James Dellow zeigt uns dieses nette Video über Second Life und erklärt, warum es ihm dort langweilig wurde.
eingebunden mit Embedded Video
Mit mehr Pragmatismus (um nicht zu sagen Enthusiasmus) nähert sich die Technology Review (MIT) der Sache und widmet den virtuellen Welten einen ausführlichen Artikel.
Insbesondere widmet man sich der Frage, ob und wo sich in der Zukunft Second Life (oder ähnliche Welten) und Google Earth (oder etwa Microsofts Virtual Earth) treffen könnten. Experten sehen es als wahrscheinlich an, dass man in Zukunft sich als Avatar in einer Welt wie Google Earth wird bewegen können. Diese Welt wird ein “Metaverse” sein, also eine virtuelle Welt, die der realen Welt weitgehend nachempfunden ist.
Es steckt also jede Menge Potenzial und Fantasie in diesem Thema und auch James Dellow hält sich in seiner Argumentation ein Hintertürchen offen. Interessant aber am Artikel der Technology Review ist, dass man die Chancen auf eine Kommerzialisierung differenziert sieht: Was die reale Welt anbelangt, sieht man Second Life nicht unbedingt als taugliche Plattform für Geschäfte. Der Umsatz der dort gemacht wird, soll überwiegend das virtuelle Leben selbst betreffen.
Markus Breuer (Notizen aus der Provinz) dagegen glaubt noch an die Wechselwirkung zwischen virtueller und realer Welt (insbesodere für das Marketing). Und wie man ja im YouTube-Video schön sieht, können sogar die technischen Unzulänglichkeiten von SL für Werbezwecke genutzt werden.










