Juli 2008

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Mitte Mai hatte ich hier im Blog das Schreiben eingestellt und wollte einen Neuanfang in englischer Sprache wagen. Dafür gibt es seit ein paar Wochen das Blog “beyond workflow“. Experimentierfreudig wie ich bin, habe ich mir dafür eine andere Plattform gewählt. Blogger.com von Google hielt ich für eine gute Wahl, weil etliche andere Berater (im englischsprachigen Raum) diese ebenfalls nutzen.

Was kann da schon schief gehen, dachte ich mir und legte los. Nicht zuletzt führt auch Twitter sein Corporate Blog auf dieser Plattform, ebenso wie Paul Buchheit (früher Google, jetzt FriendFeed) dort anzutreffen ist. Diese Leute müssen es doch eigentlich wissen, zumindest besser als ich…

Lange Rede kurzer Sinn: So schön das (kostenlose) Bloggen auf Blogger.com auch ist, es fehlt die Funktionalität der Pingbacks. Wer es also gewohnt ist, Links gezielt zu setzen und so andere Blogger anzusprechen, wird sich auf Blogger.com bald wundern, dass da kein Echo kommt und dann (wie ich) feststellen, dass es hier nur die einfachst möglichen Links gibt. Die verlinkte Seite bekommt davon also gar nichts mit (was übrigens auch für die Blogroll gilt).

So lässt sich allerdings kein Netzwerk aufbauen und deshalb denke ich jetzt, kaum dass ich mit beyond workflow begonnen habe, schon wieder über einen “Umzug” nach. Was aber hat das mit bwl zwei null zu tun?

Ganz einfach: Karl-Heinz Wenzlaff (Blogtrainer) meinte, dass es doch schade wäre, ein gut eingeführtes Blog einfach so liegen zu lassen: Ob ich nicht etwas mit Gastautoren machen wolle?

Tatsächlich könnte man bwl zwei null dazu nutzen, anderen Personen, die kein eigenes Blog führen wollen, eine Plattform für Themen mit Bezug zum Bereich BWL und Web 2.0 zu geben. Der dafür nötige Traffic ließe sich sicher wieder mobilisieren. Und mir gäbe das die Möglichkeit, den einen oder anderen Beitrag in deutscher Sprache beizusteuern, der vom Bezug her nicht in mein englischsprachiges Blog passt.

Was meint Ihr?

Bei dieser Gelegenheit ließe sich das Blog sicher auch ein wenig “renovieren”, sprich die Sidebar erweitern und ein aktuelleres (helleres) Theme installieren. Allerdings: Selbst Robert Basic hat nicht übertrieben viel Autoren für seine Speakers Corner: Da können schon mal mehrere Wochen Pause zwischen den Beiträgen sein. Bei ihm ist das nicht weiter schlimm, da die Beiträge in den normalen Fluss seiner Posts integriert sind. Hier hingegen müsste das etwas aktiver geführt werden, da die Leser eines Blogs in der Regel auf eine bestimmte Kontinuität bei den Beiträgen eingestellt sind.