Nicht mehr ganz so frisch, aber dennoch interessant: Auf dem Digital Forum in Seoul wurde Eric Schmidt gefragt, was er unter “Web 3.0″ verstehe. Hier seine Antwort:
eingebunden mit Embedded Video
Er versteht darunter Softwareapplikationen, die:
- einen relativ geringen Umfang haben,
- als Daten im Internet liegen,
- auf jeder Art von Gerät laufen (PC oder Mobiltelefon),
- sehr schnell sind,
- individuell konfigurierbar sind,
- nicht zentral sondern viral verbreitet werden,
- mit niedrigen Zugangsbarrieren,
- und überall funktionsfähig.
Bemerkenswert, dass sich Eric Schmidt nicht auf die übliche Diskussion einlässt, ob denn das Web 3.0 als “semantisches Web” oder als “3D-Web” gesehen werden soll.
Statt dessen argumentiert er strikt auf der Ebene der Software und betont zudem die Qualität der Netze: Das Internet wird künftig überall mit hohen Übertragungsraten verfügbar sein, sei es über Breitbandanschlüsse (für den PC) oder Mobilfunknetze, worüber sich besonders Heike Scholz (Mobile Zeitgeist) freut.
3 Kommentare
15. 9. 2007 um 20:40:46
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10. 8. 2007 um 10:55:56
Moellus
bzgl. semantic web:
Wer sich nicht festlegt, kann nicht falsch liegen … =)
10. 8. 2007 um 16:20:15
Matthias Schwenk
Gut beobachtet, Moellus! Traust Du Dich aus der Deckung?
Was wird das bestimmende Element im Web 3.0 sein?