Web 2.0 und Prediction Markets bei Best Buy

Best Buy ist eigentlich nicht gerade das Unternehmen, das einen vom Stuhl reißen würde. Der „Media Markt“ der Vereinigten Staaten hat es aber dennoch in sich, da dieser Einzelhandelsriese keine Berührungsängste gegenüber dem Web 2.0 kennt und sogar mit Prediction Markets experimentiert. Das folgende Video ist fast 30 Minuten lang und (nur) für Enthusiasten in Sachen Enterprise 2.0 in voller Länge sehenswert:

Gefunden habe ich das Video im Blog von Consensus Point, einem Hersteller von Software für Prediction Markets. Darin macht der CEO von Best Buy, Brad Anderson, sehr deutlich, wie die Einführung eines Wikis im Unternehmen das mittlere und höhere Management regelrecht aus der Fassung bringt, weil Entscheidungen plötzlich an der Basis fallen und die Manager auch nicht nicht mehr so stark im Rampenlicht stehen.

In den ersten fünf Minuten des Videos wird gezeigt, welche Tools bei Best Buy derzeit im Einsatz sind: Es gibt ein Social Network (Blueshirtnation.com), ein Diskussionsforum (WaterCooler), das Wiki (What I know is…), ein modernes Vorschlagswesen (Loop Marketplace) und eben den Prediction Market (Tag Trade).

Für die Kunden von Best Buy gibt es ein Forum, über dessen Startseite man auch zu den Blogs und Twitterfeeds einzelner Mitarbeiter gelangt. Mehr kann ein Unternehmen in Sachen Web 2.0 eigentlich kaum tun, oder?

6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Wie man das Web 2.0 angeht - Best Buy machts vor | SocialNetworkStrategien

  2. @Reto: Mit FOSS meinst Du vermutlich Free Open Source Software. Ich habe leider keine Ahnung dazu. Mir persönlich geht es bei diesen Dingen meist auch weniger um den Aspekt der technischen Implementierung als mehr um die Frage, was damit gemacht werden kann (im Unternehmensalltag).

  3. Pingback: bwl zwei null · Andrew McAfee on Enterprise 2.0