…und Microsoft hält mit “Surface” dagegen

Auf den ersten Blick haben iPhone und Surface eigentlich nichts miteinander zu tun. Aber nur auf den ersten Blick…

eingebunden mit Embedded Video

Beiden gemeinsam ist, dass Bildschirm und Eingabemedium (Tastatur) ineinander verschmelzen. Auf diese Weise lassen sich völlig neue (und einfachere) Bedienkonzepte anwenden. Die Auswirkungen dieser Technologie werden enorm sein. Hier ein paar spontane Gedanken:

  1. Surface-Computer werden in Kindergärten und Schulen auftauchen. Braucht es bislang zur Bedienung eines PC’s noch die Fähigkeit im Umgang mit einer Tastatur (also die Kenntnis von Zahlen und Buchstaben), so sinkt jetzt die Zugangsschwelle um schätzungsweise 5 Jahre (im Alter der Kinder) nach unten.
  2. Kleine Touchscreens (in der Art des iPhone) können an vielen Geräten Tastaturen und Schalter überflüssig machen. Das wird nur eine Frage des Preises (und der Zeit) sein. Umgekehrt denkbar ist aber auch, dass Gerätschaften ihre Schalter verlieren und Türen ihre Klinken, weil wir über Funk die nötigen Funktionen auf den Bildschirm unseres Handhelds übertragen bekommen (sofern die Nutzungs- oder Zugangsberechtigung vorhanden ist).
  3. In der Unternehmenswelt dürfte ein Run auf die Surface-Technologie in erster Linie für Messestände einsetzen. Ein Stand auf der nächsten CeBIT (2008) ohne Surface? Eine Schmach für die Manager…

Dipl.-Kfm. Matthias Schwenk
ist Unternehmensberater, Autor, Vortragsreferent und Dozent zum Thema Social Web. Sein Schwer-
punkt liegt auf Collaboration Software (Enterprise 2.0), Wissensmanagement und der Konvergenz digitaler Medien (Medienwandel). Mehr...

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