Microlearning und Microcontent in Unternehmen

Wie wird heute in Unternehmen gearbeitet? Dr. Martin Lindner, Wissenschaftler, Consultant und „digitaler Immigrant“ sieht die Mitarbeiter heute mit sehr vielen kleinen Fragmenten von Information bzw. Wissen hantieren, während ihnen die Unternehmen nur Makro-Strukturen anbieten.

Seinen Forschungsgegenstand, Microlearning, erklärt er im Video sehr gut und geht dabei auch die Chancen für Unternehmen ein, die sich ergeben, wenn diese erkennen, wie Mitarbeiter heute tatsächlich arbeiten! Mit der Einsicht in die Realität ist also schon viel erreicht. 

Wie man es nicht machen sollte, dokumentiert aktuell Andrea Back: Die Stadt Zürich will ihren Angestellten verbieten, während der Arbeitszeit Facebook zu nutzen, weil das „Zeitverschwendung“ sei.

Das Video fand ich im Blog von Thorsten Breustedt (Thorstena). Von Dr. Martin Lindner gibt es zudem ein noch junges Blog (wwweblernen), in dem er über das Lernen im Web schreibt.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. @Matthias Schwenk: Vielleicht noch interessant: Martin Lindner hat gerade ein „selbstorganisierendes Konferenz-Projekt“ unter dem Titel „Die Bildung hacken“ gestartet.

    Reinschauen lohnt sich: http://wwweblern.pbwiki.com/ Der Begriff „Hacken“ schreckt vielleicht den einen oder anderen ab, die Idee dahinter ist aber faszinierend:

    „Kreative, unkonventionelle, technisch versierte und lose vernetzte “Einzelkämpfer” funktionieren spielerisch ein vorhandenes kompliziertes und geschlossenes System für eigene Zwecke um. Das System wird geöffnet. Seine Kraftquellen werden angezapft, die Möglichkeiten anders genutzt als vorgeschrieben.“

  2. @Joachim Niemeier: Vielen Dank für die Ergänzung. Offenbar löst sich allmählich die Debatte von den Tools (weil diese vertrauter werden) und wendet diese einfach auf die eigentlichen Themen an. Damit fängt die digitale Revolution wohl erst richtig an…