Thomas Knüwer fragte sich neulich, was die Einführung von Internetzugängen im Flugzeug wohl für Konsequenzen auf Zeitungsverlage hätte. Würden die Flugreisenden nämlich unterwegs im Internet surfen oder über Skype telefonieren, wären die Bordexemplare der Zeitungen wohl ziemlich überflüssig, was sich nachteilig auf die Druckauflagen bzw. Werbeeinnahmen auswirken könnte.
Dazu verknüpfe ich jetzt mal drei Meldungen dieser Woche und stelle sie in den oben genannten Kontext: Ab 2008 dürften WiFI-Anschlüsse für Mobiltelefone zum Standard werden (Tech~Surf~Blog). Zudem werden die Speicherkapazitäten auch sehr kleiner Geräte (also Mobiltelefone) vielleicht bald schon drastisch steigen (NYTimes). Und dann fand ich noch dieses nette Video, das uns die Markteinführung (in Mobiltelefonen) für 2008 in Aussicht stellt:
eingebunden mit Embedded Video
Fazit: Auf längere Sicht (5 Jahre?) dürfte es ziemlich egal sein, ob und welcher Flieger seinen Passagieren einen Zugang zum Internet samt Bildschirm anbietet. Wir werden uns auf den Flughäfen, wo die Wartezeiten kaum geringer werden dürften, einfach unser Smartphone mit allem beladen, was wir gerade interessant finden und es dann unterwegs konsumieren (oder so ähnlich).
Und die Zeitungsverlage sollten sich weniger Gedanken um ihre (letzten) gedruckten Exemplare machen, sondern lieber zusehen, dass sie im Netz als Informationsanker wahrgenommen und frequentiert werden.
ist Unternehmensberater, Autor, Vortragsreferent und Dozent zum Thema Social Web. Sein Schwer-
punkt liegt auf Collaboration Software (Enterprise 2.0), Wissensmanagement und der Konvergenz digitaler Medien (Medienwandel). Mehr...










