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	<title>Kommentare zu: Facebook, Microsoft und der Deal des Jahres</title>
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	<description>Matthias Schwenk on the Post Everything Economy</description>
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		<title>Von: Oliver</title>
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		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 15:55:08 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Matthias,

es sind aber weniger die Tools, sondern vielmehr der einhergehende langsame Bewusstseinswandel in den Betrieben.
Es gab einmal einen Mann namens Johannes Gutenberg. der revolutionierte den Buchdruck durch die Herstellung völlig gleichartiger, beliebig zusammensetzbarer Typenstempel. 
Diese Standardisierung ermöglichte das preiswerte Drucken und Verbreiten von Informationen. Das Herrschaftswissen kleiner Gruppen wurde zerstört. Die Renaissance, die Wiedergeburt des Menschen als vernunftbegabtes Wesen, war eingeleitet.

Wissen und Vernunft gewann an Bedeutung gegenüber Glauben und Mystik.
Internet und hoffentlich auch Web2.0 basiert auf völlig gleichartigen Schnittstellen und Übertragungspaketen, sozusagen auf genormten Stecker und Steckdosen. Diese Standards revolutionierten den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen den Menschen auf der ganzen Welt. Die Macht des Herrschaftwissens zu Beispiel von Chefs, Großkonzernen, Zentralbereichen oder Behörden, wird aufgebrochen, die Renaissance der Persönlichkeit, die Wiedergeburt des Menschen - ob als Kunde, Mitarbeiter oder Bürger - lässt nicht länger auf sich warten.
Ein kundiger Mensch wird auch zum mündigen Menschen. Der Einfluss von Entmündigung- und Bevormundungseinrichtungen in Wirtschaft und Gesellschaft wird weiter sinken. Die Schritte in die Selbstverantwortung und die Wege zum Selbstbewusstsein sind für uns alle -vor allem als Unternehmer- etwas unbequem, aber sie sind, wie du richtig schilderst, unvermeidlich. 
Die Entwicklungen -vielleicht auch ausgelöst durch Facebook- sind nicht mehr zu stoppen. Der Geist ist aus der Flasche und ich glaube nicht, dass Mittelständler ihn noch lange bekämpfen können. Insofern bin ich wieder bei meinem Thema: GEDULD.

Wow - ich glaube dieser Kommentar ist auch ein eigener Blogpost wert ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Matthias,</p>
<p>es sind aber weniger die Tools, sondern vielmehr der einhergehende langsame Bewusstseinswandel in den Betrieben.<br />
Es gab einmal einen Mann namens Johannes Gutenberg. der revolutionierte den Buchdruck durch die Herstellung völlig gleichartiger, beliebig zusammensetzbarer Typenstempel.<br />
Diese Standardisierung ermöglichte das preiswerte Drucken und Verbreiten von Informationen. Das Herrschaftswissen kleiner Gruppen wurde zerstört. Die Renaissance, die Wiedergeburt des Menschen als vernunftbegabtes Wesen, war eingeleitet.</p>
<p>Wissen und Vernunft gewann an Bedeutung gegenüber Glauben und Mystik.<br />
Internet und hoffentlich auch Web2.0 basiert auf völlig gleichartigen Schnittstellen und Übertragungspaketen, sozusagen auf genormten Stecker und Steckdosen. Diese Standards revolutionierten den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen den Menschen auf der ganzen Welt. Die Macht des Herrschaftwissens zu Beispiel von Chefs, Großkonzernen, Zentralbereichen oder Behörden, wird aufgebrochen, die Renaissance der Persönlichkeit, die Wiedergeburt des Menschen &#8211; ob als Kunde, Mitarbeiter oder Bürger &#8211; lässt nicht länger auf sich warten.<br />
Ein kundiger Mensch wird auch zum mündigen Menschen. Der Einfluss von Entmündigung- und Bevormundungseinrichtungen in Wirtschaft und Gesellschaft wird weiter sinken. Die Schritte in die Selbstverantwortung und die Wege zum Selbstbewusstsein sind für uns alle -vor allem als Unternehmer- etwas unbequem, aber sie sind, wie du richtig schilderst, unvermeidlich.<br />
Die Entwicklungen -vielleicht auch ausgelöst durch Facebook- sind nicht mehr zu stoppen. Der Geist ist aus der Flasche und ich glaube nicht, dass Mittelständler ihn noch lange bekämpfen können. Insofern bin ich wieder bei meinem Thema: GEDULD.</p>
<p>Wow &#8211; ich glaube dieser Kommentar ist auch ein eigener Blogpost wert <img src='http://www.bwlzweinull.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: bwl zwei null &#187; Social Networks im Hype: Google kontert gegen Facebook</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2007/10/29/facebook-microsoft-und-der-deal-des-jahres/comment-page-1/#comment-12004</link>
		<dc:creator>bwl zwei null &#187; Social Networks im Hype: Google kontert gegen Facebook</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 11:43:19 +0000</pubDate>
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		<description>[...] an dieser Stelle auch Apple nicht gut aus: Während sich Microsoft für teures Geld an Facebook beteiligt hat, hat Apple im Bereich der Social Networks weder eigene Lösungen noch eine strategische Allianz [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] an dieser Stelle auch Apple nicht gut aus: Während sich Microsoft für teures Geld an Facebook beteiligt hat, hat Apple im Bereich der Social Networks weder eigene Lösungen noch eine strategische Allianz [...]</p>
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		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2007/10/29/facebook-microsoft-und-der-deal-des-jahres/comment-page-1/#comment-11998</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 20:08:04 +0000</pubDate>
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		<description>Oliver //, Du hast natürlich recht. Genau so sehen das die Mittelständler, die glauben mit beiden Beinen mitten im Leben zu stehen und festen Boden unter den Füßen zu haben.

Aber wie sieht das aus, wenn &quot;die Jugend von heute&quot; als Nachwuchs in genau diese Firmen kommt? Die jungen Leute sind Facebook oder MySpace gewohnt, schreiben an der Wikipedia mit oder laden Videos auf YouTube hoch. Und natürlich haben Sie einen Avatar in SL und in World of Warcraft sind sie auch dabei...

Aber das Höchste der Gefühle was der Mittelständler ihnen bieten kann, ist eine halbwegs moderne Office-Version (MS Office 2000 vielleicht?) und ein halbwegs freier und schneller Zugang zum Internet. Keine Blogs, keine Wikis, kein Webconferencing, kein IM - nix. Toll, oder?

Was wird passieren? Die Leute nutzen die Sachen trotzdem, hinter dem Rücken des Chefs und ohne Wissen der IT-Leitung. Und an der Stelle bist Du wieder dran zum Thema &quot;Datensicherheit im Netz&quot;....

Und vielleicht sollte der Chef eben doch wissen, was sein Nachwuchsmitarbeiter da auf Facebook so alles machen kann und welche Anzeichen dafür sprechen, dass dieser gerade von einem Headhunter eben auf FB abgeworben wird. 

Wie gesagt: Ich gebe Dir recht, finde die Wissenslücke in den Betrieben hier in der Gegend dennoch erschreckend und bedenklich: Auch wenn bestimmte Dinge das Kerngeschäft noch nicht tangieren - kennen muss man sie trotzdem!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oliver //, Du hast natürlich recht. Genau so sehen das die Mittelständler, die glauben mit beiden Beinen mitten im Leben zu stehen und festen Boden unter den Füßen zu haben.</p>
<p>Aber wie sieht das aus, wenn &#8220;die Jugend von heute&#8221; als Nachwuchs in genau diese Firmen kommt? Die jungen Leute sind Facebook oder MySpace gewohnt, schreiben an der Wikipedia mit oder laden Videos auf YouTube hoch. Und natürlich haben Sie einen Avatar in SL und in World of Warcraft sind sie auch dabei&#8230;</p>
<p>Aber das Höchste der Gefühle was der Mittelständler ihnen bieten kann, ist eine halbwegs moderne Office-Version (MS Office 2000 vielleicht?) und ein halbwegs freier und schneller Zugang zum Internet. Keine Blogs, keine Wikis, kein Webconferencing, kein IM &#8211; nix. Toll, oder?</p>
<p>Was wird passieren? Die Leute nutzen die Sachen trotzdem, hinter dem Rücken des Chefs und ohne Wissen der IT-Leitung. Und an der Stelle bist Du wieder dran zum Thema &#8220;Datensicherheit im Netz&#8221;&#8230;.</p>
<p>Und vielleicht sollte der Chef eben doch wissen, was sein Nachwuchsmitarbeiter da auf Facebook so alles machen kann und welche Anzeichen dafür sprechen, dass dieser gerade von einem Headhunter eben auf FB abgeworben wird. </p>
<p>Wie gesagt: Ich gebe Dir recht, finde die Wissenslücke in den Betrieben hier in der Gegend dennoch erschreckend und bedenklich: Auch wenn bestimmte Dinge das Kerngeschäft noch nicht tangieren &#8211; kennen muss man sie trotzdem!</p>
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		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2007/10/29/facebook-microsoft-und-der-deal-des-jahres/comment-page-1/#comment-11971</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 11:11:00 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich richtig verstehe möchte Matthias die Old-Economy-Firmen mit 2.0-Themen wachrütteln (Ich auch).

Das wird aber imho nicht so schnell funktionieren, da Dienste wie Facebook gut für Marketing sind aber sonst -abgesehen von Werbung- keine Einnahmen in Corebusinesses der Old-Economy-Firmen bringen können. Marketing kostet in der Regel immer Geld. Für mich ist Facebook identisch zu Second Life und dem ganzen anderen Schnik Schnak. Schön, witzig, interessant, unterhaltsam aber (bisher) völlig unwichtig für das Kerngeschäft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich richtig verstehe möchte Matthias die Old-Economy-Firmen mit 2.0-Themen wachrütteln (Ich auch).</p>
<p>Das wird aber imho nicht so schnell funktionieren, da Dienste wie Facebook gut für Marketing sind aber sonst -abgesehen von Werbung- keine Einnahmen in Corebusinesses der Old-Economy-Firmen bringen können. Marketing kostet in der Regel immer Geld. Für mich ist Facebook identisch zu Second Life und dem ganzen anderen Schnik Schnak. Schön, witzig, interessant, unterhaltsam aber (bisher) völlig unwichtig für das Kerngeschäft.</p>
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	<item>
		<title>Von: Norman</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2007/10/29/facebook-microsoft-und-der-deal-des-jahres/comment-page-1/#comment-11958</link>
		<dc:creator>Norman</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 09:46:47 +0000</pubDate>
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		<description>Nutzung von Facebook: Sogar schon mehr als das von Matthias genannte Personalmarketing ist möglich.

Und wer schonmal mit myspace bulletins zugeworfen wurde, weiß, wie man auch Marketing in diesen Netzwerken machen kann.

Wenn die erste richtige Killer-App für Facebook (Zahlen gibt&#039;s ja schon genug darüber im Netz) draußen ist, bin ich gespannt wie der Markt reagiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nutzung von Facebook: Sogar schon mehr als das von Matthias genannte Personalmarketing ist möglich.</p>
<p>Und wer schonmal mit myspace bulletins zugeworfen wurde, weiß, wie man auch Marketing in diesen Netzwerken machen kann.</p>
<p>Wenn die erste richtige Killer-App für Facebook (Zahlen gibt&#8217;s ja schon genug darüber im Netz) draußen ist, bin ich gespannt wie der Markt reagiert.</p>
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	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2007/10/29/facebook-microsoft-und-der-deal-des-jahres/comment-page-1/#comment-11949</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 20:57:37 +0000</pubDate>
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		<description>Oliver: Die Sache mit dem &quot;bisher verdient haben&quot; muss bei Facebook mit Vorsicht gesehen werden, gibt es die Firma doch erst seit 2004 (also gerade mal 3 bis knapp 4 Jahre). 

Warum sich in Facebook engagieren? In meinen Augen ist es mehr als nur eine Spielwiese. Es ist das derzeit angesagteste Netzwerk (in der westlichen Welt). In Ansätzen lässt es sich vielleicht schon für Personalmarketing nutzen. 

Interessant auch zu beobachten, wie Leute wie Robert Scoble Facebook hemmungslos als &quot;Marketingmaschine&quot; in eigener Sache nutzen. Von ihm kann man echt noch was lernen... ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oliver: Die Sache mit dem &#8220;bisher verdient haben&#8221; muss bei Facebook mit Vorsicht gesehen werden, gibt es die Firma doch erst seit 2004 (also gerade mal 3 bis knapp 4 Jahre). </p>
<p>Warum sich in Facebook engagieren? In meinen Augen ist es mehr als nur eine Spielwiese. Es ist das derzeit angesagteste Netzwerk (in der westlichen Welt). In Ansätzen lässt es sich vielleicht schon für Personalmarketing nutzen. </p>
<p>Interessant auch zu beobachten, wie Leute wie Robert Scoble Facebook hemmungslos als &#8220;Marketingmaschine&#8221; in eigener Sache nutzen. Von ihm kann man echt noch was lernen&#8230; <img src='http://www.bwlzweinull.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Oliver </title>
		<link>http://www.bwlzweinull.de/index.php/2007/10/29/facebook-microsoft-und-der-deal-des-jahres/comment-page-1/#comment-11945</link>
		<dc:creator>Oliver </dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 15:45:10 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Matthias,

die Frage ist doch wer wieviel mit was in Facebook bisher verdient hat? Warum sollte es für eine Firma wichtig sein dort präsent zu sein? Ist es nicht eine private Spielwiese?

Gruss aus der T-City
   Oliver</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Matthias,</p>
<p>die Frage ist doch wer wieviel mit was in Facebook bisher verdient hat? Warum sollte es für eine Firma wichtig sein dort präsent zu sein? Ist es nicht eine private Spielwiese?</p>
<p>Gruss aus der T-City<br />
   Oliver</p>
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