das ist übrigens ähnlich wie bei Wikipedia-Artikeln. Weil immer mehr Experten und Kenner immer genauere Details einfügen, blicke ich bei zahlreichen Einträgen nicht mehr durch.</p>
<p>3. Es ist außerdem die Stärke meiner Zeitung, dass ich dort Dinge erfahre, nach denen ich nie gesucht hätte. Wenn ich mir eine News-Seite im Internet zusammenbastle, die nur Informationen enthält, nach denen ich suche, geht mir viel verloren. Pointiert gesagt: wer nur noch &#8220;customized news&#8221; konsumiert, wird ein Fachidiot.</p>
<p>Wenn also die Zeitung wirklich untergeht, sollte man ihr zumindest nachtrauern. Und uns darauf einstellen, dass das Neue nicht unbedingt das Bessere ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/11/10/das-ende-der-zeitungen-change-happens/comment-page-1/#comment-16789</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 15:55:20 +0000</pubDate>
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		<description>@Christian: Einen Kunden wie Dich sollten die Zeitungen auf Händen tragen!  :-)   Allerdings: Die Frage der Haptik natürlich ausgenommen, alles andere lässt sich auch ins Web übertragen und dort sogar noch besser darstellen: Stell Dir einen ausführlichen Hintergrundbericht der NZZ vor, der (als Text) mit interaktiven Grafiken, Links zu GoogleEarth, Fotos auf Flickr und weiterführenden Verweisen auf andere Quellen versehen ist.

Die Zeitung als Kurator ist natürlich ein gewichtiges Argument. An der Stelle sind die Onlinemedien vielleicht tatsächlich noch etwas dünn, was aber auch daran liegen könnte, dass Zeitungen einen Vorsprung von Jahrzehnten (und teils mehr) haben, während die neuen Medien im Internet erst noch eine Identität und Kultur für sich bilden müssen.

@Burkhard: Danke für die Zustimmung. Am Ende werden es wohl wirklich mehrheitlich neue Unternehmen sein, die den Platz der Tageszeitungen einnehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christian: Einen Kunden wie Dich sollten die Zeitungen auf Händen tragen!  <img src='http://www.bwlzweinull.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />    Allerdings: Die Frage der Haptik natürlich ausgenommen, alles andere lässt sich auch ins Web übertragen und dort sogar noch besser darstellen: Stell Dir einen ausführlichen Hintergrundbericht der NZZ vor, der (als Text) mit interaktiven Grafiken, Links zu GoogleEarth, Fotos auf Flickr und weiterführenden Verweisen auf andere Quellen versehen ist.</p>
<p>Die Zeitung als Kurator ist natürlich ein gewichtiges Argument. An der Stelle sind die Onlinemedien vielleicht tatsächlich noch etwas dünn, was aber auch daran liegen könnte, dass Zeitungen einen Vorsprung von Jahrzehnten (und teils mehr) haben, während die neuen Medien im Internet erst noch eine Identität und Kultur für sich bilden müssen.</p>
<p>@Burkhard: Danke für die Zustimmung. Am Ende werden es wohl wirklich mehrheitlich neue Unternehmen sein, die den Platz der Tageszeitungen einnehmen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: burkhard</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/11/10/das-ende-der-zeitungen-change-happens/comment-page-1/#comment-16787</link>
		<dc:creator>burkhard</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 13:32:31 +0000</pubDate>
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		<description>Tatsächlich sehe ich das ähnlich wie Christian. Aktualität ist für mich nicht der entscheidende Faktor. Meinung und Austausch ist für mich von zentraler Bedeutung. Ansonsten finde ich den Artikel hier sehr interessant. Und ich teile in Grundzügen das hier entworfene Szenario. Das Bild wird sich ändern und neue Unternehmen aus jetzt noch fremden Fachgebieten werden den Platz einnehmen, den heute die Tageszeitungen innehalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tatsächlich sehe ich das ähnlich wie Christian. Aktualität ist für mich nicht der entscheidende Faktor. Meinung und Austausch ist für mich von zentraler Bedeutung. Ansonsten finde ich den Artikel hier sehr interessant. Und ich teile in Grundzügen das hier entworfene Szenario. Das Bild wird sich ändern und neue Unternehmen aus jetzt noch fremden Fachgebieten werden den Platz einnehmen, den heute die Tageszeitungen innehalten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Henner-Fehr</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/11/10/das-ende-der-zeitungen-change-happens/comment-page-1/#comment-16786</link>
		<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 10:33:40 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke, die entscheidende Frage wird sein, wofür ich als Kunde bereit bin, mein Geld auszugeben? Ich selbst gebe immer noch relativ viel Geld für Zeitungen aus, bei zwei Tageszeitungen und einer Wochenzeitung summiert sich das.

Warum sind es mir die Zeitungen Wert? Die Aktualität ist es schon mal nicht. Bei der US-Wahl hat man das sehr schön erleben können. Infos über die Wahl gab es mehr als 24 Stunden später. Das Abdrucken von Agenturmeldungen bzw. das Umschreiben derselbigen ist es auch nicht. Solche Informationen bekomme ich im Internet billiger und schneller. Über die Qualität müssen wir da nicht sprechen, Unterschiede gibt es in dieser Hinsicht kaum, schließlich nutzen alle die gleichen Quellen.

Mein Geld investiere ich in Zeitungen, weil sie eine für mich interessante Themenauswahl treffen und mich mit Nachrichten &quot;füttern&quot;, die sonst in der Flut untergehen würden, die ich also nicht mitbekommen würde. Ich zahle außerdem für eine Zeitung, weil mich die Standpunkte und Sichtweisen interessieren, aus denen heraus über etwas geschrieben wird. Die NZZ hat zu vielen Themen sehr pointierte Standpunkte, die für die eigene Meinungsbildung hilfreich sind. Außerdem leistet sich diese Zeitung Artikel in einer Länge, die man nicht schnell mal ebenso liest, die Themen aufbereiten, die woanders nicht vorkommen.

Insofern sind für mich die Journalisten der Zeitungen, die ich lese, wie Kuratoren, die aus ihrer Sicht heraus Themen auswählen und sie sehr spezifisch für mich aufbereiten. Bei Ausstellungskuratoren ist es auch so, dass ich das, was in der Ausstellung gezeigt wird, woanders anschauen, nachlesen, etc. kann. Reizvoll ist doch aber der ganz spezielle Zugang, der einem neue Einblicke gewährt, auf die man selbst vielleicht nicht gekommen wäre.

Ich gebe außerdem für Zeitungen Geld aus, weil sie den lokalen Bereich abdecken und mich als Haptiker ansprechen. :-) Das heißt, ich kann die Zeitung in die Hand nehmen, ich kann sie sogar mitnehmen, wenn ich will.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, die entscheidende Frage wird sein, wofür ich als Kunde bereit bin, mein Geld auszugeben? Ich selbst gebe immer noch relativ viel Geld für Zeitungen aus, bei zwei Tageszeitungen und einer Wochenzeitung summiert sich das.</p>
<p>Warum sind es mir die Zeitungen Wert? Die Aktualität ist es schon mal nicht. Bei der US-Wahl hat man das sehr schön erleben können. Infos über die Wahl gab es mehr als 24 Stunden später. Das Abdrucken von Agenturmeldungen bzw. das Umschreiben derselbigen ist es auch nicht. Solche Informationen bekomme ich im Internet billiger und schneller. Über die Qualität müssen wir da nicht sprechen, Unterschiede gibt es in dieser Hinsicht kaum, schließlich nutzen alle die gleichen Quellen.</p>
<p>Mein Geld investiere ich in Zeitungen, weil sie eine für mich interessante Themenauswahl treffen und mich mit Nachrichten &#8220;füttern&#8221;, die sonst in der Flut untergehen würden, die ich also nicht mitbekommen würde. Ich zahle außerdem für eine Zeitung, weil mich die Standpunkte und Sichtweisen interessieren, aus denen heraus über etwas geschrieben wird. Die NZZ hat zu vielen Themen sehr pointierte Standpunkte, die für die eigene Meinungsbildung hilfreich sind. Außerdem leistet sich diese Zeitung Artikel in einer Länge, die man nicht schnell mal ebenso liest, die Themen aufbereiten, die woanders nicht vorkommen.</p>
<p>Insofern sind für mich die Journalisten der Zeitungen, die ich lese, wie Kuratoren, die aus ihrer Sicht heraus Themen auswählen und sie sehr spezifisch für mich aufbereiten. Bei Ausstellungskuratoren ist es auch so, dass ich das, was in der Ausstellung gezeigt wird, woanders anschauen, nachlesen, etc. kann. Reizvoll ist doch aber der ganz spezielle Zugang, der einem neue Einblicke gewährt, auf die man selbst vielleicht nicht gekommen wäre.</p>
<p>Ich gebe außerdem für Zeitungen Geld aus, weil sie den lokalen Bereich abdecken und mich als Haptiker ansprechen. <img src='http://www.bwlzweinull.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Das heißt, ich kann die Zeitung in die Hand nehmen, ich kann sie sogar mitnehmen, wenn ich will.</p>
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