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	<title>Kommentare zu: Wege aus dem Informationsüberfluss?!</title>
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	<description>Matthias Schwenk on the Post Everything Economy</description>
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		<title>Von: Rivva: Die verfehlte Schadenfreude der F.A.Z. &#8212; CARTA</title>
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		<dc:creator>Rivva: Die verfehlte Schadenfreude der F.A.Z. &#8212; CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2009 10:18:41 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Leitmedien machen zudem deutlich, dass Rivva gerade nicht ein subjektives Medium ist, mit dem Frank Westphal &#8220;Themen der unter Bloggern gern geschm&#228;hten traditionellen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Leitmedien machen zudem deutlich, dass Rivva gerade nicht ein subjektives Medium ist, mit dem Frank Westphal &#8220;Themen der unter Bloggern gern geschm&#228;hten traditionellen [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Recent Faves Tagged With "memetracker" : MyNetFaves</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/08/19/wege-aus-dem-informationsuberfluss/comment-page-1/#comment-16863</link>
		<dc:creator>Recent Faves Tagged With "memetracker" : MyNetFaves</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 11:20:14 +0000</pubDate>
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		<description>[...] public links &gt;&gt; memetracker    Wege aus dem Informationsüberfluss?! First saved by Murdock667 &#124; 13 days ago      Neologism: Memetracker First saved by freemanza &#124; 15 [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] public links &gt;&gt; memetracker    Wege aus dem Informationsüberfluss?! First saved by Murdock667 | 13 days ago      Neologism: Memetracker First saved by freemanza | 15 [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Lost in Space oder was die Postmoderne mit dem Web2.0 zu tun hat &#171; Das Kulturmanagement Blog</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/08/19/wege-aus-dem-informationsuberfluss/comment-page-1/#comment-16606</link>
		<dc:creator>Lost in Space oder was die Postmoderne mit dem Web2.0 zu tun hat &#171; Das Kulturmanagement Blog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 11:31:46 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Matthias Schwenk vermisst Aggregatoren, um der Informationsflut Herr zu werden und Christiane Schulzki-Haddouti ist von FriendFeed genervt, weil es so unübersichtlich ist. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Matthias Schwenk vermisst Aggregatoren, um der Informationsflut Herr zu werden und Christiane Schulzki-Haddouti ist von FriendFeed genervt, weil es so unübersichtlich ist. [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Alexandra Graßler</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/08/19/wege-aus-dem-informationsuberfluss/comment-page-1/#comment-16604</link>
		<dc:creator>Alexandra Graßler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 13:23:39 +0000</pubDate>
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		<description>Würde gern noch einen anderen Denkansatz miteinbringen. Irgendwo hab ich mal ein herrliches Bonmot darüber gelesen, &#039;dass die Informationsflut eine große Illusion ist, denn dann müsste man sofort tot umfallen, wenn man in einer Bibliothek steht.&#039;

Wie bereits weiter oben in einem Kommentar angemerkt wurde, gab es schon immer viele Informationen auf welchen Wegen auch immer. Und es gibt auch in der heutigen Zeit Menschen die damit zurecht kommen und manche, die sich dadurch völlig erschlagen fühlen.

Meines Erachtens liegt einer der Faktoren darin, dass die Fähigkeiten der Menschen nicht immer mit den technischen Möglichkeiten mitgewachsen sind. Oder habt ihr in der Schule/Ausbildung/Studium gelernt, wie man richtig recherchiert, reduziert, filtert? 

Doch genau diese Fähigkeiten sind es die einen im Meer der Informationen entweder untergehen lässt oder eben wie ein Fisch mit Kiemen sich pudelwohl fühlen lässt (etwas viel Tier-Analogie fürchte ich :-)

Ich persönlich liebe diese ganzen neuen Möglichkeiten, inkl. Twitter &amp; Co. und hab jedoch auch erst durch viele Feedbacks von außen kapiert, wieso mir das so leicht fällt, mich in diesem Meer zu bewegen. Denn ich hab irgendwie von zu Hause gelernt, die richtigen Fragen zu stellen.

Damit bin ich dann entweder auf der Suche nach etwas bestimmten und hab dazu quasi die Filterkiemen darauf eingestellt (damit schwimmt auch alles an mir vorbei, was ich in dem Moment nicht brauche) oder ich lass mich einfach treiben und schau mir an, was es so alles gibt. Und das halt auf eine bestimmte Zeit begrenzt, was sich meistens auf eine Stunde rausläuft, dann ist der natürlich Drang nach neuem erst mal gestillt für mich.

Um meine ganzen Fundstücke auch später wieder sinngerecht finden zu können und zwar dann wann ich sie brauche, ist es mit Sicherheit sinnvoll sich eben nicht nur auf ein Tool zu beschränken. Sondern auch hier sich mit vielen Methoden und Möglichkeiten zu beschäftigen um mal herauszufinden, wie man denn wirklich tickt in Sachen Info-Management.

Viele meinen immer noch, sie müssten mit allem was so reinkommt, etwas machen. Doch genau das ist nicht der Fall. Dann machen die Sachen/Infos etwas mit mir und das haut natürlich nicht hin. 

Also im Zweifelsfall immer wieder auf die grad wesentlichen Fragen besinnen und sich mal selbst beim Denken und Arbeiten zusehen. Jeder hat einen anderen Rhythmus und sich zu überfordern, weil es ja alles zu bewältigen gilt, ist der - in meinen Augen - falsche Ansatz.

Denn ist es sollte immer noch so sein wie in dem schönen Werbetext von Honda (glaube ich...) &quot;Erst der Mensch und dann die Maschine&quot;

In diesem Sinne fröhliches Schwimmen in der Info-Flut :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Würde gern noch einen anderen Denkansatz miteinbringen. Irgendwo hab ich mal ein herrliches Bonmot darüber gelesen, &#8216;dass die Informationsflut eine große Illusion ist, denn dann müsste man sofort tot umfallen, wenn man in einer Bibliothek steht.&#8217;</p>
<p>Wie bereits weiter oben in einem Kommentar angemerkt wurde, gab es schon immer viele Informationen auf welchen Wegen auch immer. Und es gibt auch in der heutigen Zeit Menschen die damit zurecht kommen und manche, die sich dadurch völlig erschlagen fühlen.</p>
<p>Meines Erachtens liegt einer der Faktoren darin, dass die Fähigkeiten der Menschen nicht immer mit den technischen Möglichkeiten mitgewachsen sind. Oder habt ihr in der Schule/Ausbildung/Studium gelernt, wie man richtig recherchiert, reduziert, filtert? </p>
<p>Doch genau diese Fähigkeiten sind es die einen im Meer der Informationen entweder untergehen lässt oder eben wie ein Fisch mit Kiemen sich pudelwohl fühlen lässt (etwas viel Tier-Analogie fürchte ich <img src='http://www.bwlzweinull.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich persönlich liebe diese ganzen neuen Möglichkeiten, inkl. Twitter &amp; Co. und hab jedoch auch erst durch viele Feedbacks von außen kapiert, wieso mir das so leicht fällt, mich in diesem Meer zu bewegen. Denn ich hab irgendwie von zu Hause gelernt, die richtigen Fragen zu stellen.</p>
<p>Damit bin ich dann entweder auf der Suche nach etwas bestimmten und hab dazu quasi die Filterkiemen darauf eingestellt (damit schwimmt auch alles an mir vorbei, was ich in dem Moment nicht brauche) oder ich lass mich einfach treiben und schau mir an, was es so alles gibt. Und das halt auf eine bestimmte Zeit begrenzt, was sich meistens auf eine Stunde rausläuft, dann ist der natürlich Drang nach neuem erst mal gestillt für mich.</p>
<p>Um meine ganzen Fundstücke auch später wieder sinngerecht finden zu können und zwar dann wann ich sie brauche, ist es mit Sicherheit sinnvoll sich eben nicht nur auf ein Tool zu beschränken. Sondern auch hier sich mit vielen Methoden und Möglichkeiten zu beschäftigen um mal herauszufinden, wie man denn wirklich tickt in Sachen Info-Management.</p>
<p>Viele meinen immer noch, sie müssten mit allem was so reinkommt, etwas machen. Doch genau das ist nicht der Fall. Dann machen die Sachen/Infos etwas mit mir und das haut natürlich nicht hin. </p>
<p>Also im Zweifelsfall immer wieder auf die grad wesentlichen Fragen besinnen und sich mal selbst beim Denken und Arbeiten zusehen. Jeder hat einen anderen Rhythmus und sich zu überfordern, weil es ja alles zu bewältigen gilt, ist der &#8211; in meinen Augen &#8211; falsche Ansatz.</p>
<p>Denn ist es sollte immer noch so sein wie in dem schönen Werbetext von Honda (glaube ich&#8230;) &#8220;Erst der Mensch und dann die Maschine&#8221;</p>
<p>In diesem Sinne fröhliches Schwimmen in der Info-Flut <img src='http://www.bwlzweinull.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/08/19/wege-aus-dem-informationsuberfluss/comment-page-1/#comment-16602</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 11:41:06 +0000</pubDate>
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		<description>@Thomas: In Sachen Meta-Kurator war ich wohl nicht präzise genug. Du hast recht, dass ein solcher nicht pauschal für alle arbeiten, sondern individuell und persönlich agieren müsste.

@Christian: Zu viel Lesen hält von der eigenen kreativen Arbeit ab. Man muss nur mal seinen Computer für einen paar Stunden vom Netz nehmen um zu sehen, was einem alles einfallen kann...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas: In Sachen Meta-Kurator war ich wohl nicht präzise genug. Du hast recht, dass ein solcher nicht pauschal für alle arbeiten, sondern individuell und persönlich agieren müsste.</p>
<p>@Christian: Zu viel Lesen hält von der eigenen kreativen Arbeit ab. Man muss nur mal seinen Computer für einen paar Stunden vom Netz nehmen um zu sehen, was einem alles einfallen kann&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Henner-Fehr</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/08/19/wege-aus-dem-informationsuberfluss/comment-page-1/#comment-16601</link>
		<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 08:23:26 +0000</pubDate>
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		<description>@ Thomas: Ja stimmt, eigentlich landen wir wieder beim sozialen Netzwerk. Wenn dem so ist, dann verlieren auch wieder die Tools an Relevanz. Wenn ich jemandem vertraue, dann liegt das an der Person und nicht daran, dass er bloggt, twittert oder sonst etwas tut.

@ Matthias: Ich glaube, uns ist der Mut zur Lücke abhanden gekommen. Wenn ich mich allerdings an meine diversen Referate, Abschlussarbeiten oder Studien erinnere, dann war das früher ja auch schon so. Irgendwann kam der Punkt, wo man sich neuen Informationen verweigern musste, um zu einem Ende zu kommen.

Außerdem möchte ich noch einen Aspekt einbringen, der gegen Aggregatoren spricht. Neue Erkenntnisse, Einsichten oder Ideen sind oft das Ergebnis ungewöhnlicher und überraschender Verbindungen oder Kombinationen. Wenn ich mit Aggregatoren arbeite, nehme ich mir diese Möglichkeit. Oder ich aggregiere so viele Themenbereiche, dass ich wieder vor einem Zuviel an Informationen kapituliere. Dann wären wir wieder am Ausgangspunkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Thomas: Ja stimmt, eigentlich landen wir wieder beim sozialen Netzwerk. Wenn dem so ist, dann verlieren auch wieder die Tools an Relevanz. Wenn ich jemandem vertraue, dann liegt das an der Person und nicht daran, dass er bloggt, twittert oder sonst etwas tut.</p>
<p>@ Matthias: Ich glaube, uns ist der Mut zur Lücke abhanden gekommen. Wenn ich mich allerdings an meine diversen Referate, Abschlussarbeiten oder Studien erinnere, dann war das früher ja auch schon so. Irgendwann kam der Punkt, wo man sich neuen Informationen verweigern musste, um zu einem Ende zu kommen.</p>
<p>Außerdem möchte ich noch einen Aspekt einbringen, der gegen Aggregatoren spricht. Neue Erkenntnisse, Einsichten oder Ideen sind oft das Ergebnis ungewöhnlicher und überraschender Verbindungen oder Kombinationen. Wenn ich mit Aggregatoren arbeite, nehme ich mir diese Möglichkeit. Oder ich aggregiere so viele Themenbereiche, dass ich wieder vor einem Zuviel an Informationen kapituliere. Dann wären wir wieder am Ausgangspunkt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Pleil</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/08/19/wege-aus-dem-informationsuberfluss/comment-page-1/#comment-16600</link>
		<dc:creator>Thomas Pleil</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 06:57:55 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht unterliege ich einem Denkfehler: Aber so sinnvoll mir die Rolle des Kurators erscheint - einen Meta-Kurator kann ich mir nicht vorstellen, weil jeder einen ganz individuellen Mix an Interessen hat - und weil ich bezweifle, dass sich jemand einen so großen Schuh eines Meta-Kurator anziehen kann. Mir scheint plausibler, dass sich für einzelene Themen jeweils einige Kuratoren herauskristallisieren (durchaus mit unterschiedlichen Ansichten und Gewichtungen, denn kuratieren ist IMO nicht neutral) - und da sind wir eigentlich wieder bei den Knoten eines sozialen Netzwerkes. 

Das Bild der klassischen Zeitung ist sehr treffend - letztlich kann man auch fragen, wo die Unterschiede der Aufgaben zwischen Kuratoren und Journalisten liegen. Einige Gemeinsamkeiten sehe ich jedenfalls...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht unterliege ich einem Denkfehler: Aber so sinnvoll mir die Rolle des Kurators erscheint &#8211; einen Meta-Kurator kann ich mir nicht vorstellen, weil jeder einen ganz individuellen Mix an Interessen hat &#8211; und weil ich bezweifle, dass sich jemand einen so großen Schuh eines Meta-Kurator anziehen kann. Mir scheint plausibler, dass sich für einzelene Themen jeweils einige Kuratoren herauskristallisieren (durchaus mit unterschiedlichen Ansichten und Gewichtungen, denn kuratieren ist IMO nicht neutral) &#8211; und da sind wir eigentlich wieder bei den Knoten eines sozialen Netzwerkes. </p>
<p>Das Bild der klassischen Zeitung ist sehr treffend &#8211; letztlich kann man auch fragen, wo die Unterschiede der Aufgaben zwischen Kuratoren und Journalisten liegen. Einige Gemeinsamkeiten sehe ich jedenfalls&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/08/19/wege-aus-dem-informationsuberfluss/comment-page-1/#comment-16599</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 20:29:22 +0000</pubDate>
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		<description>@Christian: Der Vergleich mit dem Kurator ist ein sehr treffendes Bild. Die klassische Zeitung ist in diesem Sinne ja auch ein &quot;Kurator&quot;, weil sie täglich eine Auswahl trifft. Damit konnten die Menschen gut leben, weil sie den &quot;Rest&quot; an Nachrichten praktisch nicht gesehen haben.

Im Internet ist das jetzt anders: Wir sehen die Nachrichtenseiten und -portale im Dutzend und entdecken täglich neue. Dazu kommen die Blogs und wer weiß was noch. In dieser Situation benötigen wir eine Art Meta-Kurator für diese Nachrichtenflut. Oder uns ist der Mut zur Lücke abhanden gekommen, weil wir jetzt die &quot;Unschuld verloren&quot; haben und um die ungeheure Menge an Meldungen und Inhalten wissen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christian: Der Vergleich mit dem Kurator ist ein sehr treffendes Bild. Die klassische Zeitung ist in diesem Sinne ja auch ein &#8220;Kurator&#8221;, weil sie täglich eine Auswahl trifft. Damit konnten die Menschen gut leben, weil sie den &#8220;Rest&#8221; an Nachrichten praktisch nicht gesehen haben.</p>
<p>Im Internet ist das jetzt anders: Wir sehen die Nachrichtenseiten und -portale im Dutzend und entdecken täglich neue. Dazu kommen die Blogs und wer weiß was noch. In dieser Situation benötigen wir eine Art Meta-Kurator für diese Nachrichtenflut. Oder uns ist der Mut zur Lücke abhanden gekommen, weil wir jetzt die &#8220;Unschuld verloren&#8221; haben und um die ungeheure Menge an Meldungen und Inhalten wissen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Henner-Fehr</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/08/19/wege-aus-dem-informationsuberfluss/comment-page-1/#comment-16598</link>
		<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 17:43:12 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube nicht, dass der Informationsüberfluss ein Kind des 21. Jahrhunderts ist. Dieses &quot;Problem&quot; gibt es schon lange, denken wir nur an Aleida und Jan Assmann, die sich mit den verschiedenen Formen von Gedächtnis (sozial, kollektiv und kulturell) beschäftigen.

In ihrer Theorie kommen auch Dinge vor, die wir vergessen, alte Schriften, Opern von Komponisten, die heute niemand  mehr kennt, etc.

Das ist in meinen Augen der entscheidende Punkt: der Umgang mit dieser Vielzahl an Informationseinheiten ist nur möglich, wenn wir auch weiterhin vergessen können. Bestimmte Dinge, die für uns wichtig sind oder uns berühren, werden bleiben, andere werden verschwinden.

Die &quot;Verwaltung&quot; unseres Wissens hat zu einer Vielzahl von Berufen wie etwa den Bibliothekaren oder Kuratoren geführt.

Kuratoren haben die Aufgabe, aus der unendlichen Masse von Kunstgegenständen einige wenige herauszugreifen und uns anhand der ausgewählten Kunstwerke Epochen oder inhaltliche Zusammenhänge verständlich zu machen. Kuratoren machen genau das, was wir im Internet brauchen, hat Steve Rubel vor einigen Monaten &lt;a href=&quot;http://tinyurl.com/3xpusl&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt; geschrieben &lt;/a&gt;.

Es geht nicht darum, meint er, die Informationen zu aggregieren, sondern sie zu kuratieren. Und da kommen dann die Experten ins Spiel, die Informationen verknüpfen und für andere aufbereiten.

In manchen Branchen werden solche &quot;Kuratoren&quot; sehr gut bezahlt, das Geschäftsmodell existiert also, wobei es nicht unbedingt auf dem Web2.0 aufbaut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube nicht, dass der Informationsüberfluss ein Kind des 21. Jahrhunderts ist. Dieses &#8220;Problem&#8221; gibt es schon lange, denken wir nur an Aleida und Jan Assmann, die sich mit den verschiedenen Formen von Gedächtnis (sozial, kollektiv und kulturell) beschäftigen.</p>
<p>In ihrer Theorie kommen auch Dinge vor, die wir vergessen, alte Schriften, Opern von Komponisten, die heute niemand  mehr kennt, etc.</p>
<p>Das ist in meinen Augen der entscheidende Punkt: der Umgang mit dieser Vielzahl an Informationseinheiten ist nur möglich, wenn wir auch weiterhin vergessen können. Bestimmte Dinge, die für uns wichtig sind oder uns berühren, werden bleiben, andere werden verschwinden.</p>
<p>Die &#8220;Verwaltung&#8221; unseres Wissens hat zu einer Vielzahl von Berufen wie etwa den Bibliothekaren oder Kuratoren geführt.</p>
<p>Kuratoren haben die Aufgabe, aus der unendlichen Masse von Kunstgegenständen einige wenige herauszugreifen und uns anhand der ausgewählten Kunstwerke Epochen oder inhaltliche Zusammenhänge verständlich zu machen. Kuratoren machen genau das, was wir im Internet brauchen, hat Steve Rubel vor einigen Monaten <a href="http://tinyurl.com/3xpusl" rel="nofollow"> geschrieben </a>.</p>
<p>Es geht nicht darum, meint er, die Informationen zu aggregieren, sondern sie zu kuratieren. Und da kommen dann die Experten ins Spiel, die Informationen verknüpfen und für andere aufbereiten.</p>
<p>In manchen Branchen werden solche &#8220;Kuratoren&#8221; sehr gut bezahlt, das Geschäftsmodell existiert also, wobei es nicht unbedingt auf dem Web2.0 aufbaut.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/08/19/wege-aus-dem-informationsuberfluss/comment-page-1/#comment-16597</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 17:32:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bwlzweinull.de/?p=638#comment-16597</guid>
		<description>@Webkonzepter: Großes Lob für den Kommentar mit dem Link zu einem super Artikel! Das Demovideo ist wirklich sehr beeindruckend.

@Thomas: Bekanntlich leben wir alle von der Hoffnung, dass Nachrichten, so sie nur wichtig genug sind, uns schon irgendwie erreichen werden...  ;-)

Mit dem Abonnieren von Tags konnte ich mich (auch) nicht richtig anfreunden. FriendFeed und Twitter sind zwar interessant, mir fehlt da aber die Systematik (gefühlsmäßig). Ich verlasse mich nur ungern darauf, dass mein Umfeld schon die richtigen Dinge twittern oder friendfeeden wird. Zumal vieles im Datenstrom untergeht, wenn man mal ein paar Stunden offline ist.

Letztlich werden die persönlichen Netzwerke aber vielleicht doch der tragende Faktor werden. Und das bedeutet im Umkehrschluss: Wer gute Infos will, muss auch selber etwas beitragen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Webkonzepter: Großes Lob für den Kommentar mit dem Link zu einem super Artikel! Das Demovideo ist wirklich sehr beeindruckend.</p>
<p>@Thomas: Bekanntlich leben wir alle von der Hoffnung, dass Nachrichten, so sie nur wichtig genug sind, uns schon irgendwie erreichen werden&#8230;  <img src='http://www.bwlzweinull.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Mit dem Abonnieren von Tags konnte ich mich (auch) nicht richtig anfreunden. FriendFeed und Twitter sind zwar interessant, mir fehlt da aber die Systematik (gefühlsmäßig). Ich verlasse mich nur ungern darauf, dass mein Umfeld schon die richtigen Dinge twittern oder friendfeeden wird. Zumal vieles im Datenstrom untergeht, wenn man mal ein paar Stunden offline ist.</p>
<p>Letztlich werden die persönlichen Netzwerke aber vielleicht doch der tragende Faktor werden. Und das bedeutet im Umkehrschluss: Wer gute Infos will, muss auch selber etwas beitragen!</p>
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	</item>
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