Eric Schmidt (Google) über Web 3.0

Nicht mehr ganz so frisch, aber dennoch interessant: Auf dem Digital Forum in Seoul wurde Eric Schmidt gefragt, was er unter “Web 3.0″ verstehe. Hier seine Antwort:

eingebunden mit Embedded Video

Er versteht darunter Softwareapplikationen, die:

  1. einen relativ geringen Umfang haben,
  2. als Daten im Internet liegen,
  3. auf jeder Art von Gerät laufen (PC oder Mobiltelefon),
  4. sehr schnell sind,
  5. individuell konfigurierbar sind,
  6. nicht zentral sondern viral verbreitet werden,
  7. mit niedrigen Zugangsbarrieren,
  8. und überall funktionsfähig.

Bemerkenswert, dass sich Eric Schmidt nicht auf die übliche Diskussion einlässt, ob denn das Web 3.0 als “semantisches Web” oder als “3D-Web” gesehen werden soll.

Statt dessen argumentiert er strikt auf der Ebene der Software und betont zudem die Qualität der Netze: Das Internet wird künftig überall mit hohen Übertragungsraten verfügbar sein, sei es über Breitbandanschlüsse (für den PC) oder Mobilfunknetze, worüber sich besonders Heike Scholz (Mobile Zeitgeist) freut.

3 Kommentare

bzgl. semantic web:
Wer sich nicht festlegt, kann nicht falsch liegen … =)

Matthias Schwenk

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Gut beobachtet, Moellus! Traust Du Dich aus der Deckung?
Was wird das bestimmende Element im Web 3.0 sein? ;-)