Fehlende Relevanz? Das Daimler-Blog von der mediaclinique seziert

„Von einem Corporate Blog erwarte ich Relevanz“, schreibt Ralf Schwartz (mediaclinique) und wirft dem Blog von Daimler einen Mangel an eben dieser vor. Robert Basic bzw. sein Basic Thinking Blog landet bei dieser Gelegenheit im selben Topf, denn beide hätten „das gleiche Niveau“, nämlich das eines „Poesiealbums“.

Das ist schon ziemlich starker Tobak. Gut, dass Uwe Knaus über Twitter darauf aufmerksam gemacht hat. Denn die „mediaclinique“ kannte ich bislang nicht, was bei einem Technorati-Rank von 4.614.223 aber auch entschuldbar ist. Das Blog von Daimler wird bei Technorati derzeit übrigens auf Rang 75.080 geführt…

Woher kommt das Fehlurteil der mediaclinique?

Ralf Schwartz betrachtet die Medienwelt eben noch zu stark durch die alte Brille. Was er schreibt, hat nichts mit Corporate Blogs, aber viel mit klassischen Medien zu tun. Immerhin ist er selbst dem Web 2.0 schon auf der Spur und führt ein eigenes Blog (seit Dezember 2007).

Das ist gut, denn so kann er die Mechanismen und Wirkungen von Blogs am eigenen Objekt studieren. Und wenn er damit mal da angekommen ist, wo Robert Basic in Deutschland, oder in den USA etwa ein Seth Godin stehen, bin ich gerne bereit, von ihm noch etwas über Relevanz zu lernen. Vielleicht wird Daimler dann auch nicht nur über ihn twittern, sondern Rolf Schwartz auch nach Stuttgart einladen…

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  1. @Marcus: Genau! Zudem ist das Blog optisch gut gemacht.

    @Patrick: Gutes Argument – ich hatte noch überlegt, ob ich das selbst verlinken soll, oder nicht. Aber wenn wir mal auf mein Blogmodell eingehen, wäre festzustellen, dass die Nachrichten im Daimler-Blog mittlerweile nicht mehr alle so peripher sind und auch bei der Meinung mehr Mut zu klaren Aussagen sichtbar wird. Lediglich die Vernetzung ist nach wie vor sehr gering. Insgesamt entwickelt sich das Blog also schon in die richtige Richtung, was Uwe Knaus auch mit stetig steigenden Leserzahlen belegen kann.

  2. Ich finde es gut, wenn das Daimler-Blog kritisch beäugt wird, denn so gewinnt es den Antrieb sich stetig weiterzuentwickeln – und dass hat es meiner Meinung nach seit Oktober 2007 erheblich getan und wird es sicherlich auch weiter tun.
    „Ich geb euch mal ordentlich eins auf die Mütze“-Beiträge von der mediaclinique finde ich aber etwas übertrieben. Zumal das „Blog“ auf jener Seite meiner Ansicht nach in Form und Länge auch noch nicht vollständig in der Web 2.0-Welt angekommen zu sein scheint.

  3. Eine Provokation gegen das Daimler Blog und Robert Basic ist eine recht einfache Weise Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und Traffic zu bekommen. Dies ist Ralf Schwartz gelungen. Mehr auch nicht. Das Daimler Blog und Robert Basics Blogs in einen Topf zu werfen zeigt, dass hier Polemik vom Feinsten betrieben wird und nicht ganz ernst zu nehmen ist.

  4. @Julia: Konstruktive Kritik finde ich auch berechtigt. Und große Namen sollen und dürfen davon nicht ausgenommen werden.

    @Wolfgang: Ob die mediaclinique damit wirklich viel Traffic bekommt, wird sich erst noch zeigen. Noch ist Robert Basic nicht darauf eingegangen und auf Rivva hat es das Thema auch noch nicht geschafft…

    @Mario: Gut getwittert!

  5. Danke für das Indiebreschespringen. Hilft schon, wenn ich sehe, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine dastehe.
    Ralf Schwartz gründete nach eigenen Angaben die ‚Klinik für mediale Prävention‘ mit dem Ziel, die pathologische Situation von Marke, Kommunikation und Management signifikant zu verbessern.
    Ob er mit seiner Sichtweise und dem Blog als Werkzeug, signifikant Änderungen herbeiführen könnte, lasse ich mal im Raum stehen. Kritik ist jedoch immer willkommen. Je konstruktiver desto besser. Company-Bashing ist Bullshit und bringt auch keinem was!
    Nachdem das Daimler-Blog nun fast ein Jahr online ist, kann ich heute sagen, dass es besser funktioniert, als ich es mir in der Konzeptphase vor 1,5 Jahren je vorgestellt hätte.
    Aber das ist meine persönliche Sichtweise. Deshalb bin ich immer auf Feedback von aussen angewiesen. Und da gefällt mir dieses Posting schon besser als das der Mediaclinique ;-))

  6. Jetzt hätte ich mir eigentlich gewünscht, dass irgendwer sich die Mühe macht und sachlich auf die Vorwürfe von Ralf Schwartz eingeht.

    Stattdessen wird ihm nun das Recht zur Kritik abgesprochen, weil er ein niedriges Technorati-Ranking hat oder seine Blogposts zu lang sind.

    Ralf Schwartz beschreibt relativ ausführlich, was er sich von Corporate Blogs erwartet und das entspricht nicht unbedingt dem, was andere darunter verstehen. Das heißt, das Blog wird mit unterschiedlichen Erwartungen gelesen. Manche Erwartungen werden erfüllt, manche enttäuscht.

    Auf der Sachebene haut mich das, was Ralf Schwartz schreibt, nicht so sehr vom Hocker. In einigen Punkten hat er für mich aber Recht, z.B. wenn er die fehlende Verlinkung moniert oder kritisiert, dass hier quasi entschuldigend angemerkt wird, dass hier die MitarbeiterInnen bloggen und damit keine geübten Blogger am Werk seien.

    In jedem Seminar lernt man, dass das keine wirklich gute Strategie ist.

    Wenn er aber das Daimler Blog z.B. mit dem deutschen Privatfernsehen vergleicht, dann rutscht er leider von der Sachebene auf die Beziehungsebene ab und kommuniziert, dass er vom Blog und denen, die im Blogumfeld tätig sind, eher weniger hält. Mag sein, dass er das gar nicht so meint, aber selber Schuld, so kommt es nun mal an, so nehme ich das wahr.

    Die Herausforderung hätte nun darin bestanden, wieder auf die Sachebene zu springen und sich dort mit seinem Blogpost auseinander zusetzen. Aber die Chance wurde leider vertan, auch von Ralf Schwartz selbst, der in seinem anschließenden Blogpost die Kurve ebenfalls nicht geschafft hat. Schade… :-(

  7. @Uwe: Danke für das Feedback!

    @Michael: Kreative Köpfe sprechen halt gern in Bildern (und Metaphern)…

    @Christian: Ein guter Einwand. Ich habe mir lange überlegt, ob ich auf die Argumente von Ralf Schwartz explizit eingehen soll oder nicht. Aus Zeitgründen habe ich es dann gelassen.

    Hier nur ein Punkt, den jeder Marketingexperte berücksichtigen sollte und den ich bei der Klinik vermisse: Relevanz steht immer im Kontext von Zielgruppen. Natürlich wäre denkbar, dass ein Blog von Daimler von den Mitgliedern des Vorstands geschrieben wird. Aber das hätte dann eine völlig andere Perspektive als die Form, für die man sich mit Uwe Knaus entschieden hat.

    Was die Verlinkung betrifft: Das ist in der Tat ein Manko, aber es ist bei der gewählten Struktur und Themenbreite auch sehr schwer zu beheben. Jeder Autor müsste dann nämlich auf Blogs mit ähnlicher Thematik (und in deutscher Sprache) verweisen können, was in etlichen Fällen definitiv (noch) nicht möglich ist. Hier sehe ich – anders als noch im Herbst 2007- jetzt ein klares Primat für den gewählten Ansatz und warte, ob sich da nicht doch noch etwas tut: Denn wie an anderer Stelle schon geschrieben, hat sich das Blog ja auf der Ebene der „Nachrichten“ und der „Meinungen“ (nach meinem Corporate Blog Modell) in die richtige Richtung bewegt. Wer sagt uns also, dass dies auf der Ebene der Verlinkung nicht auch noch passieren wird – und zwar ganz von selbst? Gibt es erst einmal mehr Blogs, die sich in ihren Themen mit denen des Daimler-Blogs decken, dürften diese auch gelesen und verlinkt werden.

  8. @Christian:
    Ich diskutiere auch gerne auf der Sachebene und egal wie hoch die TA ist. Leider ist dies die einzige Möglichkeit etwas über die (vermeintliche) Relevanz eines Blogs zu erfahren. Es sei denn, das Blog legt seine Statistik offen. Was aber die wenigsten tun. Und in diesem Zusammenhang würde ich einfach mal behaupten dass mann Basic Thinking mit einer Authority von 2,194 eine gewisse Relevanz nicht absprechen kann.

  9. @ uknaus: Das sehe ich anders, für mich zählen in erster Linie die Argumente. Ob die nun von jemandem kommen, der A- oder XYZ-Blogger ist, spielt dabei keine Rolle.

    Wenn die Meinung der Underdogs nicht mehr zählt, dann ist die Bereitschaft zur Innovation wahrscheinlich ziemlich niedrig, weil man sich nur noch auf den „Mainstream“ beruft. Homogenität ist die Folge…

  10. @Christian:
    Genau das wollte ich mit meinem ersten Satz ausdrücken –> „Ich diskutiere auch gerne auf der Sachebene und egal wie hoch die TA (Technorati Authority) ist“
    Authority/Relevanz spielt auf der Diskussionsebene keine Rolle. Der Schüler diskutiert auf Blogs in Augenhöhe mit dem Lehrer. Underdog hin oder her. Die Argumente zählen und Hierarchien fallen weg.

  11. @Alle: Hab ich Euch schon gesagt, daß Ihr alle recht habt! Und Marcus am schlimmsten.
    Warum sich Robert nicht einschaltet? Weil er weiß, daß ein „Poesiealbum“ nichts schlimmes ist!

    Relevanz mißt sich nicht an der Quote, um dem Schwenker in die „alte Brille“-Falle zu gehen, sondern am Inhalt und seiner Qualität. Qualität und Quote schließen sich inzwischen in den meisten Fällen aus.

    Danke vor allem denen, die meinen, man solle ruhig zum Nachdenken anregen, denn das inspiriere. Danke, denn nur darum geht es.

    Kann sich eigentlich irgendjemand vorstellen, daß es nicht um Traffic geht? Nicht darum, Werbung zu schalten? Nicht darum, Geld zu verdienen? Nicht um leicht konsumierbare Fast Food Happen, die dann doch nicht satt, sondern nur träge und lahmarschig (schreibt man das so) machen?
    Freunde, was ist los mit Euch?

  12. @Ralf: Ein schöner Schluss ziert alles Gute! Danke, dass Du Dich hier noch zu Wort gemeldet hast. Und Du hast recht: Qualität und Quote schließen sich oft aus.

    So gesehen, müssten wir aber erst einmal den Begriff „Relevanz“ definieren, denn relevant kann sein, was qualitätsvoll ist und wenig Leser hat, oder man kann für relevant halten, was viel Beachtung findet ohne dass es besonders qualitätsvoll wäre.

    Aber das ist Stoff für eine neue Runde! Vielleicht fängt ja jemand an und bloggt darüber?

  13. @Matthias: Zum Thema Relevanz haben wir ja im Februar schon mal in einem meiner Blogs diskutiert: http://przweinull.de/eintrag.php?id=94

    Ich finde, mal ganz abgesehen vom Daimlerblog, das Thema Relevanz wirklich extrem wichtig, was ja auch meine Kritik damals an deinem Blogmodell war: Ohne zu wissen, was ein Blog erreichen will (kommunikativ – und das muss vorher festgelegt werden, denke ich), kann ich von außen nur sehr schwer etwas dazu sagen, ob das Blog „relevant“ ist, relevant bezogen auf das Ziel und die Zielgruppe. :)

    Für mich ist dieses Relevanzthema so ziemlich das wichtigste überhaupt, denn ich habe sehr viel mit Kunden zu tun, für die Relevanz das entscheidende Kriterium ist.

  14. @ uknaus: sorry, das hatte ich dann falsch verstanden

    @ Matthias: ich denke, es gibt hinsichtlich der Relevanz keinen gemeinsamen Nenner. Für den einen geht es um Qualität, anderen wiederum ist die Quantität wichtig. Die Frage ist, ob es da Übereinstimmungen braucht? Vielleicht müssen wir uns nur einfach aus unserem Kategoriendenken im Sinne von richtig/falsch lösen?

  15. Hi,
    @Matthias: Danke.
    @ Christian, Matthias, Wolfgang: Wir sind bereits so von kommunikativ-werblichen Kategorien versaut, daß wir nicht mehr sehen, was der Leser von der Straße denkt.
    Er entscheidet intuitiv, was für ihn gut ist, er denkt nicht darüber nach, wieviele noch lesen, er denkt darüber nach, ob daraus ein Thema wird, über das er nachher am Watercooler sprechen kann, das ihm Pluspunkte im Small Talk bringt, das ihn irgendwie seinen Zielen näherbringt, die gerne auch intellektuellerer Natur sein können.

    Daher meine Relevanz-Definition, die Quantität als platte Größe oberflächlich gesehen vollkommen außer Acht läßt, aber zwischen den Zeilen wohl integriert:
    „Ein Blog ist relevant, wenn es in einen Kontext (Kultur, Natur, Futur) eingebunden ist oder diesen kreiert, wenn es distinktiv ist und den Schreiber wie den Rezipienten über sich hinauswachsen läßt, wenn es vorbildhaft vorangeht, wenn es inspiriert, wenn es Werte lebt und Wert schafft!“

    aus: http://ralfschwartz.typepad.com/mc/2008/09/blogspiesser.html

  16. @ralf nee. Ein Blog ist dann relevant, wenn es entweder seine Autoren oder seine Leserinnen relevant finden. Wieder vergisst du das relevant _für_. Relevanz ist kein objektiver Begriff. Kann es nicht sein, weder semantisch noch theoretisch noch philosophisch noch sonstwie anders.

    Tschuldigung, dass ich das so apodiktisch sage, aber wenn wir uns darauf nicht einigen können, können zumindest wir beide uns nicht unterhalten. Siehe meinen aktuellen Blogeintrag dazu.

  17. @wolfgang doch. Genau das meine ich doch mit dem Satz „… den Schreiber wie den Rezipienten über sich hinauswachsen läßt“.
    Das ist vielleicht zu philosophisch formuliert, meint aber genau das: Relevant ist das, was die beiden als das erkennen, was sie über sich hinauswachsen läßt – und deshalb nutzen sie es.

    Ich denke, wir sind da sehr nah beieinander.

  18. @ralf ok, dann ist die Überschrift und die Darstellungsform deines Posts, der das alles hier ausgelöst hat, m.E. unangemessen. Denn dann hast du nur sagen wollen: Das Daimlerblog ist für _mich_ nicht relevant. Und dann ist es kein Bashing, sondern die Erklärung, warum du es nicht list :)

    Und weil es in den bisherigen Kommentaren hier fehlte, noch das disclosure nachgetragen: Edelman Deutschland arbeitet für Daimler und ich berate das Unternehmen beim Blog.

  19. @wolfgang doch: Habe Deinen Relevanz-Text gelesen. Klare Worte. Perfekt. (So man das sagen darf in dieser unperfekten Welt – aber Du weißt es zu nehmen.)

    @wolfgang last: All das, was bei mir steht, gilt für mich und ist daher subjektiv, wie ein Tagebuch / Blog es immer ist oder sein sollte, denn das hat dann auch den notwendigen Charme des Subjektiven, das gerne auch ein wenig subversiv sein kann. Dadurch entsteht Reibung entsteht Diskussion, entsteht das Neue, wird das Alte in seinen Grundfesten erschüttert bzw. muß sich zumindest der Diskussion und der Meinung stellen.
    Nicht mehr und nicht weniger will die mediaclinique erreichen.
    Thanks for taking the Bashing away!

  20. @ Ralf: „Wir sind bereits so von kommunikativ-werblichen Kategorien versaut, daß wir nicht mehr sehen, was der Leser von der Straße denkt.“

    Wieso, ich bekomme doch Rückmeldungen auf das, was ich schreibe? In Form von Kommentaren, Emails, etc. Da weiß ich ganz genau, was ankommt und was nicht. So und an diesem Punkt liegt es an Dir, was Du daraus machst. Die Bandbreite reicht von Anpassung an den Geschmack der Leser oder Du nimmst sie mit auf eine Reise, wo nicht nur Dir, sondern auch ihnen neue Erfahrungen winken.

    Von daher fühle ich mich nicht versaut. :-) Aber zugegeben, so intellektuelle Selbstgeißelungen rufen bei mir immer Widerspruch hervor…

  21. @christian: Auf dem Mikro-Level hast Du recht. Mir ging es um den Makro-Level im Sinne Deines Satzes „Für den einen geht es um Qualität, anderen wiederum ist die Quantität wichtig.“ – Quantität ist immer nur ein Symptom von Relevanz, kann sie aber nicht ersetzen. Mit dem ‚kommunikativ-werblichen‘ meinte ich, daß die klassischen Medien, Markenmanager und Agenturen zu sehr Qualität und Quantität gleichsetzen bzw. Qualität durch Quantität ersetzen, weil sie sehr wohl Quantität, nicht aber Qualität messen können.

  22. @ Ralf: „Quantität ist immer nur ein Symptom von Relevanz, kann sie aber nicht ersetzen.“

    Wenn Du sagst, dass das für Dich gilt, ok, dann passt es. Aber mit welcher Legitimation stellst Du das als allgemeingültige Aussage in den Raum? Wie viele Radiosender (z.B. im Internet) haben einen Kulturauftrag zu erfüllen? Die wenigsten und deshalb ist bei denen die Quantität sicher kein Symptom für Relevanz, sondern es gibt nichts, was für sie relevanter ist. Und es gibt noch genügend Beispiele…

    Und ehrlich gesagt: ich habe auch nichts gegen möglichst viele Blogleser. 😉

  23. Hm, was mich hier irgend wie stutzig macht ist die Logik.
    Wenn ich etwas als nicht Relevant an sehe, kann ich auch nicht darüber schreiben. Sobald ich darüber schreibe, erhält es ja eine (subjektive) Relevanz. Ist das nicht ein logisch philosophisches Dilemma?

  24. Ich bin sehr beeindruckt über die Relevanzdebatte, die sich hier entwickelt hat! Vielen Dank allen Beteiligten.

    Ergänzend wäre noch hinzuweisen auf den sehr guten Artikel von Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach in seinem Blog Haltungsturnen (weil Blogger.com keine Ping- bzw. Trackbacks verschickt und anders hier nicht sichtbar wird).

    Ebenso hat Bjoern Negelmann im Notizblog (Social Web World der Kongress Media) den Stand gut zusammengefasst und aus seiner Sicht ergänzt.

    Die mediaclinique von Ralf Schwartz schließlich hat auf Technorati einen ganz erheblichen Sprung nach vorn gemacht, worauf mich Uwe Knaus aufmerksam gemacht hat.

  25. @christian: Ich bin ja immer noch so furchtbar altmodisch, daß ich denke, daß Qualität ihre Zielgruppe selbst findet.

  26. @michael: Irrelevanz ist eben eine besondere Form von Relevanz. Ist also gar nicht so unlogisch.
    Vor allem haben die wenigsten mein „(noch)“ in „Warum das Daimler Blog (noch) irrelevant ist!“ bemerkt. Also eine knospende Relevanz. Auf dem besten Wege sozusagen.
    Dies sagend, ohne wieder mit allem von vorne beginnen zu wollen. In diesem Sinne!