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	<title>Kommentare zu: Wissenskonzepte im Wettbewerb: Wikipedia, Google und der Spiegel</title>
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	<description>Matthias Schwenk on the Post Everything Economy</description>
	<lastBuildDate>Tue, 03 Jan 2012 10:36:22 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Von: Martin Koser</title>
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		<dc:creator>Martin Koser</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Dec 2007 19:14:59 +0000</pubDate>
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		<description>@Joachim

Der Grund für die häufige Interpretation &quot;Google greift xyz an&quot; dürfte darin liegen dass Google genau dieses **immer** unterstellt wird - zuletzt ja auch in der Diskussion um Google Dos&amp; Spreadsheets vs. MS Office. Diese Interpretation ist für viele ein liebgewordener Reflex geworden, über den wir uns nicht wundern sollten ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Joachim</p>
<p>Der Grund für die häufige Interpretation &#8220;Google greift xyz an&#8221; dürfte darin liegen dass Google genau dieses **immer** unterstellt wird &#8211; zuletzt ja auch in der Diskussion um Google Dos&amp; Spreadsheets vs. MS Office. Diese Interpretation ist für viele ein liebgewordener Reflex geworden, über den wir uns nicht wundern sollten <img src='http://www.bwlzweinull.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
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		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 16:00:12 +0000</pubDate>
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		<description>@Joachim: Google hat, im Gegensatz zur Wikipedia, ein Problem: Wer hier mit seinem guten Namen als Autor mitmacht, setzt darauf, dass Knol insgesamt eine gute Reputation bekommt. Das aber ist noch nicht sicher. 

Auch das  jahrelange Hin und Her um die Wikipedia, die ja inbesondere von Lehrern und Dozenten gerne kritisiert wurde, mag die Sache für Google nicht automatisch besser machen.

Das von mir verlinkte IAM-Wiki sehe ich dagegen als alternatives Positivbeispiel: Es bleibt in überschaubarem Rahmen und ist der Reputation der Beteiligten sicher nicht abträglich. Eher im Gegenteil. Als Autor geht man hier kein Risiko ein. 

Zumal ich fürchte, dass sich Knol und die Wikipedia früher oder später in massive Streitigkeiten in Sachen Urheberrecht verwickeln könnten, wenn Vorwürfe laut werden, die eine Seite hätte von der anderen abgeschrieben....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Joachim: Google hat, im Gegensatz zur Wikipedia, ein Problem: Wer hier mit seinem guten Namen als Autor mitmacht, setzt darauf, dass Knol insgesamt eine gute Reputation bekommt. Das aber ist noch nicht sicher. </p>
<p>Auch das  jahrelange Hin und Her um die Wikipedia, die ja inbesondere von Lehrern und Dozenten gerne kritisiert wurde, mag die Sache für Google nicht automatisch besser machen.</p>
<p>Das von mir verlinkte IAM-Wiki sehe ich dagegen als alternatives Positivbeispiel: Es bleibt in überschaubarem Rahmen und ist der Reputation der Beteiligten sicher nicht abträglich. Eher im Gegenteil. Als Autor geht man hier kein Risiko ein. </p>
<p>Zumal ich fürchte, dass sich Knol und die Wikipedia früher oder später in massive Streitigkeiten in Sachen Urheberrecht verwickeln könnten, wenn Vorwürfe laut werden, die eine Seite hätte von der anderen abgeschrieben&#8230;.</p>
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	<item>
		<title>Von: Joachim Niemeier</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2007/12/19/wissenskonzepte-im-wettbewerb-wikipedia-google-und-der-spiegel/comment-page-1/#comment-15442</link>
		<dc:creator>Joachim Niemeier</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 11:56:48 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde es interessant, dass ein Grossteil der Blogosphäre davon ausgeht, dass mit &quot;Knol&quot; ein Angriff auf Wikipedia erfolgt. Was aber ist die Basis eines solchen &quot;Angriffs&quot;, wo sind die Differenzierungsmerkmale? Wo ist aus Nutzersicht &quot;Knol&quot; dann besser als Wikipedia? 

Schaut man sich die verfügbaren Informationen daraufhin an fällt auf, dass &quot;Knol&quot; auf einem neuen &lt;strong&gt;&quot;User Generated&quot;-Ansatz&lt;/strong&gt; aufbauen soll. Bislang kannte man in der Web 2.0-Welt vor allem Ansätze wie

- User Created/Generated Content
- User Organized Content
- User Distributed Content
- User Marketed Content

usw. (falls es weitere Ansätze gibt bin ich für einen Hinweis zur Ergänzung dieser Liste dankbar). Mit &quot;Knol&quot; kommt jetzt ein weiterer Ansatz auf den Prüfstand: &quot;User Authorized Content&quot;. In &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,523408,00.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Spiegel Netzwelt&lt;/a&gt; ist dieser Ansatz gut kommentiert:

&lt;blockquote&gt;&quot;knol verhält sich zu Wikipedia wie eine Monografie zu einem Lexikon. Anders als bei der Wikipedia, wo der einzelne Autor nichts ist, der gemeinsam erarbeitete Inhalt dagegen das Maß der Dinge, sollen knol-Artikel Autorenwerke sein. Am liebsten wären Google offenbar schreibende Fachleute, die hoch kompetent aus ihren Fachbereichen berichten - in Form von stark personalisierten, mit Profilen verbundenen Artikeln.&quot;&lt;/blockquote&gt;

Allerdings gibt es in der Web 2.0-Welt schon eine Reihe von &lt;strong&gt;expertenfokussierten Ansätzen&lt;/strong&gt;, die gescheitert sind. Gleichzeitig aber nehmen die &lt;strong&gt;qualitativ hochwertigen &quot;Open Content&quot; - Ansätze&lt;/strong&gt; zu. Es wird spannend werden zu sehen, auf welche Seite sich &quot;Knol&quot; schlagen wird!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es interessant, dass ein Grossteil der Blogosphäre davon ausgeht, dass mit &#8220;Knol&#8221; ein Angriff auf Wikipedia erfolgt. Was aber ist die Basis eines solchen &#8220;Angriffs&#8221;, wo sind die Differenzierungsmerkmale? Wo ist aus Nutzersicht &#8220;Knol&#8221; dann besser als Wikipedia? </p>
<p>Schaut man sich die verfügbaren Informationen daraufhin an fällt auf, dass &#8220;Knol&#8221; auf einem neuen <strong>&#8220;User Generated&#8221;-Ansatz</strong> aufbauen soll. Bislang kannte man in der Web 2.0-Welt vor allem Ansätze wie</p>
<p>- User Created/Generated Content<br />
- User Organized Content<br />
- User Distributed Content<br />
- User Marketed Content</p>
<p>usw. (falls es weitere Ansätze gibt bin ich für einen Hinweis zur Ergänzung dieser Liste dankbar). Mit &#8220;Knol&#8221; kommt jetzt ein weiterer Ansatz auf den Prüfstand: &#8220;User Authorized Content&#8221;. In <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,523408,00.html" rel="nofollow">Spiegel Netzwelt</a> ist dieser Ansatz gut kommentiert:</p>
<blockquote><p>&#8220;knol verhält sich zu Wikipedia wie eine Monografie zu einem Lexikon. Anders als bei der Wikipedia, wo der einzelne Autor nichts ist, der gemeinsam erarbeitete Inhalt dagegen das Maß der Dinge, sollen knol-Artikel Autorenwerke sein. Am liebsten wären Google offenbar schreibende Fachleute, die hoch kompetent aus ihren Fachbereichen berichten &#8211; in Form von stark personalisierten, mit Profilen verbundenen Artikeln.&#8221;</p></blockquote>
<p>Allerdings gibt es in der Web 2.0-Welt schon eine Reihe von <strong>expertenfokussierten Ansätzen</strong>, die gescheitert sind. Gleichzeitig aber nehmen die <strong>qualitativ hochwertigen &#8220;Open Content&#8221; &#8211; Ansätze</strong> zu. Es wird spannend werden zu sehen, auf welche Seite sich &#8220;Knol&#8221; schlagen wird!</p>
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