Warum sollte ein Startup bloggen? Und worüber? Vor dem offiziellen Launch oder einer Betaphase will man ja eigentlich nicht viel über seine Geschäftsidee preisgeben. Zudem ist die Zeit fast immer knapp und man will seine ganze Energie in den eigentlichen Firmenaufbau stecken.
So denken offenbar viele, selbst wenn sie eine hohe Affinität zum Web 2.0 haben. Ich habe deshalb eine Präsentation zusammengestellt, die zugleich so etwas wie die Fortsetzung dieses Konzeptes ist. Damals wurde ja in der Diskussion auch immer wieder die Frage nach dem “warum” aufgeworfen.
Als positives Beispiel in der Präsentation erwähnt (und hiermit auch verlinkt) ist das Blog von MyMuesli. Das Foto im Hintergrund stammt von Gilles Klein, Paris.











7 Kommentare
23. 12. 2007 um 11:33:21
Pingback von Businessplan – | Gründernews 19.12. – 22.12.07
3. 2. 2008 um 11:16:04
Pingback von Zeit statt Geld, eine Chance für die Neuen « … und ewig lockt das Marketing
20. 12. 2007 um 13:52:42
Christian Henner-Fehr
Klasse Präsentation! Vor allem der Hinweis, dass man schon vor dem Launch mit der Öffentlichkeit kommunizieren sollte, ist wichtig.
Ein Punkt ist mir aufgefallen: Auf Slide 18 heißt es: “Ein Blog ist ein Dialog.” Das klingt verwirrend, weil davor immer nur vom “Leser” die Rede ist. Vielleicht macht es Sinn, für den “Leser” einen anderen Begriff zu verwenden? Wobei mir adhoc keiner einfällt, muss ich gestehen.
20. 12. 2007 um 14:12:50
nkoenig
Lieber Herr Schwenk,
eine sehr interessante Präsentation und ein gutes Konzept für StartUps. Ihr Ansatz funktioniert meiner Ansicht nach besonders gut bei Marketing-lastigen Blogs, wie sie solche Start-up Blogs ja zumindest grob eingeordnet sind. Zahlenmäßige Reichweite und Vernetzung stehen hier klar im Vordergrund. Allerdings wird es mit der Anwendung schwieriger sobald mehr qualitative Kriterien berücksichtigt werden müssen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Ziele eines Blogs nicht viele Visits oder möglichst hohe Technorati Authority sind. Hier gilt es ein Modell zu entwickeln, welches sich mehr auf die Ziele und deren Erfüllungsgrad als auf statistische Charakteristika konzentriert. Damit schwindet aber zugegebenermaßen die Vergleichbarkeit…
Beste Grüße, Nils König
20. 12. 2007 um 14:17:55
Gründernet
… ich denke auch, einen Blog sollte jedes (Online)StartUp betreiben. Haben ja auch die meisten verstanden und setzen es um. VG, René
20. 12. 2007 um 14:55:04
Matthias Schwenk
@Christian: Guter Einwand! In einem Dialogmedium gibt es streng genommen keine “Leser”. Mal sehen, was mir dazu einfällt.
@Nils: Sie haben natürlich recht. Als ich die Präsentation entwarf, hatte ich natürlich Startups im Blick, die ein breites Publikum ansprechen und denen mit (fast) jeder Form von öffentlichkeitswirksamen Marketing geholfen ist.
Für eine Nische muss man natürlich anders planen. Der Vorteil dürfte da sein, dass der (eingegrenzte) Markt relativ übersichtlich ist und sich die eigene Reichweite dann anhand der Zugriffe auf das Blog sehr gut messen lässt. Für die Erfolgsmessung eines Blogs mit dieser Situation müsste man in der Tat ein ganz eigenes Modell entwickeln…
3. 2. 2008 um 11:30:11
proziel
Ihr Thema habe ich gerne aufgegriffen.
Mit der Messbarkeit ist es so eine Sache.
Absolute Zahlen sind kein Indikator für Qualität.
Wie oben bereits angemerkt, kommt es auf die sehr individuelle Zielsetzung an.
10 Klicks mit Qualität (wenn es die Richtigen sind) haben mehr Wirkung als 10.000, die mal so reinschauen.
Als wichtig empfinde ich auch (so kostenfrei gewählt), wer nutzt welches System (z.B. wordpress, Blog, etc.), da die internen Funktionen (unter den Mitgliedern) eine nachvollziehbare Kommunikation zulassen.
Mal abgesehen von RSS.