Gut Ding braucht Weil: Im Sport ebenso wie in Unternehmen

Dass sich Social Software nicht ganz so schnell durchsetzt wie viele von uns das gerne hätten, ist nichts Neues. Interessant ist aber, dass es auch in anderen Bereichen bisweilen länger dauert, bis sich eine bahnbrechende Neuerung so richtig durchsetzt, etwa im Sport.

So hat Rob Paterson (Fast Forward Blog) ein gutes Beispiel im Hochsprung gefunden. Bei den olympischen Spielen 1968 in Mexico (Stadt) gewann auf spektakuläre Art der Amerikaner Dick Fosbury mit einer ganz neuen Sprungtechnik: Bei dem nach ihm benannten Fosbury-Flop springt der Sportler rücklings über die Latte, was offenbar erst seit 1980 von praktisch allen Hochspringern praktiziert wird.

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In Sachen Social Software will ich hier keine Prognose abgeben, bis wann diese in mehr oder weniger allen Unternehmen zum Alltag gehören wird. Immerhin zeigt sich, dass das Thema allmählich die Nische hinter sich lässt: Das Themenblog zitiert ausführlich eine amerikanische Studie zu den 500 am schnellsten wachsenden Unternehmen des Landes (Inc. 500).

Danach hat dort sowohl die Vertrautheit als auch der Einsatz von Social Software zwischen 2007 und 2008 sehr deutlich zugenommen. Damit ist auch klar, dass es längst nicht mehr nur der IT-Sektor ist, der Wikis, Blogs & Co. einzusetzen weiß.

Und noch ein bemerkenswertes Zeichen: ReadWriteWeb, das erfolgreiche und kommerzielle Blog will künftig mehr über den Bereich “Enterprise 2.0″ berichten und dafür sogar einen eigenen “Channel” eröffnen. Wenn das mal keine guten Aussichten sind!

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