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	<title>Kommentare zu: Wissen im Netz</title>
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	<description>Matthias Schwenk on the Post Everything Economy</description>
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		<title>Von: bwl zwei null &#187; Buchhändlerwahnsinn und Kundenalltag: Thunfisch im Buchhandel?</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/01/08/wissen-im-netz/comment-page-1/#comment-15677</link>
		<dc:creator>bwl zwei null &#187; Buchhändlerwahnsinn und Kundenalltag: Thunfisch im Buchhandel?</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 08:00:54 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Marktsegment findet langsam aber sicher in die digitalen Daseinsformen. Vorreiter werden Fachbücher auf hohem Niveau sein, die in digitaler Form besser präsentiert, vernetzt und laufend aktualisiert [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Marktsegment findet langsam aber sicher in die digitalen Daseinsformen. Vorreiter werden Fachbücher auf hohem Niveau sein, die in digitaler Form besser präsentiert, vernetzt und laufend aktualisiert [...]</p>
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		<title>Von: Stefan von MyAlikes</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/01/08/wissen-im-netz/comment-page-1/#comment-15501</link>
		<dc:creator>Stefan von MyAlikes</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 00:22:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ich stimme Christian über mir zu: Ob es positiv ist, dass das Internet dabei ist, einen wie du richtig sagst, über Jahrhunderte aufgebauten &quot;Markt für Wissen&quot; über den Haufen zu werfen, und das in kürzester Zeit, würde ich sehr in Frage stellen.
Sollte es der Menschheit einmal nicht mehr gelingen, die wachsende Datenmenge auf immer neuere Speichermedien zu migrieren (dazu braucht es wohl noch nicht mal eine Katastrophe, man betrachte nur einmal die Unbeständigkeit in der Menschheitsgeschichte. Anzunehmen, dass es uns gelingt, unser Wissen über Jahrtausende lang bei Innovationszyklen von unter 10 Jahren ständig auf neue Maschinen zu packen, ist vielleicht ein wenig naiv), dann stehen wir vor einem Scherbenhaufen aus Nullen und Einsen, den niemand mehr jemals sinnvoll dechiffrieren kann.

Wenn einer unserer Nachfahren in einer solchen Zeit dann eine Plastikscheibe ausbuddelt (in einer längst vergangenen Epoche nannte man das Ding &quot;CompactDisc&quot;), dann weiß ich nicht, ob er sich nicht mehr über jenes &quot;nutzlose Altpapier&quot; aus jener Zeit freut, das er immer noch lesen kann, im Gegensatz zu der CD.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme Christian über mir zu: Ob es positiv ist, dass das Internet dabei ist, einen wie du richtig sagst, über Jahrhunderte aufgebauten &#8220;Markt für Wissen&#8221; über den Haufen zu werfen, und das in kürzester Zeit, würde ich sehr in Frage stellen.<br />
Sollte es der Menschheit einmal nicht mehr gelingen, die wachsende Datenmenge auf immer neuere Speichermedien zu migrieren (dazu braucht es wohl noch nicht mal eine Katastrophe, man betrachte nur einmal die Unbeständigkeit in der Menschheitsgeschichte. Anzunehmen, dass es uns gelingt, unser Wissen über Jahrtausende lang bei Innovationszyklen von unter 10 Jahren ständig auf neue Maschinen zu packen, ist vielleicht ein wenig naiv), dann stehen wir vor einem Scherbenhaufen aus Nullen und Einsen, den niemand mehr jemals sinnvoll dechiffrieren kann.</p>
<p>Wenn einer unserer Nachfahren in einer solchen Zeit dann eine Plastikscheibe ausbuddelt (in einer längst vergangenen Epoche nannte man das Ding &#8220;CompactDisc&#8221;), dann weiß ich nicht, ob er sich nicht mehr über jenes &#8220;nutzlose Altpapier&#8221; aus jener Zeit freut, das er immer noch lesen kann, im Gegensatz zu der CD.</p>
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		<title>Von: Christian Henner-Fehr</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/01/08/wissen-im-netz/comment-page-1/#comment-15494</link>
		<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 16:54:54 +0000</pubDate>
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		<description>Wobei man das Buch ja gar nicht verteufeln muss. ich lese immer noch gerne Bücher und außerdem sind sie wahrscheinlich auch langlebiger als die ganzen Daten, die wir digital abspeichern.

Kritisch sehe ich den Akt des Abschottens, der die Diskussion und damit die Weiterentwicklung eines Themas nur im geschlossenen Kreis erlaubt. Damit nimmt man sich viele Chancen, denn Heterogenität  fördert Innovation. Und die brauchen wir eigentlich alle.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wobei man das Buch ja gar nicht verteufeln muss. ich lese immer noch gerne Bücher und außerdem sind sie wahrscheinlich auch langlebiger als die ganzen Daten, die wir digital abspeichern.</p>
<p>Kritisch sehe ich den Akt des Abschottens, der die Diskussion und damit die Weiterentwicklung eines Themas nur im geschlossenen Kreis erlaubt. Damit nimmt man sich viele Chancen, denn Heterogenität  fördert Innovation. Und die brauchen wir eigentlich alle.</p>
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		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/01/08/wissen-im-netz/comment-page-1/#comment-15493</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 16:26:08 +0000</pubDate>
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		<description>@Kai: Herrn Barabási finde ich zwar im Netz, kann seinen Artikel aber mangels Mitgliedschaft im &quot;AAAS&quot; nicht lesen... ;-)

Am klassischen Marktmodell verdienten die Verlage (als Herausgeber) sowie die Druckereien. Beide Instanzen werden im Web nicht mehr gebraucht. Indirekt verdienen am Internet die Hersteller der Hardware (Computer, Handhelds...) sowie die Anbieter der Zugänge (Telcos). 

Auf das neue Buch von Chris Anderson bin ich auch schon gespannt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Kai: Herrn Barabási finde ich zwar im Netz, kann seinen Artikel aber mangels Mitgliedschaft im &#8220;AAAS&#8221; nicht lesen&#8230; <img src='http://www.bwlzweinull.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Am klassischen Marktmodell verdienten die Verlage (als Herausgeber) sowie die Druckereien. Beide Instanzen werden im Web nicht mehr gebraucht. Indirekt verdienen am Internet die Hersteller der Hardware (Computer, Handhelds&#8230;) sowie die Anbieter der Zugänge (Telcos). </p>
<p>Auf das neue Buch von Chris Anderson bin ich auch schon gespannt&#8230;</p>
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		<title>Von: Kai Nehm</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/01/08/wissen-im-netz/comment-page-1/#comment-15492</link>
		<dc:creator>Kai Nehm</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 13:47:18 +0000</pubDate>
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		<description>Auch bei den Publikationen in wissenschaftlichen Zeitschriften ist dieser Trend zu spüren, schon länger steigt die Zahl der Co-Autoren ständig und skalenfrei (Arbert-László Barabási in Science Vol.308, 2005)

Das Internet unterstützt demnach die Entwicklung des &quot;Markt für Wissen&quot;, nur die traditionellen Verbreitungswege werden wohl in Mitleidenschaft gezogen. Die Suchkosten für Informationen gehen langsam gegen Null und das wirkt sich auf das Geschäftsmodell aus.
(passend zum neuen Buch von Chris Anderson).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch bei den Publikationen in wissenschaftlichen Zeitschriften ist dieser Trend zu spüren, schon länger steigt die Zahl der Co-Autoren ständig und skalenfrei (Arbert-László Barabási in Science Vol.308, 2005)</p>
<p>Das Internet unterstützt demnach die Entwicklung des &#8220;Markt für Wissen&#8221;, nur die traditionellen Verbreitungswege werden wohl in Mitleidenschaft gezogen. Die Suchkosten für Informationen gehen langsam gegen Null und das wirkt sich auf das Geschäftsmodell aus.<br />
(passend zum neuen Buch von Chris Anderson).</p>
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