Der O’Reilly Radar macht uns darauf aufmerksam, wie die Spielkonsole Wii im Zusammenhang mit Second Life genutzt werden kann. Nämlich als Richtungsgeber (Navigator), während ein (normales) Laufband die Gehbewegung auf den Avatar überträgt.
eingebunden mit Embedded Video
Dazu hat Brady Forrest auch noch einen interessanten Artikel auf Wired gefunden, wonach am MIT nach Möglichkeiten geforscht wird, die Konsole (in Verbindung mit SL) nicht zu Spielzwecken, sondern für betriebliche Simulations- und Trainingsmethoden einzusetzen.
Der entscheidende Treiber für diese Bemühungen ist der Versuch, Kosten zu sparen. Auf diese Weise könnte Second Life ja vielleicht ein neuer “Frühling” bevorstehen: Nachdem derzeit wohl einige Unternehmen SL wieder verlassen, weil sie sich im Bereich Marketing mehr versprochen hatten, könnte der Bildungs- und Trainingsbereich dies mittelfristig wieder wett machen. Für SL wäre dies gut, weil hier die Erwartungshorizonte nicht so kurzfristig angesetzt sein dürften, als im schnelllebigen Marketing…
2 Kommentare
30. 7. 2007 um 14:20:24
Martin Kunzelnick
Interessante Idee – schließlich setzten verschiedene Firmen und Institutionen auch jetzt schon auf modifizierte Versionen von PC- und Videospielen (z.B. zur Traumabewältigung, zum Training und zur Vorbereitung). Die Frage ist nur, ob da wirklich SL mit seinen sehr eingeschränkten Möglichkeiten interessant ist? Aktuelle multiplayerfähige Video- und Konsolenspiel-Engines liefern da doch einen deutlich bessere Realitätsnähe (Physics, Licht, Schatten, Reflektionen, Matrialien, volumetrische Effekte, …) bei viel besseren Frameraten…
30. 7. 2007 um 14:29:50
admin
Ein guter Einwand. Ich selbst habe mich damit noch zu wenig beschäftigt. Second Life dürfte aber was Optik und Reaktionszeit betrifft, sicherlich noch besser werden – sonst geht tatsächlich irgendwann keiner mehr hin…